Mein Aquarium

Fragen und Antworten im Sinne von privater Fischzucht, welche nicht nur zur Bestockung von Gewässern dient.
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Rolf
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Mein Aquarium

Beitrag von Rolf »

Hallo Freunde,





da wir nun die Gelegenheit haben, in diesem neuen Forum auch über solche Dinge zu sprechen, möchte ich euch mal Fragen,





auf was muss ein Neueinsteiger in Sachen Aquarium achtgeben :?:









vielen Dank für eure Antworten :!:
Gruss Rolf

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tom

Beitrag von tom »

Also meiner Meinung nach ist ein Gesellschaftsaquarium perfekt für den Einstieg. In solchen Becken sind verschiedene Arten "vergesellschaftet" und daher sollte man auch darauf achten das man nur Fische zusammen haltet die sich auch vertragen. Man sollte Fische und Pflanzen erwerben die nicht besonders anspruchsvoll sind. Ich denke da an einfache Fische wie Guppys oder Schwertträger. In jedem guten Laden gibt es auch Einsteigerset`s.

Falls ich etwas wichtiges vergessen habe bitte ergänzen :wink:

Gruss Tom
Fidu

Beitrag von Fidu »

Für jemand den Aquaristik ein komplett neues Thema ist, der muss aus meiner Sicht auf sehr vieles Acht geben..



Aber am Anfang ist es sicher einfacher wenn man sich für ein möglichst grosses Aquarium entscheidet (grösser 100l) . In einem grossen Aquarium ist es einfacher den Biorythmus intakt zu halten. Danach ist es sehr wichtig, dass man die ersten 3-4 Wochen das Aquarium ohne Fischbesatz laufen lässt und in Abständen von 4-5 Tagen immer wieder die Wasserwerte überprüft. Nach ca. 4 Wochen können je nach Wasserwerte die ersten Fische beigestzt werden. Dazu empfehle ich Fische aus der Gattung der Welse (z.b Weisspunktottocynclus, L-Welse oder diverse Panzerwelse) Für Anfänger sind dann sicher auch Fische wie Salmler oder Schmerlen geeignet. Auch gute Einsteigerfische sind die Lebendgebärenden wie die Guppys, Platys oder die Schwertträger.



Je grösser das Aquarium, umso weniger oft muss man es putzen.

Mein 240l Becken putze ich ca. alle 2-3 Wochen. Das 70l Becken allerdings etwa alle 10-12 Tagen.



Nach einiger Zeit pendelt sich der Biorythmus sehr gut ein und mann kann die Wassertests auf vielleicht alle 2 - 3 Wochen, oder nach Wasserwechsel reduzieren.



Ich persönlich gebe in meine Aquarien auch sonst keine Chemikalien und fahre bisher sehr gut damit. Das liegt sicher auch daran das wir in unsere Umgebung sehr geeignetes Wasser haben.



Gruss
tom

Beitrag von tom »

Ich verzichte auch so viel wie möglich auf Chemie, aber um ein Aquarium schneller in den Biorytmus zu bringen kann ich die sera Produkte empfehlen.

Besonders für neu Eingerichtete Aquarien eigent sich sera Nitrivec und Aqutan, siehe auch http://www.sera.de.
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miKe
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Beitrag von miKe »

sali rolf


auf was muss ein Neueinsteiger in Sachen Aquarium achtgeben


da gibt es einige wichtige punkt, die nicht ausser acht gelassen werden dürfen.



ich empfehle immer folgendes:



* bei der wasserversorgung der gemeinde anfragen wie es mit den wasserwerten bestellt ist. (PH, GH, KH - sind zur auswahl der fische von bedeutung, denn wir möchten unseren pfleglingen ja ein möglichst artgerechtes biotop schaffen!)



* ist eine entsalzungsanlage im haus installiert? (wirkt sich wiederum auf die wasserwerte (ww) und den künftigen besatz aus)



* wie gross kann/wird das becken sein?



* wo sollte es zu stehen kommen?



* was interessiert mich? vielleicht möglichst farbige fische? interessantes verhalten? möglichst originalgetreue nachahmung des natürlichen biotopes?

* hab ich genügend zeit für ein aquarium?



* und, und, und...



irgendwann sollte man sich natürlich dann auch noch über den gewünschten besatz fragen stellen. :D



ich pflege seit über 25 jahren fische in gefangenschaft. während dieser zeit habe ich wohl schon so gut wie jede art und gattung bei mir beherbergt. von "weichwasser-" bis zu "hartwasserfischen". meine berufung habe ich in der pflege von buntbarschen aus dem tanganjikasee gefunden. von denen pfleg ich derzeit 40 bis 50 verschiedene arten (ich weiss es nicht so genau). selbstverständlich darfst du dich gerne einmal bei mir informieren kommen und ein augenschein nehmen. ich denke, dass sich bei einer solchen gelegenheit viele, viele fragen klären lassen. :wink:



liebe gruess und "fisch ahoi"

miKe
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Rolf
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Beitrag von Rolf »

@alle,





vielen dank Freunde für die vielen Infos 8)





da ich gestern Frei hatte und das liebe Wetter nicht wie ich wollte :roll: war ich in der Stadt unterwegs und habe mich mit euren Infos unter dem Arm, beim "Fischli Dealer" mal nach was passendem umgesehen.



