Mötti hat geschrieben: Fr 9. Apr 2021, 08:52
Gratuliere zu den Felchen.
Die Anleitung ist wirklich gut. Aber das man den flüchtenden Fisch besser zurück kubelt als über die Rollenbremse Schnur nehmen lässt um Schnur-Drall vorzubeugen...
Macht das irgend jemand? Das scheint mir schon sehr umständlich und auch auch etwas heikel.
Gruss
Mötti
Ich habe das mit dem Rückwärtsdrehen der Stationärsrolle im Drill beim Spinnfischen bisher nur in Norwegen beim Lachsfischen beobachten können, dafür aber öfters. Einige der wirklich erfahrensten Fischer dort tun das gegen Ende eines Lachsdrills.
Ich habe eine Frage bezüglich des Windes. BAF sagt, dass man bei einer bestimmten Windrichtung - soweit ich weiss Ost- oder Nordwind - am Greifen- und Pfäffikersee zusammenpacken kann, weil dann die Felchen nicht mehr beissen. Ist dieses Phänomen am Zürichsee auch beobachtbar?
Danke für eure Unterstützung
Kangooroo
«Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, 'Wo kämen wir hin?' Und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.» Kurt Marti, Schweizer Schriftsteller und Pfarrer, 1921 - 2017
Ich spreche hier nur von meinen Erfahrungen. Bis anhin konnte ich diesbezüglich keine negativen Auswirkungen feststellen. Das einzige was sich bis jetzt negativ auf die Bisse ausgewirkt hat ist, dass das Boot so umher driftet, dass man die Schnur kaum am Platz halten kann, wenn der Wind so heftig bläst. Ansonsten habe ich auf dem Zürich-Obersee auch bei Nord oder Nordostwind schon Sternstunden auf dem See erlebt.
Bei viel Wind gebe ich am Buganker ca 10-15 Meter mehr Seil, lasse mich nach hinten treiben, setzte den zweiten Anker und ziehe mich wieder nach vorne. Dann beide mit etwas Zug an den Klampen festgemacht und es kann losgehen.
mit zwei Ankerpunkten steht das Boot ganz stabil und dreht nicht.
Es gab heute leider nur untermassige Felchen auf die 18er Hegene in Rot. Die rot/schwarz UV gab eine 27er.... kalt war’s...
Bad Ass Fisherman hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 17:56
Evt. Angle ich zu der Zeit einfach immer am falschen Ufer
Muss nicht sein! Du hast uns mal erzählt, dass du am Pfäffiker warst und die Felchen fleissig gebissen haben. Als aber der Wind aus eben der besagten Richtung aufkam, wars auf einmal vorbei. (Korrigiere mich, wenn ich deine Geschichte hier falsch erzählt haben sollte.) Das könnte darauf hindeuten, dass die Felchen auf den Wetterumschwung reagiert haben. Wer weiss ...
Meine erste Felche habe ich bei leichtem Nordostwind, bedecktem Himmel und ziemlich tiefen Temperaturen im März letztes Jahr am Greifensee gefangen. Halt eben mit dem "Nicht-Beissen-Wind". Trotzdem gabs drei Bisse, wovon ich den letzten verwerten konnte und so eine Felche zum ersten Mal unfilettiert sah
In diesem Sinne ... probieren, probieren, probieren.
Gruss
Kangooroo
«Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, 'Wo kämen wir hin?' Und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.» Kurt Marti, Schweizer Schriftsteller und Pfarrer, 1921 - 2017
Genau so hab ich das schon sehr viel erlebt.
Vor allem am Pfäffikersee.
Erst Easy westwind und die Bisse kommen.
Wind dreht zu Nord, Nord-Ost... Keinen biss mehr.
Wenn längere Zeit eine Nordost Wind herrscht werden sich die Fische da wohl auch drauf einstellen und irgend wenn fressen.
Aber eben... Wenn der Wind dreht geh ich heim.
Vor allem wenn ich vorher Bisse hatte.
Oft kommen von da ja auch die Tiefdruckgebiete.
Ich denke das wird schon einen Einfluss gehabt haben.
Nur, die Fische kann ich nicht fragen ob das wirklich an dem lag oder an einer Fressphase die zu dem Zeitpunkt endete das kennen viele Felchenfischer ja auch.
Mfg BAF
Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener...
Lange Rede kurzer Sinn und aus Nägeln Köpfen gemacht. Heute Morgen gingen mein Sohn, mein Kollege und ich ans Zürichsee-Ufer (rechte Seite) um unsere Feeder-Ruten wieder mal an die frische Luft zu stellen. Trotz windiger Wetterankündigung wagten wir uns ans Gewässer. Tatsächlich begrüsste uns der Wind, wie von der Wetter-App angekündigt, von unserer rechten Seite (Norden), aber ohne gross Druck auf unsere Schnüre auszuüben. Kaum waren unsere Hegenen recht angefeuchtet, klingelte auch schon das erste Glöcklein und ich landete auf einen Schlag zwei eher etwas kleine Egli, aber gerade gut genug, um nachher auf dem angefeuerten Grill zu feinen Knusperlis zu werden.
Mit langsam im Uhrzeigersinn drehendem Wind ging es weiter. Weitere Eglis in unterschiedlicher Grösse gesellten sich zu uns, leider alle unter 20cm. Aber wenn ich diese aus gut 25m Tiefe raufpumpe, möchte ich sie schnellstmöglich erlösen. Ihren Nutzen erfüllen Sie dann auf dem Grill oder später mal als Fischfetzen. Beim Kollegen läutete gegen 10 Uhr die Rute bei Rückenwind (Osten). Am Telefon war eine knapp unter 30cm schlanke Felche.
