Hinterstockensee/Oberstockensee

Beschreibungen von Seen und Teichen.
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Eagleeye

Hinterstockensee/Oberstockensee

Beitrag von Eagleeye »

Hallo zusammen



Da ich im September endlich mal wieder Ferien habe, dachte ich an einen Tagesausflug an einen Bergsee natürlich inklusive fischen.

Beim stöbern im Internet fand ich diese beiden Seen Hinterstockensee und Oberstockensee.

War jemand von euch schon mal dort und kann von seinen Erfahrungen berichten. Oder gibt es empfehlenswertere Orte um einen schönen Tag zu verbringen?
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Bassmaster
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Beitrag von Bassmaster »

Hallo Sven,



Wenn ich dir einen Tipp geben darf, würde ich wenn schon an den Oeschinensee gehen. Für mich viel schöner und interessanter als die Stockerenseen. Am Stockerensee hast du ale zwei Meter einen Fischer und es gleicht mehr einem Forellenpuff :wink:
Gruss Pädu

Merke: Der schlechteste Angeltag ist immer noch besser als der beste Arbeitstag!
Salmotti

Beitrag von Salmotti »

Also kommt darauf an, was Du willst...

Die Stockenseen sind Privatgewässer und werden von der Stockhornbahn "betreut". Jede Woche werden Regenbogenforellen eingesetzt. Und zwar genügend... Es hat Unmengen von Fischern dort, die nicht genau wissen was sie eigentlich tun, hauptsache Fische rausziehen.

Man(n) kann auch "erst" ab 8 Uhr dort fischen, weil die erste Bahn nicht vorher hochfährt (oder kommst Du mit dem Flugzeug?).

Tageskarte kostet 15.- inkl. Fanggarantie... Und dann noch das Bahnbillet.



Die Patent-Bergseen Arnensee, Öschinensee und Engstlensee bieten weitaus weniger Fanggarantie, die Tageskarte kostet glaub ich 27.- (im ganzen Kanton Bern gültig). Aaaaaaber: die Seen sind grösser und haben verhältnissmässig weniger Fischer.



Schön ist's überall, Bergsee ist Bergsee...
Eagleeye

Beitrag von Eagleeye »

Also der mit dem Flugzeug wäre eine Überlegung wert! :wink:



Bin überhaupt nicht wütend, wenn ich nicht gleich alle paar Meter über einen anderen Angler stolpere, und falls ich nichts fange ist das auch kein Beinbruch. Von daher komme ich schon ziemlich von den beiden von mir benannten Seen ab.
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Flümi
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Beitrag von Flümi »

also Bassmaster hat meiner Meinung nach schon ziemlich übertrieben. 2m pro Fischer gibts sicher nur bei schönem Wetter an einem Samstag oder so, wie auch nur im vorderen Bereich, wo man am wenigsten laufen muss. ich gehe dort jedes Jahr 1 mal hin und finde es nicht so schlecht.



Salmotti hat natürlich auch ne Fehlinfo verbreitet mit dem Wort "Fanggarantie". ich hatte mal die Zahlen der Tageskarten und Besatzzahlen pro Jahr angeschaut und kam auf durchschnittlich 4 Fische pro Tageskarte. ausserdem habe ich es dort schon sehr häufig miterlebt, wie ganze Gruppen mit 3-6 Leuten 4h fischen und niemand was fängt --> ab ins Restaurant und dann nachhause.



nicht dass ich das dort schönreden will ... aber so schlecht find ichs eben nicht. falls man Glück hat, fängt man sogar Bachforellen oder Saiblinge ... die Regenbögler haben aber schon bissl angekaute Flossen.
Salmotti

Beitrag von Salmotti »

Aber hallo, "durchschnittlich 4 Fische pro Tageskarte".. Mit Fanggarantie meine ich nicht das maximum von 6 Fischen... 1 Fisch reicht, dann hat man(n) garantiert schon was gefangen, oder nicht?

Das Wort "Fanggarantie" ist was unschönes, geb ich zu. Aber ich kenne niemanden, der ohne Fisch vom Stockhorn zurück kam... Doch gibt es sicher auch dort oben "Schneidertage", wenn weder Besatz noch Wetter stimmt...



Eagleeye, es kommt darauf an wie mobil du bist. An den Öschinensee hoch geht ne Sesselbahn, das heisst, das man(n) zeitlich nicht vor 8.30 am See ist. Zu Fuss von Kandersteg hoch dauert's ja nach Fussgänger 40-60 Min.

