Elektrischer Anker

Neue Produkte/Zubehör für das Angelboot
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Kupferfan
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Elektrischer Anker

Beitrag von Kupferfan » Mi 17. Jan 2018, 18:31

Ich war mit meinem Kollegen das erste mal mit dem eigenen Boot auf dem Bodensee Fischen. Schleppen ging ganz gut. Das eigentliche Problem und der Grund für die Neuerstellung eines Themas ist die Positionshaltung beim Hegenenfischen.
Nachdem wir beim Schleppen auf dem Echolot immmer wieder grosse Schwärme Kleinfisch am Grund sahen konnte mich nichts mehr daran hindern ein Egli zu überlisten. Also Spots auf dem Echolot (mit GPS) markiert und später angefahren. Hegene Runter und tatsächlich hing bald so ein kleiner Kerl. :D
Leider blieb es bei einem Fisch. Das Problem war, dass das Boot trotz nur sehr geringem Wind und Seegang immer wieder abgetrieben ist. Dadurch hing meine Schnur bald diagonal im Wasser :|
Und präzise Ankern auf 65 Metern Wassertiefe ist auch nicht so einfach. Geschweige denn das Tau wäre genug lang :lol:
Ein Ferner Bekannter bei dem ich mal auf den Zürichsee mitdurfte hatte da eine sehr elegante Lösung.
Ein Elektro bugmotor der an das GPS gekoppelt ist. Leider ist das extrem Kostspielig.
Was macht ihr in so einer situation?
Vielen Dank im voraus für eure Hilfe

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Loup
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Re: Elektrischer Anker

Beitrag von Loup » Mi 17. Jan 2018, 23:37

Eglis in 65m Wassertiefe zu befischen würde ich dir höchstens empfehlen wenn du sehr Hunger leiden würdest. Eglis ob klein oder gross werden das meist nicht überleben. Das hast du doch sicher bei dem kleinen, armen Kerl gesehen.
Ich finde es gut, dass es euch abgetrieben hat!!!!
Das erspart dir dann auch die Kosten für einen Elektromotor mit Ankerfunktion.
Gruss vom Murtensee
Loup

Bad Ass Fisherman
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Re: Elektrischer Anker

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Do 18. Jan 2018, 07:12

@Kupferfan
Ich finde dein Bericht mal nicht schlecht.

Ich würde mir die Steuerung kaufen...

Oder es mit einem zusätzlichen driftsack probieren.
Der kann dich auch etwas länger am Spot halten.
Die kosten auch nicht so viel.
Mein Lieblingssee ist hald nur ca.32m Tief.. Da reicht mir eine Kabelrolle voll Seil und ein schweres Blei,oder 2i, zum Ankern.

Mfg

Hoffentlich kommt noch eine bessere Idee!!
:lol: Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener..

Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!!

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Re: Elektrischer Anker

Beitrag von CatchTheCarp » Do 18. Jan 2018, 08:41

Ich kann mir kaum vorstellen, dass es eine andere Option gibt als die, die bereits erwähnt wurden (Motor mit Ankerfunktion & Anker mit entsprechend langem Seil), um das Boot für die Hegenefischereie exakt auf der Position zu können.

Ein Driftsack ist eine gute und günstige Sache (man kann auch z.B. die blauen Ikea-Säcke einsetzen). Sie bewirken jedoch, dass die Drift verlangsamt wird. Ein Halten auf der Position bei Wind oder Wellen ist damit nicht möglich.

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Re: Elektrischer Anker

Beitrag von muck » Do 18. Jan 2018, 08:45

Hallo Kupferfan

Ich bin mit GPS-Echo und eMotor ausgerüstet und kann das nur empfehlen.
Du kannst per Knopfdruck "ankern" und/oder die Position mit dem wandernden Schwarm ganz einfach korrigieren.

Bei mir läuft das mit Humminbird ONYX 10 und iPilot einwandfrei.
Petri Heil, muck.

