Also, bei einer Stationär bremst man doch nichts ab, weil auch nichts dynamisch an der Rolle beschleunigt wurde?!Schlammbarbe hat geschrieben: Do 30. Nov 2017, 13:32 SR: Ein Überwurf bremst man auch ganz sachte und mit dem freien Finger am "Spulenschaft_Schuh" ab, dort wo die Löchli sind.
Es sei denn, ich merke, daß der Wurf zu weit geht oder so, dann geb ich den Finger in die Schnur und hol den Köder so frühzeitig herunter.
Bei der BC wird mit einem dynamischen Wurf, ähnlich wie ein Discuswerfer, das Wurfgewicht beschleunigt, hier gibt es einen höheren Widerstand, da ja auch die Spule in Drehung kommen muss. Aufwändig gestaltet sich dann der kontrollierte Wurfverlauf und vor allem das abbremsen.
Bei der Statio gibt es spezielle Weitwurfrollen mit einem möglichst großen und ev. konisch zulaufenden Spulenkörper, daß pro Schlag mehr Schnur von der Spule läuft. Auch hier kann man mit einer halben Drehung Schwung aufbauen, genauso kann man aber auch einen Gewaltwurf wagen oder so wie ich das beim angeln mache, zwei, drei Schritte Anlauf nehmen um auch die letzten Meter Wurfweite heraus zu holen.
Hier muss man NICHTS kontrollieren und wenn das Gewicht aufschlägt, stoppt auch der Schnurablauf.
Ich habe jetzt etlich Casting-Videos angeschaut und bei allen Disziplinen, außer mit der Fliege sind immer beiderlei Rollen am Start.
Schaut euch das Video mal an, wie die Benutzer der BC-Rollen sofort nach dem Abwurf an ihren Rädchen herumdrehen und kaum einer ist glücklich mit seinem Wurf
https://www.youtube.com/watch?v=3dj1klAgi9M
Allerdings stelle ich gerade mein Norwegen-Equipment zusammen und hier steht es Multi gegen Statio 3 zu 1....
