Auflistung Angelbegriffe mit dem Buchstaben G

Hier findet ihr eine Auflistung der häufigsten Angelbegriffe von A - Z.
Benutzeravatar
Martin
Fischerforum Cheffe
Beiträge: 1906
Registriert: Sa 26. Aug 2006, 13:12
Meine Gewässer: Birs (BE/SO), Lüssel, Lützel, Chastelbach, etc.
Wohnort: Zullwil
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal
Kontaktdaten:
Switzerland

Auflistung Angelbegriffe mit dem Buchstaben G

Beitrag von Martin » Do 8. Nov 2007, 13:52

Auflistung Angelbegriffe mit dem Buchstaben G
Gruss Martin

Es ist mir egal wie dein Vater heisst, solange ich hier angle geht niemand übers Wasser

Reverend

Beitrag von Reverend » Do 8. Nov 2007, 22:36

Garnele(Crangon crangon ):

langschwänziger Zehnfußkrebs von bis zu 8 cm Länge. Meist sandfarben, mit kleinen Scheren und langen Antennen. Lebt meist grundnah flach im Sand vergraben. Mit auflaufendem Wasser wandern sie auf die Wattflächen hinauf, mit der Ebbe zurück in die Priele. Sowohl als Räuber als auch als Beutetier ist die Garnele eine Schlüsselart im ökologischen Gefüge des Wattenmeeres. Wie viele andere Tierarten nutzen Garnelen das Wattenmeer nur in der warmen Jahreszeit. Im Herbst wandern sie ins Tiefwasser ab. Die Garnele ist trotz ihrer kleinen Scheren ein gefräßiger Räuber und knabbert sogar Wattwanderern an den Füßen, wenn diese geduldig in einem Priel verharren. Vögel, Fische, junge Seehunde und Fischer machen intensiv Jagd auf Garnelen. Jährlich werden in der Nordsee etwa 25.000 t gefangen, davon 10.000 t in Deutschland. Garnelen sind das, was in Ostfriesland als "Granat" und anderswo als "Krabben" im Fischhandel angeboten wird, entweder fertig gepult oder zum Selberpulen. Darüberhinaus sind Garnelen auch als Angelköder auf Meerforelle, Lachs, Plattfische und Aal in Gebrauch.

Reverend

Beitrag von Reverend » Do 8. Nov 2007, 22:38

Gear Rotation

engl. für Rollenübersetzung. Jede Rolle hat eine andere Übersetzung. Für das leichte Spinnfischen in Fließgewässern sind hohe Übersetzungen (5 : 1 bis 7 : 1) nötig, da der gegen die Strömung ausgeworfene Spinnköder schneller eingeholt werden muss als er von der Strömung abgetrieben wird. Für das Karpfen - und Welsangeln hingegen benötigt man eher Rollen mit niedrigeren Übersetzungen, da bei diesen die Kraftübertragung auf die Spule größer ist und die Spulenachse besser geschont wird.

Reverend

Beitrag von Reverend » Do 8. Nov 2007, 22:40

Gelbaal

auch Steigaal: im Süßwasser heranwachsender Aal , der sich im Fresstadium befindet. Entwicklungsstufe des Flussaals (anguilla anguilla ). Kennzeichen: gelbliche Bauchfärbung, Rücken dunkelgrau-grün.

Reverend

Beitrag von Reverend » Do 8. Nov 2007, 22:43

Gewässerwart

Vom Vorstand eines Angelverein Beauftragter für die Hege und Plege der vom Verein bewirtschafteten Gewässer und den Fischbesatz. Von vielen Landesfischereiverbänden werden spezielle Ausbildungskurse für angehende Gewässerwarte angeboten.

Reverend

Beitrag von Reverend » Do 8. Nov 2007, 22:45

Gimbal

auch "harness" oder "Kampfgurt". Bauchgurt mit einer Halterung zur Aufnahme der Rute, v.a. beim Big Game und schweren Kutterfischen im Gebrauch. Die für den Gimbal geeigneten Ruten haben einen Kreuzabschluss am Griffende zur Aufnahme in den Gimbal.

Reverend

Beitrag von Reverend » Do 8. Nov 2007, 22:47

Glasaal

zweite Entwicklungsstufe des Flussaals (anguilla anguilla): Nach dem Ende des Larvenstadiums, bei ihrer Ankunft mit dem Golfstrom aus den Laichgründen in der Sargassosee an den Küsten Europas, verwandeln sich die weidenblattförmigen Aallarven in Glasaale. Diese sind durchsichtig und ca. 6cm lang, besitzen aber bereits die typische Aalform. So steigen die Jungaale nun bis in die Flussoberläufe auf. Leider gelten gebratene Glasaale in vielen Ländern als Delikatesse, weshalb mehrere europäische Staaten an der Atlantikküste den Glasaalfang mit immer perfekteren technischen Mitteln betreiben - mit der Folge, dass kaum noch Glasaale in die Flüsse aufsteigen und die Aalbestände innerhalb der wenigen letzten Jahre vielerorts drastisch zurückgegangen sind.

Reverend

Beitrag von Reverend » Do 8. Nov 2007, 22:49

Gleitpose

siehe "Laufpose", "Laufzapfen".

Bild

Reverend

Beitrag von Reverend » Do 8. Nov 2007, 22:51

Glow Bug Yarn

Faseriges, synthetisches, extrem schwimmfähiges Dubbingmaterial beim Binden von Kunstfliegen. Meist in Signalfarben verwendet.

Reverend

Beitrag von Reverend » Do 8. Nov 2007, 22:53

Goldkopfnymphe

Nymphe mit goldfarbenem Kopf(meißt aus Wolfram - engl.: Tungsten),der die Nymphe durch sein Gewicht auf Tiefe bringt. Die Goldkopfnymphe ist ein hevorragender Salmoniden - Köder, wenn die Fische tief in den Gumpen stehen.

Reverend

Beitrag von Reverend » Do 8. Nov 2007, 22:54

Gonaden

Geschlechtsorgane (der Fische).

Reverend

Beitrag von Reverend » Do 8. Nov 2007, 22:56

Granat

Ostfriesische Bezeichnung für die Nordseegarnele. Nicht nur frisch gekocht zum Selberpuhlen für den Menschen - auch Wolfsbarsche schätzen lebenden G. als Köder.

Reverend

Beitrag von Reverend » Do 8. Nov 2007, 22:59

Großkernrolle

Fliegenrolle mit einem Spulenkern vongroßem Durchmesser. Sie bauen einem Kringeln der Fliegenschnur besser vor als Fliegenrollen mit niedrigem Spulendruchmesser.

Reverend

Beitrag von Reverend » Do 8. Nov 2007, 23:01

Grils

Einjähriger atlantischer Lachs (Salmo Salar) beim bzw. kurz nach dem Abwandern ins Meer.

Helmut

Re: Auflistung Angelbegriffe mit dem Buchstaben G

Beitrag von Helmut » Fr 24. Okt 2008, 17:24

Gummizug

Beim sog. verkürzten Stippfischen mit der Kopfrute (Schnur ist kürzer als der Rutenblank) wird im Inneren der Rute ein Gummizug montiert der das Abfangen längerer Fluchten im Drill erlaubt. Die Stärke des Gummizugs variiert je nach beangelter Fischart. Rotaugen und kleinere Brachsen benötigen einen Gummizug Nr.3 bis Nr. 4 bei Karpfen oder Schleien kommen Gummizüge der Stärke Nr. 8,10 oder 12 zum Einsatz.

Gesperrt

Zurück zu „Lexikon“