Lebende Köderfische

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Fischen mit lebenden Köderfischen

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7
54%
Contra
5
38%
keine Meinung
1
8%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 13

petrijünger79

Lebende Köderfische

Beitrag von petrijünger79 »

Hallo,



Hab auch gehört dass der Moossee einen sehr beachtlichen Bestand an Zandern hat.

Aufgrund von "Zeugenaussagen" sollen diese fast nur mit (lebendem) köderfisch auf grund gefangenwerden. Werde es am Sonntag selber mal versuchen gehen. bis jetzt hab ich im Mossee fast ausschliesslich auf Hecht und Egli gefischt.





habe den Thread mal verschoben :wink:

edit by Felchenfischer
Samson

Beitrag von Samson »

petrijünger79 hat geschrieben:Hab auch gehört dass der Moossee einen sehr beachtlichen Bestand an Zandern hat.

Aufgrund von "Zeugenaussagen" sollen diese fast nur mit (lebendem) köderfisch auf grund gefangenwerden. Werde es am Sonntag selber mal versuchen gehen. bis jetzt hab ich im Mossee fast ausschliesslich auf Hecht und Egli gefischt.




Mit dieser Aussage sollte man vorsichtig umgehen. Ein lebender Köderfisch ist kein Garant für Fänge. Das ist Tierquälerei.:evil:



Ich bin kein Moralapostel, aber das geht zu weit. Denkt bitte immer an die jungen Angler, die von uns lernen. :?:



Gruß

Samson
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Bassmaster
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Beitrag von Bassmaster »

Samson hat geschrieben:Mit dieser Aussage sollte man vorsichtig umgehen. Ein lebender Köderfisch ist kein Garant für Fänge. Das ist Tierquälerei.:evil:



Ich bin kein Moralapostel, aber das geht zu weit. Denkt bitte immer an die jungen Angler, die von uns lernen. :?:



Gruß

Samson


Hallo Samson,



da muss ich dir widersprechen! Die Rede ist von einem Gewässer, was ich mitunter auch sehr gut kenne, und an dem See ist es nun mal so das hauptsächlich der lebende Butz fängt. Das wichtigste ist aber, das es erlaubt ist mit selbigem zu Angeln. Warum muss um Himmels Gottswillen vorsichtig mit dieser Aussage umgegangen werden???
Gruss Pädu

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T-Rig

Beitrag von T-Rig »

Samson hat geschrieben:
petrijünger79 hat geschrieben:Hab auch gehört dass der Moossee einen sehr beachtlichen Bestand an Zandern hat.

Aufgrund von "Zeugenaussagen" sollen diese fast nur mit (lebendem) köderfisch auf grund gefangenwerden. Werde es am Sonntag selber mal versuchen gehen. bis jetzt hab ich im Mossee fast ausschliesslich auf Hecht und Egli gefischt.




Mit dieser Aussage sollte man vorsichtig umgehen. Ein lebender Köderfisch ist kein Garant für Fänge. Das ist Tierquälerei.:evil:



Ich bin kein Moralapostel, aber das geht zu weit. Denkt bitte immer an die jungen Angler, die von uns lernen. :?:



Gruß

Samson


Wenn es erlaubt ist warum sollte man dann nicht mit lebendem köfi fischen. Wenn das tierquälerei ist dann müsste man komplett mit dem fischen aufhören! Dazu bin ich nicht bereit!
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Rolf
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Beitrag von Rolf »

Bassmaster hat geschrieben: Das wichtigste ist aber, das es erlaubt ist mit selbigem zu Angeln.




das scheint mir in diesem Fall die Kernaussage zu sein und diese ist klar vom Gesetzgeber reglemetiert :wink:
Gruss Rolf

Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!
Samson

Beitrag von Samson »

Bassmaster hat geschrieben:


Hallo Samson,



da muss ich dir widersprechen! Die Rede ist von einem Gewässer, was ich mitunter auch sehr gut kenne, und an dem See ist es nun mal so das hauptsächlich der lebende Butz fängt. Das wichtigste ist aber, das es erlaubt ist mit selbigem zu Angeln. Warum muss um Himmels Gottswillen vorsichtig mit dieser Aussage umgegangen werden???




Weil es Tierquälerei ist, auch wenn es nicht verbooten ist.

Lebender Fischköder sollte vom Angler verpönt werden. Auch wenn es an einigen Gewässern gestattet ist. Auf langer Sicht wird es auch bestimmt an diesem See vebooten werden.

Das ist meine Meinung, das möchte ich hier betonen. :wink:





Gruß

Samson
gonefishing

Beitrag von gonefishing »

Ich halte es schon für einen Unterschied, ob ein gehakter Fisch möglichst schnell gelandet wird, oder ob ein Köderfisch lange Zeit am Haken angeboten wird. Hinzu kommt die Frage wie der Köderfisch angeködert wird.

Nicht ohne Grund ist das Fischen mit lebendigen Köderfisch an vielen Orten verboten.

Ich persönlich bin der Meinung dass mit Kunstködern und toten Köderfisch genug Möglichkeiten bestehen Raubfische zu fangen. Und der Respekt vor der Kreatur geht bei mir vor möglichst grossen Fangerfolg.

Aber sicherlich ist die gesetzliche Situation so, dass es grundsätzlich dort erlaubt ist. Von daher muss jeder für sich selbst entscheiden ob er dort mit lebendigen Köderfisch fischen will.

Gruss, Mattu
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miKe
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Beitrag von miKe »

hat es nicht schon mal eine Abstimmung mit dem selben Thema gegeben?



