Ich würde eher sagen von sich "Rückentwikelnden " Personen, von solchen denen das Leben MIT der Natur wesentlicher ist als der eigene Ruf oder die Menge an Satus symbolen die man vorzeigen kann.Lutra hat geschrieben:Aber eben leider ist das Fischen in der Schweiz immer noch, von konservativen, sich nicht weiter entwickelnden Personen geprägt
La pêche a changé. Et vous?
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Chillimaster
Re: La pêche a changé. Et vous?
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Würmlibader
Re: La pêche a changé. Et vous?
geile siech, mattugonefishing hat geschrieben:Ich kann leider kein Franz...
Aber von der Aufmachung finde ich die Kampagne zu einseitig.
Es wirkt auf mich, als würde Fischen nur als trendige Sportart mit coolen modernen Outfit und Tackle dargestellt.
Natur, Ökologie und der Fisch als Kreatur sind weniger Thema.
Tackleverliebte Jungs, die am liebsten mit japanischen Gerät amerikanische Fische aus heimischen Gewässern ziehen, hochhalten und zurückwerfen; und keine Ahnung von oder Interesse an Gewässerökologie haben gibt's für meinen Geschmack schon genug.
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Chillimaster
Re: La pêche a changé. Et vous?
@Ricci,
Nein Die bestimmt nicht, das währe ja noch gefährlicher wenn die mit der Angel in der Hand die Namen der Fische tanzen würden...
Ich dachte mehr an Mensch wie Du z.b., denen es wichtiger ist sich in der Natur zu bewegen und Angeln nicht eifach betreiben weil es Mode ist...
Ist das so verständlicher?
Aber ich bin ja auch nicht so oft in der Schweiz am Fischen, daher kann es schon sein das ich ein zu idealistisches Bild vom Schweizeragnlern habe. Liegt vileicht auch zum Teil an den enthusiatischen und Natur verbundenen Berichten in diesem Forum.
Ich dachte mehr an Mensch wie Du z.b., denen es wichtiger ist sich in der Natur zu bewegen und Angeln nicht eifach betreiben weil es Mode ist...
Ist das so verständlicher?
Aber ich bin ja auch nicht so oft in der Schweiz am Fischen, daher kann es schon sein das ich ein zu idealistisches Bild vom Schweizeragnlern habe. Liegt vileicht auch zum Teil an den enthusiatischen und Natur verbundenen Berichten in diesem Forum.
- Lutra
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Re: La pêche a changé. Et vous?
@Mattu

Es gibt auch genug Fischer mit grünen Gummistiefeln die jeden Fisch totknüppeln müssen und keine Ahnung haben, was soll da der Zusammenhang mit "teurem", japanischem Angelgerät sein. Selten so einen Quatsch gelesen, da spricht wohl der blanke Neid aus dirTackleverliebte Jungs, die am liebsten mit japanischen Gerät amerikanische Fische aus heimischen Gewässern ziehen, hochhalten und zurückwerfen; und keine Ahnung von oder Interesse an Gewässerökologie haben gibt's für meinen Geschmack schon genug.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile
Alles ist ewig, nur die Formen ändern sich
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gonefishing
Re: La pêche a changé. Et vous?
@Lutra: Du hast den ersten Teil meines Postings weg gelassen und damit das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen. Ich habe ja geschrieben, das Natur Ökologie und die Kreatur Fisch auf den Plakaten nicht auftauchen. Die sind für mich aber ein zentraler Bestandteil unseres Hobbies.
Auf den Plakaten sieht es so aus, als wäre eine schicke Angelrute das zentrale Element, und wird dargestellt wie ein trendy Accessoire oder Gadget. Das vermittelt für mich ein falsches Bild.
Natürlich fände ich ein Walross im Tarnanzug vor einem Haufen toter Fische auch nicht gut, aber darum geht es ja nicht. Ich habe mich nur auf das bezogen, was in meinen Augen diese Kampagne rüber bringt.
Auf den Plakaten sieht es so aus, als wäre eine schicke Angelrute das zentrale Element, und wird dargestellt wie ein trendy Accessoire oder Gadget. Das vermittelt für mich ein falsches Bild.
Natürlich fände ich ein Walross im Tarnanzug vor einem Haufen toter Fische auch nicht gut, aber darum geht es ja nicht. Ich habe mich nur auf das bezogen, was in meinen Augen diese Kampagne rüber bringt.