Dann gegen 12 Uhr gingen die Fische in die Mittagspause und weil halt Samstag war, dauerte diese etwas länger. So gegen 13:45 - bei etwas erstarktem Ostwind - verlangte ein Fisch um Aufmerksamkeit. Doch leider konnte ich ihn nicht überreden, bis zu mir in Ufernähe zu kommen. Insgesamt klingelte es noch weitere 3 Mal ziemlich heftig. Aber leider konnte ich keinen dieser Bisse verwerten. Es war wie verteufelt. Hingegen konnte mein Kollege so um 15:30 Uhr innerhalb 5 Minuten zwei weitere schöne Felchen (32 + 37cm) landen. Fragt mich aber nicht mehr, aus welcher verdammten Richtung der Wind blies, denn ich fühlte mich nach über 9 Stunden am See selber langsam "durch den Wind".
Fazit des heutigen Tages: die Windrichtung hatte am Zürichsee auf unseren Erfolg keine negativen Auswirkungen. In direkter Nähe hatten aber alle anderen Fischer zusammen fast Null Erfolg. Eine Untermässige musste mein Nachbar ins kühle Nass zurückgleiten lassen und weiter hinten gab es noch ein kleines Egli. Felchenbisse sind an der, im rechten Winkel zur Schnurrichtung, aufgerichteten Feeder gut erkennbar. Bei starkem Wind kannst du aber die U-Pose getrost weglassen. Das gezielte Werfen gleicht dann dem Versuch, mit verbundenen Augen den Dart-Pfeil ins Bull zu treffen.
Das wars für heute. Ich melde mich (hoffentlich) bald wieder mit weiteren Fangberichten.
Liebe Grüsse
Kangooroo
«Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, 'Wo kämen wir hin?' Und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.» Kurt Marti, Schweizer Schriftsteller und Pfarrer, 1921 - 2017
Auch ich war gestern auf dem Zürichsee und zur Zeit ist etwas Suchen angesagt. Doch auch gestern wurden die Felchen wieder gefunden und gefangen. Wie mir auch der Berufsfischer bestätigte, sind sie heute hier und morgen da. Also auf zu Plätzen die sonst auch etwas bringen.
Unterhalb des Stäfener wurde ich auf 19 - 20 Meter fündig. Keine massen Anzeigen auf dem Echolot, doch immerhin immer mal wieder vereinzelte die sich vom Boden lösten.
Bis um 11 Uhr konnte ich doch 6 schöne Felchen mitnehmen und habe aber auch noch einige verloren da sie doch recht spitz bissen.
Also doch nicht so schlecht. Die Bisse kamen alle am Boden bzw. bis 20 cm darüber, meist sogar wenn das Blei seitlich über den Boden gezogen wurde.
Ich fische mit 3 Gr. Blei, meiner Pesche Bodyglass Hegene in der Grösse 14, mit meiner eingekürzten 150 cm Stucki Spexial (für mich die beste Rute auf dem Markt) die extrem kurze Rute zeigt auch bei Wellengang den leichtesten zupf an und pariert doch auch die Fluchten der schönsten Felchen.
heute waren sie wie Beton am Boden...
sobald es Echos gab, etwas anheben -> Biss (eigentlich alle auf den Nachläufer oder die eins darüber).
Gebissen haben sie auf 14er lila Glitzernd (Nachläufer) und blau Glitzernd (die eins darüber).
Irgendwo zwischen Wädi und Bäch auf 24/25 Meter in der Mitte vom See
Gestern schon recht früh mit dem Kahn nach Rappi gepilgert, dort etwas gesucht unterhalb der Gubelsteine.
Schon bald den ersten Biss auf Ticino Hegene, zuerst auf schwarz und violett, später nur noch auf gelb (!!).
Andere haben gut mit blau gefangen.
Bisse zuerst nur auf der Passivrute, dann plötzlich nur noch aktiv und sehr fein....das bei identischer Hegene.....
Am Mittag dann den Sack zu gemacht und zuhause 3,5 Kilo Felchen filetiert, uff.
Die Nachbarn freut's!
Cheers an alle,
Ray
PS: einmal Tictac in einem Filet, immer grossräumig wegschneiden
*****
Es liegt nur ein Biss zwischen der Vertreibung und dem Paradies...
(AT)
ja, so zwischen Gubelsteinen und Feldbach scheint das abzugehen, was sonst bei dem Stäfner Stein in anderen Jahren los ist. Viele gierige Albeli und dazwischen auch schöne Sandfelchen sind unterwegs. Am richtigen Spot sind Vollpackungen in 1-2h möglich..
Genommen wird eigentlich alles zwischen 12er und 16er Hegenen. Schwarz, Blutegel, Schwarz mit roten Perlen, rot mit schwarz, violett etc.
Guten Abend allerseits,
Scheint ja richtig gut momentan zu laufen mit den Felchen. Ist auch was Umgebung Horgen zu fangen? Bin immernoch auf der Jagd nach meiner ersten Felche überhaupt . Wäre um Tipps und Spots sehr dankbar.
Petri! Elion
Ich hab heute meine ersten Zürisee Felchen gefangen. Im Seebecken auf 20m mit einer Schwarz glitzernden Hegene. Der Trick war die Köderführung: langsam hoch zupfen hats gebracht. Waren aber nur kleine: 28 und 33.