Äschenrückgang im Kt. BE

Fragen und Antworten zum Thema: Der Fisch in seiner natürlichen Umgebung Verhalten, Habitat, Nahrung und Besatzmassnahmen/Bewirtschaftung.
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Stefan

Beitrag von Stefan »

habakuk hat geschrieben:wenns nicht bis an die kantonsgrenze geht,

kann man sich auf einen ansturm unterhalb niederried

gefasst machen... :roll:


genau so sehe ich das auch, darum mein letztes Posting...
elscan

Beitrag von elscan »

Tschau Stefan



Die Aare unterhalb Bielersee wie auch die Alte Aare, der Hagneckkanal und der Aarbergerstau sind nicht betroffen - aus welchem Grund auch immer...



Aus folgenden Gewässerabschnitten darf keine Äsche mehr entnommen werden (bis zum Vorliegen der für das Jahr 2008 geltenden Fangbestimmungen noch ohne Gewähr):



Code / Strecke

103, 202 / Aare Interlaken inkl. Schifffahrtskanal

101 / Thunersee

203, 205, 208 / Aare ab Thunersee bis Wohlensee (Neubrücke)

210 / Wohlensee

211 / Aare ab Stauwehr Mühleberg bis Niederriedsee

181 / Saane (Amtsbezirk Laupen); Kantonsgrenze Bern – Freiburg bis zur Einmündung in die Aare




Bin nicht sicher, ob zur Liste noch der Code 212 / Niederriedsee dazugehört. Warten wir's ab.



Ich kann mir nicht nur vorstellen sondern bin mir sicher, dass der Befischungsdruck in den nicht betroffenen Gewässerabschnitten zukünftig merklich wenn nicht gar gewaltig ansteigen wird. Da von keiner weiteren Änderung die Rede ist, also die Vorschriften bezüglich Fangzahlbeschränkung und Mindestmass voraussichtlich unverändert bleiben, wird "Mass halten" angesagt sein, sonst ereilt diese Strecken wohl

über kurz oder lang das gleiche Schicksal.

Wir Angler haben dies in einem nicht unerheblichen Masse selber in den Händen.



Hoi habakuk - hab dich anhand Deines Fischberichtes bereits wiedererkannt.

Bin dir heute noch dankbar, dass du einfach so aufgekreutzt bist. Ohne dein Boot wäre es bös eng geworden...
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fisherking
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Zimbabwe

Beitrag von fisherking »

:? na Toll :!:

Das kommt einem beinahe Todesurteil für die wenigen

Äschen im Hagneckkanal gleich...



Naja vor mir müssen sich die lieben Fahnenträgerinnen

eh nicht fürchten... die letzte habe ich im 2006 (1Stk.)

behändigt der Rest durfte wieder Schwimmen gehen :wink:
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Chrigel

Beitrag von Chrigel »

Vielen Dank Elscan, wirklich gute Stellungsnahme :up:

Bin eigentlich zufrieden mit dem Ganzen und wenn man sie dann wieder fangen darf werden hoffentlich das jahresfangzahl-limit eingeführt.

Wenn alles klappt und die Natur auch ein bisschen mitmacht dürfen wir uns sicher in ein paar Jahren wieder auf eine schönere Äeschenfischerei freuen 8)
habakuk

Beitrag von habakuk »

liebe FFFreunde!

ihr könnt mir glauben - im habakuk brodelt es gewaltig.

meine gedanken gehen drunter und drüber.



ich habe versucht einige punkte, meiner aktuellen

unsicherheit bezüglich der neuen verordungen

aufs papier zu bringen.



möge sich das unwetter in habas hinterkopf beruhigen,

und wieder wahrheit und klarheit herrschen...



ich bin überzeugter hook&cooker - was nichts mit fleischfischer

zu tun hat, aber sich klar von reinem c&r abgrenzt.

