Forellenzucht

Fragen und Antworten im Sinne von privater Fischzucht, welche nicht nur zur Bestockung von Gewässern dient.
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T-Rig

Re: Forellenzucht

Beitrag von T-Rig » Mi 19. Mai 2010, 16:32

henne1 hat geschrieben:Wenn jemand Forellen züchten will,muss es ja uns nicht intressieren mit was sie gefüttert werden.
astacus hat geschrieben:uns vielleicht tatsächlich nicht, den gesetzesgeber, der das tierschutzgesetz erlassen hat, aber vielleicht schon...
Die Gesetzgeber sollten sich lieber darum kümmern was manche Eltern ihren Kindern verfüttern..... :wink:

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Re: Forellenzucht

Beitrag von astacus » Mi 19. Mai 2010, 16:33

henne1 hat geschrieben:Verstehe nicht warum man nicht billig Weissfische einsetzt, um auch für die Räuber eine gute Nahrungsquelle zu bilden..
weil das einfach nur eine verzweifelte und völlig aussichtslose symptombekämpfung wäre. abgesehen davon, dass es aus verschiedenen gründen schon sehr problematisch wäre, einfach massenhaft weissfische zu besorgen, lassen sich schlicht nicht diese mengen an weissfischen aussetzen, um damit eine effektive verbesserung der nahrungssituation für raubfische zu erreichen.

gut, aber zuzutrauen wars manchen leuten wohl schon. ich meine, wenn egli aus osteuropa importiert werden für den besatz in der aare, dann ist wohl alles möglich... habe ehlrich gesagt noch selten von dämlicheren aktionen gehört.

dass als futterfische weder rotaugen, rotfedern noch brassen vorkommen, sondern nur alets und elritzen, spricht das meine rmeinung nach dafür, dass diesen arten der lebensraum mehr behagt. wer sich die aare bei olten anschaut, wird darüber aber auch nicht so überrascht sein, weist sie doch in und ober der stadt noch einen verhältnismässig starken fliessgewässercharakter auf. und dort fühlen ich alets und elritzen nun mal wohler als rotfedern und brachsen.

ganz nebenbei zweifle ich übrigens daran, dass gerade das rotauge in der mittelländer aare so stark rückläufig ist, wie man es anhand der fangstatistik (zumindest der solothurner) meinen könnte. im vergleich zu früher wird praktisch gar nicht mehr auf rotaugen gefischt, früher war das in der aare aber auch noch ein beliebter brotfisch von so manchem angler. damals waren wir noch nicht so "schnädderfrässig" wie heute. in diversen aarekraftwerken ist denn das rotauge auch heute noch die mit abstand zahlreichste fischart, die die fischtreppen passieren. weg ist das überhaupt nicht, nur interessiert sich keiner mer dafür.

btw.: was sind ischer?
henne1 hat geschrieben:Ob jetzt Verbuttung eintritt wegen eines überbestandes oder wegen Nahrungsmangel...Kann man so oder so betrachten.
das kann man zwar, nur wirds dadurch fachlich nicht richtig. was eine verbuttung ist, ist klar definiert und hat mit dem was in unseren gewässern vor sich geht rein gar nichts zu tun.
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Re: Forellenzucht

Beitrag von Schweizer Angler » Mi 19. Mai 2010, 16:37

gröhl t-rig - trout-mäc-wochen

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Re: Forellenzucht

Beitrag von Schweizer Angler » Mi 19. Mai 2010, 16:40

asti wrote;
..... wenn egli aus osteuropa importiert werden für den besatz in der aare, dann ist wohl alles möglich... habe ehlrich gesagt noch selten von dämlicheren aktionen gehört.....
genau so dämlich ist es für öffentliche fischessen der vereine eglis und felchen aus osteuropa einzukaufen(und nicht so deklariert anzubieten), anstatt den hemischenberufsfischer zu unterstüzen aber dann über den fischrückgang und die umweltsünden zu klagen....und die fischtrawler auf den meeren. als dass solch ein import und eine osteuropazucht besonders umweltfreundlich wäre....

erinnern wir uns auch an die nase - heute versuchen wir sie verzweifelt wieder anzusiedeln, früher betrachteten wir sie als plage und hetzten huchen darauf (der huchen und die nase sind jetzt beide weg, haha). mein vater hat in der zulg ende des ww2 noch halblegal mit netzen auf die nasen gefischt die die zulg aus der aare hochgekommen sind- war willkommener fleischersatz für die steffisburger damals

gruss

s

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Re: Forellenzucht

Beitrag von alpfish » Mi 19. Mai 2010, 18:14

henne1 hat geschrieben:oder hat Ih habt je eine Forelle mit einem Zigarettenstummel im Magen gefangen?
... ja ich! :mrgreen: Das war vor vielen Jahre in der Are bei Bremgarten. Es waren wohl frisch eingesetzte Rbf mit Beissreflex. Jedenfalls fand ich beim auswaiden besagten Stummel im Magen.

