Diebstahlsicherung für Bootsmotor

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fisherofmen
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Re: Diebstahlsicherung für Bootsmotor

Beitrag von fisherofmen »

Aseven hat geschrieben: Di 13. Mär 2018, 22:48 ...werde argumentieren, dass der offensichtlich beabsichtigte Diebstahl in dem Moment vollzogen wurde, als der Motor von meinem Bootsspiegel, also der einzig betriebsfähigen Stelle überhaupt, getrennt wurde. Wäre Vandalismus das Ziel gewesen wären nicht 5 andere Motoren geklaut worden, und mein Motor wäre nicht chirurgisch abgetrennt und etwa 4m transportiert worden, ehe er versenkt wurde. Er würde direkt hinter dem Boot liegen, und nicht aufwändig zwischen Steg und Boot.
Die Begründung ist schon gut, hier würde ich klar von einer Diebstahlsabsicht ausgehen. Auch beim Ladendieb der sein Diebesgut bei sich gut versteckt, aber noch im Laden angehalten wird (wo er ja noch zur Kasse hätte gehen können) wird die Diebstahlsabsicht angenommen und er wird verurteilt.

Wenn der Motor tatsächlich vier Meter vom Boot entfernt war und nicht direkt hinter dem Boot abgesoffen ist, ist für mich persönlich die Diebstahlsabsicht klar. Insbesondere noch durch die anderen erfolgten Diebstähle. Du hast ja eine Juristin in der Familie.

Viel Glück.

fisherofmen
Schlammbarbe

Re: Diebstahlsicherung für Bootsmotor

Beitrag von Schlammbarbe »

@Aseven, auch mein Mitgefühl hast Du. :oops: :cry: Leider habe ich und Kollegen von mir schon so einige Sachen erlebt.
Schade ist, das es so dumme Halunken gibt, die nicht mal fähig sind den Diebstahl zu vollbringen. Somit könnte es gut sein das die Versicherung das als Sachbeschädigung/Vandalismus einstuft. Kläre das gut ab. Eventuell auch einen Teilbetrag annehmen.

Positiv; das Du nicht auch noch selber zum kriminellen wurdest. Versicherungsbetrug ist kein Kavaliersdelikt und kann dich sehr teuer kommen. Den Tipp von @Beat ist unter jedem Radieschen, da bin ich echt platt. Wurden schon viel Geistreichere Posts gelöscht.

Zum Motor. Der muss nicht laufen das er einen sogenannten Totalschaden erleidet und die Reparaturkosten können auch ein drittel unter dem Zeitwert liegen. Trotzdem redet man von einem Totalschaden, wie beim Auto. Es lohnt sich leider nicht mehr.

Bootsmechaniker haben das schon versucht. Totalzerlegung. Heute lassen sie die Finger davon. Riesen Aufwand und ziemlich sicher hättest du dann einen Aussenborder der immer wieder mal herumzickt. Wer will das schon und das kann nicht nur in Fliessgewässern sehr gefährlich werden. Ein zuverlässiger Bootsmotor ist die Lebensversicherung auf dem Wasser.
Apropo Wasser, @Dural stimmt, es lässt sich nur ganz wenig komprimieren. Trotzdem läuft der komplette Motor voll, Zylinder und Elektronik. Ein kurzer Taucher wäre noch das einte, nach ein paar Tagen kommt der Schlick auch in jede Ritze.

@Aseven hoffentlich zahlt Dir deine Versicherung wenigstens einen Teilbetrag. Kleinere Sachen kannst Du geltend machen und bei einem Schadensfall ist die Versicherung kündbar.
Ich habe zum gleichen Thema schon mal geschrieben das es auch eine möglichkeit gäbe, die Diebe ohne W-Lan zu überführen. Der damaligs geschädigte schrieb mich nicht per PN an. Und es hat ja keinen Sinn, solche Massnahmen öffentlich zu Posten.

Alles gute und ich halte meine Ohren offen, für einen günstigen 15 PS Langschaft.
mfg, Schlammbarbe,.
Aseven
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Re: Diebstahlsicherung für Bootsmotor

Beitrag von Aseven »

Ein Lichtblick...

