Da, wo ich gut ans Wasser komme, keschere ich die Fische auch nicht, sondern lande sie mit der Hand, geht aber wegen der oft höheren Uferböschungen leider nicht immer.
Das Fotografieren schadet den Fischen prinzipiell nicht, das geht bei mir ganz fix, da ich die Digi immer griffbereit in der Tasche habe.
Messen tue ich nur größere Fische genauer, ansonsten ist an meinem Kescher ein Maßband am Griff, da brauche ich den nur davor halten und habe in etwa die Länge, kleine Fische gehen ohne Messen zurück.
Widerhaken sind hier nicht verboten und ich werde diese aus diesem Grund auch nicht entfernen. In der Regel sitzen die Haken vorne im Maul und ich kann sie auch mit Widerhaken ohne größere Verletzungen gut entfernen. Hat ein Fisch, egal welcher (solange maßig), die Haken in den Kiemen sitzen und blutet stark, dann kommt er eben mit für die Küche. Blutende Kiemenverletzungen sind auch ohne Widerhaken meistens ein Todesurteil für den Fisch...
Beifänge habe ich hier auch bei sehr schneller Köderführung öfters als man denkt, egal ob Barsch, Döbel oder Hecht. Wegen der allgegenwärtigen Hechtgefahr fische ich ja auch ein Stahlvorfach beim Rapfenfischen, die Rapfen scheint es eh nicht zu stören und einen Hecht mit vernageltem Maul möchte ich definitiv ausschließen.