Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
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yanikesh
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
@Orata!
Dank Deiner Innovation und Tatkraft steht uns Schleppfischern ein sehr wertvolles Tool zur Verfügung. Für mich klar die beste Dienstleistung damit die Effizienz unserer Schlepptouren gesteigert werden kann!
Ein herzliches Dankeschön!
Dank Deiner Innovation und Tatkraft steht uns Schleppfischern ein sehr wertvolles Tool zur Verfügung. Für mich klar die beste Dienstleistung damit die Effizienz unserer Schlepptouren gesteigert werden kann!
Ein herzliches Dankeschön!
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wen
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
@orata: Wenn die Länge zwischen Blei und Köder nicht genau bekannt ist, kann die Schlepptiefe nicht genau bestimmt werden. Denn meist soll das Blei die Tiefe festlegen und nicht der Köder. Beispiel: Schleppen mit Stucki Rolle, 1400 Gramm Blei an 15 m Hauptschnur, Vorfach 5 m mit leichten Blinker. Gibt Zügellänge 20 Meter. Langsame Fahrt mit 2 km/h, so dass das Blei annähernd auf 15 m läuft. Der leichte Köder läuft auch in etwa dieser Tiefe (16 m). Trolling Pro berechnet hier aber 19,9 Meter. Was stimmt nun?
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Eisvogel
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
@wen
Wenn du im TrollingPro eine Zügellänge von 20 Meter ein gibst, erhältst du das angedruckte Resultat. Ich habe es im TollingPro nachvollzogen. Ich denke, du musst da anders vorgehen. Orata hat in einer vorangegangen Erläuterung dargelegt, dass bei der Berechnung im TrollingApp das Blei ca. 20% von der Gesamtzügellänge vom Schleppköder weg montiert wird. Wenn du die Zügellänge als die Länge bis zum Blei eingibst, bekommst du ein genaueres Resultat.
20 m -20% = 16 Meter Zügellänge (bis zum Schleppblei). Diese Parameter ergeben dann mit deinen weiteren Angaben eine Schlepptiefe von 15.90 m. Vermutlich sollte es besser heissen Zügellänge bis zum Schlepp-Blei. Bestimmt kann orata noch etwas dazu sagen.
Zu guter Letzt, wer schleppt den schon mit 1400 g Blei?
Bei diesen Tiefen setze ich die Tiefseerolle ein.
Wenn du im TrollingPro eine Zügellänge von 20 Meter ein gibst, erhältst du das angedruckte Resultat. Ich habe es im TollingPro nachvollzogen. Ich denke, du musst da anders vorgehen. Orata hat in einer vorangegangen Erläuterung dargelegt, dass bei der Berechnung im TrollingApp das Blei ca. 20% von der Gesamtzügellänge vom Schleppköder weg montiert wird. Wenn du die Zügellänge als die Länge bis zum Blei eingibst, bekommst du ein genaueres Resultat.
20 m -20% = 16 Meter Zügellänge (bis zum Schleppblei). Diese Parameter ergeben dann mit deinen weiteren Angaben eine Schlepptiefe von 15.90 m. Vermutlich sollte es besser heissen Zügellänge bis zum Schlepp-Blei. Bestimmt kann orata noch etwas dazu sagen.
Zu guter Letzt, wer schleppt den schon mit 1400 g Blei?
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wen
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
@eisvogel:
Danke. Ja, so kann man es sich vorstellen.
Mein Beispiel bezieht sich auf eine Tiefschlepprolle. Ich nenne sie "Stucki", ist aber selbst gebaut. Natürlich kann ich damit auch schneller Schleppen oder mit leichteren Bleien. Habe das Beispiel - langsam, schweres Blei - gewählt, weil es schon ohne Physik einprägsam ist und ein Gefühl für die Lauftiefe gibt.
Falls TrollingPro so zu bedienen ist, wird es bei schwereren Ködern wieder ungenau. Vielleicht gibt es dazu noch eine Stellungnahme vom Entwickler.
