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Mo 29. Mär 2021, 21:39 "Sone fuli Sou..." Mo 29. Mär 2021, 21:39 "Sone fuli Sou..."
"...dases Gott erbarmt"
Wenn man morgens um 5 Uhr aufsteht und durch die leere Stadt hinaus weit ins Land fährt, um grossartig die ersten Hits der noch jungen Forellensaison zu landen, muss man, da man ja ohne Koffeingabe nicht zu funktionieren glaubt, vor lauter Aufregung erst mal den Waldboden oberhalb des Canyons mit etwas Nährstoffen anreichern, kaum ist das Auto abgestellt...
Etwas gelöster wird das Equipment aus dem Kleinwagen geangelt. Zum Umziehen bei nachlassendem Niederschlag nochmal Tetris in der Asphaltblase, eben saueng und umständlich in der Eile, Wathose, (Achtung, second hand product placement preview jetzt:) zu knappe Watschuhe, Regenjacke vom Schweizer Outdoorequipment Grossmogul im für die unteren Preissegment. An Mütze und Ersatzsocken rumfummeln und aus dem offenen Rucksack in den Matsch fallen lassen. Kleiner Anflug von Ärger, aber schliesslich wandert der Blick beruhigt in die Hügel, oberhalb von 1’100 m hat es geschneit. Dann könnte der Plan aufgehen und die Trübung (noch) stimmen!
Also schreite ich beschwingt bergab, irgendwo JWD*, Höhe Hinterfultigen halt, quasi das Tägertschi der orographisch linken Seite der Aare zwischen Thun und Bern - so nannten wir das in der Schule, wenn jemand ein Landei war, Puch-Töffli fuhr und ein bisschen nach Kuhstall roch.
Leidenschaft und Zuversicht, ein freier Halbtag, 150 m unter mir weglose, einsame Wildnis und...nun, wie soll ich das jetzt gepflegt ausdrücken? Das mit 232 codierte Gewässer kommt in einer Mischung aus Gold, Akzent 4, dunkler 25% und orange, Akzent 4 angerauscht. Und ja, man hätte es von oben sehen können; der kühne, naive Optimist jedoch überstimmt alle anderen Gedanken und nach 10-minütigem Abstieg stehe ich also etwas konsterniert am Wasser. Vielleicht eine grelle Farbe, ganz nahe am Ufer? Oder nur die Gumpen? Die erkennt man ja gar nicht.
«Im Trüben fischen» ältere Bedeutung: sich mit unredlichen Mitteln einen Vorteil verschaffen. Neuer und passender: in unbekannter Umgebung suchen, Mühe haben. Ich breche nach ein paar Würfen ab, der Ausflug endet, bevor er richtig begonnen hat. Dass zwischen 10 und 15, naja vielleicht 20 mm Niederschlag (aber höchstens) so viel ausmachen, hätte ich nicht gedacht.
Das Motivations-o-meter sackt nichtsdestotrotz nur kurz nach links um sich dann gleich wieder anzuspannen und aufzuleuchten. Tageszeit, Mondphase und Wetter stimmen, Tackle ist scharf. Die Aare, die Aare müsste eigentlich noch fischbar sein. Ich beschliesse, so schnell wie möglich einen Blick auf die Webcam des Bellevues zu werfen, es geht an den Seilen und auf glitschigen Sandsteinen wieder hoch, durch den Wald zurück zum Auto, wo ich Netz und alsbald die Gewissheit habe, dass ich noch eine Chance habe.
Am gegenüberliegenden Ufer stehen dann auch andere Petrijünger und werfen in ihrer Hälfte mit Schmackes das Blech ins knapp 8 Grad kalte Nass. Ich bleibe bei meinem Ryuki. Als ich ihn noch am ersten Spot 2 – 3 m von mir entfernt über eine heisse Zone wackle, packt ein vielleicht knapp 40er Aaretiger zu, verabschiedet sich aber nach ein paar Sekunden wieder. Haltung wahren, Haltung wahren... nicht rüberkucken und nicht fluchen... nobel mache ich weiter, kann dann aber keinen weiteren Fisch mehr aus dem Versteck locken.
Aber dann, eine Stunde später, an einer Stelle, die noch nie Fisch gebracht hatte, ja noch nicht einmal einen Nachläufer, stupst mich von unten etwas an und im Nachfassen hängt eine knappe 50er Fario! Sie schlängelt ihren silbernen Körper an die Oberfläche, bleibt noch für kurze Zeit wie ohnmächtig knapp unter der Wasseroberfläche liegen und schüttelt sich dann mühelos ab. Ich fasse es nicht! Was hab ich denn jetzt wieder falsch gemacht?! Die Strömung gelesen, die Tiefe, der Anhieb, Spannung in der Schnur, zügig eingekurbelt, sogar Hochhalte...Maaannnn. Ich hatte zwar den Eindruck, der Fisch war nicht mega im Futter, aber die Grösse war schon stattlich. Wahrscheinlich hätte ich ihn - wenn vertretbar – nach einem Foto im Feumer wieder schwimmen lassen.
Ein befreundeter Fischer hatte wohl recht, als er letztes Jahr meinte, die zum Ende hin verdickten Einzelhaken (sollen wohl für Stabilität und Zusatzgewicht sorgen) dringen zu wenig tief ins Maul ein. Und dass ich manchmal einfach zu faul bin, solche Dinge zu beheben, weiss ich eigentlich auch.
Nun, ich dachte einfach an die kiloweise Food-save-Aktion-Fischefilets zuhause im Tiefkühler, die es in den kommenden Monaten zu verputzen gilt, packte demütig zusammen und machte mich auf den Nachhauseweg.
*(«janz weit draussen») - 8 Been thanked
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Fr 2. Dez 2022, 16:27 Re: Livescope Echolot (Sonar) Fr 2. Dez 2022, 16:27 Re: Livescope Echolot (Sonar)
Ich habe mich was das vorgehen und Verbot von Live Sonar angeht zurück gehalten. Jedoch habe ich mir die letzten Wochen ein paar Gedanken darüber gemacht. Denn die Wahrheit steckt oft dahinter, selten oberflächlich. Finde "Live Sonar" und was dazu gehört von der Technologie sehr interessant. Ich würde es aber nicht zum Fischen benutzen, da ich mir darunter einfach was anderes vorstelle. Ich besitze auch keines, daher bin ich nicht befangen. Aber ich wäre nie auf die Idee gekommen es verbieten zu wollen, und dies noch mit ziemlich scheinheiligen Begründungen:
Die sagen damit ja nichts anders als das Fangen von grossen Fischen und das zurücksetzen danach "schlecht" ist, mit der Begründung „ist eh nicht erlaubt“ was rechtlich sogar klar falsch ist (Bundes Vorgabe über das freilassen von gefangen Fischen) Diese Fische gehören geschont und geschützt sagen sie, ja damit bin ich ganz und voll Einverstanden! Der Zusammenhang von Live Sonar, C&R und nur gross ist zwar ja gar nicht wirklich gegeben, aber das ist ein anderes Thema. Der Trend nach C&R sprich ein überlebungsfähiger Fisch nach dem Fang zurückzusetzen ist auf praktisch allen Arten der Fischerei zu sehen, was auch richtig ist. Natürlich sind lange Fotoshootings an der Luft zu unterlassen.
Komischerweise sagen mir seit Jahren praktisch alle Schleppfischer das sie schleppen gehen um die ganz grossen zu fangen, natürlich um sie mitzunehmen. Sprich grosse Fische fangen um sie zu töten ist mit diesen Aussagen und Begründungen OK. Das ist ja auch genau die Fischerei die sie sich vorstellen und wünschen. Was anderes bedeutet diese Darlegung von den Verantwortlichen halt eben nicht. Aber Moment, man soll die doch schonen, die sind wichtig, sagen sie ja eindeutig selber. Mehr Wiederspruch geht nicht! Dazu das gezielte fange von Fischen mit dem Ziel diese wieder freizulassen gar nicht erlaubt ist. Es ist somit ja gar kein Verbot auf irgendeine Ausrüstung nötig, diese Fischer sind schon heute rechtlich belangbar.
Ich bin damit einverstanden dass es nicht sinnvoll ist gezielt Fische zu fangen die man auf keinen Fall verwerten und so wie so zurücksetzen möchte. Machen das alle Live Sonar Fischer so? Sprich den ganzen Tag auf dem Boot sitzen und jeden grossen Fisch ausfindig machen und versuchen ihn „live“ zu fangen um in danach freizulassen? Machen das nur die Live Sonar Fischer? Ob gross oder klein ist gesetzlich übrigens so ziemlich irrelevant, es wird sogar ausdrücklich gesagt das die Grösse der Fische sofern über Schonmass egal ist, schon alleine diese Differenzierung der Argumentation ist rechtlich also belanglos.
Aber momentmal, solche Fischer mit dem Ziel möglichst viel zu Fangen gibt es doch seit jeher! Und dabei ist die Art der Angelmethode oft, nicht immer zweitrangig. Ich weiss von Aussagen von Schleppfischer die von 40 untermassigen Seeforellen an einem Tag berichten, andere reden von über 100 massigen in einem Jahr mitnehmen. Bei Bachforellen hört man auch so einige Zahlen. Ob die Zahlen genau stimmen oder nicht ist mal egal, denn sie werden in diesen Regionen sein. Ich stand schon daneben als einer eine 20cm Seeforelle 3x gezielt angeworfen hat, nicht irgendwer nein einer den man kennt. Es gibt „Händler“ die praktisch jeden möglichen Tag mit 12 Zügel am Schleppen sind und dabei noch nachweislich untermassige misshandeln und gegen geltendes Gesetz verstossen. Ich könnte Seitenlang solche Bespiele nennen, und auch belegen da ich seit 2017 sofern möglich alles dokumentiere... Ich bin viel am Wasser, und ich habe Sachen gesehen wo sich nicht Fischer (und auch Fischer) nur an den Kopf langen würden. Gerade vor wenigen Wochen einen Fischer zugeschaut (ich stand 5m daneben, er kam zu mir) der einen lebenden Köderfisch mit einem grossen Drilling in der Schwanzwurzel gehakt und beim Wurf so fest durchgezogen hat, dass es die Schwanzwurzel zerrissen hat und der Köfi danach am Boden lag. Alltag, es ist Alltag.
Wieso um alles in der Welt werden solche Fischer durch solchen Forderung und Verbote besser gestellt als jene die vielleicht wirklich mal einen grossen Fisch anfahren, fangen und danach zurücksetzen, Wieso??? Und es soll mir jetzt ja keiner wegen dem Tierschutz Gesetz und so kommen. In der Schweiz verenden jedes Jahr hunderte von Fischen an irgendwelchen Angelmontagen wie Zügel die nicht auslösen, zu grosse Einzel-Haken, verschlucken von Naturköder etc. Wo bleiben den hier die Vorschriften und Verbote?
Rein hypothetisch: Ist es besser 20 Hechte zu fangen um einen grossen zu überlisten? Oder ist es sinnvoller gezielt grosse Hechte zu überlisten und die restlichen 19 in Ruhe zu lassen? Der eine tötet im schlimmsten Fall 20 Hechte, der andere eventuell keinen und hat 19 Hechte maximal geschont, nämlich erst gar nicht gefangen. Jeder, wirklich jeder kennt die Antwort.
