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Auflistung Angelbegriffe mit dem Buchstaben D
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 13:51
von Martin
Auflistung Angelbegriffe mit dem Buchstaben D
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 16:46
von Rolf
Dead Drift
Unbewegte, natürliche Abdrift der Kunstfliege (Trockenfliege) in der Strömung.
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 16:46
von Rolf
Dendrobena
Riesenrotwurm (Dendrobaena veneta oder Eisenia veneta ). Sehr fortpflanzungsfreudiger Angel - und Kompostwurm. Im Unterschied zum Tauwurm ist er an seiner Unterseite gelblich gefärbt. Die einzelnen Ringe des Körpers sind braun gerändert. Bei Verletzungen tritt eine gelbliche Körperflüssigkeit aus. Die kann man als Angler in geeigneten Behältnissen sehr gut selbst züchten. Wegen ihrer großen Bewegungsfreude auch noch am Angelhaken sind sie ein beliebter Köder.
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 16:47
von Rolf
Detached Body-Flies
Kunsfliegen, deren Körper nicht auf den Hakenschaft gewunden, sondern angehängt ist. Klassisches Muster: Palomino Midge.
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 16:47
von Rolf
Dichteanomalie
Besondere, physikalische Eigenschaft des Wassers, bei +4°C seine höchste Massendichte (höchstes spezifisches Gewicht) zu erreichen. Diese Besonderheit des Wassers ist für das Gewässer als Lebensraum eine elementare Voraussetzung. Aufgrund der Dichteanomalie des Wassers:
- friert ein Gewässer von oben her und nicht vom Grund her zu
- kommt es im Sommer und im Winter zu konstanten Temperaturschichtungen im Gewässer
- ist das Tiefenwasser in Bodennähe größerer Gewässer nie kälter und nie wärmer als +4°C.
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 16:48
von Rolf
Dispender Box
1. Vorratsbehälter für Vorfachschnur oder Fliegenbindematerial, in denen sich eine kleine Spule befindet, auf der die jeweilige Schnur oder Bindematerial aufgewickelt ist. Im Deckel der Dispender Box befindet sich ein Loch, durch das die Schnur nach außen geführt wird.
2. Meist aus klarem Kunsststoff gefertigter, mehrkammeriger Vorratsbehälter für verschiedenfarbige Dubbingfasern zum Fliegenbinden. Im Deckel der D. befinden sich über den einzelnen Kammern runde Löcher, durch die die Dubbingfasern fein herausgezogen werden können.
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 16:48
von Rolf
Diver
Diese Köder zählen zu den ursprünglichsten aller Jerkbaits. Ihr Lauf ist in der Regel vertikal geradlinig, aber horizontal gesehen laufen sie im Zick-Zack, dem so genannten Sägezahnmuster. Beim Schlag/Zug tauchen sie ab, in den Pausen steigen sie wieder in Richtung Oberfläche. Gerade diese Pausen sind die Momente, in denen die meisten Attacken erfolgen.
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 16:48
von Rolf
Dottersack
Die frisch geschlüpfte Fischbrut trägt äußerlich am Bauch hängend einen Sack mit Nährstoffreserven für die ersten Lebenstage. Dieser Sack wird als Dottersack bezeichnet.
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 16:49
von Rolf
Drachkovitchsystem
Spinnfischsystem, das nach seinem Erfinder, dem französischen Raubfischangler Albert Drachkovitch, benannt ist. Es besteht aus einem Grundrahmen aus Metalldraht, der dem toten Köderfisch durch das Maul eingeführt wird, einem ca 15cm langen Stück Kupferdraht, das dem Köderfisch durch die Kiemen gezogen und anschließend um den Kopf gewunden wird, zwei Drillingen an unterschiedlich langen Stücken Stahlvorfach und aus einem vorne am System angebrachten Bleikopf. Mit dem D. lassen sich sowohl tote Köderfische als auch Gummifische präsentieren. Das D. eignet sich bervorragend zum Spinnfischen mit Köderfisch auf Zander, aber auch Hecht und Barsch werden mit dem D. gefangen.
Fischen mit dem Drachkovitch-System
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 16:49
von Rolf
Drehkrankheit
Durch einzellige Parasiten hervorgerufene Fischkrankheit, die hauptsächlich Regenbogenforellen, aber auch andere Salmoniden betrifft. Der Parasit dringt bei der Brut in die Knorpel ein und verursacht die späteren Verkrüppelungen und Störungen des Gleichgewichtsorgans. Symptome: bei Jungfischen Schwarzfärbung im Schwanzbereich; drehförmige Schwimmbewegungen (Schwanzjagen). Da die befallenen Fische nicht unbedingt daran sterben, müssen diese aus den Gewässern entnommen werden. Beim Absterben chronisch erkrankter Fische werden die Sporen wieder frei. Sie bleiben im Teichschlamm jahrzehntelang ansteckungsfähig.
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 16:50
von Rolf
Dreifachwirbel
Wirbel mit drei hintereinander geschalteten Wirbelgelenken zur optimalen Vermeidung von Schnurdrall -etwa beim Sbirulino-Fischen.
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 16:50
von Rolf
Driftbeater
Hebepose mit sehr dünner Antenne für Liftmontagen in Stillgewässern mit starker Gewässerdrift durch Wind oder Unterströmungen.
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 16:50
von Rolf
Drop Bite
Englisch für Fallbiß. Ausgelöst wird er dadurch das der Fisch zum Angler zuschwimmt. Erkennbarbar ist der Fallbiß wenn die Schnurspannung nachlässt oder der eingehängte Bissanzeiger sich zum Boden hin bewegt.
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 16:51
von Rolf
Dropper
siehe: "Springer"
Verfasst: Do 8. Nov 2007, 16:51
von Rolf
Dropshot-Rig
In den USA entwickelte Montage zum Spinnfischen mit Weichplastikködern, v.a. auf Schwarzbarsche. Zunehmend in Europa auch beim Angeln auf Flussbarsche (Egli) und Zander beliebt.
Dropshot-Rig