@ berufsfischer: Deine Pflugscharbeinstorie ist ja ein guter Witz, wobei der Anfang ja wohl wahr beginnt. Lässt sich mit Rüebli das Fleisch von Forellen wirklich beinflussen? Normalerweise nimmt der Züchter ja Futter mit Carotinzusatz.
mit Gruss alpfish

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Re: Forellenzucht

Beitrag von berufsfischer » Mi 19. Mai 2010, 20:50

@alpfish
nene, ist alles nur erdacht, auch wenn gewisse dinge sich in ähnlicher weise abgespielt hatten.
sollte, wie du es sagst, nur ein witz sein :!:
hoffe es denkt jetzt niemand es gäbe die forellenpest wirklich :wink:

das mit den rüebli könnte theoretisch funktionieren, aber eben nur in der theorie. die menge die verfüttert werden müsste um das fischfleisch messbar rot zu färben, würde den fisch vermutlich umbringen da sie ungeheuer gross sein müsste.
in der kommerziellen zucht finden rüebli in keiner form verwendung, doch das prinzip ist das selbe.
in der regel reichen fünf bis acht wochen fütterungszeit vor dem schlachten mit angereichertem hochenergiefutter um das fleisch entsprechend zu färben.
ist rein marktstrategisch, verkauft sich halt besser und oft auch teurer als weisse filets. bestes beispiel sind lachsforellen, also rbf die ein wenig grösser gezogen werden als die normale speise/portionsforellen und durch die zusatzstoffe im futter eine sehr intensive rotfärbung aufweist...

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Re: Forellenzucht

Beitrag von Trüsche » Mi 19. Mai 2010, 22:00

komme gerade vom Fischen und sehe,dass sich da einiges getan hat :wink:

Das mit den Karotten hätte ich tatsächlich machen können.Gute Idee,dann wären es ja noch fast kleine Lachse geworden...
Lieber "berufsfischer", die Refos verwerten sehr gut Kohlenhydrate,sonst wären sie wohl kaum innerhalb von 2 Jahren ein Kilo schwer geworden, ausser sie konnten meine Spaghettis wirklich nicht verdauen und es hat sich in dieser Zeit ein 750g schwerer Spaghettiklumpen im Magen gebildet. Evtl wären sie mit "gutem" Fischfutter 3 kg geworden,aber so fette Schweinchen wollte ich auch nicht.
Ist der Rinderwahnsinn nicht u.a. entstanden,weil man Tierknochen verfüttert hat? So muss ich ja fast behaupten,dass mein Futter "sicherer" ist,als Fischmehl...
Was ein Tier nicht mag,frisst es nicht.

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Re: Forellenzucht

Beitrag von astacus » Mi 19. Mai 2010, 23:45

es stimmt einfach nicht, dass refos kohlenhydrate gut verwerten. ganz im gegenteil, sie verwerten sie kaum. das heisst aber nicht, dass sie sich dann einfach im magen-darm-trakt ansammeln, sondern sie werden zu einem grossen teil unvollständig verdaut wieder ausgeschieden. nicht umsonst hat forellenfutter für fischzuchtbetriebe nur einen sehr geringen anteil an kohlenhydraten drin, dagegen aber viele proteine und fette.

eine kurze abhandlung zu diesem thema findet sich unter folgendem link:
http://www.lfl.bayern.de/ifi/forellente ... rl_0_3.pdf

übrigens hat die bayerische landesanstalt für landwirtschaft noch viele weitere, sehr ausführliche publikationen zur fischzucht, die auch auf das thema fütterung eingehen. zu empfehlen ist in diesem zusammenhang unbedingt auch das buch "Lachsfische - Biologie und Aquakultur" von martin hochleithner. es enthält das 1x1 der salmonidenproduktion und ist auch nützlich zum nachschlagen von diversen details rund um sämtliche salmoniden.

wenn du sagst, dass ein tier nicht frisst, wa es nicht mag, stimmt das natürlich. nur: das tier mag je nach dem auch dinge, die nicht gesund für es sind. wir menschen (die ja auch nur tiere sind) essen ja auch allerlei dinge, die wir zwar mögen, von denen wir aber genau wissen, dass uns das nichts bringt oder sogar schadet. oder um das auch mit einem beispiel bei den fischen zu untermauern, siehe äschen und hörnli als köder, worüber wir schon mal einen thread hatten. äschen fressen hörnli scheinbar sehr gerne, auch wenn sie dadurch ernsthafte probleme bekommen. so einfach ist das ganze also bei weitem nicht.
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Re: Forellenzucht

Beitrag von berufsfischer » Do 20. Mai 2010, 00:08

Trüsche hat geschrieben:k
Das mit den Karotten hätte ich tatsächlich machen können.Gute Idee,dann wären es ja noch fast kleine Lachse geworden...

