Erfahrungen mit Renkencatcher

Die Geräteecke für den Gambe/Hegenefischer.
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Peter1
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Erfahrungen mit Renkencatcher

Beitrag von Peter1 » So 22. Apr 2018, 07:29

Hoi zäme

Habe mir einen Renkencatcher von Websta gegönnt. 30 Stutz!!! Fand hier keinen weinenden Smiley - aber glaubt mir: der weint!!!

Werfe ich ihn weiter aus mit Hegene und sogar speziellem 30 g Blei von Websta mit einer 0,22 mm Stroft GTM (extra dünner gewählt für den Catcher), stellt er sich nicht auf. Habe das Gefühl, er müsse weiter in Richtung Blei bzw. Hegene laufen, da er, denke ich, zu weit von Eintauchstelle des Bleis liegen bleibt.

Erst wenn ich ihn unter eine Entfernung von 10 m einhole, stellt er sich auf. Macht so für mich aber keinen Sinn, da ich vom Ufer auf Felche möglichst weit auswerfe.

Habe tausenmal versucht die beiden Drähte erst vor allem nach aussen, später nach innen zu verstellen. Es tut sich aber trotzdem nichts. :roll:

Was denkt ihr, woran es liegen könnte?

Beste Grüsse

Peter

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bume
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Re: Erfahrungen mit Renkencatcher

Beitrag von bume » So 22. Apr 2018, 11:48

Ich gehe davon aus, dass du zuerst den Renkencatcher zwei- bis dreimal eingezogen hast, um die Schnur zu befeuchten. Dann könnte es nur noch sein, dass das Blei nicht direkt unter dem Catcher liegt. Das Blei fliegt weiter, also nach dem Auswerfen keine Schnur mehr geben! Auch bei stärkerem Wind legt er sich gerne auf die Seite. Ich fische mit dem original Renkenfinder und hatte bisher keine Probleme.
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Peter1
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Re: Erfahrungen mit Renkencatcher

Beitrag von Peter1 » So 22. Apr 2018, 12:47

Hoi Bume

Ja, die Schnur habe ich oft genug durchs Wasser gezogen.
bume hat geschrieben:
So 22. Apr 2018, 11:48
Dann könnte es nur noch sein, dass das Blei nicht direkt unter dem Catcher liegt.
Ja, Blei lag vermutlich nicht unter dem Catcher.
bume hat geschrieben:
So 22. Apr 2018, 11:48
Das Blei fliegt weiter, also nach dem Auswerfen keine Schnur mehr geben!
Sorry, verstehe ich nicht. Muss doch die Bremse offen haben beim Werfen.

RC bleibt beim Auswerfen übrigens eine zeitlang "in Luft stehen".

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bume
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Re: Erfahrungen mit Renkencatcher

Beitrag von bume » So 22. Apr 2018, 14:33

Der RC läuft frei auf der Schnur und bleibt deshalb nach dem Auswerfen an Ort und Stelle, das Blei sinkt 2-3m weiter vorne ab. Deshalb, sobald der RC aufs Wasser auftriftt, die Schnur mit dem Finger stoppen bis sich das Blei direkt unter dem RC befindet, dann kann weiter Schnur gegeben werden bis das Blei auf Grund auftrifft.
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Re: Erfahrungen mit Renkencatcher

Beitrag von Peter1 » Mo 23. Apr 2018, 07:34

Hmmm... ich denke, dass es deutlich mehr als 2-3 Meter sind, die der RC zurückbleibt. Ich werfe ca. 30 -35 m aus und der RC trifft ca. bei 20 - 25 m aufs Wasser.

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JJwizard
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Re: Erfahrungen mit Renkencatcher

Beitrag von JJwizard » So 5. Jan 2020, 10:24

Hallo Ufer Felchenfischer,
Gibt es zu diesem Problem von Peter1 mit dem Websta Renkencatcher Schwimmer in der Zwischenzeit mehr Erfahrungswerte oder ist dieser Schwimmer für weite Würfe vom Ufer aus untauglich? Oder ist die Verwendung eines Unterwasser-Schwimmers in der Praxis schlicht besser/effizienter/fängiger?

Wäre super hier von einem Uferfelchenfischer mal einen Praxis Rat zu bekommen.
Besten Dank im Voraus, Tight-Lines JJ
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Re: Erfahrungen mit Renkencatcher

Beitrag von Bad Ass Fisherman » So 5. Jan 2020, 17:10

Hoi also diese websta und wie sie noch alle heissen mögen... Wir reden hier von Zapfen die sich selbst ausrichten mit der Spannung zum Blei in den sie keine Schnur mehr geben wenn das Blei ankommt am Boden.

Aus meiner Sicht ist diese Technik nur vom Boot aus sinnvoll..
Da das Blei möglichst unter dem Zapfen landen sollte.
Aus meiner Erfahrung ist das vom Ufer aus nur möglich wenn es fast absolut windstill ist. Sonst treibt der Zapfen ab und das Blei steht nicht direkt drunter..

Darum verwende ich nur noch Zapfen die ich per Stopper einstellen kann. Braucht zwar länger um in auszuloten vom Ufer aus, dafür kann ich ihn auch nur auf 5m einstellen falls die Felchen gerade in der Schwebe sind.
Aus erfahrung macht das Sinn. Da die Felchen ja nicht das ganz Jahr am Boden kleben😉

Wenn du am Grund dein Glück probieren möchtest, dann mach es klassisch mit U-pose von 10-20g auftreibung.
Ist auch leichter zum werfen wenn da nicht noch etwas herum bambelt oben an der Rute beim auswerfen. Und wenn du mit Zapfen fischen möchtest verwende auch da die klassische Art.. Ist einfach alles viel leichter vom Ufer aus.

Vom Boot würde ich die websta noch verwenden, aber wirklich nur wenn es praktisch windstill ist.

Mfg BAF
:lol: Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener..

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Re: Erfahrungen mit Renkencatcher

Beitrag von Bodenseeaal » Mo 6. Jan 2020, 07:35

(der alte) läuft bei mir etwas besser wie beschrieben aber nicht perfekt, man kann nicht richtig rausbolzen sondern muss einen "Bogenwurf" machen und das blei etwas abstoppen. Der Wind treibt es dann weiter wie beschrieben. Du kannst noch etwas dickere Schnur probieren, ich hab diesen Schwimmer dann mit Stopper benutzt... Um möglichst weit werfen zu können halte ich den UW Schwimmer für die beste Wahl. Nicht jeden Tag schmeckt den Felchen die Montage ist vom Ufer einfach limitiert, ich würde ganz langsam zupfen/einholen
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Re: Erfahrungen mit Renkencatcher

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Mo 6. Jan 2020, 12:09

Am Websta ein stopper :lol: :lol:

Da spart man sich lieber das Geld.....

Aber ja.. Kann auch deine Probleme sehr gut nach vollziehen..

Die Websta fliegen bei mir nur noch vom Boot und höchstens 20m weit weg... Und auch da nur mit bogenwurf...

Alles andere machte bei mir keinen Sinn... Auch die dickere Hauptschur nicht wie es mir vom Hersteller empfohlen wurde..

Mfg BAF
:lol: Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener..

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Re: Erfahrungen mit Renkencatcher

Beitrag von JJwizard » Mi 8. Jan 2020, 06:01

Bad Ass Fishermann & Bodenseeaal, das macht alles Sinn was Ihr da schreibt, denn es zeigt für mich sehr nachvollziehbar Eure praktischen Erfahrungen auf.

Besten Dank für Eure sehr geschätzten Kommentare!
Tight-lines,JJ
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