Danke. Ja, so kann man es sich vorstellen.
Mein Beispiel bezieht sich auf eine Tiefschlepprolle. Ich nenne sie "Stucki", ist aber selbst gebaut. Natürlich kann ich damit auch schneller Schleppen oder mit leichteren Bleien. Habe das Beispiel - langsam, schweres Blei - gewählt, weil es schon ohne Physik einprägsam ist und ein Gefühl für die Lauftiefe gibt.
Falls TrollingPro so zu bedienen ist, wird es bei schwereren Ködern wieder ungenau. Vielleicht gibt es dazu noch eine Stellungnahme vom Entwickler.
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Shad
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Ich denke mit der Tiefsee ist es einfach zu bestimmen in welcher Tiefe die Köder laufen. Da hast du ja die Marken und du weisst, wo du die Köder einhängst. Das einzige Problem ist nun noch, ob das Blei nicht zu weit nach hinten und oben driftet ( mit 1400 gr. und 2 km/h fahrt wird es das ganz sicher!).
Dazu kannst du aber einfach mal das Blei herablassen auf eine Tiefe und dann mit Hilfe des Echolotes in einen Bereich fahren wo es flacher wird, bis zu der Tiefe in der dein Blei ist; bis es am Grund aufschlägt.
Die App ist meiner Meinung nach für die Überwasserhunde konzipiert, lasse mich aber gerne belehren.
Dazu kannst du aber einfach mal das Blei herablassen auf eine Tiefe und dann mit Hilfe des Echolotes in einen Bereich fahren wo es flacher wird, bis zu der Tiefe in der dein Blei ist; bis es am Grund aufschlägt.
Die App ist meiner Meinung nach für die Überwasserhunde konzipiert, lasse mich aber gerne belehren.
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orata
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
@wen: um deine Frage beantworten zu können, musst du mir deine eingegebenen Daten genauer angeben. Was hast du für ne Schnurdicke genommen. Im Grunde genommen ist die Berechnung nicht für die Tiefseerolle gedacht, kann aber mit einer gewissen Anpassung verwendet werden. Wieviele Zügel hast du an deiner Tiefsee? Hast du den richtigen Bleidurchmesser angegeben?
@all: Grundsätzlich gibt es das folgende Problem:
Jede im Wasser liegende Schnur hat einen gewissen Widerstand beim hinterherziehen. Somit müssen immer alle Schnüre welche beteiligt sind berücksichtigt werden, also auch die zwischen Blei und Köder. (Achtung hier immer der Durchschnitt der Schnurdurchmesser eingeben) Bei geringeren Gewichten ist das Verhältnis Schnurwiderstand/Blei so, dass es dann auf die Schnurlänge nicht mehr so drauf an kommt.(Der Schnurwiderstand ist um einiges grösser als das Bleigewichtskraft nach unten auswirkt), der Köder wird in etwa auf der gleichen Tiefe sein. Je höher das Bleigewicht ist, desto mehr Kraft wirkt nach unten und der Schnurwiderstand hat dann nicht mehr eine so grosse Bedeutung zum Bleigewicht.
Grundsätzlich gilt also: Bei viel Blei gilt annähernd die Distanz von Eintauchpunkt zum Blei und bei wenig Blei die gesamte Schnurlänge. Deshalb 20% als Distanz Blei-Köder um das ganze zu vereinfachen.
Hoffe helfen zu können.