ich fange fische, weil ich das fischen liebe und das

fischessen auch. ich erkenne wenig sinn im fischen -

just for fun. (ich will keine c&r disskusion anzetteln!

und ich bitte darum, meine aussage zu respektieren,

auch wenn einige von euch nicht meiner meinung sind)

ich würde eine massive einschränkung der fangzahlen,

einem totalen verbot vorziehen - aus folgenden gründen:




fishcatcha85 hat geschrieben:vielen dank Rolf



schade sehen es nicht alle so und Gesetze müssen aufgezogen werden


es ist sehr schade, dass es soweit kommen musste...

jeder fischer sollte genügend eigenverantwortung und respekt besitzen,

dass er nicht übermässig fische entnimmt (und verkauft...)



ich finde es ist eine überlegung wert, ob nicht die "gesetze"

in den letzten jahren falsch waren... und so zum desaster

beigetragen haben!

die untersuchten und bestätigten fangzahlen stammen ja

aus den statistiken und sind/waren "legal"



mit anderen worten - es müssen nicht gesetze aufgezogen werden,

sondern die bestehenden müssen den umständen angepasst werden!



in einer gesellschaft wie der unseren, ist es nicht möglich,

ohne gesetze zusammenzuleben...

leider hat das auch negative auswirkungen.

sobald es gesetze gibt, wird alles unternommen diese zu umgehen.



das ist nicht nur beim fischen so - auch in der marktwirtschaft im

verkehr usw.

leider fördern gesetze nicht die eigenverantwortung - sondern haben

oft die gegenteilige wirkung. alles was nicht verboten ist ist erlaubt...

bis zm bitteren ende.



gesetze bevormunden den menschen - und wer bevormundet werden muss -

dem wird mangelnde oder keine eigenverantwortung zugetraut... (ein totales

verbot, entzieht dem fischer die verantwortung total)



man kann den menschen eine unverantwortliche haltung auch "einreden"



viele gesetze schaffen viele lücken - und es wird immer menschen geben,

die diese lücken finden und ausnützen. vorwerfen kann man ihnen

eigentlich nichts, denn sie sind bevormundet - und was sie machen ist,

zwar unverantwortlich, aber legal.



ich werde dieses jahr noch fertigfischen... mit meiner achtung vor dem

lebewesen, meiner verantwortung gegenüber der natur und meinem

respekt gegenüber dem gesetz.
Zuletzt geändert von habakuk am Mi 14. Nov 2007, 14:39, insgesamt 1-mal geändert.
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gmischol
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Saane Amt Laupen

Beitrag von gmischol »

Jetz müsste der Kanton Freiburg aber auch aktiv werden und für den Saane-Abschnitt, der Grenzgewässer zwischen BE und FR ist, gleichziehen, sonst macht die Regelung in diesem Abschnitt keinen Sinn.



Habakuk



ich kann deinen Gedanken beipflichten. Und in mir brodelt es genau so.

Ein Fischtag mit Erfolg und einem guten Nachtessen mit selbstgefangenem Fisch ist für mich auch etwas vom Höchsten. Aber dies sehr mit Mass.



Wenn man aber von Fischern hört, die 100 und mehr Aeschen pro Jahr fangen, dann ist eine gesetzliche Regelung gegen diese Unvernunft unvermeidbar. Retrospektiv war die bisherige Regelung sicher falsch, das war für mich schon lange klar und ich habe immer mit Mass Fische entnommen. Mir wäre eine Regelung mit einer restriktiven Entnahme auch sehr viel lieber, aber vielleicht braucht es einmal Ruhe, damit sich der Aeschenbestand etwas erholen kann und dann eine Entnahme mit Vernunft und gesetzlich geregelt wieder möglich ist. Der Kanton NE hat zBsp die folgende Regelung für Salmoniden: 6 pro Tag, 20 pro Monat, 100 pro Jahr. Meines Erachtens sind 100 pro Jahr immer noch zuviel, aber es wäre ein guter Anfang.



