wow, geiler ort zum fischen. prachtvolle strecke haben sie da.
nur eine frage, wie schwimmen die fische so bergaufwärts, wenn es
recht viel hohe felsen und steine gibt? springen die fische mit wucht rauf
wie die lachse etwa oder?
Hey epp...
Das sind super Bilder von einem Bach, den ich leider viel zu wenig befische...Weiterhin viel Petri und Hals und Beinbruch im Chästäläbach!!!
es kommt ganz auf die einzelnen hindernisse an, ob die bachforellenund bachsaiblinge hochkommen.
unterhalb jeden wasserfalls braucht es einen gumpen, wo der fisch quasi "anlauf" nehmen kann, um in die höher gelgene strecke/pool zu gelangen. je tiefer der pool, je mehr chancen höher rauf zu springen. eine durchschnittliche bergbach-bachforelle (22-24cm) springt jedoch maximal 35 cm hoch, in nur ausnahmefällen darüber (wenn sie grösser ist und der pool besonders tief).
ist der wasserfall selbst in "treppen" unterteilt, fliesst also nicht schnurgerade herunter, so ist die wanderung noch einfacher. meist finden die forellen jedoch eher den bach herunter, als hinauf. in einigen bergbächen wird desshalb auch im quellgebeit besetzt (oft wäre dies aber unnötig würde man weniger forellen entnehmen), die fische verteilen sich dann selbst den bach herunter.
in den gezeigten fotos sollte die fischwanderung kein problem sein. auch dioe wasserführung spielt eine rolle, kommt mehr wasser (nicht hochwasser), dann geht die wanderung auch einfacher als bei niedrigwasser. desshalb findet man die forellen oft nach regenfällen mit erhöhter wasserführung tags darauf in einem anderen pool fluss auf- poder abwärts. die gezeiten bestimmen oft die wanderung.
jetzt, während der laichzeit, benutzen die starken fische oft auch die november-hochwasser für den aufstieg zu den laichplätzen, hier meine ich allerdings die normalen hochwasser, nicht die durch klimaerwärmung zunehmenden ausserordentlichen heftigen herbst-hochwasser.