Mindestmass für Seeforellen

Hier kommen die Votings / Abstimmungen rein!

Welches Mindestmass würdest du befürworten

35 cm
3
4%
40 cm
13
19%
45 cm
18
26%
5o cm
35
51%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 69

T-Rig

Beitrag von T-Rig »

Quaifischer hat geschrieben:Ja, ich hab mal auf 35 cm geklickt!

Also ich finde ein Schonmass von über 50cm nicht realistisch, weil dann wird jeder Fang 1min lang gemessen bis man sicher ist das der Fisch doch 1 cm zu klein ist, das schont den Fisch auch nicht. Wenn das Schonmass auf 70cm wäre dann könnte man besser ein generellen Entnahmeverbot erlassen, finde ich! Weil Seeforellen über 70cm werden vom Boot aus eher selten gelandet , und vom Ufer erst recht nicht!

Dann kann man seine kleine Chance als Uferfischer erst recht beerdigen.

Am Pfäffikersee wäre ich allerdings für ein generelles Seeforellen-Entnahmeverbot da Sie gerade aufwendig wiederangesiedelt wird, wenn der Bestand dann stabil ist könnte man das Verbot aufheben.


35cm sind lächerlich und fische denen man ansieht das sie keine 50cm haben sollten zuerst gar nicht gemessen werden, sondern sofort releast werden. Wenn man die fische wachsen lassen würde, wären seefos von 70cm keine seltenheit.
Zuletzt geändert von T-Rig am Do 22. Nov 2007, 19:02, insgesamt 1-mal geändert.
GsusFreaK

Beitrag von GsusFreaK »

Chrigel hat geschrieben:Ich wäre für 60cm, aber werde halt 50 anklicken.. Wobei das ganze eh nicht viel bringt da die Seefos oft schon imFluss/Bach als Jungfisch entnommen wird :x


Genau, das ist das Problem. Unsere Seeforellen werden in der Thuneraare mit 32 (glaub ich, habs grad net im Kopf) entnommen...


Ja, ich hab mal auf 35 cm geklickt!

Also ich finde ein Schonmass von über 50cm nicht realistisch, weil dann wird jeder Fang 1min lang gemessen bis man sicher ist das der Fisch doch 1 cm zu klein ist, das schont den Fisch auch nicht. Wenn das Schonmass auf 70cm wäre dann könnte man besser ein generellen Entnahmeverbot erlassen, finde ich! Weil Seeforellen über 70cm werden vom Boot aus eher selten gelandet , und vom Ufer erst recht nicht!

Dann kann man seine kleine Chance als Uferfischer erst recht beerdigen.


Also dass die Seeforelle nicht gerade der am einfachsten zu fangene Fisch ist, dürfte ja wohl bekannt sein. Jedoch höre ich häufig von Fängen vom Ufer von 50cm... Konnte auch schon öfters von 70er und mehr vom Ufer hören, oke ein 70er find ich auch nicht gut. Aber ne 60er liegt auch als Uferfischer im möglichen Bereich. Ich sah dieses Jahr mehrere gute Fische in Ufernähe. Letztes Jahr habe ich sogar SIE gesehen. DIE Forellen von der die meisten hier träumen... Nur etwa 15m vom Ufer weg!
gonefishing

Beitrag von gonefishing »

Quaifischer hat geschrieben:Ja, ich hab mal auf 35 cm geklickt!

Also ich finde ein Schonmass von über 50cm nicht realistisch, weil dann wird jeder Fang 1min lang gemessen bis man sicher ist das der Fisch doch 1 cm zu klein ist, das schont den Fisch auch nicht. Wenn das Schonmass auf 70cm wäre dann könnte man besser ein generellen Entnahmeverbot erlassen, finde ich! Weil Seeforellen über 70cm werden vom Boot aus eher selten gelandet , und vom Ufer erst recht nicht!


Geht bei einem Schonmass von 35cm das Messen schneller als bei 50cm?

Wenn die Forellen mit 35cm entnommen werden, dann gibt entsprechend weniger Grosse. Wäre das Schonmass höher, dann würden auch mehr Grosse gefangen.



Gruss, Mattu
fisher91

Beitrag von fisher91 »

Hab mal 50 gestimmt. Allerdings habe ich null Ahnung davon wie schnell Seforellen wachsen.

Bei uns am Pfäffikersee ist man schon seit ein paar Jahren dabei, Seeforellen erfolgreich anzusiedeln.

Dann finde ich es wichtig, dass das Schonmass am Anfang sehr hoch angesetz wird.

Weil ziemlich alle Massigen entnommen werden. Da man hier ohne Motor schleppen muss, ist es ziemlich anstrengend überhuapt eine zu fangen.