An den Arnensee und Engstligensee hat's Strassen (gebührenpflichtige Privatstrassen), man(n) kann mit dem Auto bis zum See.

Flugplatz hat's aber an keinem von den dreien.. Nehme aber an, du machst sowieso Wasserlandung und fischst dann vom Flugzeug aus...

Landschaftlich sind alle drei zu empfehlen, wobei der Öschi mit seiner Kessellage inmitten der Gletscherwelt sicher die imposanteste Kulisse zu bieten hat.



Übrigens: 4 Stunden fischen, nichts fangen und dann in's Restaurant.. Schade, schade, manchmal beissen sie eben erst nach 4 Std und 15 Min.. 8)
Eagleeye

Beitrag von Eagleeye »

Danke erstmal für eure Tipps.



Ein Flugplatz wäre natürlich schon toll gewesen! :lol:



Da es erst ein Gedankengang war, bin ich noch nicht ganz sicher wie ich/wir anreisen würden, aber vermutlich doch eher mit dem Auto, was gemäss Routenplaner ca. 1h45min dauern würde. Von daher wäre es nicht so schlimm wenn ich erst nach 8Uhr ankommen würde. Habe ja Ferien um mich zu erholen! Da ich mich doch als noch relativ fit bezeichenen würde spielt es auch keine Rolle, wenn ich nicht gleich aus dem Auto fischen kann, ein wenig Bewegung hat noch keinem geschadet!:weight:



Nur um möglichst viel zu fangen muss ich persöndlich nicht an einen solchen See fahren. Da gibt es ja auch in meiner Region das eine oder andere Forellenpuff.

Ich bin hier an meinem See auch nicht grade von den Fischen verwöhnt, von daher bekomme ich auch keinen "knacks" wenns keine "Beute" gibt.

:blink1:

Möchte eigentlich wirklich nur einen schönen Tag mit meiner Frau und der Angelrute verbringen. Wenn dann noch ein Fisch beissen würde um so besser.



Gibt es eigentlich einen Weg, der rund um den Öschi führt oder kann/muss man da alles Querfeldein?
Salmotti

Beitrag von Salmotti »

Um die Frage betreffend Rundweg um den Öschi zu beantworten, gibt's fast nichts besseres als das:



viewtopic.php?t=2606



Danke, Mister Gonefishing...
GsusFreaK

Beitrag von GsusFreaK »

Also ich finden den Fischertourismus am vorderen Stockensee auch sehr krass.



War jedoch nie an dem weiter weg, obs dort weniger hat oder wie.
gonefishing

Beitrag von gonefishing »

Zum Rundweg um den Oeschinensee:

Der einzige Rundweg um den Oeschinensee führt über die Fründenschnur. Das ist allerdings eine sehr heikle ausgesetzte Tour, und nur absolut schwindelfreien und trittsicheren Berggängern zu empfehlen.

Von den Touren die Salmotti hier verlinkt hat ist nur die Tour über den Heuberg eine Rundtour. Zwar nicht rund um den See aber fast ständig mit Blick auf den See und absolut zu empfehlen.

Zu den Stockenseen:

Ich habe dort noch nicht gefischt aber bin schon öfters daran vorbeigekommen. Mein Eindruck: Hinterstockenensee (direkt bei der Mittelstation): sehr viel Betrieb, Fischer steht an Fischer. Oberstockenensee (ca. 30min von der Mittelstation zu laufen): viel weniger Betrieb, ruhiger, und der See ist wesentlich weniger eutrophiert.

Als ich das letzte mal vorbeikam waren am Hinterstockensee ca. 20-30 Fischer, am Oberstockensee gerade mal 2. Weiss nicht ob das repräsentativ war, aber danach ist am Oeschinensee wesentlich mehr los.

Ruhe findest du an einem Wochenende mit schönen Wetter auch am Oeschi auf jeden Fall kaum.
Eagleeye

Beitrag von Eagleeye »

Die Frage war eigentlich, kommt man irgendwie am Ufer entlag um den See herum oer braucht man ein Boot?
Salmotti

Beitrag von Salmotti »

Wenn du die Fotos schaust, siehst Du dass es hinten am See nicht durchgeht... Der Rundweg geht über die Felswand, hoch über dem See.

Ne Seeumrundung ist nur mit dem Boot möglich.
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Flümi
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Beitrag von Flümi »

Salmotti hat geschrieben:Aber hallo, "durchschnittlich 4 Fische pro Tageskarte".. Mit Fanggarantie meine ich nicht das maximum von 6 Fischen... 1 Fisch reicht, dann hat man(n) garantiert schon was gefangen, oder nicht?