Gruess Orata
@all: Grundsätzlich gibt es das folgende Problem:
Jede im Wasser liegende Schnur hat einen gewissen Widerstand beim hinterherziehen. Somit müssen immer alle Schnüre welche beteiligt sind berücksichtigt werden, also auch die zwischen Blei und Köder. (Achtung hier immer der Durchschnitt der Schnurdurchmesser eingeben) Bei geringeren Gewichten ist das Verhältnis Schnurwiderstand/Blei so, dass es dann auf die Schnurlänge nicht mehr so drauf an kommt.(Der Schnurwiderstand ist um einiges grösser als das Bleigewichtskraft nach unten auswirkt), der Köder wird in etwa auf der gleichen Tiefe sein. Je höher das Bleigewicht ist, desto mehr Kraft wirkt nach unten und der Schnurwiderstand hat dann nicht mehr eine so grosse Bedeutung zum Bleigewicht.
Grundsätzlich gilt also: Bei viel Blei gilt annähernd die Distanz von Eintauchpunkt zum Blei und bei wenig Blei die gesamte Schnurlänge. Deshalb 20% als Distanz Blei-Köder um das ganze zu vereinfachen.
Hoffe helfen zu können.
Gruess Orata
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wen
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Danke. Die Verhältnisse am Schleppzug sind mir einigermaßen klar. Ich habe nur versucht TrollingPro auf die Tiefschlepprolle anzuwenden. Man fährt ja nicht immer nur mit 2 km/h. Bei 4 km/h kommt das Blei schon gut hoch, insbesondere bei großen Schlepptiefen. Das Beispiel 2km/h habe ich gewählt, weil das Ergebnis ohne große Rechnung nachvollziehbar ist (Hauptschnur 0,27 geflochten zum 1400 Gramm Kugelblei mit d= ca.4 cm, nur 1 Zügel mit 5 m, 0,22 Mono, Blinker Tannli ca. 4 cm). Die Frage ist nun, welche Zügellänge muss ich eingeben, um auch für die Tiefschlepprolle brauchbare Ergebnisse zu erhalten? Ich verwende meist nur 1 Zügel (bei uns sind max. 2 erlaubt).Ich denke, die Zügellänge müsste dann Hauptschnur - 20% gewählt werden, wie schon @eisvogel schreibt. Die Vorfachlänge und das Ködergewicht / Widerstand bleiben in diesem Fall wohl unberücksichtigt?
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Chregu
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Hallo
Ich glaube nicht das man das Trolling pro auf die Tiefseeschleicke einsetzen kann .
Ich glaube dieses App ist auf die Rutenhunde ausgelegt ..????? .
Ich glaube nicht das man das Trolling pro auf die Tiefseeschleicke einsetzen kann .
Ich glaube dieses App ist auf die Rutenhunde ausgelegt ..????? .
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Eisvogel
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Hallo
Da muss ich dir vollends zustimmen. Die Resultate mit der Applikation TrollingPro sind nur anzuwenden, wenn der Zügel unmittelbar nahe der Wasseroberfläche eingehängt wird. Dies ist beim Schleppen mit den Rutenhunden der Fall. Wenn du mit dem Seehund/Scherbrett fährst, stimmt die Berechnung nur für den Zügel am Hund. Für die weiteren Zügel sind die Angaben ungenau. Die Hundschnur geht in schräger Richtung vom Hund weg zum Schleppmast. Je nachdem wo die einzelnen Zügel eingehängt sind, ist der Abstand zum Wasser grösser oder kleiner. Je näher wir uns zum Schleppmast bewegen, desto grösser ist der Abstand des Zügeleinhängepunktes zum Wasser. Dieser Abstand muss bei der Tiefenberechnung für den Schleppköder berücksichtigt werden. (es muss händisch ein Tiefen-Abzug mit eingerechnet werden) Vielleicht machen die TrollingPro -Entwickler in naher Zukunft noch ein Eingabefeld in der Aplikation.
Beim Tiefseeschleiken braucht man das TrollingPro bestimmt nicht. Ich habe meine Tiefseeschnur mit Tiefenmarken (alle 10 m) versehen, so weiss ich auf den Meter genau, in welcher Tiefe ich schleppe. In den untersten 10 Metern habe ich alle 2.5 Meter einen Einhängewirbel. Das ermöglicht ein dichteres Befischen einer fischreichen Tiefenzone.