Allerdings frage ich mich zurzeit wie die Forellen es überhuapt schaffen den Chämtnerbach(Zufluss und Laichplatz) hochzusteigen.

Nach dem Hochwasser schwemmte der Bach alles Kies runter und dieser ist zum Teil nur noch 10cm tief. Früher war das Wasser bis zu einem Meter tief.

Können die Seeforellen bei diesem niedrigen Wasserstand überhuapt erfolgreich aufsteigen??
Quaifischer

Beitrag von Quaifischer »

Hab ich mich auch schon gefragt!

Ich glaube die haben da nen anderen Trick!
fisher91

Beitrag von fisher91 »

Was fürn Trick.

Das wäre sicher ein faszinierendes Schauspiel den laichenden Seeforellen beim Aufstieg zuzusehen. Vor allem weil der Bach nur 3m breit ist und man so jeden Fisch sehen würde.

hat man um diese Jahreszeit noch Chancen sowas zu erleen oder ist es schon/noch zu spät/früh.
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Loup
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Beitrag von Loup »

fisher91 hat geschrieben:Hab mal 50 gestimmt. Allerdings habe ich null Ahnung davon wie schnell Seforellen wachsen.

Bei uns am Pfäffikersee ist man schon seit ein paar Jahren dabei, Seeforellen erfolgreich anzusiedeln.

Dann finde ich es wichtig, dass das Schonmass am Anfang sehr hoch angesetz wird.

Weil ziemlich alle Massigen entnommen werden. Da man hier ohne Motor schleppen muss, ist es ziemlich anstrengend überhuapt eine zu fangen.



Allerdings frage ich mich zurzeit wie die Forellen es überhuapt schaffen den Chämtnerbach(Zufluss und Laichplatz) hochzusteigen.

Nach dem Hochwasser schwemmte der Bach alles Kies runter und dieser ist zum Teil nur noch 10cm tief. Früher war das Wasser bis zu einem Meter tief.

Können die Seeforellen bei diesem niedrigen Wasserstand überhuapt erfolgreich aufsteigen??
Eine Seeforelle von 50 cm hat meines Wissens 2 Mal abgelaicht und ihr Gewicht beträgt ca. 3 Pfund. Bei uns im Murtensee ist es den Forellen auch kaum möglich in die Bäche aufzusteigen.

Ich kenne nur einen Fluss am Neuenburgersee wo man die Forellen beim Aufstieg beobachten kann. Eine super Schauspiel. Eigentlich ist glaube ich die Zeit ende November und Dezember nicht schlecht zum beobachten
Bärschli

Beitrag von Bärschli »

fisher91 hat geschrieben:Was fürn Trick.

Das wäre sicher ein faszinierendes Schauspiel den laichenden Seeforellen beim Aufstieg zuzusehen. Vor allem weil der Bach nur 3m breit ist und man so jeden Fisch sehen würde.

hat man um diese Jahreszeit noch Chancen sowas zu erleen oder ist es schon/noch zu spät/früh.


Hallo



Frag doch mal beim Fischereiaufseher in Pfäffikon nach (Werner Honold). Vielleicht kannst du ja beim Laichfischfang mal zuschauen. Letztes Jahr hatte es bis zu 3 Meter lange Laichgruben im Bachbett. Die konnten einige schöne Seeforellen streifen. Eine hatten sie in Pfäffikon gestreift und dann beim Seerettungsdienst wieder ausgesetzt. Am nächsten Tag hatten sie sie wieder im Bach drin. Du kennst ja die Distanz - muss eine magische Anziehungskraft haben....
Dani

Beitrag von Dani »

Bei uns ist es 50cm und so finde ichs gut
Helmut

Beitrag von Helmut »

fisher91 hat geschrieben:
Das wäre sicher ein faszinierendes Schauspiel den laichenden Seeforellen beim Aufstieg zuzusehen. Vor allem weil der Bach nur 3m breit ist und man so jeden Fisch sehen würde.
Das ist ein faszinierendes Beispiel, das man nicht mehr so schnell vergisst :wink:

Habe genau so ein Gewässer, wo Deine Wunschvorstellungen passen, übrigens das Schonmaß dort ist 60cm, und das ist auch vollkommen richtig so :!:
Helmut

Beitrag von Helmut »

Seeforelle 60cm

Bild

Seeforelle 62cm

Bild

und zum Vergleich eine mit ca.35cm

Bild

Da sieht man den Unterschied zwischen einen Schonmaß von 35cm und 60cm doch recht deutlich :wink:
schlegudeck

Netze und Biotop sind das Problem, nicht cm !

Beitrag von schlegudeck »

Schonmass von 70cm :?: gibt's dann solche Netze für den Berufsfischer :?: das müssten ja ziemliche Hitech-Geräte sein mit Sensoren und allem drum herum.