Gruss

miKe
Butzli

Beitrag von Butzli »

Hast recht Mike



viewtopic.php?t=1985



:wink:
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Rolf
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Beitrag von Rolf »

miKe hat geschrieben:hat es nicht schon mal eine Abstimmung mit dem selben Thema gegeben?




und hier:



viewtopic.php?t=832





sorry Freunde, hat wohl zuviel Nebel im Unterland :roll: das mit der Umfrage lassen wir dann :idea: , Danke für eure Aufmerksamkeit 8)



scheint mir aber ein Thema zu sein, dass immer wieder für Inputs gut ist :idea:
Gruss Rolf

Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!
gonefishing

Beitrag von gonefishing »

Nochmal zu diesem Thema: Wir sollten aufpassen dass wir lebendige Kreaturen nicht aus fischereilicher Sicht werten. Ein Rotauge hat nicht mehr oder weniger Existenzberechtigung und Schmerzempfinden wie ein kapitaler Zander oder Huchen. Auch wenn es von den einen mehr und den anderen weniger gibt, jede Kreatur verdient den gleichen Respekt.

Erst letztlich ist es mir selbst mal wieder passiert, man könnte ja vielleicht ja noch einen KöFi auslegen, und dann doch nicht, aber das 6cm Butzli macht mittlerweile den Rückenschwimmer :cry:

So etwas kommt vor, und die Natur kann es auch verschmerzen, aber trotzdem dürfen wir nicht aus unseren subjektiven Interessen werten, oder aufgrund des mengenmässigen Auftreten eine Wertung fällen.

Wahrscheinlich sollte dies besser Gerhard schreiben, aber wie du behandelst werden möchtest so behandle auch andere, und so wie du deinen Lieblingsfisch behandelt sehen möchtest, so behandle jeden Fisch...

Gruss, Mattu
Helmut

Beitrag von Helmut »

Wenn erlaubt sollte das jeder für sich entscheiden :wink:

Wir haben genug Verbote, darunter auch einiges wo man über den Sinn streiten könnte :!:

Meine Meinung zum Thema Tierquälerei:

Zuerst sollte man in Europa über die Tiertransporte und Massentierhaltung einschreiten :!:
gonefishing

Beitrag von gonefishing »

Helmut hat geschrieben:Meine Meinung zum Thema Tierquälerei:

Zuerst sollte man in Europa über die Tiertransporte und Massentierhaltung einschreiten :!:
Sicher gibt es grössere Probleme, aber dahinter darf man sich auch nicht verstecken. Jeder findet sonst ein Thema was zuerst gelöst werden sollte. Ich fische an Gewässern da werden Salmoniden vergöttert und wenige Kilometer weiter in Fischkörbe gestopft, nur weil hier besetzt wird und da nicht. Soll das ein Aussenstehender begreifen? Oder hat ein naturverlaichter Fisch eine grössere Existenzberechigung als ein Besatzfisch? Sicher gibt es Wertigkeiten beim Erhalt eines Ökosystems aber bitte nicht beim Umgang mit lebendigen Kreaturen.
Reverend

Beitrag von Reverend »

@Helmut: Sollen immer erst die anderen?


T-Rig hat geschrieben:Wenn das tierquälerei ist dann müsste man komplett mit dem fischen aufhören! Dazu bin ich nicht bereit!


Es ist zumindest nach dem deutschen Tierschutzgesetz eine Tierquälerei, mit lebendem Köderfisch zu fischen. Darum ist es auch hier bei uns ausnahmslos verboten.



Erst einmal grundsätzlich keine Tierquälerei ist es hingegen, weidgerecht und zum Zwecke der Nahrungsbeschaffung oder aus wissenschaftlichen Gründen Fischfang zu betreiben.



Das ist schon ein Unterschied, oder?



Wo der lebende Köderfisch erlaubt ist, muss jeder Angler die Entscheidung darüber, ob es Tierquälerei ist, mit lebendem Köderfisch zu fischen, oder nicht, vor seinem eigenen Gewissen treffen.



Meine Gewissensentscheidung würde dann so aussehen, dass ich, wo immer es vermeidbar ist, keinen lebenden Köderfisch verwenden würde.



Gerade beim zanderfang, um den es hier geht, gibt es genügend ALternativen zum lebenden Köderfisch.

Zander jagen in Trupps, beißen ihre Beutefische tot, so dass sie auf den Grund sinken, und sammeln sie dann vom Grund auf.



Von daher sollte also ein auf Grund angebotener toter Köderfisch eigentlich immer seine Zander fangen.



Erhöhen lässt sich die Wahrscheinlichkeit des Fangerfolgs durch aktives Angeln, also Spinnfischen in Grundnähe - sei es mit Gummiködern am Jigkopf oder - was in meinen Augen die genialste Methode ist - mit dem toten Köderfisch am Drachkovitch-System.



Also: gebt nichts auf das Reden unbelehrbarer alter Angler, dass nur ein lebender Köderfisch seine Raubfische bringt. Auch ein toter fängt.
Helmut

Beitrag von Helmut »

Ich versteh Dich Matu, nur wo ziehst Du die Grenze :?:

Ab welcher Kreatur beginnt der Tierschutz, bei der Mücke die Du erschlägst weil sie Dich gestochen hat, oder beim Köderfisch oder beim der Gans aus einem Mastbetrieb.

Also ich würde mich dazu bekenn mit lebendigen Köderfisch zu fischen wenn es bei und erlaubt wäre.

Es gibt ja auch "schonende" Anköderungsmetoden wie z.B. Lippenanköderung.
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