In den nächsten Jahren werde ich im Herbst wohl mehr Zeit mit Fliegenbinden verbringen, und vielleicht wird meine geplante Homepage, die sich dem Thema Aeschen widmen wird auch fertig.



Gruss



Gaudenz
Jeder Mann braucht etwas Verrücktheit oder er wagt es nie, das Seil zu durchtrennen und frei zu sein. Alexis Sorbas
petrijünger79

Beitrag von petrijünger79 »

@ Habakuk



100% meine Meinung
bienne0

Beitrag von bienne0 »

habakuk hat geschrieben:wenns nicht bis an die kantonsgrenze geht,

kann man sich auf einen ansturm unterhalb niederried

gefasst machen... :roll:


Wäre sehr sehr schade :!:
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Exos
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Beitrag von Exos »

Heute war in der 20 Minuten Zeitung (Bern) ein kurzer Artikel, der Kt. Bern wolle die Äsche für 3 Jahre sperren... :roll:
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Rolf
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Beitrag von Rolf »

Exos hat geschrieben:Heute war in der 20 Minuten Zeitung (Bern) ein kurzer Artikel, der Kt. Bern wolle die Äsche für 3 Jahre sperren... :roll:


dann liess mal hier :wink:



Fangmoratorium für Berner Äschen
Gruss Rolf

Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!
Forelle

Beitrag von Forelle »

Hallo zusammen



Ehrlich gesagt finde ich es jammerschade, dass die Oberländer nicht mehr ihre Äschen fangen dürfen, während wir im 225 und 228 immer noch Äschen entnehmen dürfen.



Bitte versteht mich nicht falsch, aber so kann es nicht weitergehen!



Oben keine Äschen und unten werden weiterhin von einigen Fleischfischern 200 Stück herausgezogen. Da geht's bei mir nicht mehr auf!!!!

Mindestens eine jährliche Fangzahlbeschränkung ist nötig! Am besten noch eine Tagesfangzahlbeschränkung auf 2 Stück!
fishcatcha85

Beitrag von fishcatcha85 »

ich denke es wird einfach zu spät gehandelt und jetzt wird es zu radikal...
GsusFreaK

Beitrag von GsusFreaK »

Ich weiss nciht genau was ich davon halten soll, aber grundsätzlich bestimmt ne gute Sache, der Fisch muss gerettet werden.



Ich überlege nun einfach was ich tun soll, so im März - Mai gehe ich gerne auf Seeforellen versuchen, mti der Trockenfliege sowie Spinnern und blinkern. Bei der Fliege klar, aber pro Jahr auch 1-2mal auf den Spinner fange ich eine Äsche, ich lass sie wieder schwimmen (wenn ich wate muss sie nicht mal aus dem Wasser), aber soll ich nun (vorallem das Fliegenfischen) dort nicht mehr angeln? Aber ich hab nicht so die möglichkeit an andere für mich erreichbare und beangelbare Gewässer zu kommen (auf das Fliegenfischen bezogen).

Oke, dieses Jahr habe ich auf die Fliege genau eine Äsche entnommen, meistens hab ichs geschafft nur die Forellen anzuwerfen.

Und gerade nun wo ich Freude daran bekommen habe...
Schweizer Angler

Beitrag von Schweizer Angler »

in der zeitschrift "schweizer angler" waren unter 2 malen hinweise auf die einführung eines fangkontingents für salmoniden im kanton bern, auch sogar im deutschen "der fliegenfischer". was im kantn neuenburg und jura herovrorragen klappt und man hat dort auch viel bessere aeschenbestände, kann im kanton bern nicht wirkungslos sein.



