GESUCHT: Felchenrolle!

Die Geräteecke für den Gambe/Hegenefischer.
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Quaifischer

GESUCHT: Felchenrolle!

Beitrag von Quaifischer » Sa 8. Sep 2007, 19:11

Hallo :!:



Ich suche eine Felchenrolle :!:

:arrow: Kennt ihr da gute Rollen die nicht so teuer sind :?:

Wo kann man sie kaufen :?:



Gruss



Benjamin

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Flümi
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Beitrag von Flümi » Sa 8. Sep 2007, 21:49

willst du eine Stationärrolle oder eine Laufrolle?



bei Stationärrolle drauf achten, dass sie vorallem leicht ist. was ich auch für einen gigantischen Vorteil halte, ist ein ganz grosser Spulenkern (Schnur weniger gekringelt ... schaut auch bei leichtem Blei gerade nach unten).



bei Laufrolle gibts halt keine Bremse (nur den Finger ...) und beim Einziehen auch keine Übersetzung. dafür sind Rollen zum Teil leichter.

Shad

Beitrag von Shad » Sa 8. Sep 2007, 22:07

Flümi hat geschrieben:willst du eine Stationärrolle oder eine Laufrolle?

bei Laufrolle gibts halt keine Bremse (nur den Finger ...) und beim Einziehen auch keine Übersetzung. dafür sind Rollen zum Teil leichter.
Gibt es den eine bessere Bremse als die Finger :?: :wink:

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Beitrag von Flümi » Sa 8. Sep 2007, 22:28

da ich eine qualitativ hochwertige, leichte Stationärrolle mit grossem Spulenkern habe, bin ich wohl verwöhnt, was Stationärrollen anbelangt. ich gebe offen zu, dass ichs noch nie mit einer Laufrolle versucht habe, gebe aber zu bedenken, dass im Stress sicher mit beidem Fehler passieren. aber da die Feuchtigkeit der Finger, die Druckfläche und der Druck wohl eher variieren können, traue ich einer richtig eingestellten Stationärrolle mit gleichbleibender Bremswirkung im Extremfall mehr zu als einer Laufrolle.

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Beitrag von Dani » Sa 8. Sep 2007, 23:02

Flümi hat geschrieben:, leichte Stationärrolle traue ich einer richtig eingestellten Stationärrolle mit gleichbleibender Bremswirkung im Extremfall mehr zu als einer Laufrolle.




:lol: :lol: :lol: :lol:

Shad

Beitrag von Shad » Sa 8. Sep 2007, 23:03

Flümi hat geschrieben:da ich eine qualitativ hochwertige, leichte Stationärrolle mit grossem Spulenkern habe, bin ich wohl verwöhnt, was Stationärrollen anbelangt. ich gebe offen zu, dass ichs noch nie mit einer Laufrolle versucht habe, gebe aber zu bedenken, dass im Stress sicher mit beidem Fehler passieren. aber da die Feuchtigkeit der Finger, die Druckfläche und der Druck wohl eher variieren können, traue ich einer richtig eingestellten Stationärrolle mit gleichbleibender Bremswirkung im Extremfall mehr zu als einer Laufrolle.
Ich war mal ziemlich deiner Meinung und hab dann mal eine Laufrolle ausprobiert. Ich möchte nichts anderes mehr an meiner Felchenrute.

Natürlich braucht es eine Angewöhnungszeit,aber danach ist es echt genial. Man kann viel gefühlvoller Drillen.

Wenn du mal eine Gelegenheit hast eine Laufrolle auszuprobieren,unbedingt machen :wink:

Börni

Beitrag von Börni » So 9. Sep 2007, 01:07

Ich selbst habe beim Bielerseetreffen meine Wendelaufrolle gebrauch und das ging hervorragen! Ich würde sagen, es ist neben der eigentlichen Laufrolle die beste Option. Und dann noch zu diesem Preis :!: Da würde ich zuschlagen, denn du kannst die auch noch für die schönste Posenfischerei im Fluss einsetzen! (Es gibt in Kombination mit einer Matchrute einfach nichts besseres dafür :wink: )

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Martin
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Beitrag von Martin » So 9. Sep 2007, 08:57

Auch ich als Felchen Newbie habe mit einer Stationären angefangen und muss sagen das die Microrollen schlussendlich nicht so das gelbe vom Ei sind und ich mir deshalb in absehbarer Zeit ebenfalls eine Laufrolle anschaffen werde. Aber wenn Stationärrolle, dann wie oben bemerkt etwas mit einem grösseren Spulenkern und gutem Wicklungsverlauf, damit die Wicklungen etwas grösser sind und die geflochtene besser abläuft.

Meine Erfahrung mit Rolf zusammen haben gezeigt, dass wenn die Felchen in der Schwebe in unterschiedlicher Tiefe daher kommen, dann geht die Ködertiefenregulierung mittels einer Laufrolle und verschieden eingefärbten Schnur einiges zackiger von statten (grosser Spulendurchmesser und bessere Schnurabfluss), als mit einer Stationären. Bis ich mit einer Staionären auf der richtigen tiefe fischen kann, sind die Felchen meistens schon wieder weg, während Rolf in dieser kurzen Phase bereits schon die ersten zwei Fische landen konnte. Auf gut Deutsch, manchmal ist man mit einer Stationären einfach zu langsam.

Klar braucht es mit einer Laufrolle Übung, aber ich glaube es ist einfach in den Griff zu kriegen, ich hatte auch meine Mühe mit dem ersten Laufrollenversuch.

