Hardmono mit Quetschhülse

Die Geräteecke für den Raub-, Spinn- und Schleppfischer.
Salmotti

Beitrag von Salmotti »

Ich kann nur für's Hechtfischen beurteilen, Zander, was ist das :?:

Beim Schleppen habe ich als Hauptschnur ne geflochtene 28er (45 Kg Tragkraft), als Zügel 50er Mono (18 Kg) und als Vorfach ein 60er Hardmono. Vorfach wie auch Zügel verarbeite ich mit Klemmhülsen. Das Zeugs hält. Den gröbsten Belastungstest für diese Montage hatte ich letzte Woche: beim Drill meines Lebens holte ich aus 40 Metern Entfernung und 10 Meter Tiefe ein ganzes Unterwasserpflanzenfeld zum Boot. Die Grasperücke war ca 2 x 2 Meter gross und 1 Meter tief. Alle folgenden Schleppfischer werden mich geliebt haben, soviel Gras an die Oberfläche zu befördern... Das Beste: Beim Drill zog ich das mit 3.5 Km/h vorwärts fahrende Boot teilweise rückwärts. Die Quetschhülsen haben von mir aus keine Verschlechterung der Tragkraft oder Verletzung der Schnur zur Folge.



Ein paar interessante Zeilen gibt's hier:

http://www.angelprofi.at/hardmono.htm
pius

Beitrag von pius »

hi



soweit ich weis 90kg mus mal auf der spule nachschauen.
gonefishing

Beitrag von gonefishing »

Salmotti hat geschrieben:Ich kann nur für's Hechtfischen beurteilen, Zander, was ist das :?:

Beim Schleppen habe ich als Hauptschnur ne geflochtene 28er (45 Kg Tragkraft), als Zügel 50er Mono (18 Kg) und als Vorfach ein 60er Hardmono. Vorfach wie auch Zügel verarbeite ich mit Klemmhülsen. Das Zeugs hält. Den gröbsten Belastungstest für diese Montage hatte ich letzte Woche: beim Drill meines Lebens holte ich aus 40 Metern Entfernung und 10 Meter Tiefe ein ganzes Unterwasserpflanzenfeld zum Boot. Die Grasperücke war ca 2 x 2 Meter gross und 1 Meter tief. Alle folgenden Schleppfischer werden mich geliebt haben, soviel Gras an die Oberfläche zu befördern... Das Beste: Beim Drill zog ich das mit 3.5 Km/h vorwärts fahrende Boot teilweise rückwärts. Die Quetschhülsen haben von mir aus keine Verschlechterung der Tragkraft oder Verletzung der Schnur zur Folge.



Ein paar interessante Zeilen gibt's hier:

http://www.angelprofi.at/hardmono.htm


Petri zum Gemüse, Otti! Ab und zu ein bischen Grünfutter ist ja gesund... :lol:

Wahrscheinlich ist die Kombination dünnes Hardmono, Quetschhülsen und schwere Köder werfen nicht gut. Dadurch ergibt sich eine ruckartiges Einschneiden der Hülse in die Schnur, eine 'Querbelastung' die beim Schleppen kaum vorkommt.
fisher91

Beitrag von fisher91 »

Hab vor paar Wochen mal ein köfi System von Zebco unter die Lupe genommen. Ich stellte fest das die Quetschhülsen ziemlich dick für das Stahlforfach waren. Nach ein bisschen Zug am Drilling gab mir meine Vermutung recht und ich konnte das Stahlvorfach aus der Hülse ziehen.



Bild

Bild



Was ich damit sagen will ist: Passt auf bei Quetschhülsen :!: :!:
Jänu

Beitrag von Jänu »

Hab jetzt mit Hardmono am Montag eine 31er und heute eine 35er Fario gelandet, auch von Hand hat es den Reisstest bestanden. Ich denke, wenn man die Quetschhülsen selber und sauber quetscht, sollte das Zeug halten... Obwohl, mit einem groben Hecht oder Forelle konnte ich meine selbst gemachten Vorfächer noch nicht testen.. :wink:
Reverend

Beitrag von Reverend »

Schaut mal in die Montagen-Datenbank

Da habe ich eine etwas aufwändige, aber elegante Alternative zum Knoten und zur Quetschhülse vorgestellt.

Das hält wirklich bombenfest - ich habe es selber ausprobiert.
Jänu

Bruch

Beitrag von Jänu »

War heute wiedermal mit den selber gefertigten Hardmono Vorfächern unterwegs. Da ich das Vorfach und die Karabiner usw. ständig kontrolliere ist mir aufgefallen, das circa 1 Zentimeter über dem Karabiner ein minim kleiner Hick drin ist. In der Folge habe ich das Hardmono zweimal um die Hand gewickelt und heftig gezogen, hat nicht viel Kraft gebraucht und das Hardmono ist gerissen. Und wie hätte ich mich aufgeregt, wenn der teure Wobbler und die grosse Fario (Nein-nein, heute hab ich nix gefangen..) in den Fluten verschwunden wäre.. Hab dann sogleich ein neues Vorfach gequetscht, da ich alles Nötige dabei hatte. Die erste Quetschhülse beim Wirbel oben hielt problemlos, wobei die zweite 3 Mal durch den Reisstest gefallen ist! :?