Der Polizist hat meine Ansichten über den zumindest beabsichtigten Diebstahl geteilt und hält das so in seinem Protokoll fest. Und nach genauerem Durchforsten der Versicherungsbedingungen ist auch der versuchte Diebstahl und die daraus erfolgte Sachbeschädigung gedeckt. Es sollte sich also alles zum Guten wenden.

Heute hat sich auch noch der nette Herr Begutachter gemeldet. Der wird den ganzen Schaden noch einschätzen, aber nach erster Auskunft hat er mir Mut gemacht, dass ein Motor mit Jahrgang 05, den ich vor 2 Jahren in einem sehr guten Zustand gekauft habe, seither keine dramatische Abschreibung erfahren hat. Er hat auch bestätigt, dass eine Reparatur keinen Sinn macht. Das Argument mit dem Sicherheitsrisiko auf einem Fliessgewässer war quasi "wasserdicht" :wink:

Und als wäre das nicht Glück genug, habe ich zufällig einen genau gleichen Motor ausfindig machen können. Schwer genug, einen 15PS Motor aufzutreiben, aber er sei auch in einem Top Zustand und damit ein Schnäppchen.

Ich werde dieses Boot sicherlich flott machen, denn es ist ein wahrliches Bijou. Aber ich werde es nach reiflicher Überlegung auch in absehbarer Zeit weiterverkaufen wollen, zu Gunsten eines familientauglichen grösseren Bootes. Mit der Versicherungsleistung kann ich vermutlich den besagten 15PS (Maximalmotorisierung bei meinem Boot) ohne gross draufzuzahlen finanzieren.

Aber Frage in die Runde: Wäre es vielleicht schlauer, stattdessen gleich einen guten 8PS Motor installieren zu lassen, damit sich das Boot leichter weiterverkaufen lässt? Ich merke das auch einwenig daran, dass der Motorverkäufer grosses Interesse daran hat, das Ding loszuwerden, so wie er mich mit SMSen bombardiert und mit vielen wohlklingenden Kaufargumenten zu überzeugen versucht. Sicherlich könnte ich den Preis noch etwas runterhandeln, aber ich bin noch sehr unentschlossen.
Ihr habt mir hier in diesem Thread schon sehr geholfen, hättet ihr vielleicht auch zu diesem Dilemma einen Denkanstoss für mich?
Schlammbarbe

Re: Diebstahlsicherung für Bootsmotor

Beitrag von Schlammbarbe »

@Aseven, das freut mich für Dich. Ehrlichkeit zahlt sich doch aus.
Welcher Askeladden ist es denn? 4,18m /4,28m? Bist du ihn schon mal mit 8 Pferden gefahren?
Ob auf der Aare oder mal aufem See, wenn Sturm aufkommt. Ich finde 5,9 KW etwas "dünn". Frag mel bei deinem Bootsmechaniker nach, ev, liesse er sich mit wenig Aufwand auch als 25PS vorführen. Dann hättest das 5erli unds Weggli.
PS; Verkäufer die einem mit SMS bombardieren stehe ich etwas misstrauisch gegenüber.
mfg, Schlammbarbe.
Bad Ass Fisherman
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Re: Diebstahlsicherung für Bootsmotor

Beitrag von Bad Ass Fisherman »

Aseven hat geschrieben: Fr 16. Mär 2018, 14:29 Ein Lichtblick...

Der Polizist hat meine Ansichten über den zumindest beabsichtigten Diebstahl geteilt und hält das so in seinem Protokoll fest. Und nach genauerem Durchforsten der Versicherungsbedingungen ist auch der versuchte Diebstahl und die daraus erfolgte Sachbeschädigung gedeckt. Es sollte sich also alles zum Guten wenden.

Heute hat sich auch noch der nette Herr Begutachter gemeldet. Der wird den ganzen Schaden noch einschätzen, aber nach erster Auskunft hat er mir Mut gemacht, dass ein Motor mit Jahrgang 05, den ich vor 2 Jahren in einem sehr guten Zustand gekauft habe, seither keine dramatische Abschreibung erfahren hat. Er hat auch bestätigt, dass eine Reparatur keinen Sinn macht. Das Argument mit dem Sicherheitsrisiko auf einem Fliessgewässer war quasi "wasserdicht" :wink:

Und als wäre das nicht Glück genug, habe ich zufällig einen genau gleichen Motor ausfindig machen können. Schwer genug, einen 15PS Motor aufzutreiben, aber er sei auch in einem Top Zustand und damit ein Schnäppchen.