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Schweizer Angler
Re: La pêche a changé. Et vous?
wie gesagt finde ich die kampagne frisch und grundsätzlich gut. und habe aber auch weniger oder mehr dieselbe meinung wie mattu - nur etwas anders ausgedrückt, aber das habe ich auch schon verzapft.
es ist richtig dass die kampagne vorallem die fehlenden jungen (auch in france fehlen die wie fast überall in mitteleuropa) ansprechen soll, auf der ebende der mode, dem trend zu futuristischen designs etc. so erhofft sich der france-fi-verband neue mitglieder und wird auch welche finden. die kampgangne sehe ich aber als kurzfristig in der wirkung an, denn genauo trendy wie etwas ist, ist es wieder out - gerade bei den jungen. sie dann bei der stange zuhalten ist viel schwieriger, und "nike-fischruten" und "red-bull-köder" langen dann auf dauer vermutlich nicht mehr.
gruss
sa
es ist richtig dass die kampagne vorallem die fehlenden jungen (auch in france fehlen die wie fast überall in mitteleuropa) ansprechen soll, auf der ebende der mode, dem trend zu futuristischen designs etc. so erhofft sich der france-fi-verband neue mitglieder und wird auch welche finden. die kampgangne sehe ich aber als kurzfristig in der wirkung an, denn genauo trendy wie etwas ist, ist es wieder out - gerade bei den jungen. sie dann bei der stange zuhalten ist viel schwieriger, und "nike-fischruten" und "red-bull-köder" langen dann auf dauer vermutlich nicht mehr.
gruss
sa
- Lutra
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Re: La pêche a changé. Et vous?
Da geht es aber darum dem Ottonormalverbraucher zu Zeigen, dass auch das Fischen sich verändert, zusammen mit der ganzen Gesellschaft. Mehr will man damit gar nicht aussagen.
Wer sich dann mit dem Fischen auseinandersetzt, der merkt schnell, dass dies nicht nur Lifestyle sondern eine Lebensanschauung ist welche sehr viel tiefer geht.
Bei einer Kampagne muss man sich auf einen Punkt fokussieren und diesen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Wenn Du gleich alles auf einmal reinbringen willst, reagiert keine Sau auf die gewollte Aussage.
So gesehen finde ich diese Kampagne einfach gelungen und vor allem nachahmenswert.
Wie viele Vereine und Pächter jammern, sie hätten zu wenig Nachwuchs und seien am veraltern. Dies kommt sicher auch vom landläufigen Image des Fischers, eben: Tarnkleidung und Gummistiefel. Damit kann sich fast kein junger Mensch identifizieren und genau da setzt diese Kampagne an.
Angelklamotten kosten ja auch nicht gerade wenig Geld, warum dürfen die denn nicht auch modern sein.
In aderen Ländern hat man dies schon längst erkannt und hat ein weitaus vielfältigeres Teilnehmerfeld, insbesondere auch Frauen und Jugendliche. In Japan gibt es sogar Angelshops nur für Frauen, da wird genau auf die Bedürfnisse der weiblichen Bevölkerung eingegangen und dies mit Erfolg.
Wer sich dann mit dem Fischen auseinandersetzt, der merkt schnell, dass dies nicht nur Lifestyle sondern eine Lebensanschauung ist welche sehr viel tiefer geht.
Bei einer Kampagne muss man sich auf einen Punkt fokussieren und diesen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Wenn Du gleich alles auf einmal reinbringen willst, reagiert keine Sau auf die gewollte Aussage.
So gesehen finde ich diese Kampagne einfach gelungen und vor allem nachahmenswert.
Wie viele Vereine und Pächter jammern, sie hätten zu wenig Nachwuchs und seien am veraltern. Dies kommt sicher auch vom landläufigen Image des Fischers, eben: Tarnkleidung und Gummistiefel. Damit kann sich fast kein junger Mensch identifizieren und genau da setzt diese Kampagne an.
Angelklamotten kosten ja auch nicht gerade wenig Geld, warum dürfen die denn nicht auch modern sein.
