
Wir durften wohl einen der Letzten dieser warmen Herbsttage geniessen, um 09 Uhr standen wir bei blauem Himmel und Sonnenschein am Rande der Alpen am Wasser und warfen an dünne Nylonschnüre festgebunde Köder wie Nymphen, Bienenmade und Worrm in Richtung Flussmitte. Dies taten wir ganze 4 Stunden ohne mal nen Biss oder Rupf zu verspüren. Dann kam sie, die immer wieder gern gesehene agressive Beisszeit der Fahnenträgerinnen. Diesmal war's von 14 - 15h, während knapp einer Stunde ging in einem Flusslauf von 12 Metern Länge und 3 Metern Breite die Post ab. Zuerst konnte Grappa Schomi eine gut Mässige um die 35/36 im Drill nicht bändigen, dann kam mir eine 45er auf die Bienenmade, die es bis in's Netz schaffte. Da wir im gesamten THc-Land in Bächen und Flüssen ohne Widerhacken fischen, ist man(n) sich das "Abladen" von Fischen im Drill oder aber spätestens auf dem letzten Meter ziemlich gewohnt. Also verabschiedete ich mich gewohnheitshalber von einer guten 40er beim Landen kurz vor dem Netz. Aber schon der nächste Wurf brachte wieder Fisch, diesmal "nur" eine untermässige um die 25. Schön das es dich gibt. Mit Worrm bestückt verabschiedete sich der Angel wieder in den Untergrund (Tiefe war 3.5 Meter) um dieses Mal eine 46er Äsche hervorzuzaubern. Wir hatten den Abschnitt schon 45 Minuten zuvor und noch 1 Stunde danach befischt, nix, gar nix. Auch das Hechtfischen vor dem Eindunkeln war für nix. Gar nix.

45/46er Duo mit Salmottigeschütz: Speedy-Wendelaufrolle, Glardon-Stucki Focus 500, Hauptschnur 18 / Vorfach 12 / Hacken 8

Unsere Frau Kaiserin von und zu Fahnentragen
Seid gegrüsst, Frrreunde

