Asti, meine Aussagen waren rein nüchtern aus der Evolutionstheorie und Biologie und Philosophie heraus betrachtet. Du hast schon recht wenn du sagst das du keine Ranglisten wer das mehr oder weniger Schmerz empfindet machst. Der Ethische Aspekt (Ethikmodelle) ist mir in der Hitze der Diskussion untergegangen.
Der klassische Anthropozentrismus verneint ja eine eigenständige moralische Bedeutung nicht-menschlicher Lebewesenastacus hat geschrieben:kurz gesagt, was mich stört, ist der anthropozentrismus.
Das ist sicher auch nicht meine Haltung,
Aber ist es nicht heute so das es beinahe in Richtung Biozentrismus oder sogar noch radikaler geht?
Der Biozentrismus in seiner radikalen Form 'Das gleiche Recht auf Leben' steht vor dem Problem, dass sich die Frage nicht beantworten lässt, warum das Leben einer Mücke oder eines Krankheitserregers weniger wertvoll sein sollte als das Leben eines Menschen.
Ich habe von einer verwanten einmel gesagt bekommen 'Ich würde ein Tier vor einem Menschen retten, wir sind grausam und machen alles kaputt, tiere nicht'
Ich für meine Person bin der Meinung das meine Ansichten sich mit Physiozentrismus decken.... Respekt vor dem Gegebenen bewahren und damit ist die gesamte Natur gemeint.
Zum Thema kommt mir die Qualia wieder in den sinn: What is it like to be a bat? (Wie fühlt es sich an, eine Fledermaus zu sein?) des Philosophen Thomas Nagel
Gruss
Thomas

