Alte Tradition aus Finnland.
Zubehör: Birken- oder Buchenbrett, ca. 50cm lang, 30cm brei und 5cm dick und 4 "Holznägel" pro Fillet. Die holznägel werden am ende zugespitzt und sollten ca 3 - 5 cm lang und ca 5-7mm im Durchmesser sein.
Dann legt man zwei Forellen- oder Lachsfillet auf das Brett und bestreicht diese erst mit ein wenig Citronensaft, dann mit ein wenig Oel. Darüber streut man eine Würzmischung nach eigenem Geschmack, so das der ganze Fisch mit einer dünnen Schicht bedeckt ist.
Danach legt man den Fisch zugedeckt ca zwei Stunden an einen Kühlen Ort.
Zwischenzeitlich macht man Feuer im offenen Kamin. Es braucht schon recht viel Glut, am besten eignet sich Buchen- oder Birkenholz.
Man nimmt ein spitzes, stabiles Messer, sticht es durch den Fisch und schlägt es mit dem Hammer ca 3mm ins Brett, so quasi wie Vorbohren. dann zieht man das Messer raus und nimmt einen Holznagel, drückt ihn durchs Fleisch und schlägt ihn leicht mit dem Hammer ins "vorgebohrte" Loch. Das Schwanzende des Fillets ist nach unten gerichtet. Man nimmt zwei Nägel oben, einen in der Mitte und einen am Schwanzende.
Dannach stellt man das Brett ca 20cm vor das kleingehaltene Feuer und lässt den Fisch, je nach grösse, ca 45 - 60 Min garen. Vergesst nicht ein Stück Alufolie unter das Brett zu legen um auslaufendes Fett auzufangen.

Das Feuer sollte relativ kleingehalten werden, am besten mit kleinen dünne Holzscheiten. Es darf nicht zu hoch lodern und nicht zu heiss werden, da sonst die Oberfläche des Fisches Verbrennt.
Man kann mit einem Küchenmesser ab und zu in den Fisch stechen und an Hand der Wärme der Klinge kontrollieren ob der Fisch durch warm ist.
Der Fisch schmeckt auch am Tag dannch in kaltem Zustand noch ausgezeichnet.

Diese alte Tradition stammt von den Fischern aus früheren Zeiten. Während dem leeren der Netze musst jeweil der Jüngste den Fisch so zubereiten und währed er dann am Feuer garte, wurde weitergarbeitet. Sehr effizient also - und dazu noch sehr köstlich!
En Guete und Gruss aus Nord Ost
Martin