Gezielt zb. grosse Hechte und Seeforellen zu fangen ist übrigens auch ohne „Live Sonar“ möglich. Man braucht etwas Erfahrung und mehr Zeit dafür, und sicherlich ist dies auch nicht jedem Fischer möglich, aber dieser Fakt führt die ganze Argumentation ja komplett ins absurde. Zudem in einigen Gewässer der Hecht ja nicht mal mehr eine Schonzeit hat, sprich man kann sie direkt in der Laichzeit fangen, beziehungsweise wird durch die Berufsfischer für die Laichgewinnung seit jeher gemacht.
Um was geht es hier eigentlich genau? Um unsere Fischbestände nachhaltig zu befischen? Oder geht es um irgendeinen Neid oder sogar Futterneid Faktor!? Wenn ihnen die Fische und Bestände doch so am Herzen liegen, wie so kommen andere gesetzliche Änderungen die längst überfällig sind nicht? Weil es nicht die eigenen Interesse wiederspiegelt?
Wo bleiben die Schonmass Anpassungen? Wo bleibt die Fang Limitierung für Arten die bedroht sind? Wo bleiben die Regulierungen und Verbote für Techniken/Angelarten die nachweislich einen Ökologischen Schaden anrichten und längst überfällig sind? Für unsere Fische alles deutlich wichtiger als die Bösen Live Sonar Fischer die eh alles zurücksetzen! Fakt ist, all das wird von bestimmten Fischer bekämpft und verhindert.
Die Schweizer Fischerei geht den Bach runter, obwohl wir exzellente Gewässer haben die noch funktionieren, wenn man es den lässt. Zum Beispiel konnte man in diesem Jahr einige Fischer sehen die auf ab- und aufsteigende Seeforellen gefischt haben, zum Teil sogar in Schongebieten und in der Schonzeit. Wenn man sie anspricht wissen sie von nichts und fischen so wie so auf andere Arten, das übliche halt.
Also ich weiss es ja nicht, aber es scheint ziemlich offensichtlich welche Fischergruppe sich für dieses Verbot stark gemacht haben. Ich finde es OK, sollen nur weiter machen. Sie schaufeln sich damit sprichwörtlich ihr eigenes Grab, ich bezweifle jedoch dass sie dafür die nötige Weitsicht haben. Sie haben die Tür nach anderen Verboten damit sehr weit aufgestossen. Herzlichen Glückwunsch! - 8 Been thanked
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Di 7. Sep 2021, 10:01 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2021 Di 7. Sep 2021, 10:01 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2021
Hallo Kollegen
Nachdem hier in den letzten Wochen nicht wirklich viel gelaufen ist, melde ich gerne wieder einmal ein paar Aktivitäten vom Züsi.
Da sich die Eglis im Moment ziemlich zickig verhalten bin ich dieses Wochenende in Stäfa mal ein bischen rausgefahren um zwischen dem Kehlhof und dem Ritterhaus in Uerikon nach den Felchen Ausschau zu halten. Zwischen 14 und 16 Metern hatte es vielversprechende Signale, also Hegene runter und warten. Nun, das Warten dauerte keine Minute und schon hatte ich die erste Felche am Haken. 32 cm. wohlgenährt - so kann es weitergehen. Ging es auch, allerdings viele kleine Exemplare so um die 25 cm die alle ungemessen wieder schwimmen durften (wenn es knapp wird erspare ich ihnen den Stress des Vermessens und hänge sie wenn immer möglich im Wasser wieder ab).
Kurz und gut, bevor die grosse Unruhe mit Wakebordern und Grossbooten gegen Mittag zunahm, hatte ich sieben mässige Fische im Boot und machte mich glücklich auf den Heimweg. Die Felchen sind also da und was ich von Kollegen höre, wird auch an den Hotspots vor Wädenswil und Uetikon immer wieder gefangen. Bin gespannt auf weitere Erfahrungsberichte.
Hegene: 14er mit Silberrücken und kleiner roter Kopfperle in den Farben bordeaux, violett und oliv. - 8 Been thanked
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Mo 2. Mai 2022, 08:07 Re: Egli, Hecht Fangbericht Greifensee 2022 Mo 2. Mai 2022, 08:07 Re: Egli, Hecht Fangbericht Greifensee 2022
Hallo zusammen
Eigentlich hatte ich gestern keine Zeit, um angeln zu gehen. Beim Anblick des schönen Wetters kribbelte es mich unter den Nägeln und ich musste am Nachmittag einfach für 2 Stunden kurz aufs Wasser. Da meine Zeit begrenzt war versuchte ich es in der Nähe der Bootsanlage mit der Hegene. Das Wetter war einfach traumhaft, auch fangtechnisch hat sich mein Kurztrip echt gelohnt!! :D
4 fette Eglis (3x 31cm, 1x 28cm) konnte ich feumern, zusammen mit 2 Felchen (37cm und 35 cm). Einmal mehr waren die FG29 und die rote Pfauengras-Nymphe die Erfolgsgaranten.
Gruss Tschüge - 8 Been thanked
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Do 26. Aug 2021, 22:57 Grosse Forellen, wirklich grosse Forellen, Teil 1 Do 26. Aug 2021, 22:57 Grosse Forellen, wirklich grosse Forellen, Teil 1
Grosse Forellen, wirklich grosse Forellen, Teil 1
Wenn man an grosse Forellen denkt, und wenn ich sage gross, dann meine ich wirklich gross, woran denkt man in der Schweiz dann sofort? An die Aare, na ja, oder an den Bielersee, sicher nicht, an den Neuenburgersee vielleicht. So eine schöne fette Seeforelle, ja, die gibt es. Wer vor ach so langer Zeit meine Berichte aus Patagonien gelesen hat und sich noch erinnert, der denkt vielleicht an den Jurassic lake mit echt grossen Forellen. Aber, und nun mal Hand auf's Herz, wer denkt an Neuseeland?
Ich sitze zur Zeit hier in Neuseeland fest. Covidbedingt. Lock down zur Zeit. Ich bin am lake Rerewhakaaitu in meinem Camper, 2o m vom Wasser weg. Weit und breit nichts als Gegend und einen verlassenen PciNic Platz. Schrecklich, sage ich euch nur. Ich muss dauernd fischen um nicht den Koller zu bekommen und in der Psychi zu landen. Und an meiner Not könnte ich ja die Fischer in der Schweiz ein wenig teilhaben lassen. Ich versuche also wieder mal einen Bericht zu schreiben hier im Forum. Wenn es sich denn mit dem Aufwand einigermassen im Rahmen hält könnte ich sogar das eine oder andere Fischerthema aus Nauseeland auf's Netz stellen.
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So denn, ich hänge mal ein Bild einer Forelle hier an und schaue ob ich das schaffe mit meinen sehr bescheidenen Informatikkenntnissen. Das ist so eine Forelle von hier. Echt, ganz ohne Photoshop aus der Creative suite.
Diese hier fing ich in der Gegend um Twizel auf der Südinsel. Gefangen im Tekapo Canal in den über 100 km Wasserleitungen zur Energieproduktion rund um Twizel. Ihr wisst ja sicher wo das ist. Vor einem Jahr fing man da übrigens auch noch den bisherigen Weltrekord von einer Brown trout mit über 45 Pfund. Warum die hier so gross werden ist echt spannend! Mein Kollege Patty fing diese schöne Browntrout in der Nacht an eine kleinen dunklen Softbait. So ein richtiger Chippendale Milchner an dem die Forellendamen hoffentlich noch lange ihre Freude haben werden. Ihr seht, es hat da wirklich schöne Fische in der Gegend.
So, nun schaue ich mal ob ich was sehe im Beitrag. Allenfalls kommt eine Fortsetzung!
Herzlicher Gruss schon mal vom See hier - 8 Been thanked
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Di 3. Aug 2021, 11:10 Re: Raubfisch Fangberichte Greifensee 2021 Di 3. Aug 2021, 11:10 Re: Raubfisch Fangberichte Greifensee 2021
Hallo zusammen
Nach dem Regen gestern und am Sonntag war ich heute früh wieder am Wasser. Um die Jugi Fällanden gab es hie und da Aktivitäten an der Oberfläche, so richtig beissen wollten die Egli heute jedoch nicht. In 2,5 Stunden habe ich es mit Drop Shot und dem Buldo immerhin noch auf 10 schöne Egli gebracht. Nicht die Grössten, aber alles um 23 cm gibt auch schöne Knusperli. :D
Gruss & Petri
Tschüge - 8 Been thanked
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Mi 20. Nov 2024, 10:16 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2024 Mi 20. Nov 2024, 10:16 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2024
Am Sonntag habe ich es auch wieder aufs Wasser geschafft.
Noch ein letztes Mal vor der Schonzeit.
Aber ob mein Post hier hin gehört ist fraglich :wink:
Wir versuchten unser Glück vor Wollishofen auf ca. 20m, die Anzeigen auf dem Echolot waren so mässig, aber kaum geankert, die Hegene am Grund und schon konnte der Kollege bereits eine schöne Felche landen (Rot/Schwarz). Dabei bliebs aber auch.
Einige zeit später zeigte der Felchenzapfen einen Biss an. Da war was grösseres dran und wir hofften auf eine kapitale Felche, doch im Kescher landete ein ca. 60er Hecht.
Dann hatte ich genug vom erfolglosen Heben und Senken und versuchte noch ein paar Egli zu überlisten. Mit erfolg.
Zwei schöne Egli konnte ich mit C-Rig fangen, einen hab ich im Drill verloren. (Rosaroter 3" OSP-Shrimp)
Der Sonntag war eine regelrechte Wundertüte. Felche, Hecht, Egli.
Petri - 8 Been thanked
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Mo 20. Dez 2021, 19:38 Felchen Fangberichte Zürichsee 2022 Mo 20. Dez 2021, 19:38 Felchen Fangberichte Zürichsee 2022
Hiermit eröffne ich wie jedes Jahr um diese Zeit den neuen Beitrag Felchen Fangberichte Zürichsee 2022. Hoffen wir, dass auch das 2022 ein gutes Felchenjahr wird. Bin gespannt auf Eure spannenden Berichte und freue mich schon jetzt den einen oder anderen Felcheler wieder auf dem See anzutreffen. Ich bin sicher wie jedes Jahr am 01.01 bei der Eröffnung auf dem Wasser.
Grüsse und fröhliche Festtage.
Raubleugel :lol: - 8 Been thanked
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So 11. Jul 2021, 20:54 Re: Raubfisch Fangberichte Greifensee 2021 So 11. Jul 2021, 20:54 Re: Raubfisch Fangberichte Greifensee 2021
Hallo zusammen
Am Freitagnachmittag packte es mich und ich ging für 2,5 Stunden aufs Wasser. Ausser 10 Mini-Egli auf Drop-Shot mit kleinen Gummifischen war nichts los.
Am Samstag war ich um 05.00 Uhr bereits wieder auf dem Wasser. Ich wollte wissen, ob die grösseren Egli schon im Jagtmodus sind. Zu meiner Enttäuschung waren keinerlei Aktivitäten auszumachen. Auf Topwater-Köder ging deshalb gar nichts. So probierte ich es wieder mit Drop-Shot und der Hegene. Signale waren viele und in regelmässigen Abständen vorhanden. Zuerst bissen die Felchen, dann die Schwalen und am Schluss die Eglis. Zwischendurch hatte ich sogar noch einen 28er Brachsmen auf der Hegene. Als Top-Hegene erwisen sich wieder die FG29 und die AP130. Vor allem auf die blaue Nymphe verzeichnete ich die meisten Fische.
