Ich bin ein Fischerei-Anfänger, d. h. ich hab zwar in meiner Kindheit (9-15 Jahre) fast wöchentlich gefischt, allerdings lediglich mit Zapfen oder Grundblei und auch nur am Sihlsee. Tiefergehend habe ich mich mit der Fischerei nie befasst (Ködervariationen, Techniken, Materialien usw). In den letzten 13 Jahren hab ich dann nur noch ein paar wenige Male gefischt, z. B. auch letztes Jahr wieder mit ein paar Kollegen, die das mal ausprobieren wollten. Habe ihnen dann einige Grundkniffe gezeigt und sie ein paar Weissfische aus dem Wasser ziehen lassen. Die hatten vielleicht eine Freude.
Jetzt würden wir im Sommer gerne mal auf der Melchsee-Frutt fischen und bräteln gehen. Die Reglemente habe ich gelesen und verstanden (max. Anzahl an Fänge, Patent-Preise, Lebendköder- und Widerhaken-Regelung, usw.) aber ich hätte zum Fischen an sich noch ein paar Fragen, da ich bisher nie auf Forellen/Saiblinge gefischt habe.
1.) Auf welche Art und Weise bietet es sich für Anfänger an, auf Forellen/Saiblinge zu fischen? Nimmt man da i. d. R. Spinner/Löffel/kleine Wobbler? Oder gibt es andere Methoden und wenn ja, welche Köder sollen wir dann verwenden?
* zur Info: Fliegenfischen fällt weg, denn das ist für uns sicherlich zu anspruchsvoll
2.) Muss man irgendwas spezielles beachten beim Forellen/Saibling Fischen, z. B. wie üblich einen kleinen Ruck machen wenn der Fisch anbeisst oder besonders vorsichtig einziehen?
3.) Wir würden die gefangenen Fische gerne entweder direkt verputzen oder mit nach Hause nehmen. Doch wie transportiert man gefangene Fische am besten mit nach Hause? In einer Kühlbox und eingelegt/umwickelt in Salz? Irgendwelche Tipps?
Danke für eure Ratschläge!
Vielleicht packt es mich irgendwann wieder richtig, wer weiss. Mit 28 Jahren bin ich noch immer jung.