Nun, was ist die Ursache für diese Bruchstelle?

Könnte es daran liegen, dass das HM beschädigt wird, wenn die zwei 'Stränge' zusammengequetscht werden und nicht nebeneinander und einzeln in der Hülse liegen?



@Gerhard:

Danke für den Beitrag bei den Montagen, jedoch habe ich keinen Bindestock und das nötige Material fehlt mir wohl auch.

Zudem werde ich nicht ganz schlau draus, was mit dem Monogarn-Überbleibsel am Schluss ( bei Punkt 8 ) passiert?



Danke für eure Inputs!



Gruss Jänu
Zuletzt geändert von Jänu am Mi 26. Sep 2007, 22:13, insgesamt 1-mal geändert.
jerkfreak

Beitrag von jerkfreak »

ich sag dzu nur KNOTE DAS HARDMONO!!!!! keine klemhülsen!!!!
Reverend

Beitrag von Reverend »

Jänu hat geschrieben:@Gerhard:

Danke für den Beitrag bei den Montagen, jedoch habe ich keinen Bindestock und das nötige Material fehlt mir wohl auch.

Zudem werde ich nicht ganz schlau draus, was mit dem Monogarn-Überbleibsel am Schluss (bei Punkt passiert?



Danke für eure Inputs!


Damit passiert nichts. Du ziehst es ganz aus den Windungen heraus, um das Dyneema-Bindegarn zu knoten.

Danach kannst du es wieder verwenden.



@jerkfreak: Knoten bedeutet Tragkraftverlust. Den hast du mit meiner Methode nicht.
Jänu

Beitrag von Jänu »

Bin der Sache schon etwas näher gekommen, :idea: aber immer noch nicht ganz...

Du sagst "Dyneema-Bindegarn knoten", im Bild steht aber nur "mit Bindelack oder Nagellack sichern? Reicht jetzt sichern mit Lack oder gibt's noch einen Knoten? Bin wohl etwas schwer von Begriff als nicht selber Binder.. :wink:
Reverend

Beitrag von Reverend »

Du überwindest die Monoschlaufe 5-10mal mit dem Bindegarn.

Dann schneidest du das Bindegarn etwas großzüger ab.

Du steckst das Ende des Bindegarns durch die Monschlaufe.

Was erhältst du, wenn du nun die Monoschlaufe herausziehst?



Weil das Ende des Bindegarns mit der Monoschlaufe durch die Windungen gezogen wird, ergibt das einen ... :?: :idea: :!:



Und den sicherst du mit Bindelack oder Nagellack.
Jänu

Beitrag von Jänu »

Danke, wir definieren wohl Knoten nicht identisch.. :P
Reverend

Beitrag von Reverend »

Das ist auch wurscht - solange er hält. :lol:
Christian K.

Beitrag von Christian K. »

Zur ursprünglichen Frage: Ich benutze passende Hülsen für mein 0,60mm Hardmono.

Dieses Jahr habe ich fast nur mit Hardmono gefischt.

Zwei Vorfächer an zwei Ruten und bis jetzt 56 Hechte! OK, das eine hat zwei-drei Kratzer aber diese hatte sie am Anfang der Saison schon.

Dabei waren Hechte die knapp gehakt waren, aber auch solche die den Gummifisch schon fast im Magensack hatten, natürlich auch solche die sich einwickeln und das Vorfach quer durchs Maul haben.

Das ganze 56x mit zwei Vorfächern!!!



Ich kann Dir also aus meiner Erfahrung versichern das Hardmono hält!



Verwechselt bitte nicht Fluorocarbon mit Hardmono!!!

FC ist absolut nicht Hechtsicher, da hält eine gute Mono im selben Durchmesser mehr aus.



Mit dieser anzahl von Fischen hätte man wohl, wie viele Stahlvorfächer gebraucht?

Jede menge, da sie sehr oft knicken oder sonstige Beschädigungen haben und man sie austauschen muss.
jerkfreak

Beitrag von jerkfreak »

Christian K. hat geschrieben:


Ich kann Dir also aus meiner Erfahrung versichern das Hardmono hält!



Verwechselt bitte nicht Fluorocarbon mit Hardmono!!!

FC ist absolut nicht Hechtsicher, da hält eine gute Mono im selben Durchmesser mehr aus.


intressant!!! die ganzen deutschen hecht pros sagen genau das gegenteil!
Antworten

Zurück zu „Ruten, Rollen und Zubehör für Raubfisch- , Spinn- und Schleppfischen“