Am Schluss ging ich mich 4 schönen Egli (35 cm, 2x 28 cm und 23 cm) und 2 Felchen (38 cm & 33 cm) nach Hause. Übrigens, den Ü30-Egli habe ich mit Zapfen und Made gefangen. :D
Grüsse und Petri
Tschüge - 8 Been thanked
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Mo 17. Jun 2019, 19:40 Re: Perlmuttspangen selbstgemacht - Teil 1 + 2 Mo 17. Jun 2019, 19:40 Re: Perlmuttspangen selbstgemacht - Teil 1 + 2
Hier ein paar Bilder von meinem Perlmuttprojekt. Ich hab alle meine Spangen komplett mit dem Dremel geschnitten und geschliffen, diamantscheibe, heikel wenn die dünne Scheibe verkantet (Absauganlage in Schleifbox und Staubmaske). Finish nass auf Papier im/unter Wasser in der Wanne.
Für die Ösen hab ich Aderendhülsen (Hifi) aus Kupfer vergoldet, eingeklebt 2k und plan verschliffen, Foto 5
Die Spangen laufen sehr gut, und fangen auch, konnte schon ordentlich Punkte aufmalen, bin erstaunt wie gut es funktioniert hat, (zumindest im Januar... :D), und ich hab eine gefüllte Köderbox mittlerweile
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Do 27. Okt 2022, 19:57 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022 Do 27. Okt 2022, 19:57 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022
Ich war heute bei bestem Wetter wieder auf dem See 8) :)
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Was für ein Tag war das…Einfach nur geil! Heute fing ich mit allem. Mal lief der „ Chäferli-Löffel“ dann ging auf Dropshot was. Dartjig und C-Rig lieferten auch ein paar Bisse. Nach dem Mittag ging es an der Hegene los. Ich konnte mehrere Doubletten an der Felchenfreak drillen. So machts richtig Spass. Am Ende fanden 26 Egli den Weg in die Kühlbox. Zwischen 19 - 32cm. Viele kleine schwimmen wieder.
Wünsche allen C17D9418-C035-4346-A7AB-2348D094A4AE.jpeg
Zu Hause mussten dann die 2,7 Kg Egli noch filetiert werden :P
Petri euch allen
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Mo 30. Aug 2021, 01:26 Grosse Forellen, wirklich grosse Forellen, Schluss Mo 30. Aug 2021, 01:26 Grosse Forellen, wirklich grosse Forellen, Schluss
So denn, kommen wir zum Schluss dieser Lord of the trout Trilogie! Habt ihr noch Interesse, sonst, skip.... andernfalls nochmals etwas Fischiges aus den Twizel Kanälen.
Ich war beim Winterfischen um Twizel. Wenn schon mal Winter in Neuseeland dann am richtigen Ort, wo der Name Winter auch seinen Namen verdient. Twizel ist denn auch das La Brévine von Neuseeland mit den tiefsten Temperaturen und eben nicht nur den grössten Forellen. Minus 21°C hatten sie 2015 und 50 cm Schnee. Ich war also gespannt auf das was da auf mich zukommen sollte.
Ich parkte oft in der Nähe der Kanäle um beim Morgengrauen auch gleich am Wasser zu sein mit den besten Fangchancen. Das ist so ein Platz.
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Um es gleich vorwegzunehmen, der Winter 2020 war ausnehmend mild. Obwohl infolge von Glatteis doch der eine oder andere im Graben neben der Strasse landetet. Sie nennen das hier "black ice", überaus heimtückisch.
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Die schönen Fänge entschädigen aber schon. Auch wenn die Forellen manchmal eher interessant aussehen als schön.
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Gelegentlich fängt man auch Zuchtlachse sie abgehauen sind. Die sind aber wirklich meist nicht schöne Fische. Ihre Schwanzflossen sind abgescheuert an den Netzen. Sie sind auch kein Vergleich zu einem Wildlachs in Alaska in Bezug auf die Qualität des Fleisches. Erstaunlicherweise lieben viele in Neuseeland deren öliges Fleisch aber sehr. Geräucht sind sie aber wirklich erstaunlich gut, wenngleich ich einen kaltgeräuchten Rotlachs aus der Räucherei der Alaskasausage oder Trappers Creek in Anchorage bei weitem vorziehe.
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Kollege Marcel mit einem Lachs von über 20 Pfund, gefangen in der Nacht an einem leuchtenden Silicon Fischei.
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Diese Browntrout ging meinem Kollegen Patrick Noone an seinen dunklen ganz langsam in Ufernähe geführten Gummifisch an einem leichten 2 g Jig. Wenn ich Pat fischen sehe bekomme ich immer Augenwasser – er scheint die Fische anzuziehen wie ein Magnet! In stockdunkler Nacht beissen die Brownies am besten. Allerdings ist das dann schon nur für die eher crazy fishermen. Man friert sich die Finger ab, die Schnur gefriert in den Ringen, wohin man genau wirft hört man nur, die Ufer sind rutschig. Erklärt mal euerer Freundin, dass das Spass machen soll. Achtet dann genau auf ihren Gesichtsausdruck! Pat fing zwei Brownies über 20 Pfund in 30 Minuten, ich fror nur vergeblich dabei fischte ich nur 50 m weg von ihm. Das mit den Softbait muss ich wohl noch üben!
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Die Regenbogenforellen sind teilweise so hell in der Farbe, dass viele denken, es sei in Lachs. Die Lachse hier, Chinook Königslachse, haben aber eine schwarze Zunge, die Regenbogenforellen nicht. Das ist wohl das leichteste Erkennungsmerkmal.
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Es sind nicht nur die tollen Fänge die man in Twizel und überall in Neuseeland mit etwas Geduld machen kann. Es sind v.a. auch die vielen netten Begegnungen am Fluss und die neuen Freundschaften die man schliessen kann. Sean aus Twizel räucht die Forellen nach der Marinierung in einer rum – honey – brown sugar Marinade. Göttlich! Die Neuseeländer sind sehr offen und gastfreundlich. Zwei Fischer hier in Rotorua haben mich letzte Woche eingeladen doch bei Ihnen die Lock down Zeit abzusitzen und vor ihrem Haus zu parken. Sie hätten auch ein freies Gästezimmer. Kein Wunder ist Neuseeland so beliebt bei Touristen.
Auch die Landschaften sind einfach unbeschreiblich, v.a. auf der Südinsel. Eine Million Einwohner leben hier auf einer Fläche von 150'437 km2, also etwa der vierfachen Fläche der Schweiz. Die Fischerei extrem abwechslungsreich. Sei es in den Flüssen, Seen oder im Meer. Da hat der gute TinTin also mehr als recht! Schade einfach, ist NZ etwas weit weg für einen Kurzabstecher.
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Hier als Beispiel so ein Bild vom lake Heron auf der Südinsel. «Jede brucht si Insel» singt Peter Reber, mir reicht hier auch ein See!
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Okay, so long, dear readers. Das also ein paar Eindrücke von down under. Ich muss nun in die Küche. Heute gibt es zur Abwechslung mal...Tintenfisch, squid! Thai Style. So good! So soft! Selbst gefangen vom Ufer aus in der Nähe von Leigh, 60 km nördlich von Auckland, gerade noch vor dem Lock down. (Für die mit den ganz guten Augen - das in der Pfanne hier ist Forelle aus dem Lake Rerewhakaaitu.) - 8 Been thanked
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Di 26. Nov 2024, 14:20 Re: Seeforellen vom Ufer aus fangen? Di 26. Nov 2024, 14:20 Re: Seeforellen vom Ufer aus fangen?
Seit jeher habe ich die Philosophie schauen ja, aber nicht in ihr Element Wasser eindringen, den Fischen ihre Ruhe gönnen. Sobald sie stress, ängstlich oder flüchten weiter gehen, der Meinung bin ich nach wie vor. Es sollen auch schon welche mit Wathosen im Gewässer gestanden haben um die bestmögliche Aufnahme zu bekommen, sollte man bedenken wenn man das ein oder andere Foto im Netz sieht. Aber in diesem Jahr ist es anders, wie so oft.
Die Seeforellen sitzen seit bis zu 6 Wochen an denselben Stellen, klassische Laichgebiete wurden in meinen bevorzugten Gewässern bis jetzt nicht aufgesucht, es werden tiefe Stellen aufgesucht. Deswegen habe ich mir eine neue passende Kamera gekauft um eventuell neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die Fische scheinen mehrheitlich noch in einer relativ guten Verfassung zu sein, wobei die ersten aber seit rund zwei Woche verpilzen und seit rund einer Woche auch sterben. Sie haben mehrheitlich wahrscheinlich noch nicht gelaicht, es scheint so als ob sie warten. Laichgruben sind erkennbar, aber oft an den tiefsten Stellen in der Region. Zum Beispiel stehen bei einer kleinen Schwelle direkt darunter quer zur Strömung rund 10 Fische und es scheint so auch als ob sie dort auch laichen wollen. Habe ja schon viel gesehen, aber sowas dort noch nie. Fakt ist, der Wasserstand ist extrem tief, seit Wochen. Und es war bis vor kurzem noch relativ mild, dies war in jüngerer Zeit aber schon oft so. Ich hoffe der Kälteeinbruch und der Regen und Schnee ab den 19.11 wird daran was zum positiven ändern. Interessant, vor dem Wetterumschwung (18.11) haben sich „neue“ Seeforellen vom See auf den Weg nach oben zu den Laichgebieten gemacht, es ist immer wieder erstaunlich wie Fische vorab aufs Wetter reagieren können.
Die Aufnahmen sind alle aus demselben Gewässer, wichtig wegen Verbreitung von unliebsamen Sachen. Die Stelle ist ca. 470m über Meeresspiegel und 6km vom See entfernt, das Gewässer ist über rund 13km für Seeforellen aufsteigbar. Es ist ein produktives Gewässer, da sind Stückzahlmässig auch schon in etwa so viele Seeforellen aufgestiegen wie in der Kander, Lütschine und Hasliaare zusammen. Wobei die Zählung in der Lütschine sicher nicht verwertbar ist, diverse (bekannte) Gründe. Bin schon länger im Glauben das es im BeO im Verhältnis zu den Stückzahlen im See und Fangertrag zu wenige Laichtiere gibt, das wieso müsste man mal Untersuchen. Stichwörter wie Besatz, über 100 Jahre lang könnten wohl so ein Thema sein. Aber das sind reine Theorien. Bin ja seit einer gefühlten Ewigkeit gegen Besatz, wer darin die „Lösung“ sieht hat einfach überhaupt nichts verstanden. Es ist viel mehr Teil des Problems, jeglicher Eingriff in die Natur ist zu unterlassen.
Wobei auch in diesem Gewässer Besatz durchgeführt wird, Grundlos. Denn jeder der das Gewässer sieht, sieht das es hier noch funktionieren muss, wenn nicht würde es nirgends mehr funktionieren. Man achte nur mal auf die völlig unterschiedlichen Typen von Seeforellen, Färbung, Punkte, Formen. Zufall? Natürlich? Kann sich ja jeder selber ein Urteil bilden.
Gewässer Renaturierung sind gut und schön. Dem Hochwasser wird aber deutlich mehr Beachtung als dem Niedrigwasser zugetragen, was ja auch logisch ist. Aber die Fische leiden bei Niedrigwasser mehr, und das scheint bei den Arbeiten kaum eine Relevanz zu haben. Gewässer Aufweitung auch in Hinblick auf höhere Wassertemperaturen sind da natürlich Fatal. Oder übersehe ich da was? Auf was ich hinauswill, wie so um alles in der Welt werden selbst im Jahr 2024 Laichgebiete von Seeforellen zerstört??? Wie so stehen im Herbst Bagger direkt auf bekannte Laichplätze??? Ist es Unwissenheit? Dummheit? Oder pure Ignoranz? Die erste tote Seeforelle in diesem Herbst habe ich genau dort gefunden, Zufall? Besonders ein Kanton scheint mir dafür sehr anfällig zu sein. Ich bin mir relativ sicher dass zumindest die Behörde vom Kanton dies alles wissen muss. Ich stelle keine Fotos davon Online, es wurde aber alles Dokumentiert.