Auf jeden Fall rate ich von Microrollen ab ausser es sei eine Sedona oder Symetre von Shimano oder etwas ähnliches, alles andere ist "Gfätterlizügs" und gibt bei vollen 50m Felchenschnur früher oder später ein "Gwurscht".

Teuer ist beim Felchenfischen relativ, jedoch habe ich die Erfahrung gemacht das so eine Ausrüstung schon etwas kosten darf. Vorallem die Rolle sollte, egal ob Stationär oder Laufrolle, über 100.- kosten, da alles andere meistens unterhalb 100.- in der Praktik nicht ganz durchhält (Ausnahmen bleiben vorbehalten).



Laufrollen bei Hebeisen



Stationär Microrollen bei Hebeisen



Shimanos Felchen-Staionrärrollen



Shimano Symetre



Shimano Sedona



Verschiebe diesen Beitrag zum Felchenfischen, da ich ihn doch noch wichtig finde.
Gruss Martin

Es ist mir egal wie dein Vater heisst, solange ich hier angle geht niemand übers Wasser

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Flümi
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Beitrag von Flümi » So 9. Sep 2007, 16:27

Martin hat geschrieben:Auch ich als Felchen Newbie habe mit einer Stationären angefangen und muss sagen das die Microrollen schlussendlich nicht so das gelbe vom Ei sind und ich mir deshalb in absehbarer Zeit ebenfalls eine Laufrolle anschaffen werde. Aber wenn Stationärrolle, dann wie oben bemerkt etwas mit einem grösseren Spulenkern und gutem Wicklungsverlauf, damit die Wicklungen etwas grösser sind und die geflochtene besser abläuft.


wobei ich zu meiner Verteidigung noch erwähnen möchte, dass ich:

-NICHT von Microrollen gesprochen,

-noch nie in der Schwebe auf Felchen gefischt habe und

-dass ich Monofile 14er Schnur benutze.

-wie auch dass meine selfmade Pimprute eine umgebaute Fliegenrute ist, die mit dem Spitz eine Länge von ungefähr 2.75m hat und

-dass das Blei an der Hegene entweder 3 oder 3,5g ist.



ich gehöre damit sicherlich zu den Exoten auf dem See. der Spulenkern meiner Rolle (Daiwa 2506C) ist fast doppelt so gross wie bei Microrollen. dadurch, dass meine Hauptschnur auch einen bis zwei Drittel dünner ist als die der anderen Felchenfischer, bin ich was monofile Schnur betrifft, von der optischen Bisserkennung her absolut nicht im Nachteil. ich habe schon einmal in einem Frühling ein Egli um 4 oder 4,5cm auf 40m gespürt und gefangen. es hatte die 20er Nymphe knapp quer in den Mund nehmen können ...



wie auch immer ... vielleicht komme ich mal dazu, eine Laufrolle zu testen. vielleicht kann mich ja sogar einmal jemand mitnehmen, der eine leichte Laufrolle hat und mich davon überzeugen möchte, hehe (ich würde selbstverständlich das Benzin usw bezahlen) :lol:

Quaifischer

Beitrag von Quaifischer » So 9. Sep 2007, 17:27

Danke für die zahlreichen Tipps :!:

Der Pfäffikersee ist glaube ich nicht tiefer als 45 Meter also das mit der Schnurkapatzität ist dann eher nicht so wichtig meine ich :!: :?:

Aber was ist eine Wenderolle :?:

Welche Schnüre könnt ihr mir empehlen :?:

Ich habe gehört es müssen solche mit wenig Dehnung sein :!:

Also indemfall geflochtene (meistens), mit Farbe alle 5m wechselnd :!: :?:

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Beitrag von Flümi » So 9. Sep 2007, 17:45

Quaifischer hat geschrieben:Ich habe gehört es müssen solche mit wenig Dehnung sein :!:

Also indemfall geflochtene (meistens), mit Farbe alle 5m wechselnd :!: :?:
damit solltest du nichts falsch machen :wink:




Quaifischer hat geschrieben:Aber was ist eine Wenderolle :?:
das ist eine Laufrolle, die man für den Wurf um 90° drehen kann, soweit ich weiss. aber auf Felchen braucht man das nicht und es macht auch keinen Sinn.

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Käpten Adi
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Beitrag von Käpten Adi » So 9. Sep 2007, 20:25

hallo qualifischer,



ich empfehle dir auch eine laufrolle mit einer geflochtenen schnur. ich fische schon sehr lange mit dieser kombination und kann keine nachteile erkennen. die rollen sind zwar etwas teurer, es lohnt sich aber allemal, die hast du ein leben lang. meine älteste ist ca. 17 jährig :lol: :lol:



gruss adi

fishcatcha85

Beitrag von fishcatcha85 » So 9. Sep 2007, 21:41

quaifischer



der pfäffikersee ist soviel ich weiss nicht schlecht zum felchen fischen... mein kollege fischt dort ab und zu auf felchen und fängt eigentlich immer...

Quaifischer

Beitrag von Quaifischer » Mo 10. Sep 2007, 12:52

Gut :!:



Ich werd mir höchstwahrscheindlich eine Laufrolle von Stucki kaufen :!:

Ich muss nur noch etwas sparen :lol: :wink: ... :!:



:arrow: Aber was für Geflochtene empfielt ihr mir :?:



Gruss Benjamin

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Beitrag von Martin » Mo 10. Sep 2007, 13:14

Sieh mal hier nach, das sind wohl die zwei meist benützten geflochtenen die benützt werden und sind alle 5m anders farbig, damit die Tiefe schnell und ziemlich zuverlässig eingeschätzt werden kann.
Gruss Martin

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