natürlich haben auch prädatoren wie der kormoran und gänsesäger einfluss auf den aeschenschwund, so stands ja in der medienmitteiulung. unter "ferner liefen" wird kleinlaut zugegeben dass auch wir fischer schuld haben. ich finde sogar unsere schuld kann nicht klein sein, denn zumindest der kormoranbestand ist im vergleich zum neuenbugersee und rhein viel kleiner bei uns im mittelland und oberland. natürlich hat auch das hochwasser zum aeschenschwund beigetragen, aber nicht nur.



in einer aeschenstudie die unser kantin be mitfinanziert hat (http://www.bafu.admin.ch/publikationen/ ... nr_publ=70), steht u.a. dass auch das schonmass von 32 dem aeschenbestand nicht gerecht wird, und auch angelverletzungen einen beitrag zum verschinden beitragen können. es war also schon lange bekannt dass es so wie beisher nicht weitergehen kann, gemacht hat man aber nichts......



nun fressen wir halt die u.a. selbstgemachte suppe aus, und ich finde bei den forellen in unseren alpinen bächen sollten wir gleich ein kontingent einführen,bevor dann eines tages allen falls auch ein moratorium nötig wird.



meine persönliche meinung ist, und unter anderem höre ich dies auch gerüchteweise (also nicht auf sicher) dass es durchaus vereinspräsidenten und vereine gibt, die jede massnahme die das inspektorat vorschlägt gleich zerreisst und blockiert wird, zuerst soll der vogelschutz was machen und alle anderen, wir fischer sind ja perfekt und müssen zuletzt etwas machen, leider eine zumindest so anmutende aussage in der medienmitteilung von heute in der bz..........



und apropos am eingang dieses thread erwähnte äusserung dass im kantin bern zuwenig kontrolliert wird;



es tehen laut planung genug aufseher zu verfügung, vielleicht ist die planung ja auch falsch. aber hier im forum über zuwenig kontrollen motzen bring nichts, schreibt eurte beobachtungen an das inspektorat, und vielleicht sieht man dann handlungsbedarf für mehr kontrollenund aufseher.

in meinem kreis (solche gibt es aber immer weniger, jeder aufseher soll überall kontrollieren, auch an vom staat an private verpachteten gewässern), wird die aufsicht ausgeübt, sicher nicht täglich und stündlich, aber regelmässig.



persönlich halte ich aber wenig von den üblichen kontrollen am 16. März, 1 Februar und allenfalls 31. Dezmber. Der potentielle Sünder weiss dass er dann garantiert nicht fischt oder immer korrekt. Am 17 und 18 März kann er fast schn damit rechnen dass weniger aufseher unterwegs sind, sind ja alle am vortag gekommen. kontrollen sollen regelmässig und auch unter der woche undnicht nur am weekend durchgeführt werden.

allerdings sind fast alle aufseher/innen (Innen gibt es auch) voll berufstätig un können selten nachmittags um 14.30 uhr kontrollieren gehen, dann ist es zwangsweise abends oder am stamstag/sonntag. die aufseher machen ihre gute arbeit übrigens ehrenamtlich, es gibt keinen rappen dafür, ausser das patent gratis und allenfalls nachweisbare spesen (für essen bei einer vorgeschriebenen ausbildung. der stundenaufwand, und de ist bei einigen aufsehern beträchtlich, erhält er keinen rappen dafür. und ohne dieherenamtliche aufsicht dürde die gane arbeit auf die staatlichen aufseher fallen, die weiss gott genug arbeit mit baustellenabfischungen, einschreitungen bei geässerversmutzungen und der aufzucht und allgemeinen überwachung zu tun haben. und im kantn bern sind dies eigentlich zuwenige, aber der steuerzahler und deren vertreter in der politik erlauben halt auch hier nur beschränkte mittel, fischen unwichtig, neue kraftwerke in den alpen und der tausende skilifte unter 800 metern wo es nie mehr schnee haben wird sind wichtiger....