:roll:
Trüsche hat geschrieben: Lieber "berufsfischer", die Refos verwerten sehr gut Kohlenhydrate...
na wenn du es sagst stimmt das natürlich... obwohl die gängige meinung über den stoffwechsel von forellen eine andere ist, will ich dir glauben :nerd: :book:
liegt es vieleicht an meinem namen (berufsfischer) dass du mich nicht gerne hast :mrgreen:
Trüsche hat geschrieben: Ist der Rinderwahnsinn nicht u.a. entstanden,weil man Tierknochen verfüttert hat? So muss ich ja fast behaupten,dass mein Futter "sicherer" ist,als Fischmehl...
unser nutztiere sind in der regel vegetarier und ihr verdauungssystem ist auf pflanzliche nahrung ausgelegt, nicht auf fleisch, dass möglicherweise noch von ihresgleichen (indirekter kannibalismus) abstammt. wenn man rinder mit rindern füttert muss man sich nicht wundern wenn es "ungewünschte nebenerscheinungen" mit sich bringt!
forellen jedoch fressen ab einer gewissen grösse von natur aus fisch. ihr organismus ist auf diese form des eiweisses angewiesen. anderes tierisches und pflanzliches eiweiss kann den fisch zwar auch ernähren, ist jedoch im extrem wieder eine form wie das mit den rindern, schlicht die falsche nahrung. ist das so unverständlich? ich find es sogar logisch...
Trüsche hat geschrieben:... ausser sie konnten meine Spaghettis wirklich nicht verdauen und es hat sich in dieser Zeit ein 750g schwerer Spaghettiklumpen im Magen gebildet.
heisst nicht, das deine fische einen klumpen im bauch hatten, sondern dass es sich für den fisch wie ein klumpen im bauch anfühlen würde wenn er unser empfinden hätte weil er jeweils einen grossteil der aufgenommenen nahrung nicht verdauen konnte.
Trüsche hat geschrieben:...sonst wären sie wohl kaum innerhalb von 2 Jahren ein Kilo schwer geworden, Evtl wären sie mit "gutem" Fischfutter 3 kg geworden,aber so fette Schweinchen wollte ich auch nicht.
futterquotient schlecht=viel scheisse im wasser wo der fisch wieder drinn schwimmt und so weiter und so weiter :roll:
2jahre? wie gross waren die denn beim "besatz"?
Trüsche hat geschrieben: Was ein Tier nicht mag,frisst es nicht.
so so...
wieso glauben diese mär so viele leute?
auch tiere irren sich manchmal und fressen etwas dass ihnen nicht bekommt oder zu viel von etwas (wie wir im wesentlichen ach so anderen menschen übrigens auch) .

so ich denke für heute habe ich mich genug unbeliebt gemacht...

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Re: Forellenzucht

Beitrag von berufsfischer » Do 20. Mai 2010, 00:17

astacus
sehr gute info mit dem link der lff der lfl bayern. danke :!:


dieser link ersetzt all unsere worte :roll: :oops: :|

Trüsche

Re: Forellenzucht

Beitrag von Trüsche » Do 20. Mai 2010, 09:04

berufsfischer hat geschrieben: liegt es vieleicht an meinem namen (berufsfischer) dass du mich nicht gerne hast :mrgreen:
Wieso sollte ich dich nicht mögen, hast zwar eine andere Meinung als ich, aber ein "Berufsfischer" bin ich ja auch fast!
:mrgreen:

giger

Re: Forellenzucht

Beitrag von giger » Do 20. Mai 2010, 13:02

Mein Gott, ihr habt's wohl ein wenig mit den Seuchen...

Also wie gesagt, der Zufluss kommt von einer eigenen Quelle... Und der Abfluss würde in einen nahe gelegenen Bach geleitet, der jedoch meistens relativ wenig bis gar kein Wasser führt. Ich denke nicht dass diese Abwasser in ein See gelangt indem Fische leben.
Von dem her mach' ich mir da keine Sorgen.
Und wie schon gesagt, ich habe nicht vor Forellen zu verkaufen, bestenfalls unter bekannten oder zum Eigenverbrauch.
Wüsste da also nicht genau was da genau so kostspielig sein soll??