In aderen Ländern hat man dies schon längst erkannt und hat ein weitaus vielfältigeres Teilnehmerfeld, insbesondere auch Frauen und Jugendliche. In Japan gibt es sogar Angelshops nur für Frauen, da wird genau auf die Bedürfnisse der weiblichen Bevölkerung eingegangen und dies mit Erfolg.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile
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smash
Re: La pêche a changé. Et vous?
du sprichst mir aus der seele, flavio!
jeder tackle-junkie weiss und hat es schon oft erlebt, was für ne anziehungskraft und faszination die ganze jdm kukö fischerei auf jungfischer hat.
da geht es eben um weit mehr, als ihr vermeintlich zu wissen meint und ihr nur für euch in anspruch nehmt. vielleicht solltet ihr mal darüber nachdenken!
jeder tackle-junkie weiss und hat es schon oft erlebt, was für ne anziehungskraft und faszination die ganze jdm kukö fischerei auf jungfischer hat.
da geht es eben um weit mehr, als ihr vermeintlich zu wissen meint und ihr nur für euch in anspruch nehmt. vielleicht solltet ihr mal darüber nachdenken!
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Olle
Re: La pêche a changé. Et vous?
Du hast recht! Aber auf einem Plakat kann man dies nicht alles darstellen, also konzentriert man sich auf eine einzige zentrale Nachricht, die man rüberbringen will.gonefishing hat geschrieben:Ich habe ja geschrieben, das Natur Ökologie und die Kreatur Fisch auf den Plakaten nicht auftauchen. Die sind für mich aber ein zentraler Bestandteil unseres Hobbies.
Es geht auch nicht darum, den Leuten das Fischen zu erklären, sondern kurze Impulse zu geben, dass Fischen eben nicht nur was für "grummligi Chnuschti" ist, sondern auch cool und jung. Es soll der Jugend einen Impuls geben, nicht ausbilden.
Genau das macht es - nicht mehr und nicht weniger. Und die Plakate machen das m.E. gut. -> Ziel erfüllt, Interesse geweckt, Jungfischerkurse ausgebucht
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gonefishing
Re: La pêche a changé. Et vous?
Ich gebe euch Recht, um bei einem bestimmten Zielpublikum Interesse zu wecken ist die Kampagne bestimmt gelungen.
Aber es geht ja nicht drum einfach etwas zu verkaufen, und wenn der Käufer merkt dass es doch nicht das Passende ist, ist es mir egal, Hauptsache verkauft.
So eine Kampagne sollte doch (junge) Leute ansprechen, die langfristig und engagiert dabei bleiben, Verbände und Vereine vorwärts bringen, das Bild der Fischerei in der Öffentlichkeit verbessern, und zum Erhalt und zur Entwicklung heimischer Gewässer und Fischbestände beitragen.
Leuchten nur den Tackledealern die Dollarzeichen in den Augen, und Bass-Besatz wird zum Hauptanliegen der Fischerei ausgerufen ist nichts erreicht.
In meinen Augen sollte man schon ein breiteres Publikum ansprechen, Vorurteile abbauen und langfristig Mitstreiter gewinnen, und das geht nur über eine umfassendere Information.
Trotzdem könnte man so etwas doch in eine Kampagne packen, es ist ja nicht so dass coole Klamotten, modernes Tackle und Natur sowie nachhaltige Fischerei sich ausschliessen.
Hab’ mal schnell etwas zusammen gebastelt, Text ist natürlich hingeklatscht und schlecht gelayoutet, hatte auch nur meine Bilder und es gibt moderneres Tackle als meines und coolere Klamotten als die meiner Kollegen und Neffen
Nur so als Idee, um zu zeigen was ich meine...






P.S.: Aber ich will die franz. Kampagne nicht grundsätzlich schlecht reden, einen Versuch ist es sicher wert, und besser als nichts zu tun und zu jammern ist's allemal
Aber es geht ja nicht drum einfach etwas zu verkaufen, und wenn der Käufer merkt dass es doch nicht das Passende ist, ist es mir egal, Hauptsache verkauft.
So eine Kampagne sollte doch (junge) Leute ansprechen, die langfristig und engagiert dabei bleiben, Verbände und Vereine vorwärts bringen, das Bild der Fischerei in der Öffentlichkeit verbessern, und zum Erhalt und zur Entwicklung heimischer Gewässer und Fischbestände beitragen.
Leuchten nur den Tackledealern die Dollarzeichen in den Augen, und Bass-Besatz wird zum Hauptanliegen der Fischerei ausgerufen ist nichts erreicht.
In meinen Augen sollte man schon ein breiteres Publikum ansprechen, Vorurteile abbauen und langfristig Mitstreiter gewinnen, und das geht nur über eine umfassendere Information.
Trotzdem könnte man so etwas doch in eine Kampagne packen, es ist ja nicht so dass coole Klamotten, modernes Tackle und Natur sowie nachhaltige Fischerei sich ausschliessen.