Petri heil, Gregor http://www.tintore.ch
Da muss ich dir vollends zustimmen. Die Resultate mit der Applikation TrollingPro sind nur anzuwenden, wenn der Zügel unmittelbar nahe der Wasseroberfläche eingehängt wird. Dies ist beim Schleppen mit den Rutenhunden der Fall. Wenn du mit dem Seehund/Scherbrett fährst, stimmt die Berechnung nur für den Zügel am Hund. Für die weiteren Zügel sind die Angaben ungenau. Die Hundschnur geht in schräger Richtung vom Hund weg zum Schleppmast. Je nachdem wo die einzelnen Zügel eingehängt sind, ist der Abstand zum Wasser grösser oder kleiner. Je näher wir uns zum Schleppmast bewegen, desto grösser ist der Abstand des Zügeleinhängepunktes zum Wasser. Dieser Abstand muss bei der Tiefenberechnung für den Schleppköder berücksichtigt werden. (es muss händisch ein Tiefen-Abzug mit eingerechnet werden) Vielleicht machen die TrollingPro -Entwickler in naher Zukunft noch ein Eingabefeld in der Aplikation.
Beim Tiefseeschleiken braucht man das TrollingPro bestimmt nicht. Ich habe meine Tiefseeschnur mit Tiefenmarken (alle 10 m) versehen, so weiss ich auf den Meter genau, in welcher Tiefe ich schleppe. In den untersten 10 Metern habe ich alle 2.5 Meter einen Einhängewirbel. Das ermöglicht ein dichteres Befischen einer fischreichen Tiefenzone.
Petri heil, Gregor http://www.tintore.ch
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Chregu
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Hallo Eisvogel
Frage die Tiefseeschur machst du die Selber .
Und was ist der unterschied von deinem Tiefseeschleicke Bügel zur stucki ! würdi dia uch an einer Stucki rolle gehen .
Frage die Tiefseeschur machst du die Selber .
Und was ist der unterschied von deinem Tiefseeschleicke Bügel zur stucki ! würdi dia uch an einer Stucki rolle gehen .
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Eisvogel
Re: Schlepptiefen Web-Tabellen oder App-TrollingPro?
Hallo Chregu
Ich mache meine Tiefseeschnur selber. Dazu verwende ich eine Olivgrüne Flechtschnur Ø 0.60 mit 60 daN (61.20 kg Festigkeit) von LIROS. Die Schnur kaufe ich bei Ascherl GmbH in Hard, Vorarlberg als 1000 Meter Rolle. Den Preis weiss ich nicht mehr. Er ist jedoch bei Ascherl äusserst günstig angesetzt. (Auch bei anderen Sachen Bootszubehör)
Die Masse des Federbügels http://www.tintore.ch/index.php/marktpl ... fseerollen kannst du auf meiner Webseite im PDF –Dokument finden. Ich habe schon einige solche Federbügel in der ganzen Schweiz verkauft. Den Federbügel von Stucki kenne ich nicht genau. Ich denke jedoch, dass mein Produkt auch da passt.
Ich mache meine Tiefseeschnur selber. Dazu verwende ich eine Olivgrüne Flechtschnur Ø 0.60 mit 60 daN (61.20 kg Festigkeit) von LIROS. Die Schnur kaufe ich bei Ascherl GmbH in Hard, Vorarlberg als 1000 Meter Rolle. Den Preis weiss ich nicht mehr. Er ist jedoch bei Ascherl äusserst günstig angesetzt. (Auch bei anderen Sachen Bootszubehör)
Die Masse des Federbügels http://www.tintore.ch/index.php/marktpl ... fseerollen kannst du auf meiner Webseite im PDF –Dokument finden. Ich habe schon einige solche Federbügel in der ganzen Schweiz verkauft. Den Federbügel von Stucki kenne ich nicht genau. Ich denke jedoch, dass mein Produkt auch da passt.