Aber die Ironie mal wieder dahinter, als die Fischer und der Fischerverband stimmen für die Biodiversitätsinitiative sammelten wurde quasi zeitgleich genau deswegen Laichplätze beeinträchtigt oder sogar zerstört.
Der Text wurde am 20.11.2024 verfasst, eine Fortsetzung sollte folgen.
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Mi 3. Sep 2025, 21:08 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2025 Mi 3. Sep 2025, 21:08 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2025
Melde mich auch wieder einmal. Ja es ist halt schon so ich bin auch sehr viel auf Instagram und Youtube aktiv und nicht mehr so viel in diesem Forum. Also bei mir läuft es seit Ende Mai sehr sehr gut mit den Felchen. Ich bin vor allem in der Au bis Richterswil oder manchmal in Stäfa unterwegs. Tiefen zwischen 16-23m. Oft fing ich die grossen Felchen auf 22m. Der Juni und Juli waren Traummonate mit fast jedes Mal Felchen mit bis 47cm. Ein Kollege und ich haben auch ein Video übers Felchenfischen im Zürichsee gemacht.
Hier der Link:
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https://www.youtube.com/watch?v=wCy-NqiCSlA .
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Die Felchen retteten mir so oft die Schneidertage wenn auf Egli und Hecht nichts laufen wollte. Ich finde man merkt halt den riesigen Felchenbesatz im Zürichsee sehr gut. Ohne diesen wäre es sicher recht schlecht. Egli und Hecht ist einfach sehr schwierig und zickig in den Sommermonaten mit Wassertemperatur von oft über 22 Grad. Darum ein Lob an die Fischerei und Jagdverwaltung für den guten Felchenbesatz.
Wünsche Euch einen guten Felchenherbst und geniesst den Film.
Grüsse Raubleugel :lol: - 8 Been thanked
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So 2. Jan 2022, 17:14 E guets Neus 2022 (neues Unterforum) So 2. Jan 2022, 17:14 E guets Neus 2022 (neues Unterforum)
Hallo zämme
Auf diesem Weg wünschen wir euch allen ein "guets Neus 2022", ein kräftiges Petri Heil, stramme Ruten und schöne Stunden im und am Wasser.
Wir alle hoffen, dass der Corona-Käfer bald nicht mehr unser tägliches Leben bestimmt und dieser irgendwann einmal der Geschichte angehört und wieder ein normales Miteinander möglich ist, ohne ständige Gespräche über den verhassten Virus :nurse:
Auf mehrfachem Wunsch, wurde zum neuen Jahr ein neues Unterforum zum Thema "Fischen in den Medien" erstellt.
Es ist nichts Neues, dass die Medien während dem Sommerloch gerne einmal einen grösserenen Fang einstellen.
Eine sachkundige Diskussion zu den Fängen, in den jeweiligen Kommentarfunktionen der verschiedenen Plattformen, ist eigentlich kaum, oder gar nicht möglich. Daher bieten wir die Plattform dazu. :mrgreen:
Vergesst nicht einen Link zum jeweiligen Medienartikel einzustellen, damit alle die gleichen Grundvoraussetungen haben.
In diesem Sinne:
Petri Heil 2022 - 8 Been thanked
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Do 24. Aug 2023, 20:19 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2023 Do 24. Aug 2023, 20:19 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2023
Ich war am letzten Samstag, als Begleitung einer betroffenen Person, beim Event „Fischen mit Handicap“ auf dem Zürichsee. Dieser Event wurde durch den 111er Club und dem Fischerverein-Horgen organisiert. Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Helfer, Organisatoren und Sponsoren. Alle Beteiligten hatten sichtlich Spass an der Sache. Sogar unser Hund durfte mit aufs Boot und hatte Spass dabei.
Der Tag war auch aus fischereilicher Sicht ein voller Erfolg. Es wurden gute, grosse und auch auch genügend Felchen gefangen. Der Hotspot war klar im Seebecken vor der Fischerstube, auf ca. 18 Meter Tiefe.
Ich fand es eine super Sache und überlege mir daher in einer der beiden Vereine aktiv zu werden.Gibt es hier im Forum auch Mitglieder dieser Vereine?
TL, Massimo - 8 Been thanked
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Mo 11. Jan 2021, 10:08 Re: Wann fängt man Welse auf Gummi? Mo 11. Jan 2021, 10:08 Re: Wann fängt man Welse auf Gummi?
Fische gezielt während der Fortpflanzungszeit zu beangeln gehört sich nicht.Hechtfan1 hat geschrieben: Mo 11. Jan 2021, 01:08 Sie laichen ja ab Mai - in den Juni hinein. Fressen sie während dieser Fortpflanzungsperiode? - 8 Been thanked
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So 25. Apr 2021, 16:34 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2021 So 25. Apr 2021, 16:34 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2021
Gestern war ich mit einem Kollegen auf dem See und hofften auf ein paar Felchen.
Schraner hatte ja gut gefangen.
Ich zwar mehr Klasse als Masse

Neuer PB steht jetzt auf 65cm und 2590g
Mfg BAF - 8 Been thanked
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So 31. Okt 2021, 18:25 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2021 So 31. Okt 2021, 18:25 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2021
Ich war heute vor Rapperswil wieder mal auf Felchenausschau. Gefangen habe ich auch drei Stück. Die grösste hatte schöne 44cm, die anderen waren ein bisschen kleiner. Man braucht aber viel Geduld. Es kommt so pro 50 Min einen Biss und den muss man dann verwerten sonst kann man dann auch glatt ohne Fische wieder nach Hause fahren. Wahrscheinlich war es auch der Föhn der die Felchen nicht gerade beissfreudig machte. Zwischendurch war ein böiger Wind auf dem See der das Felchelen auch nicht einfacher machte.
Immerhin hats für ein Paar schöne Fische gereicht. Mit schleppen war leider wie immer dieses Jahr nichts zu erreichen. Morgen ist Allerheiligen und ich habe darum frei. Aufs Boot wird es mich bei diesem Wetter kaum ziehen. Vielleicht wieder mal vom Ufer aus auf Hecht. Da war ja aber in letzter Zeit auch nie was los.
Wünsche Euch noch einen schönen Sonntag.
Grüsse Raubleugel :lol:
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So 6. Jun 2021, 11:44 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2021 So 6. Jun 2021, 11:44 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2021
Bin eigentlich ziemlich zufrieden mit der Felchensaison und habe auch dieses Jahr meistens ein paar schöne Felchen mit nach Hause nehmen dürfen. Was mir dieses Jahr etwas gefehlt hat, sind diese eigentlichen Hotspots, wie sie letztes Jahr z.B beim Stäfner Stein oder vor der Lützelau anzutreffen waren. Ich habe das Gefühl ich sei dieses Jahr viel mehr auf der Suche gewesen. Aber alles in allem zufrieden und auch meine Frau meinte sie habe jetzt wirklich genug Felchen in allen Varianten gegessen..... Vielen Dank Euch allen für die wertvollen Tips, wirklich cool dass Ihr Euren Erfahrungsschatz mit Anfängern wie mir so offen tauscht. Bin dank Euch immer sehr motiviert wenn ich aufs Wasser fahre.
Jetzt freue ich mich auf die Eglisaison.
Ein herzliches Petri Euch allen. - 8 Been thanked
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So 2. Jan 2022, 13:36 Felchen Fangberichte Greifensee 2022 So 2. Jan 2022, 13:36 Felchen Fangberichte Greifensee 2022
Hallo Zusammen
Hiermit eröffne Ich die Fangberichte vom Greifensse.
Ich ging mit meinem Vater um 9:30 auf den See.Hatte schon viele Boote in Niederuster aber auch in Maur hatte es schon paar Boote.Ich dachte bevor wir wieder nach Niederuster rudern,probieren wir es doch zuerst in Maur.Es hatte nicht so viele Signale,aber immer wieder kam mal ein schöne Sichel am Boden,entweder stiegen Sie hoch oder man hatte einen Biss.Bei diesem warmen Traumwetter blieben wir in Maur und konnten immer wieder eine Felche feumern.Ich testete wieder versch.Beindli Nymphen und es klappte voralem auf schwarze.Hier noch ein paar Bilder von dem super Eröfgnungs Tag.
Gruss Patrick
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Di 18. Mai 2021, 22:24 "A dr Aare, si mir däheimä..." Di 18. Mai 2021, 22:24 "A dr Aare, si mir däheimä..."
https://abload.de/img/img_3917hmj8l.jpg
Im Mittelland gehört für mich der Mai normalerweise zu den spektakulärsten Monaten im ganzen Jahr: Mauersegler im Quartier, knallgrüne Ufer am Fluss, länger werdende Tage, Hechteröffnung, gemütlich Feierabendbier im Freien und T-Shirt-Wetter.
8)
2021 kommt das alles so zögerlich in die Gänge, im April noch diese komische Bise bei tiefen Temperaturen und - mir graute schon wieder - die Trockenheit... nicht gut.
Heute sind wir ein paar Tage über die Monatshälfte hinaus und wahrscheinlich ist die mittlere Niederschlagsmenge für einen gewöhnlichen Mai schon gefallen. Nichtsdestotrotz kommt die Aare - zumindest in Bern - nicht als braune Suppe, sie schillert in grün, in türkis, strömt kräftig um Innen- und Altstadt, treibt Kraftwerke an, fliesst auf der Restwasserstrecke um die Engehalbinsel (Ausflugstipp!), an Bremgarten BE vorbei in den Wohlensee.
So nahm ich an einem Nachmittag an Auffahrt reissaus um im Urbanen ans Wasser zu gehen. Die Strömungsverhältnisse an der Strecke, die ich zuletzt befischt hatte, präsentierten sich stark verändert: der deutlich erhöhte Wasserpegel verschluckte fast alles, Ausgangslage same same but different (?): obwohl ich am Prallhang stand, entdeckte ich auf meiner Seite eine Zone, die die Wassermassen etwas abbremsen konnte, gerade so, dass es mir nach einem guten Aufenthaltsort für eine Rotgepunktete ausschaute. Ich warf flussabwärts und twitchte die vermeintliche Beute vorsichtig zu mir rauf. Die Annahme erwies sich nach wenigen Metern als richtig: eine kleine Fario hing am (nunmehr ausgetauschten!) Einzelhaken, erlangte aber kurze Zeit später selbständig die Freiheit wieder.
Auf den nächsten 1.5 km hatte ich kein schnelles Glück und auch keinen Bock, mich länger mit meiner pseudo-limnologischen Hypothesentesterei aufzuhalten. Es ist nämlich schon länger her, dass sich dort mein Puls durch einen äusseren Reiz erhöht hat. Für die jüngere Vergangenheit ist es der joggende, etwas abgekämpft wirkende Roger aka "grinsende Abrissbirne" Köppel mit Weihnachtsmannsmütze während der letzten Session, was mir dazu spontan einfällt.
Wie ich mich ruhigeren Gewässerabschnitten näherte, haute es für ein paar Sekunden ein zweites Mal rein, und zwar richtig! Leider ging aber auch der Fisch wieder vom Haken, diesmal ohne dass ich ihn zu Gesicht bekommen hätte. Ich schickte ein facepalm emoji nach Hause und erklärte mich zum Tierschützer. Glücklicherweise überwog dennoch die Freude über die Beisslaune der Fische die Enttäuschung und ich konnte dem erneuten Scheitern sogar eine gewisse Ästhetik abgewinnen.