Hab’ mal schnell etwas zusammen gebastelt, Text ist natürlich hingeklatscht und schlecht gelayoutet, hatte auch nur meine Bilder und es gibt moderneres Tackle als meines und coolere Klamotten als die meiner Kollegen und Neffen
Nur so als Idee, um zu zeigen was ich meine...






P.S.: Aber ich will die franz. Kampagne nicht grundsätzlich schlecht reden, einen Versuch ist es sicher wert, und besser als nichts zu tun und zu jammern ist's allemal
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Schweizer Angler
Re: La pêche a changé. Et vous?
bravo mattu!!! genau so fände ich die kampagne auch "nachhaltiger" als das franz. pendant, weil sie breitere schichten anspricht - auch bisherige nicht-fischer jeden alters.
sa
sa
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Schweizer Angler
Re: La pêche a changé. Et vous?
nachtrag;
Was das no kill (=c&r) anbelangt (und das ist eigentlich das einige wesshalb ich die kampagne nicht 1:1 für die ch übertragbar erachte) müsstet ihr zuerst mal der öffentlichkeit glaubhaft versichern, wieso es no kill braucht. Bisher konnte das noch keiner der harcore-c&r faktion. Wo war sie übrigens, als das tierschutzgesetz geplant wurde (die vernehmlassung war öffentlich und für jedermann/frau)?
Das street-fishing ohne kescher etc. welches mir selbst sauer aufstösst, und vorallem das „fische für die kamera und fürs geiles bild in die kamera hochhalten“ lockt zwar vielleicht junge, ist aber auch nichts als trophäenjagd. Und nicht besser als einer der fische nicht forografiert sondern abschlägt. Denn die „kamera-fraktion“ (viele entsprechende bilder findet man in entsprechenden anglerforen, auch in der ch) schlägt die fische auch ab, nicht kurz-, aber mittel und langfristig – durch unsachgemässesn umgang mit dem fang!
Eglis, baby-hecht, bass etc. am unterkiefer in die luft halten bedeutet eine schwere belastung für den fisch mit potentieller schädigung des knochensystems. Ich glaube kein einziger der „kamera-fraktion“ hat mal ein egli setziert und gesehen, wie dünn die knochen im maulbereich sind. Das fischskelett ist nicht mit dem eines menschen oder auch eines rehs gleichzusetzen, sondern besteht u.a. aus viel mehr knochen- und knorpeln. Einige knochenplatten werden sogar nur durch sehnen zusammengehalten. das lupfen des fangs am unterkiefer überdehnt das maul zudem extrem, so wie es in der freien natur nicht vorkommt.
Wenn ihr den fisch am unterkiefer aus dem wasser hebt und dann noch an einer hand/zwei fingern gehalten und in der anderen hand die rute, waagrecht in die kamera hält, lastet das ganze gewicht des fisches auf dem unterkiefer. Brüche sind da eher regel als ausnahme. Ob das egli danach noch gut fressen kann, wenn es eine beschädigten kiefer hat (das sind innere brüche die nicht gegen aussen bluten, also sehr ihr es nicht) – wie soll es gross werden, damit gemäss dem harcore c&r-credo der fisch mehrmals gefangen werden kann?
Auch die wirbelsäule wird durch solche haltung extrem belastet, auch wenn man einen fisch allgemein am maul aus dem wasser hebt und der dann herumzappelt. Das auflupfen eines fisches indem man in den kiemendeckel und durch die maulöffnung greifft, bedeutet gleich der tod – die kiemenbögen werden gestaucht und verletzt. Auch der „lip-grip“ (boga-grip) ist immer mehr umstritten und wird unterdessen als für den fisch schädlich betrachtet.
Dies ist übrigens belegt, und im ausland (vorallem in usa dem C&r land no1) wird c&r anglern auch immer mehr geraten fische im wasser zu halten (bauch in der hohlen hand)und dort zu fotofrafieren, was übrgiegns unserem tierschutzgesetz entspricht (fische dürfen lebend nicht ausserhalb des wassers fotografiert werden). Es gibt immer mehr anleitungen von amerikanischen fischereiinspektoraten, wie c&r fischschonend ausgeführt werden soll, weil c&r allein eben nicht reicht eines fisch am leben zu halten – der ganze c&r prozess muss fischschonend ablaufen, von der wahl des köders übers fotografieren und wieder freilassen.