Ich werde dieses Boot sicherlich flott machen, denn es ist ein wahrliches Bijou. Aber ich werde es nach reiflicher Überlegung auch in absehbarer Zeit weiterverkaufen wollen, zu Gunsten eines familientauglichen grösseren Bootes. Mit der Versicherungsleistung kann ich vermutlich den besagten 15PS (Maximalmotorisierung bei meinem Boot) ohne gross draufzuzahlen finanzieren.

Aber Frage in die Runde: Wäre es vielleicht schlauer, stattdessen gleich einen guten 8PS Motor installieren zu lassen, damit sich das Boot leichter weiterverkaufen lässt? Ich merke das auch einwenig daran, dass der Motorverkäufer grosses Interesse daran hat, das Ding loszuwerden, so wie er mich mit SMSen bombardiert und mit vielen wohlklingenden Kaufargumenten zu überzeugen versucht. Sicherlich könnte ich den Preis noch etwas runterhandeln, aber ich bin noch sehr unentschlossen.
Ihr habt mir hier in diesem Thread schon sehr geholfen, hättet ihr vielleicht auch zu diesem Dilemma einen Denkanstoss für mich?
Du hast ein gutes Karma!!
Zum Glück für dich.
Mfg
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Re: Diebstahlsicherung für Bootsmotor

Beitrag von Aseven »

@Schlammbarbe: Es ist das 4.30m / 1.72m.
Ich habs noch nicht mit einem schwächeren Motor gefahren, aber der Vorbesitzer hatte sogar nur einen 6PS Motor drauf. Er hatte es aber auch auf einem stehenden Gewässer. Ich hab meins auf der Aare, und fahre häufig auf den Bielersee. Dafür muss ich 1h lang Flussaufwärts fahren, aber mit dem alten Boot dauerte das ähnlich lang. Vorher hatte ich ein Abegglen Boot (etwas schnittiger) mit nur 5PS, und als ich zum ersten mal mein neues Boot gefahren bin, hätte ich mir von dem stärkeren Motor ehrlichgesagt etwas mehr erhofft. In den Stromschnellen bei den Brückenpfeilern merkt man den Unterschied deutlich, aber beim normalen Fahren hält sich der Tempogewinn in Grenzen. Vielleicht liesse sich nach der Drehzahl auch noch die Schraube optimieren...? Würde ich jetzt also die 8PS montieren, wäre das vermutlich gar kein so grosser Verlust...

Am Montag holt sich der Mechaniker meinen Kutter zu sich in die Werkstatt. Dann soll der die Sache mal einschätzen.
Schlammbarbe

Re: Diebstahlsicherung für Bootsmotor

Beitrag von Schlammbarbe »

Drehzahl lässt sich nur über die Schraube optimieren. Mehr Umin/h bedeutet nicht höhere Geschwindigkeit. Die Rumpfform vom Boot ist da ausschlaggebend. Bin gespannt was dir dein Mech empfiehlt.
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Eglizwicker
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Re: Diebstahlsicherung für Bootsmotor

Beitrag von Eglizwicker »

Herzliches Beileid!
Ich wundere mich ein wenig, dass der Betreiber der Bootsanlage nichts unternimmt, wenn es dort so oft zu Diebstählen kommt! :evil:
Ein Flutlicht wäre wohl bei den Preisen die man als Bootsbesitzer für den Platz so liegen lässt schon zu erwarten, oder?

Ich würde dir bei einem Neukauf zu einem 8 PS Motor raten. Momentan ist der Markt zwar wegen dem 2-Takt Verbot 2017 so gut wie ausgetrocknet, aber ein Neuer lohnt sich unter Umständen schon.

15PS Motoren kauft man sich doch nur wenn man A zuwenig Geld hat, oder B das Boot nur eine Motorisierung bis 15PS zulässt. Ein 8PSer wirst du immer los.

Bezüglich abgesoffenem Motor: Ich kenn einen der fährt seit Jahren mit einem Motor rum, den er im Zugersee gefunden hatte. Die Zulassung war ein Krampf (Vorbesitzer ausfindig machen, Papiere beschaffen, etc), aber der Motor läuft mehrheitlich. Ob ein guter Mech das zuverlässiger hinbekommt weiss ich nicht, aber grundsätzlich kann man den wohl schon wieder hinbekommen.