Ein paar hundert Meter weiter unten nochmal das gleiche Spiel wie zu Beginn: ein Jungspund in den 20ern, der sich im Wasser gleich selber rettete.
Entschlossen steuerte ich den letzten Platz an und stellte mich hin, um noch einmal 10 Minuten zu bleiben. Ich hatte letztes Jahr an diesem und weiteren Spots erfolglos den Spätherbsthechten nachgestellt, bisweilen fast trotzig war ich mehrmals an unzähligen Äschenfischern vorbei gefahren und hatte meine plumpen Köder ins Wasser flattern lassen. Grosse Gummifische, Tokyo Rigs, XL Wobbler... allerdings, ein schöner Hechtnachläufer und ein noch schönerer, aufgescheuchter Egli-Trupp waren dann das höchste der Gefühle. Gezielt auf Esoxe in der Aare um Bern zu fischen ist wohl noch schwieriger als den nicht mehr allzu zahlreich vorhandenen (mässigen) Forellen und Äschen nachzustellen. Für den Hecht gibt es nicht einmal ein Schonmass, das fängt erst nach der Neubrück, vor dem Wohlensee, an. Theoretisch wären da dann glaub ich sogar Widerhaken erlaubt...
Dass mir heute einer drauf gehen könnte, hätte ich nicht gedacht. Ich hatte ihn schlicht vergessen und wäre wahrscheinlich wieder spät im Jahr auf die grandiose Idee gekommen, die Spinnrute nochmal aus dem Keller zu holen. Irgendwann im 2027+ hätte es dann vielleicht auch geklappt mit dem ersten "Stadtberner".
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Unverhofft kam diesen Mai die Premiere. 61 cm, das Messresultat zuhause verblüffte mich. Das Rasenfoto ist mir zu schäbig, um es hier rein zu stellen...sorry. Aber ich schwöre beim heiligen Petrus, dass ich genau gemessen habe.
Gute Zeit beim Fischen euch allen, ob erfolgsverwöhnt oder nicht. Manchmal muss man sich Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen.
Nachtrag: heutige Boulevardblattschlagzeile...
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...und Klimaaktivismus (?) an der Strassenlaterne
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So 6. Sep 2020, 13:57 Re: Egli im Greifensee/Pfäffikersee 2020 So 6. Sep 2020, 13:57 Re: Egli im Greifensee/Pfäffikersee 2020
Heute war ein perfekter Tag für die Jagt auf Eglis. Die Oberwasseraktivitäten waren nicht so zahlreich wie auch schon, dafür umso heftiger. In 3,5 Stunden habe ich 33 schöne Eglis gefangen. Die meisten waren 23 - 26 cm gross, ein paar wenige gegen 30 cm.
Gruss Tschüge - 7 Been thanked
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Sa 30. Mai 2026, 10:55 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2026 Sa 30. Mai 2026, 10:55 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2026
Nachdem es hier sehr ruhig wurde, möchte ich das Thema wiederbeleben. Wir waren gestern vor 5 Uhr in der früh losgefahren, um den Eglis von Richterswil in Richtung Wädenswil nachzustellen. Irgendwie finde ich den Code für den Zürichsee nicht. Nach mehreren erfolglosen Stunden mit Free Right, Zikaden, Spinmad etc. abgebrochen. Dann widmeten wir uns den Felchen. Bei über 30 Grad suchten wir Signale rund um das Schönewerd Inseli. Dann sahen wir ein Boot in der Nähe stehen und tatsächlich, der Kollege fischte auf Felchen. Er erwähnte, dass er bisher 8 Felchen, alle ü 40, herausgezogen hätte. Zuerst nahmen wir unser Nymphenmuster, welches dieses Jahr immer erfolgreich war. Kein Biss und beim Kollegen drüben, krümmte sich die Rute regelmässig. Er meinte, er brauche ein Muster von Bruno's Hegenen, schwarz mit rotem Faden in der Grösse 12. Das Muster war nicht viel anders, als unseres. Aber ich wusste sofort, welches Muster er meinte. Von diesem Muster, habe ich ebenfalls mehrere Hegenen in meiner Box. Da kam mir in den Sinn, ja in den heissen Zeiten hat dieses Muster immer funktioniert. Dann gewechselt und kurz darauf kam der Biss. Dir Rute krümmte sich und ich wusste sofort, da unten hängt etwas Grosses. Die Bremse fein eingestellt und angefangen zu kurbeln. Die Felche nahm immer wieder Schnur von der Rolle. Dann sah ich sie zum ersten Mal unter dem Boot und ich wusste, dies könnte mein neuer PB werden, sofern sie nicht noch aussteigt. Als sie das Boot sah, nahm sie nochmals richtig Schnur von der Rolle und zog sicher 20 Meter ab. Irgendwann verliess sie die Kraft und ich konnte sie an der Oberfläche in Richtung Feumer ziehen. Was für ein Exemplar :D Die 50 cm war geknackt. Mein neuer PB.
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Sollte sich hier der Kollege mit dem 475 Motorboot mit 60PS ebenfalls tummeln, so möchte ich mich bei dir bedanken für den Tipp. Kaum warst du weggefahren, waren auch die Signale weg. Hast du die Felchen mitgenommen? :lol:
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Mo 10. Apr 2023, 21:44 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2023 Mo 10. Apr 2023, 21:44 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2023
Hallo zusammen
Etwas verspätet möchte ich euch mein Erfahrungen am Karfreitag nicht vorenthalten.
Gegen 13.15 Uhr ruderte ich Richtung Fällanden Schiffsteg/Rohrbucht. Es waren nur etwa 4 Boote draussen, alle weit auseinander. Kurz vor dem
Schiffsteg ankerte ich auf 14,5 Metern, und lies die Hegene herunter. Sie war noch keine 10 Sekunden am Grund knallte es schon - ein 35er Hecht packte sich den Köder. Danach gab es noch eine kleine 20er Felche.
Da an diesem Standort nicht mehr viel lief wollte ich meinen Standort wechseln Richtung Mittelwasser, wo ich gute Signale fand. Gleichzeitig kamen boenartige Winde auf. Im offenen Wasser hatte ich keine Chance mehr, zu ankern. Immer wieder trieb es mich bei einem Windstoss weg. Ich war nahe daran, frühzeitig nach Hause zu gehen. Nach 15.00 Uhr lies der Wind nach und das Wetter riss etwas auf. In den nächsten 2 Stunden lief es mir echt genial. Sowohl an der bewegten Rute als auch am Renkencatcher bissen immer wieder schöne Exemplare.
Am Schluss konnte ich 6 schöne Felchen (33 - 39 cm) und 2 Egli nach Hause nehmen. Zwei Hegenen brachten den Erfolg - die violett/schwarze Bodyglass und die Black-/Red-Lion. Es hat sich gelohnt, dem windigen Wetter zu trotzen. :D
Gruss Tschüge - 7 Been thanked
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Do 21. Feb 2019, 11:06 HBE Felchen- und Flussrollen / Testbericht Do 21. Feb 2019, 11:06 HBE Felchen- und Flussrollen / Testbericht
HBE Felchen- und Flussrollen / Testbericht
Ich habe die Bemusterung von 3 Rollen am 28.08.2018 erhalten.
Mein erster Eindruck:
1. Transportschutz / "Schwimmweste" :
Das Ganze macht einen hervorragenden Eindruck. Wirkt sehr innovativ, hochwertig, widerspiegelt Hi-Tech
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2. Die Rollen machen optisch ebenfalls einen hervorragenden Eindruck
Sind sauber gefertigt, schön verputzt und lackiert, keinerlei störende Elemente, man sieht sofort, dass nur beste Komponenten eingesetzt werden.
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3. Trennmechanismus / Arretierung
Manipulationen an der nicht montierten Rolle sind nicht zu empfehlen. Ich hatte meine liebe Mühe, die gelöste Arretierung an der Coregonus wieder zu fixieren. Insbesondere deshalb, weil der Federstahlbügel im Schweizerkreuz keine "Führung" hat, sondern plötzlich irgendwie rumhängt. Diese beiden Mechanismen scheinen mir an der Singularis deutlich besser gelöst. An der montierten Rolle besteht das Problem dann nicht mehr und funktioniert einwandfrei. Ganz hervorragend finde ich den verstellbaren Fuss an der Coregonus. Schade, dass nicht eine der beiden Flusslaufrollen mit montiertem HBE Wendegelenk ausgerüstet ist. Hätte gerne den Unterschied der Wurfweite mit leichtem Zapfen getestet.
Test am Wasser
2. und 9. September 2018 : die COREGONUS II beim ersten Einsatz
Es gab - wie erwartet - keinerlei Probleme. Dank dem zuvor eingestellten Fuss sitzt die Rolle ergonomisch perfekt auf meine Hand und meine bevorzugte Stellung des Bremsfingers. Die 3 Umdrehungen pro Meter Schnur erweisen sich als sehr hilfreich beim Fischen in der Schwebe. Die Schnur läuft wunderbar ab und auch im Drill bewährt sich die Rolle bestens.
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25. September - die SINGULARIS Vers. USA beim ersten Einsatz
Ausgangslage: Werdenberger Binnenkanal, leichte Bise bei schönem Wetter, ca 1 m3 Wasser p/Sec. ca 70 cm Wassertiefe, 0.20 er Fluorcarbon, 2,4 gr Glaszapfen, Nymphe.
Handling;
Der Steg und somit der Abstand vom Griff zur Rolle ist zu kurz. Der Trennmechanismus bei verhedderter Schnur (das kommt vor bei Biswind ..)
geht relativ gut aber das Wiedereinsetzen erweist sich als einzige Katastrophe.
Die zuschaltbare Ratsche erweist sich bei der Landung von Fischen über 25 cm Länge als unbrauchbar. Ein präzises Werfen mit dem 2,4 gr Zapfen erweist sich als nicht machbar und die Schnur läuft nicht von alleine ab.
Fazit: für die Fischerei mit leichtem Geschirr sehr enttäuschend.
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4. September
Äschenfischen am Linthkanal
schönes Wetter, Wasserstand ca 1.40 m , Abfluss 4,1 m3/sec., 7 gr Äschenzapfen und Nymphe
Unter diesen Voraussetzungen lässt sich der Zapfen sehr schön werfen und die Schnur läuft (wie erwartet) sehr schön ab.
Die 2 Hauptprobleme bleiben bestehen:
- der Steg (Abstand der Rolle vom Griff) ist zu kurz bemessen
- die Spule lässt sich bei verhedderter Schnur zwar gut trennen, aber das Wiedereinsetzen gestaltet sich als äusserst kompliziert
Erneut stelle ich fest, dass die zuschaltbare Ratsche in der Drillphase zwar Vorteile bringt, bei der Landung (feumern) hingegen komplett versagt. Die Möglichkeit einer Arretierung (auch zum Transport bei Standortverschiebungen) fehlt meines Erachtens.
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Januar 2019
Ich habe mir erlaubt, sowohl die Singularis als auch die Coregonus an 3 versierte Gastfischer auszuleihen. Die waren zwar allesamt begeistert ob der Leichtigkeit der Rollen, hatten aber doch ihre liebe Mühe mit dem Handling - insbesondere mit dem Trennmechanismus.