Knochenverletzungen durch c&r;
http://www.tarbone.org/research-program ... lease.html
http://troutunderground.com/2008/08/12/ ... -bonefish/
http://recycledfish.com/safe-angling/ca ... elease.htm
http://www.fish.state.pa.us/images/fish ... tality.pdf
http://perraultfallsarea.com/did-you-know.html
http://www.bassresource.com/fishing/fish1.html
http://www.tpwd.state.tx.us/publication ... ds-199.pdf (seite 6)
catch & release – aber richtig;
http://www.chesapeakelighttackle.com/20 ... sand-fish/
street-fishing – wie geil ist es für den fisch? (so wie in diesen videos darf es nicht ausgeführt werden!) in den meisten mir bekannten street—fisher videos führt auch kaum einer ein kescher mit. Insbesondere beim fischen von überhöhten standorten ist dieser aber unabdingbar (grabenkescher).
was soll hier der bogagrip, wenn der fisch dann noch auf dem steinboden fotografiert wird?
interessant ist dass bei den „werbevideos“ für streefishing oft das zurücksetzen des fisches mit einem kameraschnitt nicht sichtbar ist, respektive nicht gezeigt wird. – ob es für die öffentlichkeit wohl zu rauh aussehen würde – und ja wieso?;
nach neusten erkenntnissen (siehe die ersten links in diesem beitrag) werden auch beim street-fishing oft die fische falsch gehalten/behandelt – das verletzungs- und stressfreie überleben ist so nicht garantiert. Da stösst für mich die werbekampagne aus frankreich (no kill mit gleichzeitiger achtung der natur) in die falsche richtung
wie zerbrechlich ein fischskelett ist – achtet mal auf den kiefer!;
http://www.savalli.us/BIO370/Anatomy/An ... nLabel.jpg
aber; das street-fishing finde ich nach wie vor grundsätzlich gut, und in manchem stadtkanal hat es mehr fische als in einem forellenbach auf dem land (nicht wegen c&r, sondern weil im forellenbach allgemein mehr gefischt wird und die kanäle bei uns und in france) erst seit einigen jahren wieder entdeckt werden. Aber allgemein; allgemein sehe ich die „jungen“ lieber angeln als kiffen, happy-slappen oder rasen – aber nicht um jeden preis, sprich zulasten des fisches.
Was das no kill (=c&r) anbelangt (und das ist eigentlich das einige wesshalb ich die kampagne nicht 1:1 für die ch übertragbar erachte) müsstet ihr zuerst mal der öffentlichkeit glaubhaft versichern, wieso es no kill braucht. Bisher konnte das noch keiner der harcore-c&r faktion. Wo war sie übrigens, als das tierschutzgesetz geplant wurde (die vernehmlassung war öffentlich und für jedermann/frau)?
Das street-fishing ohne kescher etc. welches mir selbst sauer aufstösst, und vorallem das „fische für die kamera und fürs geiles bild in die kamera hochhalten“ lockt zwar vielleicht junge, ist aber auch nichts als trophäenjagd. Und nicht besser als einer der fische nicht forografiert sondern abschlägt. Denn die „kamera-fraktion“ (viele entsprechende bilder findet man in entsprechenden anglerforen, auch in der ch) schlägt die fische auch ab, nicht kurz-, aber mittel und langfristig – durch unsachgemässesn umgang mit dem fang!
Eglis, baby-hecht, bass etc. am unterkiefer in die luft halten bedeutet eine schwere belastung für den fisch mit potentieller schädigung des knochensystems. Ich glaube kein einziger der „kamera-fraktion“ hat mal ein egli setziert und gesehen, wie dünn die knochen im maulbereich sind. Das fischskelett ist nicht mit dem eines menschen oder auch eines rehs gleichzusetzen, sondern besteht u.a. aus viel mehr knochen- und knorpeln. Einige knochenplatten werden sogar nur durch sehnen zusammengehalten. das lupfen des fangs am unterkiefer überdehnt das maul zudem extrem, so wie es in der freien natur nicht vorkommt.
Wenn ihr den fisch am unterkiefer aus dem wasser hebt und dann noch an einer hand/zwei fingern gehalten und in der anderen hand die rute, waagrecht in die kamera hält, lastet das ganze gewicht des fisches auf dem unterkiefer. Brüche sind da eher regel als ausnahme. Ob das egli danach noch gut fressen kann, wenn es eine beschädigten kiefer hat (das sind innere brüche die nicht gegen aussen bluten, also sehr ihr es nicht) – wie soll es gross werden, damit gemäss dem harcore c&r-credo der fisch mehrmals gefangen werden kann?