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Re: Elektrischer Anker

Beitrag von Freezy » Do 18. Jan 2018, 08:49

Ich habe auch einen Bugmotor mit GPS auf dem Boot. Würde nicht mehr ohne fischen wollen, auch wenn ich nie so tief fische. Definitiv eine Investition, die sich lohnt wenn du viel auf dem Wasser bist. Taugt sogar als Autopilot beim Schleppen, wenn man mal kurz nicht steuern kann (vorausgesetzt er ist auch auf dem Bug montiert).

Zu den Eglis aus grossen Tiefen: Ich denke das Problem ist da vor allem die Hegene, da du alle Grössen damit fängst und ein selektieren unmöglich ist. Wenn du auch 10cm Egli verwertest, spricht wohl nichts dagegen... Aber bin da ganz bei @Loup. Ausser man fischt grosse Köder oder kennt Spots wo zuverlässig grosse Egli zu fangen sind, lässt man das momentan besser sein. Und es sind am Bodensee durchaus Spots vorhanden, wo dies möglich ist! Und da sind ja noch andere sehr interessante Zielfische, wo das Problem nicht besteht und momentan "Hauptsaison" ist :wink:
Zuletzt geändert von Freezy am Do 18. Jan 2018, 09:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Elektrischer Anker

Beitrag von Loup » Do 18. Jan 2018, 09:40

Elektromotoren mit Ankerfunktion finde ich für einen Rutenfischer mit Boot eine lohnenswerte Investition. Nicht aber, für kleine Kerle aus 65 m Tiefe zu fangen.
Gruss vom Murtensee
Loup

Bad Ass Fisherman
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Re: Elektrischer Anker

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Do 18. Jan 2018, 11:57

CatchTheCarp hat geschrieben:
Do 18. Jan 2018, 08:41
Ein Driftsack ist eine gute und günstige Sache (man kann auch z.B. die blauen Ikea-Säcke einsetzen). Sie bewirken jedoch, dass die Drift verlangsamt wird. Ein Halten auf der Position bei Wind oder Wellen ist damit nicht möglich.
Die Idee finde ich mal super!! Ikeasack!! Top.
Ich habe nicht gesagt er bleibt stehen mit dem Sack aber er verlangsamt seine drift ganz klar, evt reicht diese mit der methode die er schon hat.
Also einen Driftsack ink. Mit dem motor etwas gegen steuern...
Aber für mich wäre das schon zu blöd..
Ganz ehrlich, dann lieber etwas sparen und gleich richtig kaufen..

Ein kollege kommt gerade auch nicht darum ne GPS karte zu kaufen.. Kostenpunkt 249.-
Mfg
:lol: Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener..

Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!!

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Re: Elektrischer Anker

Beitrag von Schlammbarbe » Do 18. Jan 2018, 13:55

Ein kollege kommt gerade auch nicht darum ne GPS karte zu kaufen.. Kostenpunkt 249.-

@BAF, welches Modell hat dein Kollege und für was vorwiegend möcht er es gebrauchen ?

Darf mich dem Loup, freezy und Rolf wohl anschliessen.
Zuletzt geändert von Schlammbarbe am Do 18. Jan 2018, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Elektrischer Anker

Beitrag von Rolf » Do 18. Jan 2018, 13:59

Hallo Freunde, ich habe in diesem Beitrag etwas „aufgeräumt“. Danke für euer Verständnis!
Gruss Rolf

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Re: Elektrischer Anker

Beitrag von Rainbowwarrier » Do 18. Jan 2018, 17:27

Tja was soll ich sagen, ich hatte auf meinem Boot selber einen Minkota Terrova.
Es gibt eingefleischte Fischer die sich ihr Hobby etwas kosten lassen, sie wollen das fischen dann auch genießen.
Die meisten knausern jedoch herum und wollen eher wenig Geld in die Hände nehmen.
Der Bugmotor ist blitzschnell Einsatzbereit...im Zielgebiet angekommen lasse ich den Motor mit einer Hand ins Wasser und suche mit dem Benzinmotor vielversprechende Anzeigen.
Habe ich einen guten Platz gefunden drücke ich die Ankerfunktion und klappe den Benziner hoch.
Jetzt fische ich entspannt immer auf den selben etwa 10m2.
Will ich den Spot verlassen und einen anderen suchen drücke ich die Ankerfunktion erneut und bediene den E-Motor mit der Fernbedienung die mir am Hals hängt.
Es gibt NICHTS besseres!
Letztes Jahr habe ich das Boot wieder verkauft, aber den E-Motor habe ich behalten! 8)
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Re: Elektrischer Anker