Also wass ich beim Schleppen und mit Rute anrichten kann, das bedroht doch bei uns keine Fischart von ihrer existenz, wenn man es mit Vernunft macht.



Und egal wie gross die Forelle ist, ist sie einmal gehakt sind die Überlebenschancen für kleinere Exemplare beim schleppen gering, jedoch etwas grösser als wenn eine 20er in Netz schwimmt. Und leider schwimmen gerade die kleinen in der oberen Schicht(See). Eine 65er zurücksetzen, nachdem sie im Fluss gelaicht hat? die hat auch geringe chancen. Klein wenig nützt da ein grosser Haken, grosser Löffel, sodass sie gar nicht ran können.



Also ich wäre eher dafür die Netze im Nov./Dez./Jan. generell aus dem Wasser zu nehmen, als über cm zu diskutieren.



Die Nachfrage nach Seeforelle als Speisefisch ist eh gering und könnte nie mit grossen Mengen gedeckt werden, da landet manche Zuchtforelle alias Lachsforelle in der Pfanne und dem Konsumenten schmeckt es so oder so, da der grösste Teil kaum ein Unterschied feststellen kann.



Ein fünfjähriges Netz-Moratorium, dass wäre doch die Lösung, aber da will der Kanton nichts davon wissen oder? Man müsste dann wohl von den Patent und Pachteinnahmen die wir seit Jahren bezahlen etwas als Lohnausfall an den Berufsfischer abdrücken 8)



Die Einnahmen investieren sie ja lieber in hochstudierte Biologen, welche dann nach x Forschungsprojekten zum Fazit kommen, dass die Weltmeere überfischt sind und das Klima sich erwärmt.



Nicht, dass ich den Berufsfischer angreiffen will, der macht bei uns sehr viel für die Forellen, er lebt ja schliesslich davon und für mich ist es nur Vergnügen, aber dort müsste man meiner Ansicht nach ansetzen, sonst bringt es nichts. Alles andere ist Kampf gegen Windmühlen. Oder habt ihr schon mal eine Kontrolle beim Berufsfischer gesehen? Maschengrösse etc...
gonefishing

Re: Netze und Biotop sind das Problem, nicht cm !

Beitrag von gonefishing »

schlegudeck hat geschrieben:Schonmass von 70cm :?: gibt's dann solche Netze für den Berufsfischer :?: das müssten ja ziemliche Hitech-Geräte sein mit Sensoren und allem drum herum.



Also wass ich beim Schleppen und mit Rute anrichten kann, das bedroht doch bei uns keine Fischart von ihrer existenz, wenn man es mit Vernunft macht.


Aber wieviele Berufsfischer gibt es an deinem See, und wieviele Angelfischer?

Vernunft wäre toll, treffe ich aber leider selten am Wasser, es wird mitgenommen was mitgenommen werden darf (und manchmal etwas mehr).

70cm sind vielleicht etwas hochgegriffen, aber 60cm wie in Bayern? Geht doch dort auch...



Gruss, Mattu
alain

Beitrag von alain »

fur mich seeforelle 45 cm ich habe noch nicht ein genommen in Bielersee aber schon schone gesehen in der shuss laichzit in stadt Biel zirka 60 cm
schlegudeck

Beitrag von schlegudeck »

@gonefishing, tja bei 60cm fängt man bei uns auf dem Vierwaldstättersee evt. noch eine pro Jahr, meine gehen durchschnittlich so bei 45-50cm an den Haken. Das offizielle Mass von 35cm finde ich auch blödsinn, jedoch die 20cm Forellen verrecken im Netz, sorry für die Ausdrucksweise und ein altes Sprichwort sagt, du kannst dich wenden wie du willst, der Arsch ist immer hinten.



Drum Vernunft vor Gesetz. Seeforellen fischen ist jedoch bei uns eisig und kalt und dann lass ich mir ne 47er bei den arktischen Verhältnissen am Abend auch schmecken. Aber Timing bei Seeforellenschleppen ist alles, zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wenn ich dann aber an diesem Ort ein Netz sehe, das mit 100%iger Sicherheit den Bestand und Aufwuchs ruiniert und das Tag ein Tag aus, dann :evil:



Meine Idee:

0-45cm von allem Geschützt, Kormoran, Netz u. Fischer

45-70cm für alle frei, etwas dürfen wir ja noch fangen

70-85cm für alle Geschützt, Nachwuchsversorgung

85cm + Super Fang, evt. laicht sie nochmals aber den Fisch kann man mit ruhigem gewissen behalten, schon wegen der Laichqualität.



je nach Gewässer variert natürlich die cm Lage, aber so wäre es bei uns, jedoch die Laichfische, die gilt es zu schonen und vorallem der Aufwuchs, aber wie umsetzen :?:
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