Rute/Rolle/Schnur:
da gibt's genug Threads mit Empfehlungen. Suchfunktion ---> z.B. suchen nach "eglirute", "hechtrute" usw
zur geflochtenen Schnur:
Knoten machen ist schwieriger mit Geflochtenen als mit Monofilen. Ausserdem braucht es bissl Übung und schwächt die Schnur. Verbinden lässt sich z.B. ein Stahlvorfach mit einer geflochtenen Hauptschnur am besten mit einem "No Knot"-Schnurverbinder. Die gibt's von unzähligen Marken und in verschiedensten Grösssen. Sie sollten vorzugsweise stärker sein als die Geflochtene. Dadurch, dass man keinen Knoten macht, verliert die Schnur nichts an Tragkraft. Man sollte bei der Verwendung eines No Knots natürlich drauf achten, dass man diese niemals in die Ringe der Rute hineinkurbelt, da sonst der Ring kaputtgehen kann. Ich persönlich bevorzuge braune oder schwarze No Knot, am liebsten matt, damit es nicht im Wasser glitzert und die Aufmerksamkeit vom Köder wegzieht. Wie man vorgeht, sieht man z.B. hier:
Zange für Hecht:
Zusätzlich zur normalen Zange, wo jeder kaufen kann, was er mag, empfehle ich eine Zange für Hecht. Die nehme ich immer mit, wenn ich mit Kunstködern fische, egal ob auf Egli, Seeforellen oder Hecht. Wenn ein Hecht beisst, kann der Haken ziemlich weit hinten im Rachen sein und man bekommt ihn mit der normalen Zange nicht raus. Ein Vereinskollege hatte beim Felchenfischen einen 82er Hecht gefangen und die Nypmhe war 20cm tief im Rachen. Kein Witz. Er musste mit dem Boot zu mir rüberkommen und meine Zange ausleihen, um die Nymphe rauszubekommen. Auch bei einem 53er Hechtli hatte ich den Drilling 10cm tief im Rachen rausholen müssen. Bewährt hat sich bei mir eine Zange in dieser Form:

Die Hand verdeckt nicht die Sicht. Bekommt man z.B. von Fox Rage.
Snaps:
Da ich persönlich beim Blinkern beim Blinker vorne alles entferne (im Normalfall sind dort Wirbel und Springring dran) und die monofile Hauptschnur (oder das monofile Vorfach) direkt an einen Snap binde und den Blinker einhänge, empfehlen sich Snaps mit einen grossen Bogen. Es gibt z.B. von Owner die verschweissten Snaps oder von Evergreen die Wide Snaps. Wenn man mit Wobblern fischt, kann man von den 100 Sorten Snaps einen x-beliebigen nehmen. Z.B. sowas. Karabinerwirbeli, bzw. Wirbeli mit Karabiner dran, verwende ich zum Kunstköderfischen nicht. Je kleiner und unauffälliger der Snap ist, desto besser. Damit vor dem Wobbler so wenig wie möglich dran ist, entferne ich sogar die Springringe, damit der Snap näher dran ist. Aber jeder soll machen was ihm gefällt
Springringe:
Da ich bei allen Blinkern nach dem Kauf eh den Drilling durch einen hochwertigen ersetze (wie z.B. Owner ST-36BC), tu ich einen zweiten Springring (auch Sprengring genannt) dran, wo wiederum der Drilling drankommt. Ich bevorzuge solche mit Tragkraftangabe. Solche, die in einem Minigrip (Pressverschlussbeutelchen) ohne Grössen- und Gewichtsangabe verkauft werden, meide ich. Man weiss nie, was für eine Qualität drin ist. Manche sind nach leichtem aufbiegen, um den Drilling reinzutun, bereits überdehnt und gehen nicht mehr ganz zusammen.
Kescher:
Wichtig ist vorallem, dass man heutzutage dem Fisch und dem eigenen Komfort zuliebe nur noch Kescher kauft mit gummiertem Netz. Man bekommt die Haken besser raus, die Kescher müssen nach dem Fang eines Brassen im Sommer nicht mehr im Keller im grossen Kessel mit Heisswasser und einer Hand voll Waschpulver eingelegt werden, um den Schleim und den Geruch rauszubekommen
Hab vor kurzem von Shakespeare ein Agility Trout Net Medium gekauft. Qualitativ ist das Drumherum nicht grad berauschend, aber das Netz ist super