Mein abschliessendes Fazit:
Die Rollen begeistern durch Material, Verarbeitung und Gewicht. Sie weisen aber doch gewisse Mängel resp. Nachteile gegenüber einfacher gebauten Laufrollen auf und sind sehr anspruchsvoll resp. gewöhnungsbedürftig in der Anwendung.
F.R. / Jona, 20. Februar 2019 - 7 Been thanked
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Di 18. Jun 2024, 18:26 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2024 Di 18. Jun 2024, 18:26 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2024
Dieses Jahr scheint es weniger Eglis zu haben, aber trotzdem kann man schöne Eglis mit dem Carolina, Dropshot oder Hegene überlisten. Eglis habe ich eigentlich bei jedem Ausflug gefangen.
Mehrmals habe ich es mit verschiedenen Gummiköder vom Ufer auf Hecht probiert, ich hab am Grund lang gejigt, einfach eingekurbelt aber nichts hat funktioniert. Am Samstag nach dem Regen habe ich es mit einem Wobbler probiert. Auf dem weg zum Steg Rüschlikon, sah ich nach dem Freibad beim Kiesstrand einen Haubentaucher. Schnell warf ich den Wobbler aus. Schon beim dritten Wurf bei einer Boje, biss ein Fünfziger. Eine Stunde später war ich beim Volleyballfeld, weil es dort auch steinig war. Zum Biss lies sich nicht lange warten. Einen kleinen 38er Hecht konnte ich noch hinter dem Steg auch bei den Steinen überlisten. Also bei den Stegen sind die Hechte nicht. Beim ausnehmen der Hechte fand ich noch kleine Eglis bis zu fünf cm, also werde ich auf jeden fall eher kleine Barsche als Köder benutzen statt Schwalen. Ich bin immer am Steg Rüschlikon unterwegs, ich sah viele die es auf Hecht abgesehen hatten, aber niemand fing was. Am Sonntag probierte ich es wieder mit dem gleichen Wobbler und Spots, aber es biss nichts, also denk ich dass es am Wetter liegt.
Liebe Grüsse und Petri - 7 Been thanked
- Alaz1 Autor
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Di 13. Jun 2023, 16:39 Re: Sihlsee Di 13. Jun 2023, 16:39 Re: Sihlsee
Melde mich mal wieder zu Wort hier.
Was läuft am oder auf dem Sihlsee???
Ich war jetzt 3x oben die letzten Tage und ging immer mit Fisch nachhause.
Heute wurde sogar mal wieder die 60er Marke geknackt :chef: :chef:
Gebe gerne Auskunft wie, wann und wo man es jetzt probieren sollte wenn man Erfolg haben möchte.
Mfg BAF - 7 Been thanked
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Mi 31. Dez 2025, 15:23 Petri Heil und guten Rutsch in die Sasion 2026 Mi 31. Dez 2025, 15:23 Petri Heil und guten Rutsch in die Sasion 2026
Hallo Forengemeinde
Im Namen des ganzen FF-Team's wünschen wir euch allen ein kräftiges Petri Heil und "e guete Rutsch" in die Saison 2026.
Dank geht an das ganze FF-Team und natürlich an alle FF-Mitglieder, welche das FF zu dem machen was es heute ist.
Am 26. August 2026 dürfen wir dann stolz auf unser 20-jähriges Bestehen zurückblicken.
Ich glaube es hätte damals niemand gedacht, dass das FF zu einer der beliebtesten Info-Plattformen für die Fischerei der Schweiz wird.
Hätte mich Rolf damals nicht davon überzeugt, mein kleines unbeachtetes Forum grösser aufzuziehen, würde es das FF heute in dieser Form gar nicht geben.
Teilweise wurden wir in den Anfängen natürlich belächelt, aber ehrlich gesagt, 20 Jahre sprechen trotz allen anderen möglichen Social Media Plattformen doch für uns.
Die grossen Zeiten als sehr ausführliche Fangberichte geschrieben wurden, sind vermutlich auch vorbei, diese haben sich klar in Richtung Social Media verlagert.
Das Forum hat aber andere Qualitäten als nur Fangberichte, es fungiert eher als Wissensdatenbank, eine Datenbank die ohne Mitglieder nicht gefüttert werden konnte und auch in Zukunft nicht kleiner wird, denn dafür ist Social Media in meinen Augen nicht geeignet.
Viele Mitglieder kamen und gingen in diesen 20 Jahren, die Gründe dafür waren und sind sehr unterschiedlich, aber auch den ehemaligen Mitgliedern gehört mein Dank. Dieser Dank geht ganz klar auch an unsere ehemaligen Team-Mitglieder über unsere Schweizer Landesgrenzen hinaus.
Dass wir in dieser Zeit auch Abgänge hatten, weil wir nicht bei jedem kompatibel waren, ist kein Geheimnis.
Allen können und werden wir es auch in Zukunft nicht recht machen können.
Ich sehe es aber positiv, denn daraus entstanden auch andere Interessensgemeinschaften und Plattformen, die, die Vielfalt im Internet zum Thema Fischerei Schweiz auch grösser und individueller machten.
Auch Anrufe von Anwälten und Briefe von rechtlicher Natur hatte ich in den 20 Jahren, sei es, weil jemand im Forum definitiv von übler Nachrede gebrauch gemacht hat, oder fremde und geschützte Bilder bei uns hochgeladen hat, was in der Regel ohne grosses Tamtam gelöst werden konnte.
Ihr seht, das Internet ist kein rechtsfreier Raum und als Betreiber einer solchen Plattform trägt man auch ein gewisses Risiko ungewollt involviert zu werden.
Eine beeindruckende Zahl die heute noch genannt werden sollte wäre 14'731.
Denn so viele Mitglieder hätten wir Stand heute, wenn nicht gelegentlich inaktive Mitglieder vom System gelöscht worden wären (da waren natürlich auch Spamaccounts dabei).
In diesem Sinne ein gutes neues Jahr! - 7 Been thanked
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Fr 17. Sep 2021, 22:02 Re: Raubfisch Fangberichte Greifensee 2021 Fr 17. Sep 2021, 22:02 Re: Raubfisch Fangberichte Greifensee 2021
20210917_215629.jpg
Hatte heute beim Hechtschleppen einen ca. 1.30 m Wels als Beifang. Hat mich ziemlich gefordert, trotz robustem Gerät. Zudem hatte ich reichlich Publikum und ein Kusschiff auf beinah Kollisionskurs, da der Wels zum Ende der Schlepptour kurz vor dem Steg in Niederuster angebissen hat. Zum Glück hat mir ein anderer Fischer geholfen, war alleine auf dem See. Habe es ausserdem geschafft, mich beim Transport und der "Verarbeitung" komplet vollzuschleimen. - 7 Been thanked
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Sa 5. Mär 2022, 20:49 Felchen Fangbericht Greifensee 2022 Sa 5. Mär 2022, 20:49 Felchen Fangbericht Greifensee 2022
Heute ging's wieder an die Ruder Richtung Niederuster.
Die Anstrengung hat sich gelohnt. Um 9.30/11.00/12.30 konnten jeweils 2-3 Felchen mit 33-36cm gelandet werden.
Tiefe 13m
Farben: schwarz,violet, blau - 7 Been thanked
- Seebueb Autor
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Di 6. Jul 2021, 09:59 Re: Raubfisch Fangberichte Greifensee 2021 Di 6. Jul 2021, 09:59 Re: Raubfisch Fangberichte Greifensee 2021
Hallo zusammen
In Anbetracht des wechselhaften Wetters in den nächsten Tagen habe ich mich kurzfristig entschieden, heute Morgen 2,5 Stunden ans Wasser zu gehen. Bereits um 05.15 Uhr waren an der Oberfläche Aktivitäten von raubenden Eglis sichtbar. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass das alles kleine Eglis (15 cm) waren, die in alles bissen, was sich bewegte. Von den 10 gefangen Egli (Topwater) in der ersten halben Stunde war keiner grösser als 18 cm.
Dies bewegte mich dazu, es am Grund mit dem Carolina Rig auf die Grösseren zu versuchen. Mit rot und braunen OSP Krebsimitaten fischte ich von der Bootsanlage bis zum Schiffsteg Fällanden die Kante auf 8 - 10 Metern ab. Den Köder habe ich langsam gezupft und immer wieder stehen lassen. Bis um 08.00 Uhr konnte ich 5 schöne Egli, alle um die 26 cm, fangen.
Heute hatte ich das Gefühl, dass langsam "Schwung in die Bude" kommt.
Gruss und Petri
Tschüge - 7 Been thanked
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Do 17. Aug 2023, 15:50 Re: Greifensee Fangberichte Egli und Hecht 2023 Do 17. Aug 2023, 15:50 Re: Greifensee Fangberichte Egli und Hecht 2023
Hallo zusammen
Am Dienstagmorgen war ich wieder mal auf Eglijagt. Das bewölkte Wetter hat begünstigt, dass die Stachelritter bis 09.00 Uhr immer wieder wie wild jagten. So schaumendes Wasser habe ich am Greifensee schon lange nicht mehr gesehen. Teilweise wusste ich gar nicht mehr, wo ich hinwerfen sollte, rundherum jagende Eglis. Innerhalb von 2,5 Stunden hatte ich meine 50 Stück zusammen!! :D Gefangen habe ich sie mit Buldo, Stickbaits und Popper.
Die Grössten habe ich alle mit Stickbaits gefangen.
Heute Morgen zog es mich nochmals aufs Wasser. Dieses mal wollte ich nur mit Stickbaits den jagenden Egli nachstellen. Die Jagtszenen vor der Jugi waren heute bedeutend weniger. Trotzdem habe ich nochmals 19 schöne Stachelritter überlisten können. Alle waren zwischen 21 und 26 cm lang, gut genärt und so optimal für die Küche. Es war jedesmal Hammer, mit leichtester UL-Rute einen 26er Egli zu drillen.
Grüsse Tschüge - 7 Been thanked
- Tschüge Autor
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Mi 16. Jul 2025, 12:18 Re: Angeln auf Hechte im Bielersee mit Gummifisch – Wie findet man den 1m-Hecht? Mi 16. Jul 2025, 12:18 Re: Angeln auf Hechte im Bielersee mit Gummifisch – Wie findet man den 1m-Hecht?
Ich fische generell big baits im Freiwasser. Natürlich möglichst dort wo auch was los ist. Gerne bei ansamlungen von Felchen, oder anderem Futter. Das geht so bei mindestens 25cm Gummis los, kann aber auch über 500 g wiegen. Alle Köder führe ich in den oberen Wasserschichten, meist 1-2m selten bis 5. Wenn ein Hecht will, kommt er hoch. Zum lokalisieren der Plätze nur Erfahrung und ein normales 2 d Echo für Tiefe und Futter.
Wichtig der Faktor Zeit. Auch am richtigen Platz muss man ein Fressfenster erwischen. Oft fängt man 5 h nichts, in 30 min 3 Grosse, und danach auch wieder 3 h nichts.
Deshalb meine Devise grosse Köder, weg vom Ufer….
Der Rest ist nur gewässerkentniss und AUSDAUER. - 7 Been thanked
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Mo 17. Jan 2022, 21:30 Re: Felchen Fangbericht Greifensee 2022 Mo 17. Jan 2022, 21:30 Re: Felchen Fangbericht Greifensee 2022
Nach diesem eisigen Sonntag auf dem Greifensee sind meine Finger endlich wieder aufgetaut. Hier folgt mein Bericht.