Die Beratung war gut und zu meiner Ueberaschung, wir kamen im laufe des Gesprächs auf das Thema "Fischen", fragte mich der Verkäufer, wie es mit meinem Interesse an heimischen Fischarten liege. Da mich so was auch freuen könnte und wie er meinte einfacher zu pflegen sei (nicht so heikel wie Warmwasser- und Salzwasserfische), wäre so was für den Einsteiger gar nicht mal schlecht.



Was habt ihr für Argumente dafür, was spricht dagegen :?:



Der Händler muss wohl was verstehen, als ich ihm sagte wo ich wohne, meinte er was von sehr viel Kalk im Wasser und bei spez. Fischen müsse ein Entkalker zusätzlich montiert werden :!: :?: dies nur mal so zur Info :roll: :lol: :?:
Gruss Rolf

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Beitrag von Martin »

Ich kenn mich da nicht so gut aus, aber ich habe einen Nachbar der Fische hält, aber nur Warmwasserfische keine heimischen. Da im und ums Jura Gebirge das Wasser ziemlich hart ist, also enorm viel kalk hat, sollte man schon da ein wenig mit technsichen Hilfsmitteln nachhelfen.

Die Wasserhärte ist auch Massgebend bei einem Geschirrspüler, da man den eigentlich auch auf die Wasserhärte einstellen muss, da ansonsten zuviel Kalkflecken auf dem Geschirr bleiben.



Der Link um die Wasserhärte deiner Geinde abzurufen!

http://www.trinkwasser.ch/dt/frameset.h ... ~mainFrame



Was ich bei ihm auch schon beobachtet habe ist die moantliche Zugabe von Osmosewasser, keine Ahnung was das genau ist. Er sagt damit wachsen die Pflanzen sehr gut.
Gruss Martin

Es ist mir egal wie dein Vater heisst, solange ich hier angle geht niemand übers Wasser
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Beitrag von miKe »

sali rolf


Was habt ihr für Argumente dafür, was spricht dagegen


einerseits kann man den einheimischen fischen kaum ein artgerechtes biotop anbieten, da die meisen nämlich nicht nur sehr wanderfreudig sind, sondern häufig einfach zu gross werden. (ausser vielleicht bitterlingen? die werden im handel häufig angeboten, eignen sich jedoch besser zur teichhaltung). zudem dürfte es sehr schwierig sein die vier jahreszeiten zu simulieren...



ich für meinen teil würde dir aufgrund meiner erfahrung von einer haltung einheimischer fischarten abraten.


Der Händler muss wohl was verstehen, als ich ihm sagte wo ich wohne, meinte er was von sehr viel Kalk im Wasser und bei spez. Fischen müsse ein Entkalker zusätzlich montiert werden


naja - in der schweiz ist die wahrscheinlichkeit überaus gross, dass dein trinkwasser einen relativ hohen KH-wert ausweist. (karbonathärte) es gibt einige, wenige gemeinden in der schweiz, die "weiches" trinkwasser haben und somit einen tiefen KH- wie auch einen "neutralen" PH-wert haben.



das ganze ist etwas kompliziert um verständlich zu verfassen...


Was ich bei ihm auch schon beobachtet habe ist die moantliche Zugabe von Osmosewasser, keine Ahnung was das genau ist. Er sagt damit wachsen die Pflanzen sehr gut.


osmosewasser ist "enthärtetes" wasser, welches bei einem wasserwechsel dem aquarium zugegeben wird. mit osmosewasser erreicht man eine tiefe GH (gesamthärte) wie auch eine tiefe KH. daraus resultiert wiederum ein PH-wert im neutralen bereich. ein tiefer PH-wert bedeutet normalerweise, dass das wasser mehr CO2 aufnehmen kann. mehr CO2 im wasser begünstigt das wachstum der pflanzen. tiefe werte (teilweise sogar im leicht "sauren" bereich) werden häufig für pfleglinge aus dem südamerikanischen amazonas-gebiet benötigt. (skalare, diskus, verschiedene salmlerarten, welse, usw...)



unser trinkwasser eignet sich ohne panscherei und grosse aufbereitung für fische aus den afrikanischen grabenbruchseen. (malawi- und tanganjikasee). ich pflege und züchte seit vielen jahren solche fische. fazit: sie sind auch für einen einsteiger ideal, da sie nicht mit einem grossen zeitlichen- wie auch technischen aufwand verbunden sind. ebenso halten sich die anschaffungskosten im rahmen. :wink:



gruess

miKe
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Rolf
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Beitrag von Rolf »

vielen Dank Freunde für eure Antworten :!: 8)







wie sieht es mit dem Standort aus :?:



der sollte wo sein (Fenster = mehr Licht / oder doch eher im dunkleren) :?:
Gruss Rolf

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Fidu

Beitrag von Fidu »

Das Aquarium darf auf keinem Fall an einem Fenster stehen und direkte Sonneneinstrahlung muss unbedingt vermieden werden. Denn zuviel Licht fördert den Algenwuchs im Aquarium und vor allem an der Aquariumscheibe. Zudem kommt das Aquarium in einem dunkleren Teil des Raumes besser zur Geltung.

Dasselbe gilt es auch bei der Beleuchtung zu achten. Mein Aquarium brennt pro Tag 10.5h (11:00-21:30) so komme ich mit den Algen relativ gut zurecht...
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