Das Wort "Fanggarantie" ist was unschönes, geb ich zu. Aber ich kenne niemanden, der ohne Fisch vom Stockhorn zurück kam... Doch gibt es sicher auch dort oben "Schneidertage", wenn weder Besatz noch Wetter stimmt...


natürlich hab ich mit dem Wort "Fanggarantie" auch die ganzen Gruppen gemeint, die NICHTS gefangen haben. aber ich persönlich bin dort ausser einer Ausnahme auch noch nie mit weniger als 4 Forellen nachhause gegangen (die Ausnahme war: 0 Fische). aber ich angle am Bergsee (Öschi, Arnen, Engstlen, Stocken, ...) generell zur Hälfte aktiv oder ausschliesslich aktiv: Spinnrute und wenn zuwenig Bisse kommen und es der Wind zulässt, zusätzlich noch eine passive Ausrüstung: mit Buldo, Zapfen oder auf Grund.



aber wer dort mit dickem/dunklem Vorfach, riesigem Haken, extrem unnatürliche Köder und ner halben Perrücke unterm Buldo was fangen will, geht lieber an den Blausee. weil sooo einfach ists bei den Stockenseen eben auch nicht.
Eagleeye

Beitrag von Eagleeye »

Sorry, habe meine Fragen nach einem Weg wohl ein wenig falsch formuliert, es geht nicht darum den See ganz zu umrunden, sondern ob man zu Fuss auch ein Stück vom Hotel wegkommt um zu fischen?
Schweizer Angler

Beitrag von Schweizer Angler »

ich war mit einem freund am samstag am unteren stockensee fliegenfischen;

fazit;

- niedrigwasser, desshalb viel schlamm am uferbereich durch viel sonneneinstrahlung (algenbildung).

- fischer - weniger als erwartet bei dem schönen wetter, es war warm, am 11.00 uhr nur im hemd gefischt.

- fänge - frühmorgens hatten die artilleristen ( die die die wasserkugel über den see werfen) hochbetrieb und viele fäbnge, ab 10.00 verebbten die fänge. spinnfischer hatten mehr oder weniger den ganzen tag erfolg.

-fliegenfischen - den ganzen tag die beste wahl, sofern man immer dort fischte wo der wind die mücken/das futtter auf der wasseroberfläche. allerdings waren mit zunehmenden tag weitere wurfdistanzen gefragt. am nachmittag nahm der wind zu, und man musste schon mit kräftigerem fliegenfischergerät angeln, um gegen den wind werfen zu können. der drill an einer steiffen aftma 8 rute machte aber dafür zugegeben nicht mehr so sehr spass.

kollege und ich hatten vollpackung, haben dann sogar noch "im auftrag" eines fischlosen, weniger begabten fischers für den seine fische zusätzlich gefangen. er wollte unbedingt nicht als schneider nach hause. er ist so auf seine 6 forellen gekommen.

2 fische wurden von uns vor ort gleich gegrillt, und wir empfanden die fische nicht so pampig im geschmack wie man bei zucht-regenbogenforellen sonst erwartet/vorfindet.

aber - deer see war wohl erst gerade besetzt worden, soviele fische hatte ich selbst am unteren stockensee selten gesehen, sie kreutzten gleich gruppenweise an der oberfläche rum. die ausgeprägte schwarmbildung war bei neu eingesetzten fischen ersichtlich, die einzelgänger waren alles ältere fische, und auch grösser (zwischen 35 und 45 cm), und auch schwieriger anzusprechen.

wir haben ohne widerhaken gefischt und fast keinen fisch im drill verloren, ausser wir wollten keinen, ich hakte eine miniforelle von nicht mal 20 cm (mindestmass ist 24), liess die leine schlaff und schwups hat sich sich selbt ausgeklinkt, dank ohne widerhaken.

es wurde in der tat verschieden gefischt. das übliche fische über den kies schleiffen, dann den wobbler herausoperien, dann erst den fisch töten war leider mehr regel als ausnahme. ein fischer operierte vor unseren aufen so an einem untermassigen fisch herum, dass einem ganz "schturm" wurde. wir haben dann geholfen den fisch zu releasen, aber mehr um dem fischer zu zeigen wie man es machen sollte, die chancen des fisches doch noch zu überleben waren wohl gegen 0 .
die/eine fischereiaufsicht war nicht anwesend, den ganzen tag nicht.

gruss

sa
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