Beitrag von CatchTheCarp » Do 18. Jan 2018, 17:56

Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Do 18. Jan 2018, 11:57
CatchTheCarp hat geschrieben:
Do 18. Jan 2018, 08:41
Ein Driftsack ist eine gute und günstige Sache (man kann auch z.B. die blauen Ikea-Säcke einsetzen). Sie bewirken jedoch, dass die Drift verlangsamt wird. Ein Halten auf der Position bei Wind oder Wellen ist damit nicht möglich.
Die Idee finde ich mal super!! Ikeasack!! Top.
Ich habe nicht gesagt er bleibt stehen mit dem Sack aber er verlangsamt seine drift ganz klar, evt reicht diese mit der methode die er schon hat.
Also einen Driftsack ink. Mit dem motor etwas gegen steuern...
Aber für mich wäre das schon zu blöd..
Ganz ehrlich, dann lieber etwas sparen und gleich richtig kaufen..

Ein kollege kommt gerade auch nicht darum ne GPS karte zu kaufen.. Kostenpunkt 249.-
Mfg
Ja, das hast Du nicht gesagt, sorry wenn ich unklar formuliert habe.
Das mit dem Korrigieren oder nur langsam Driften passt vielleicht für manche Fischer. Ich geh nicht häufig mit der Gambe raus, aber wenn doch, dann muss die Position schon so exakt wie möglich gehalten werden, da ich zu diagonales (ganz genau vertikal ist es eh nie) Fischen mit der Gambe als nachteilig empfinde. Wie der Rainbowwarrier, möchte auch ich meinen Bugmotor keinesfalls mehr hergeben.

Zu den Gewässer-Karten (das ist gemeint mit GPS-Karte, oder?): Ich bin mittlerweile ein begeisterter Garmin-Echolot-Nutzer. Auf meinem EchoMap 71sv kann ich seit einem Update das Programm "Quickdraw Contours" nutzen. Heisst: ich lege eine SD-Speicherkarte ein, schalte die Funktion ein und fahre den gewünschten Gewässerabschnitt ab und kartographiere damit den Gewässergrund. Das Gerät erstellt dabei eine Gewässerkarte mit Tiefenlinien alle 30cm. Diese selbst erstellten Karten bringen mir beim Angeln alles was ich kartentechnisch brauche und das ohne zusätzliche Kosten. Ich kanns wirklich weiter empfehlen, tolle Sache.

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Re: Elektrischer Anker

Beitrag von Swordfish » Do 18. Jan 2018, 20:12

Hier übrigens noch der Link zum IKEA Driftsack:

http://www.bissclips.tv/bissclips-tv/an ... k-285.html
There's a fine line between fishing and just standing on the shore like an idiot.

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til
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Re: Elektrischer Anker

Beitrag von til » Fr 19. Jan 2018, 08:52

Für das Geld von einem IKEA Sack, kriegst du auch ein E-Motor mit GPS :lol:
http://www.20min.ch/finance/news/story/ ... --17138874

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Re: Elektrischer Anker

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Fr 19. Jan 2018, 12:22

Schlammbarbe hat geschrieben:
Do 18. Jan 2018, 13:55

@BAF, welches Modell hat dein Kollege und für was vorwiegend möcht er es gebrauchen ?
Das Dragonfly 5"
Felchelen und fische finden, spots speichern, Tiefenkarte erstellung, wegmarkierungen... Ect.
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