Uns ist vor Jahren in Schweden ein Motor im Betrieb vom Heckspiegel gekippt und abgesoffen. Zwar konnte ihn der Unglücksrabe am Benzinschlauch wieder rausziehen, aber der hatte ordentlich Wasser gesogen!

Aber siehe da, nach ausspülen mit Benzin, einem Tag trocknen, Luftfilter föhnen und mehreren Versuchen lief das Teil am Schluss wieder.
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Re: Diebstahlsicherung für Bootsmotor

Beitrag von Bad Ass Fisherman »

Sagte ich ja auch...

Aber das Argument, dass er evt mal versagt auf dem Wasser lasse ich absolut gelten.

Wer möchte schon auf einem Fluss einen Motorausfall haben...
Rudern wäre dan wohl die letzte Lösung und das würde mich voll!!
Mfg
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Re: Diebstahlsicherung für Bootsmotor

Beitrag von Aseven »

So, die Angelegenheit ist jetzt schon ein paar Wochen vom Tisch, und es hat sich alles zum Guten gewendet.
Der Mech konnte mir einen gleichwertigen 15PS-Motor in super Zustand organisieren, und die Versicherung hat alles vollständig bezahlt. Als ich neulich die Jungfernfahrt damit gemacht habe war ich überrascht, wie viel besser der neue Motor läuft und wie viel schneller das Boot fährt. Er hört sich auch viel besser an, und im Standgas hört man ihn kaum noch. Die Schleppgeschwindigkeit kann ich nun auch viel feiner regeln. Angeblich war beim alten einiges nicht mehr ganz in Ordnung gewesen. Es konnten auch gleich einige fällige Kleinigkeiten am Boot flott gemacht werden, sodass sich der ganze Ärger doch noch für mich ausgezahlt hat :)

@Bad Ass Fisherman: Mir ist mal ein Motor auf der Aare direkt oberhalb der Schleuse verreckt, und nur schnelles Ankern konnte schlimmeres verhindern. Den Schock will man nicht erleben.
@Eglizwicker: Das ist eben leider keine Hafenanlage, sondern eine Reihe von Bootsstegen am Flussufer, die dem Kanton Bern gehört. Und den jucken solche Vorfälle nicht besonders. Wir wurden lediglich per E-Mail mit einer Broschüre der Polizei über Diebstahlverhütung beglückt. Da stand drin, man solle ein Schloss anbringen... Ganz super... Für Flutlicht gibts da leider keinen Strom, denn die Plätze sind mitten im Nirgendwo in unbewohntem und unbeleuchtetem Ackerland.

Ich werde mich jetzt jedenfalls mal wegen einer effektiven Diebstahlsicherung umschauen. Nach erster Recherche soll es da Videosysteme mit SIM-Karte geben, die per Bewegungsmelder das Smartphone alarmieren. Falls jemmand hierzu Tipps hätte wär ich nach wie vor sehr dankbar, ansonsten geb ich hier dann mal durch, wenn ich ein funktionierendes System gefunden habe, wovon dann vielleicht auch andere Bootsbesitzer profitieren könnten..
Bad Ass Fisherman
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Re: Diebstahlsicherung für Bootsmotor

Beitrag von Bad Ass Fisherman »

Pass einfach auf das du den öffentlichen bereich nicht mit filmst, sonnst ist dein Bildmat. Nicht zulässig vor gericht.
Auf jedenfall so viel ich weis.

So lange man aber nur das Boot, also dein Privaterbereich sieht ist es vor Gericht haltbar.
Also nicht noch beim Nachbarn mit Filmen und so..
Das kann auch nach hinten los gehen..