Wir beangelten am Sonntag Vormittag einige Stellen zwischen dem Bojenfeld und der Kiesgrube. Das Echolot zeigte immer wieder gute Signale, doch wie bei so vielen wollten sie auch bei uns nicht so richtig beissen. Mein Bruder hatte 3 Bisse auf eine "Beindli" Nymphe, leider blieb keine hängen. Die Fische standen zwischen 15m und 18m immer am Grund. Kurz vor Mittag hatte ich einen guten Biss und zog die 34er Felche ins Boot.
Gefangen auf die schwarze Nymphe "Rainbow-Star". Bei dieser Ausbeute ist das wohl nicht aussagekräftig :wink:
Ich hoffe jetzt erst mal auf wärmeres Wetter. Petri - 7 Been thanked
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So 5. Okt 2025, 22:28 Re: Egli/Hecht Fangberichte Zürichsee 2025 So 5. Okt 2025, 22:28 Re: Egli/Hecht Fangberichte Zürichsee 2025
Heute bei stürmischem Wetter auf dem Zürichsee liessen die Hechte nicht lange auf sich warten! Ein 72 und ein 96er waren das Ergebnis vom Spinnfischen auf Hecht heute.
Grüsse Raubleugel
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- Raubleugel Autor
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Mi 4. Okt 2023, 19:15 Re: «Ich bin kein Tierquäler» – jetzt spricht der bestrafte Fischer Mi 4. Okt 2023, 19:15 Re: «Ich bin kein Tierquäler» – jetzt spricht der bestrafte Fischer
Ohne auf den betreffenden Fall näher eingehen zu wollen....es hat sich vielerorts eine regelrechte Unart heraus gebildet.
Das sind so genannte Trophäenfischer...die vor allem und fast ausschliesslich auf Großfische angeln und wenn sie dann einmal einen solchen Giganten, ob Wels oder Hecht oder sonst was...gefangen haben, mit diesem "lebenden" Tier minutenlang posieren....sich mit dem Fisch in verschiedenen Posen ablichten lassen.
Damit soll vor allem auf den diversen SM Eindruck geschunden und Klickzahlen generiert oder Beifall und Anerkennung geheischt werden.
Ob der Fisch dann frei gelassen oder getötet wird sei jetzt mal dahin gestellt.
"Der gefangene Fisch ist schonend anzulanden und umgehend sachkundig zu betäuben und mittels Kehlschnitt zu töten."
"Massige Fische sind ausnahmslos zu entnehmen"
So oder so ähnlich steht es in fast allen Fischerkarten/Angelerlaubnisscheinen.
Allein das wird von solchen Trophäenfischern negiert und ich bin der Meinung solche Leute schaden uns "normalen" Fischern enorm.
Ich distanziere mich von diesen ausdrücklich.
Ich gehe fischen, um eine schöne Zeit in der Natur zu verbringen und im besten Fall das Abendessen oder auch mal etwas zum einfrieren zu fangen.
Dabei gehe ich ganz und gar nicht auf kapitale, wie es sie bei uns auch gibt, die wollen alle Barsche Ü40 fangen, mit ihren modernen Ködern und posieren dann klassisch, indem sie dem Barsch den fetten Daumen rein drücken und die Stacheln aufstellen.
Ich orientiere mich eher am unteren Entnahmefenster und bin der Ansicht, daß gerade die "kapitalen" wertvolle Laichfische sind, die ihre guten Gene weiter geben sollten.
Manchmal frage ich mich, was ist aus dieser Welt nur für ein Irrenhaus geworden..... - 7 Been thanked
- Rainbowwarrier Autor
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Sa 18. Jun 2022, 11:27 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022 Sa 18. Jun 2022, 11:27 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022
Wie immer um Mitte Juni sind bei uns momentan nur Pfannen Egli vor Ort. Gibt zwar in der Küche etwas Arbeit, macht aber am Tisch umso mehr Freude.
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- kds Autor
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Fr 26. Dez 2025, 15:03 Seeforellen 2025/2026 Fr 26. Dez 2025, 15:03 Seeforellen 2025/2026
Erlaube mir, für die Eröffnung/neue Saison ein Thema zu eröffnen. Valonius und ich waren heute auf dem Zhsee unterwegs. 1x 41 cm und eine Untermässige (39 cm, schwimmt wieder). Beide am Sideplaner mit 30 Gramm Blei und silbrigem Blechlöffel. - 7 Been thanked
- Magellan Autor
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Di 26. Mai 2026, 09:32 Re: Seeforellen 2025/2026 Di 26. Mai 2026, 09:32 Re: Seeforellen 2025/2026
Endlich wurde mir auch mal der Fang einer Seeforelle vergönnt.
Etwas untypisch beim vertikalfischen mit Darting Jig. Am leichten Egli-Gerät natürlich ein spannender Drill inkl. Luftsprung! - 7 Been thanked
- til Autor
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Mo 31. Jul 2023, 10:11 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023 Mo 31. Jul 2023, 10:11 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023
Nachdem hier zwischenzeitlich etwas gejammert wurde, dass sich die Egli dieses Jahr rar machen, hier doch mal ein positiver Bericht von der Egli-Front. Nach ebenfalls zahlreichen ziemlich ernüchternden Versuchen mit diversen Gummiködern, habe ich die letzten Tage ausschliesslich mit dem EGB-Chäferli (https://fischen.ch/EGB-Kaeferli-unbeschwert-gelb-Spinner/A20127803) auf Egli gefischt und dabei auch zahlreiche schöne Fische verhaften können.
Letzte Woche vor allem vom stehenden Boot aus geworfen, habe ich mich gestern entschieden, in Stäfa langsam (ca. 3 km/h) über das Kraut zu schleppen da der Wind fürs ankern schlicht zu stark war. Mit vorgebleitem Spinner (20 bis 30 Gramm) und garniert mit vielen Mädli konnte ich so innert zwei Stunden 18 Stück zwischen 25 und 35 cm. erwischen (total 2,8 Kilo). Es scheint so zu sein, dass die grösseren Egli im Kraut stehen und hervorschiessen, sobald etwas fressbares über sie hinwegzieht. Dass dabei auch immer wieder der eine oder andere "Pfüdi" sich am Köder vergreift, lässt sich nicht verhindern, aber da bei dieser Methode alle Fische recht spitz gehakt werden, kann man diese dann auch gut wieder releasen. - 7 Been thanked
- zellcom Autor
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Mi 6. Feb 2019, 22:47 Re: Was tun gegen Kormorane? Mi 6. Feb 2019, 22:47 Re: Was tun gegen Kormorane?
astacus
Das ist nun schon fast beleidigend, was du über die älteren Fischer sagst. Ich bin wohl einer dieser älteren Fischer, rieche nicht nach Stumpen und Schnaps und habe wohl in meiner mehr als ein halbes Jahrhundert dauernden Fischerkarriere zu viele Fische gefangen. Darum hat es wohl nicht mehr viele, Kormoran hin oder her.
Ich mag die Vögel, sie sind clever und vom Fischen verstehen sie mehr als die meisten Fischer. Ihre Instinkte sind wach, das braucht es um ein guter Fischer zu sein, nach meiner Meinung. Ich würde aber ein Management begrüssen, damit auch meine Enkel noch versuchen können einen Fisch zu fangen.
Ich mag auch die jungen Fischer. Sie riechen nicht nach Stumpen und Schnaps, sondern nach Joint und Red Bull. Sie haben eine super Ausrüstung und können mit den modernen Ködern gut umgehen und gut fischen. Wenn sie noch in der Lage sind ihre Instinkte zu schulen, hätten sie früher die Flüsse leergefischt, wie Heute die Kormorane. - 7 Been thanked
- Loup Autor
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So 1. Jan 2023, 18:25 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2023 So 1. Jan 2023, 18:25 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2023
Hallo zusammen
Ich war heute um 8Uhr am Greifensee und versuchte es zuerst in der Rohrbucht.
Es hatte ca 5 Boote und wurde hi und da mal gefeumert.
Der Fischerkollege neben mir fing mal zuerst einen kleinen Hecht. :lol:
Ich hatte nicht viel Glück an diesem Ort und ruderte daher nach Greifensee.
Dort hatte es ca ein Dutzend Boote und zwischendurch fuhren auch einige mit dem Stand up paddling an uns vorbei.
Zum Glück nicht über den Felchenzapfen, denn der war heute einfach super! :D
Es hatte immer wieder gute Signale und schliesslich habe ich mit schwarz und rot 14er auf ca 12m 3 schöne Felchen und ein Egli gefangen.
Es war ein wunderschöner felcheler Tag und viele Grüsse
Andi - 7 Been thanked
- Felche68 Autor
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Mo 24. Apr 2023, 05:28 Castilla Léon Spanien Mo 24. Apr 2023, 05:28 Castilla Léon Spanien
Am 1 April kein Scherz, ging es mit dem Flieger von Zürich nach Madrid. In Madrid angekommen, mit dem Mietauto 2 Stunden in Richtung Avila. Die ersten Tage im Dorf bei der Grossmutter, danach schön an eine Hochzeit, hatte ich doch noch 2 Angeltage :lol:
An diesen schönen Stausee gefahren, aja Karpfen Schleien, wie ist es mit Raubfischen? Raubfische, gibt es keine oder kennen Sie halt nicht meine Lieben Brüder :lol:
Spielt keine Rolle, die Karpfen Ruten bereit gemacht, und nebenbei 2 Zapfen mit Köffi und die Spinnrute parat.
Jaja, so ein Neues Gewässer das man nicht kennt, hat es schon in sich.
2 Tage am angeln alles probiert, gab es 2 schöne Karpfen um die 50-60cm das wars auch schon. Aber die schönen Eindrücken, wie auch den Moment einfach super schön.
Hier noch ein paar Bilder dazu. - 7 Been thanked
- Trucha89 Autor
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Di 31. Mai 2022, 17:02 Re: Seeforelle auf Gummi Di 31. Mai 2022, 17:02 Re: Seeforelle auf Gummi
Ja es ist schön und ich Geniesse jede Minute am Wasser, ich liebe es schon einfach dort zu sein. Die stille, das Gefühl am Wasser, ich mag es einfach.
Ist zwar keine Seeforelle, aber die gleiche Familie und auf Gummi.
Seesaibling Beifang beim Egli Fischen (!!) vom Ufer aus im BeO. Mehr Silber geht nicht.
Hatte jetzt schon den dritten Seesaibling in diesem Jahr am Köder, einer viel ab, einer war zu klein… und einer musste mit. Der ging am gleichen Tag noch auf den Grill, geschmacklich etwas vom besten was ich je hatte.
Vom Biss ist es eigentlich eine Seeforelle, immer sehr aggressiv genommen. Im Drill spürt man aber gleich das es keine Seeforelle ist, der Fisch hat sich nur gedreht, keinerlei / kaum Fluchtbewegung.
Da höre ich seit Jahren sehr tief, nur sehr kleine Köder und ganz langsam sonst fängt man keine Seesaiblinge, und vom Ufer aus schon mal gar nicht... Die Art des Gummis bleibt Betriebsgeheimnis, aber als klein würde ich den nicht bezeichnen, und auch die Führung hatte eher weniger mit langsam zu tun, und auch die Tiefe würde ich nicht als tief bezeichnen.
Und zu guter Letzt war ein ca. 15cm Köfi im Bauch, in einem 35cm Seesaibling.
Aber das Beste kommt doch immer am Schluss, versprochen. Das 2022 ist ein wirklich gutes Fischerjahr, ich bin zu frieden.