ja, aufseher werden vom verein gestellt, ist aber nicht mehr pflicht. jedermann/frau kann neu auch aufseher werden ohne vereinszugehörigkeit. dies begrüsse ich persönlich sehr, denn werhat schon lust allenfalls nur an seinem vereinsgewässer dauernd seine gleichen kunden, sprich vereinskollegen zu kontrollieren. und wenns dumm geht und der aufseher den vereinskollegen verzeigt, gibts wenn es ganz dumm geht manchmal sogar anfeindungen im verein, oder dann im kleinen dorf im laden, wenn der angezeigt dem aufseher es dann in einer anderen form zurückgibt (du nix kollege du mich angezeigt nix mehr rabatt für neues auto).

bei den kantonalen lebenmittelinspekteuren hat man in einigen kantonen die potentielle mögichkeit für verflechtungen erkannt, und schickt diese neu zur kontrolle in andere kreise, sprich zu neuen kunden, damit die gefahr "des freundschaftdienstes" gar nicht erst aufkommt.

ichfinde genau so soll es bei den aufsehern sein und eine vereinszugehörigkeit kann kein argument für die anstellung eines aufsehers mehr sein. sicher soll der aufseher das geässer an welchem er kontrolliert kennen, heisst zumindest die geltenden vorschriftenund etwa stellen wo sich die fischer meist aufhalten. für dies braucht es aber nicht zwingend eine vereinszugehörigkeit, sondern informationsaustausch unter aufsehern.



gruss



schweizer angler
Salmotti

Beitrag von Salmotti »

Naja, was soll ich sagen... Gewusst habe ich's ja schon, da es aber noch nicht offiziell war, durfte ich's euch auch nur inoffiziell ankündigen. Aber dass es nur den halben Kanton betrifft, davon bin ich nicht ausgegangen. Sorry Kollegen im nicht betroffenen Teil für die Hektik...

Wieso dass nur der "obere" Teil der Aare betroffen ist kann ich mir nur anhand folgendem Beispiel vorstellen:



Jahresstatistik Äschen 2005:



Gesamtfangzahl Kt. Bern: 4008



Code 202: 1098

Code 103: 24

Code 203: 640

Code 205: 282

Code 208: 489

Code 210: 69

Code 211: 313



Total 103-211: 2915



Jahresstatistik Äschen 2004:



Gesamtfangzahl Kt. Bern: 6975



Code 202: 1096

Code 103: 43

Code 203: 1080

Code 205: 1586

Code 208: 1098

Code 210: 16

Code 211: 377



Total 103-211: 5296



1. Knapp 75% der im Kanton Bern gefangenen Äsche kommen aus den vom Fangverbot betroffenen Abschnitten.

2. Extremer Unterschied in den Abschnitten 203-208 in diesen beiden Jahren, unheimlicher Rückgang im 2005 gegenüber dem 2004. Und da kann man(n) nicht alleine das Hochwasser vom August 2005 verantwortlich machen, denn in den Abschnitten 203-208 gibt's auch bei Hochwasser genügend "sichere" Unterstandsplätze für Fische. OK, Wasserqualität ist bei einem solchen Hochwasser sicher gefährdet..



Aus dieser Sicht verstehe ich die auf Regionen begrenzte Massnahme, den Fisch dort zu schonen, wo (noch) erhöhtes Vorkommen vorhanden ist.

Vom Befischungsdruck der übrigen Regionen her ist's aber unverständlich, ich denke mal viele Oktober-Dezember-Fischer in den gesperrten Regionen werden auf die unteren Regionen ausweichen.. sonst wissen sie ja nicht mehr was machen während dieser Zeit.

Ich für mich als direkt betroffener kann mit dieser Massnahme leben, obwohl sie bestimmt nicht wegen mir eingeführt wurde. Einerseits versteh ich den Unmut der Frrreunde in diesem Forum, den diese sind sicher nicht solche, welche den Äschenbestand extrem dezimiert haben.. andererseits freut es mich für all diejenigen, welche ohne Mass Äschen abtransportiert haben... :P
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