Mein Bruder filmt seine ganze Wohnung mit dem System das die Katzen nicht aufs Bett oder Sofa gehen..
So bald eine den Raum betritt bekommt er meldung.
Über ein Mikrofon verscheucht er die Katzen denn aus den jeweiligen Zimmern. Er hat aber die i-phonetechnik... Da kenne ich mich gar nicht aus als Nokia inhaber..
Mfg
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Re: Diebstahlsicherung für Bootsmotor

Beitrag von Aseven »

Es ginge gar nicht, den Aussenbereich zu filmen. Wenn es ein bewegungsaktiviertes System ist, dann kann ich das nur innerhalb des Bootes anbringen, denn relativ zur Aussenwelt ist dieses ja durch das Wasser immer in Bewegung. Ich will also nur erfahren, wann einer seine Nase in mein Boot steckt und würde das dann gerne auf meinem Smartphone sehen können. Das Videomaterial soll auch nicht in erster Linie zur Beweisführung dienen, sondern zur Vermeidung von Fehlalarm. Erst neulich hatte ich wieder ein Vogelnest im Boot. So liesse sich dann guten Gewissens die Polizei alarmieren, die sehrwahrscheinlich rechtzeitig anrücken könnte, weil das Abmontieren mehrerer Motoren eine ganze Weile dauert, und es auf dem Landweg nur 2 Fluchtwege gibt. Es wäre eine grosse Genugtuung, den Dieben auf frischer Tat das Handwerk zu legen. Und vielleicht schreckt es zukünftig auch andere ab, denn diese Diebestouren fanden in der Vergangenheit schon in gewisser Regelmässigkeit statt. Ist wohl eine Frage der Zeit, wann sich dieses Theater wiederholt...
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pit
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Re: Diebstahlsicherung für Bootsmotor

Beitrag von pit »

Hallo. Leider ist der Beitrag nicht mehr "ganz taufrisch", trotzdem aber möchte ich kurz darauf eingehen, da auch ich ein "Betroffener" bin. :(
Auch mir wurden zwei Bootsmotoren entwendet. Dieses Gaunerpack "exportiert" solche Motoren relativ rasch ins Ausland wo diese dann ähnlich wie es auch die Velodiebe machen, auf dem "Gebrauchtwarenmarkt" als "Occassion" angeboten werden. Solche Banden operieren meist aus dem Ausland und sind gut organisiert. Ich möchte jetzt keine NAtionalitäten erwähnen, um in der Schweiz nicht gleich als *Rassist" beschimpft zu werden. Jedoch bestätigt mir die Polizei, dass es sich bei der Täterschaft im wenigsten Fall um Schweizer handelt.
Nun, was kannst du dagenen tun? Wenn du ein kleines Motörchen hast wie ich ein kleiner HONDA BF 2.3 mit 12 Kg, ist der einfachste und sicherste Weg, das Ding vom Spiegel zu lösen und nach Hause zu nehmen.

GPS-Sender? Sehe ich in diesem Fall sinnlos an. DAs Ding ist in einer Minute entfernt. Haube auf, der Sender entfernen und schon ist der Motor geklaut.Der GPS Sender liegt auf dem Seegrund.

Schlösser? Bei grossen massiven Booten mit massiven Spiegel, kann ein wirklich massives Schloss (Molybdäen o.ä.) abschreckend wirken, ist jedoch auch nicht sicher, da ein Holzspiegel mit einer Akkusäge einfach durchgesägt wird, was allerdings laut wird.
Alarmanlage? Eventuell ja. Aber diese muss mechanisch funktionieren, da "Bewegungsmelder o.ä." im Aussenbereich extrem anfällig für "Falschalarm" sind.( Ebenso sind Wasservögel beliebte "Auslöser". Also muss diese so beschaffen sein, dass sie erst bei effektiver Manipulation an den Befestigungsschrauben oder Spiegel losgeht. Dann aber kräftig. Ausserdem muss diese laut gesetzlicher Vorschrift) nach einer bestimmten Dauer wieder selbständig in den Ruhemodus zürückgehen. Deckst du dein Boot mit einer Blache jeweils komplett zu? Dann hast du die Möglichkeit die Blache selbst ( zum Beispiel beim Einstieg) oder in der Nähe des Aussenborders mit einer Alarmanlage mechanisch zu verbinden, Hebt der Dieb dort die Blache an um in dein Boot einzusteigen oder sich mit dem Motor zu beschäftigen, heult die Sirene auf. Was ich auch eine ausgezeicnete Idee finde, ist die gut sichtbare Gravur aud der Aussenseite des Motors, jedoch nicht auf der Haube, da diese einfach ausgetauscht werden kann.
Summasummarum: Alles hat Vorteile wie auch Nachteile. Ich tendieser dazu den Motor jedes mal zu entfernen, auch wenn dies natürlich etwas umbequem ist aber dafür sicher.
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