Auch das Fliegenfischen durfte ich hier lernen, an unzähligen Abenden schlich ich mit den Altmeistern durchs Wasser und lernte jedes mal etwas dazu. Heute bewundere ich dankbar die Geduld die diese Fischer aufgebracht haben um mir diese schöne Hobby beizubringen. Einige dieser Altmeister sind heute nicht mehr unter uns und andere gehen im Alter nicht mehr soviel ans Wasser. Ich freue mich aber immer wieder wen ich mich revanchieren kann und diesen Herren beim Eindunkeln eine Fliege ans Vorfach binden muss
Leider habe ich auch die weniger schönen Zeiten des Doubs miterlebt. Trotzdem das die Schonmasse immer wieder angehoben wurden und die Tageslimite gesengt wurde nahm der Fischbestand stetig ab, besonders die Äschen wurden immer weniger. Auch habe ich die starken Pegelschwankungen erlebt die sicher nicht unschuldig am Rückgang des Fischbestandes waren, nicht nur einmal wurde der Pegel des Doubs am Abend innerhalb weniger Minuten so angehoben, das ich nicht mehr durch Wasser waten konnte, sonder bis zur nächsten Brücke gehen musste um wieder nach Hause zu kommen. Dafür war im Sommer der Wasserstand so niedrig das wir Fischer den Bach nicht betreten durften, aber die Touristencenter über 40 Kanus hintereinander den Doubs hinunter jagten.
Leider kam es noch schlimmer, mit dem Parasitenbefall vor 3 Jahren wurde praktisch der ganze Edelfisch bestand ausgerottet. Es schmerzte unglaublich die vielen toten und kranken Äschen und Forellen zu sehen.
Und Heute? Heute habe ich ein Lichtblick am Himmel gesehen, ich konnte einige gesunde Doubsforellen beobachten, sogar 2 kleine Äschen schwammen vergnügt durch das glasklare Wasser. Das macht Hoffnung für die Zukunft………………..







