das mit den forellen ist vorläufig auch am wichtigsten,
die erfahrung mit den untermässigen in bergbächen
hab ich bereits selber "durchgemacht"... ich habe
mit naturköder im bach angefangen, ich hatte sehr viele
untermässige forellen, gerade in kleinen gewässer oft
wirklich dutzende. (saane, bei gstaad)
ich habe immer grösser haken verwendet, doch die forellen
wurden kaum grösser.
aus frust, habe ich radikal auf kunstköder umgestellt,
ziemlich grosse (8cm wobbler) plötzlich kamen in den kleinen
gewässern eindeutig die gösseren fische.
leider sind die fische in mittleren gewässern (emme, sense)
oft sehr draufgängerisch, und auch die kleinsten nehmen
grosse köder...
ich werde dieses saison einerhaken ausprobieren,
ich habe zwar nicht das gefühl, dass ich die fische mit dem dreiangel
unnötig stark verletze, im gegenteil, dringt nur ein schenkel ein,
sitzt er oft sehr tief! (hmm - auge von innen!
ich fische ohne widerhaken, das ist klar. fliegefischen tu ich (noch)
nicht. ich spreche aus eigener erfahrung, und lasse mich gerne eines besseren belehren!
den hakenlöser kannte ich nicht, der könnte echt wunder wirken
beim fischen mit naturködern! zum glück sizten dreiangel sehr selten tief.
in sache mit dem drill bist du aber mit mir einig, eine forelle
die gut gerillt ist, kann anschliessend schonender abgehakt werden,
als eine schnell gelandete? (gerade die kleinen zappeln oft wie wild!)
(bei den fischen die ich entnehme, ist es für mich klar, je besser gedrillt,
umso schneller und sicherer kann der fisch getötet werden.)
Ich bin der Meinung, dass wir Fischer mit unserem Verhalten
einiges für unsere Fische tun können, frei nach dem Moto
"von Fischer für die Fische".
da bin ich mit dir einig! was ich am wasser so beobachte gibt mir oft zu
denken...
wie gesagt, es freut mich hast du dir die mühe gemacht,
so ausführlich zu antworten!