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4567437427475.jpg - 7 Been thanked
- Dural Autor
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Di 14. Apr 2026, 20:20 Warnung zu Fake-Shops für Angelzubehör (Ruten, Rollen, Wobbler) Di 14. Apr 2026, 20:20 Warnung zu Fake-Shops für Angelzubehör (Ruten, Rollen, Wobbler)
Grüezi mitenand,
bin neu da (Hans aus dem Zürcher Unterland) und wollte nur kurz eine Warnung platzieren, weil ich gerade knapp daneben bestellt habe. Zwei Shops sind aufgetaucht die mit 60% Rabatt auf Shimano- und Daiwa-Rollen werben, exakt dieselbe HTML-Struktur wie ein bekannter deutscher Anbieter, bloss mit einer .shop Domain dahinter. Bezahlung nur Vorkasse, keine Schweizer Adresse im Impressum.
Solche Klone tauchen gerade sehr häufig auf. Die Bilder werden 1:1 von echten Shops kopiert, sogar die Produktbeschreibungen stimmen. Ich bin nur drauf gekommen weil der Preis für eine Stella SW 14000 zu gut war um wahr zu sein.
Was mir geholfen hat: vor einer Bestellung bei einem Shop den ich nicht kenne kurz durch eine unabhängige Seite mit aktuellen Betrugswarnungen laufen. Wenn dort schon Meldungen sind oder die Domain null Historie hat, ist die Sache meistens klar.
Falls jemand Links zu verdächtigen Shops hat, immer her damit, dann kann ichs ebenfalls querchecken. Wäre schade wenn einer vom Forum da 300.- versenkt.
Petri Heil
Hans - 7 Been thanked
- HansK55 Autor
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Fr 6. Okt 2023, 05:10 Re: «Ich bin kein Tierquäler» – jetzt spricht der bestrafte Fischer Fr 6. Okt 2023, 05:10 Re: «Ich bin kein Tierquäler» – jetzt spricht der bestrafte Fischer
Jetzt haben wir den Dreck!
Das einst wirklich gute, berechtigt gute Image von uns Fischern in der Bevölkerung, torpediert aus den eigenen Reihen, durch eine Spezies von „Anglern“ die überwiegend C&R betreiben, die Fischerei dafür benutzen eine „YouTuber-Karriere“ zu betreiben, die auch keine Probleme haben sich unter zu Hilfenahme von High-tech Geräten gegenüber den meisten Fischern einen Vorteil zu verschaffen und sich insgesamt nicht einmal bewusst sind was Sie da überhaupt tun, nämlich mit Tieren SPIELEN, die um Ihr leben Kämpfen, um diese schlussendlich heroisch wieder in die Freiheit mit ungewisser Zukunft zu entlassen, um diese Fische dann, sollten diese das Glück haben das Martyrium des Fangs und das obligate Foto-Shooting zu überleben, hoffentlich das nächste Mal etwas gewachsen, und als „Allzeitrekord“wieder zu fangen. Wie degeneriert ist denn das.
Ganz ehrlich, ich sage es schon seit Jahren und heute ist es leider amtlich geworden, manche Typen die sich leider Dank Ihres Patents als Fischer ausweisen können, sind Tierquäler, mit denen ich nichts zu tun haben will.
Tight-lines
Steve - 7 Been thanked
- JJwizard Autor
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Fr 17. Apr 2009, 13:29 Der Kiemenschnitt Fr 17. Apr 2009, 13:29 Der Kiemenschnitt
Der Kiemenschnitt
Vorwort
Wer seine Fische für ein feines Essen selber fängt, der muss in aller Regel, die Fische auch selber töten. Wer diese Aufgabe mit Respekt gegenüber der Kreatur Fisch erledigt – präzise und schnell – der und nur der hat sich das Prädikat „Pro Fisch“ verdient.
Bedingt durch das Neue CH -Tierschutzgesetz vom 01.09.2008 müssen alle für den Verzehr gefangenen Fische, ab dem 01.01.2009 (unter anderem) Mittels einem Betäubungsschlag auf den Hinterkopf und einem Kiemenschnitt getötet werden.
Auf einem Bild sind oft nur die halben Details zu erkennen. Deshalb wäre es in Form von Höflichkeit angebracht, sich erst zu informieren, bevor man eine zum Teil an den Haaren herbeigezogene Meinung von sich gibt, ja gar andere Fischer beschuldigt die Neuen Gesetze nicht einzuhalten!
Merke: „Viele Wege führen nach Rom!“
Bevor man den Kiemenschnitt ansetzt, erhält der Fisch zwecks Betäubung einen kräftigen Schlag auf den Hinterkopf. Dann folgt der Kiemenschnitt und dabei geht es darum, dass die Herz – Kiemenarterie, notabene zwischen dem Herz und den Kiemen, durchtrennt wird. Somit wird die Blutversorgung augenblicklich unterbrochen und der Fisch blutet aus.
Beim korrekten Kiemenschnitt geht es also darum, die Herz – Kiemenarterie zu durchtrennen und nicht dem Fisch den halben Kopf abzuschneiden. Selbstverständlich kann ein Kiemenschnitt so ausgeführt werden, dass man die Kopfunterseite komplett durchschneidet. Dagegen spricht nichts, ausser, dass solche Fischbilder in einem öffentlichen Bereich (Internet, Magazine u.s.w.), sicher nicht gerade anschaulich daher kommen würden.
Und so geht das mit dem „fotogenen“ Kiemenschnitt:
https://live.staticflickr.com/65535/54993380670_427b7f7b87.jpg
Nach dem Betäubungsschlag den Fisch von oben her in die Hand nehmen.
https://live.staticflickr.com/65535/54992199147_0028095342.jpg
Mit Zeigefinger und Daumen die Kiemendeckel anheben, so dass man die Kiemen deutlich sehen kann. Ein spitzes und scharfes Messer ca mittig am Kiemenbogen ansetzen und durchstechen.
https://live.staticflickr.com/65535/54993380665_84b2a0740f.jpg
Dann das Messer mit gefühlvollen Schneidebewegungen (vor und zurück) nach unten führen, bis die Herz – Kiemenarterie durchtrennt ist. Dies ist gut daran zu erkennen, wenn das Blut spritzt.
Diese Form von Kiemenschnitt ist nicht komplizierter als diejenige Welche, die dem Fisch den halben Kopf abtrennt, aber, genauso Tierschutzgesetz konform - in diesem Sinne! - 7 Been thanked
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Sa 6. Mai 2023, 15:29 Dann mach ich mal den Anfang Sa 6. Mai 2023, 15:29 Dann mach ich mal den Anfang
Nachdem ja nur jede geschätzte 25zigste Felche im Greifensee momentan das mass hat , gibt es nun auch öfters Egli auf die Hegene.
Am 03.05.23 Nachmittag bei windigen und welligem Seegang in der Fällanden bucht hat mich dieser 42er (910gr.) Räuber vom Schneidertag gerettet.
In jüngeren Jahren hat er wohl mal einen Teil seiner Rückenpartie inkl. ein Stück Flosse an eine Hecht verloren.
Schon speziell das man mit 2 Egli Filet schon genug gegessen hat. :chef:
Gefangen auf schwarze 16er Nymphe ...was dann auch sinn machte da der Magen Halb voll mit schwarzen Mückenlarven war. - 7 Been thanked
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Di 9. Dez 2025, 21:34 Re: Zugersee - Verkaufsverbot für Egli und Hecht wegen PFAS Di 9. Dez 2025, 21:34 Re: Zugersee - Verkaufsverbot für Egli und Hecht wegen PFAS
Viele Quellen sind gut dokumentiert und viele Produkte dürfen nur noch für wenige Zwecke verwendet werden. Ein internationales PFOS Verbot gibt es schon seit vielen Jahren. Andere PFAS sind weiterhin erlaubt.
Im Zugersee besteht das PFAS Problem vor allem durch PFOS Belastung.
Ein grosses Problem war das Nutzen von Klärschlacke um Felder zu düngen. Dies war billig und effizient bis man gemerkt hat, dass dies viele Probleme bringt. Längst verboten, aber viele Böden wurden dadurch über Jahre kontaminiert. Beim Zugersee erstreckt sich die Landwirtschaft fast über die gesamte Westseite des Sees.
Dann gab es viele Fabrikations-Prozesse wo PFOS und andere PFAS verwendet wurden. Ein Beispiel wäre z.B. Papierfabriken.
Ein weiteres Problem waren Löschschäume der Feuerwehren. Diese sind im Kt. Zug mittlerweile durch PFAS freie Varianten ersetzt worden. Doch früher wurde vielerorts damit auch grossflächig geübt und grössere Flächen stark kontaminiert. Andere PFAS Chemikalien werden weiterhin für Produkte wie beschichtete Pfannen, Outdoorbekleidung etc. genutzt. In unseren Alpen haben wir eine PFAS Belastung welche z.B. von Skiwachs kommt. Skiwachs darf noch bis Ende 2026 PFAS enthalten und verkauft werden. Im Rennsport wurden solche Wachse längst verboten. 27 PFAS-Wirkstoffe sind aktuell noch in Pestiziden zugelassen.
Früher wurde halt viele Abfall Produkte auch einfach aufgeschüttet und vergraben. Dass z.B. der Aushub der Metallwarenfabrik (beim Bau vom Metalli Einkaufszentrum) in den See gebaggert wurde, um beim Brüggli eine Erholungszone in den See zu erweitern, wäre heute kaum denkbar.
Ich habe mal an der Haldenstrasse in Zug gewohnt. Ein Gebiet mitten in der Stadt. Dort wurde früher Abfälle der Metallwarenfabrik aufgeschüttet und darauf eine Arbeitersiedlung gebaut. Hat man im Garten 30cm tief gegraben, dann kamen die verzinkten Bleche zum vorschein. Ist also klar warum diese Strasse Halsenstrasse benannt wurde
Mittlerweile sind wir in der Schweiz etwas schlauer geworden und viel Abfall wird entsprechend entsorgt. In anderen Ländern herscht oft noch eine "Aus den Augen, aus dem Sinn" Kultur wie wir sie, vor nicht all zu langer Zeit, hierzulande auch hatten.
Doch sollte man sich auch bewusst sein, dass PFAS sich erst bei 860 Grad Celsius zersetzen. Die Schweinerei werden wir also kaum mehr los.
Wird PFAS durch Ausschwemmung aus einem Gewässer geleitet, dann bekommt der nächste die Belastung weitergereicht.
PFAS sind am Ende aber nur ein Problem. Viele andere Chemikalien sind ebenfalls in unseren Böden und Gewässern. Grosse Mengen an Munition aus dem zweiten Weltkrieg verrotten in vielen Seen und sind tickende Umweltbomben. Glyphosat darf in der Landwirtschaft weiter verwendet werden. Dies nur als ein paar aktuelle Dinge die weiter tolleriert oder erlaubt sind.
Nun hofft man dass die Quaggamuschel einen positiven Einfluss haben könnte, da diese unmengen an Wasser filtriert. Aber so gelangt die Belastung dann einfach ins Sediment. Ob dies besser wäre weiss niemand.
Fakt ist: Dieses, und andere Probleme werden uns noch jahrzehnte beschäftigen bevor es allenfalls wieder besser wird. Und aktuell hat noch niemand eine Lösung der Probleme.
Dekontamination ist aktuell fast nur in Fesstoffen wie Erde möglich.
Diese wird chemisch ausgewaschen und die Kontamination im Hochtemperaturofen verbrannt. 1m³ kostet aktuell knapp unter chf 600.-
Es gibt in der Schweiz aktuell eine einzelne Firma die eine solche Reinigung von Erde anbietet. Eine grossflächige Reinigung ist also vorerst weder Mengen- noch kostenmässig umsetzbar. - 7 Been thanked
- coyut Autor
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