Auch die wirbelsäule wird durch solche haltung extrem belastet, auch wenn man einen fisch allgemein am maul aus dem wasser hebt und der dann herumzappelt. Das auflupfen eines fisches indem man in den kiemendeckel und durch die maulöffnung greifft, bedeutet gleich der tod – die kiemenbögen werden gestaucht und verletzt. Auch der „lip-grip“ (boga-grip) ist immer mehr umstritten und wird unterdessen als für den fisch schädlich betrachtet.
Dies ist übrigens belegt, und im ausland (vorallem in usa dem C&r land no1) wird c&r anglern auch immer mehr geraten fische im wasser zu halten (bauch in der hohlen hand)und dort zu fotofrafieren, was übrgiegns unserem tierschutzgesetz entspricht (fische dürfen lebend nicht ausserhalb des wassers fotografiert werden). Es gibt immer mehr anleitungen von amerikanischen fischereiinspektoraten, wie c&r fischschonend ausgeführt werden soll, weil c&r allein eben nicht reicht eines fisch am leben zu halten – der ganze c&r prozess muss fischschonend ablaufen, von der wahl des köders übers fotografieren und wieder freilassen.
Knochenverletzungen durch c&r;
http://www.tarbone.org/research-program ... lease.html
http://troutunderground.com/2008/08/12/ ... -bonefish/
http://recycledfish.com/safe-angling/ca ... elease.htm
http://www.fish.state.pa.us/images/fish ... tality.pdf
http://perraultfallsarea.com/did-you-know.html
http://www.bassresource.com/fishing/fish1.html
http://www.tpwd.state.tx.us/publication ... ds-199.pdf (seite 6)
catch & release – aber richtig;
http://www.chesapeakelighttackle.com/20 ... sand-fish/
street-fishing – wie geil ist es für den fisch? (so wie in diesen videos darf es nicht ausgeführt werden!) in den meisten mir bekannten street—fisher videos führt auch kaum einer ein kescher mit. Insbesondere beim fischen von überhöhten standorten ist dieser aber unabdingbar (grabenkescher).
was soll hier der bogagrip, wenn der fisch dann noch auf dem steinboden fotografiert wird?
interessant ist dass bei den „werbevideos“ für streefishing oft das zurücksetzen des fisches mit einem kameraschnitt nicht sichtbar ist, respektive nicht gezeigt wird. – ob es für die öffentlichkeit wohl zu rauh aussehen würde – und ja wieso?;
nach neusten erkenntnissen (siehe die ersten links in diesem beitrag) werden auch beim street-fishing oft die fische falsch gehalten/behandelt – das verletzungs- und stressfreie überleben ist so nicht garantiert. Da stösst für mich die werbekampagne aus frankreich (no kill mit gleichzeitiger achtung der natur) in die falsche richtung
wie zerbrechlich ein fischskelett ist – achtet mal auf den kiefer!;
http://www.savalli.us/BIO370/Anatomy/An ... nLabel.jpg
aber; das street-fishing finde ich nach wie vor grundsätzlich gut, und in manchem stadtkanal hat es mehr fische als in einem forellenbach auf dem land (nicht wegen c&r, sondern weil im forellenbach allgemein mehr gefischt wird und die kanäle bei uns und in france) erst seit einigen jahren wieder entdeckt werden. Aber allgemein; allgemein sehe ich die „jungen“ lieber angeln als kiffen, happy-slappen oder rasen – aber nicht um jeden preis, sprich zulasten des fisches.
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Zürisee
Re: La pêche a changé. Et vous?
Schweizer Angler hat geschrieben:ich finde sie auch "voll krass" - sie ist aber als kampagne zu verstehen die nur das junge publikum anspricht. so gesehen gefällt sie mir aber, sofern damit junge zum hobby geführt werden sollen. nur das "no kill" (bitte jetzt nicht wieder eine sinnlose c&r diskus.) kann nicht in die ch übertragen werden. wer das fischen aber derzeit bei uns immer noch bei der stange hält, sind noch immer die mittelalterlichen und alten.
gruss
sa
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Schweizer Angler
Re: La pêche a changé. Et vous?
danke zürilake - es geht aber immer noch um street-fishing und was werbung bringen kann - positiv oder negativ. und nokill ist thema der street-fishing kampagne.
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T-Rig
Re: La pêche a changé. Et vous?
Beim No Kill nimmt man die 2-3% der Fische die möglichweise sterben in Kauf (bei Salmoniden, vorallem untermassigen sicher höher). Immer noch besser als 100%iges Hook&Cook.