MFg

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Re: Forellenzucht

Beitrag von astacus » Do 20. Mai 2010, 13:34

ich weiss ja nicht wo du wohnst, aber in unserem kanton würdest du für deine anlage, so wie du die situation beschreibst (ableitung des wassers in einen mindestens zeitweise wasser enthaltenden bach) keine bewilligung bekommen und zwar aus seuchenschutzgründen. früher wurden solche bewilligungen noch vergeben, jedoch hat man damit aufgehört, nachdem eben fälle aufgetreten sind, wo genau durch solche anlagen krankheiten verbreitet wurden.

das ganze ist also nicht bloss graue theorie von ein paar usern hier :wink:
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Re: Forellenzucht

Beitrag von berufsfischer » Do 20. Mai 2010, 14:46

hallo giger

sorry, doch so ist das halt in einem öffentlichen forum, da gibt jeder seinen senf dazu... :wink:

doch unter all dem geschwafel fand auch all das den weg in den tread was du zur umsetzung deines vorhabens berücksichtigen und überlegen solltest.
wenn du alles nochmals durchliest hast du alle infos die fürs erste wichtig sind.
wir leben halt in der schweiz, und da ist erstens nichts umsonst, und zweitens gibt es regeln und plichten da es anderst halt leider nicht mehr möglich scheint, und drittens findet sich immer einer oder mehrere die auch mitreden möchten...
klär bei der zuständigen behörde ab, ob du deine quelle für diesen zweck verwenden/nutzen darfst, und wenn ja, unter welchen auflagen.
überlege dir welche technisch umsetzbare sowie auch zweckmässige lösung deinen möglichkeiten entspricht.
besorg dir fische und los!
viel spass!

doch eine bewilligung zu bekommen, das wasser einfach in einen bach einzuleiten wird wohl noch schwehrer zu kriegen sein, wie ein nutzungsrecht deiner quelle für eine fischhälterung...
gibt da halt wirklich viel mehr zu berücksichtigen als man sich das so denkt. doch das wirst du dann schon merken wenn du an die erste amtsstubentüre trittst und dein anliegen erläuterst. :|


gruss

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Re: Forellenzucht

Beitrag von DeDubbe » Sa 27. Jul 2019, 15:23

Hallo zsamme,
ich spiele gerade mit dem selben Gedanken (bzw. dem Ansetzen von Jungbrut/Rogen) und mir kommt das Frühstück beim Lesen gerade hoch.
Also erstmal z. Thema 'Seuchen' usw. ist es meiner Meinung so, dass (nicht nur) Bachforellen/Forellen (sondern Fische generell) so sensibel sind, dass das Erkennen einer enst zu nehmenden Krankheit vermutlich erst dann stattfinden kann (sei denn es ist ein gut sichtbarer Pilz) wenn es zu spät ist und der Besatz schon 'umgekippt' ist.
Zum anderen ist eine gewisse Sachkenntnis sicher von Vorteil, der Nachweis darüber ggf. sinnvoll, trotzdem kann ich mich des Eindrucks nicht erwähnen das der Staat/Kanton da mal wieder seine 'Kontrollfinger' drin und auch ('angeblich' gemeinnützige) finanzielle Interessen hat. Viel zu häufig heiligt der Zweck finanzielle Interessen. Wer 'zieht' denn schon so ein Projekt 'durch' ohne zu wissen was er tut? Das nimmt dem ganzen doch von vorne herein den Sinn.
Ja ich bin ein Gegner von Kontrolle und zu viel Einmischung des Staates in die freie Entfaltung - ganz besonders wenn es um Projekte geht die sinnvoll sind!
In rein kapitalistischen Ländern ist da vieles einfacher, vieles aber auch schlechter. Zurück kommend zum eigentlichem Thema finde ich es viel besser und natürlicher wenn man einen kurzen Bachabschnitt (am besten mit sauerstoffreichem Quellwasser niedriger Temperatur der auch im Sommer nicht austrocknet) nimmt und dort den Bach über einige wenige Meter in mehreren Treppen aus schwerem Eichenholz (ala Eisenbahnschienenträger) aufstaut. Dort streift man die (heimischen) Forellen ab zieht die Brut hoch. Erst wenn die Tierschen grösser werden sollte man sie umsetzen oder gleich frei lassen. Das ist so meine Idee gewesen und ich habe das schon als Kind gesehen/gemacht aber das ist 40 Jahre her. Ich befürchte 'wenn das einer mitkriegt' dreht sowieso wieder irgend einer durch und macht einem solchem Vorhaben den gar aus. Von daher lassen wir das lieber und beobachten weiterhin still schweigend den schleichenden Untergang.
MfG

DeDubbe
The only absolute knowledge attainable by man is that life is meaningless. (L. Tolstoi)

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