Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässern?

Fragen und Antworten zum Thema: Der Fisch in seiner natürlichen Umgebung Verhalten, Habitat, Nahrung und Besatzmassnahmen/Bewirtschaftung.
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Salmonhunter
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Re: Eröffnungsbericht Emme 2013

Beitrag von Salmonhunter » So 24. Mär 2013, 19:52

Ob ein Gänsesäger in 50cm tiefen oder in 4 Meter tiefen Wasser jagt ist schon ein unterschied. Für den flüchtenden Fisch vielmehr Platz und Auswege.

Das was Du danach schreibst unterstütze ich voll und ganz. Dies betrifft auch ein Punkt von vielen.
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astacus
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Re: Eröffnungsbericht Emme 2013

Beitrag von astacus » So 24. Mär 2013, 20:46

JJwizard hat geschrieben:Das sich 90% der Regenbogenforellen nicht in unseren Gewässersystemen fortpflanzen können ist absoluter Quatsch! Geeignetes genetisches Besatzmaterial vorausgesetzt würde die Regenbogenforelle in wenigen Jahren zu einem Erfolgskonzept für unserer Gewässer werden lassen und zudem auch den Fangdruck auf die angeschlagenen Bachforellenbestände nehmen. Das ist meine Meinung zum Thema, Ich finde es schade das hier teils mit halbwissenschaftlichen Halbwahrheiten zum Thema Bachforelle kontra Regenbogenforelle argumentiert wird.
ich sage nicht, dass sich 90% der regenbogenforellen bei uns nicht fortpflanzen können, sondern dass sich regenbogenforellen in 90% der gewässern nicht fortpflanzen können. dieser sprachliche unterschied ist klein, aber fein.

die fehlende reproduktion der regenbogenforelle liegt kaum am ungeeigneten besatzmaterial, obwohl es dieses natürlich auch gibt. fakt ist aber, dass sich die regenbogenforellen im einzugsgebiet der emme physiologisch gesehen sehr wohl fortpflanzen könnten (im frühjahr weisen praktisch alle weit fortgeschrittene laich- und spermaansätze auf), das gewässer aber offensichtlich keine reifung des laiches zulässt. anders kann das absolut vollständige fehlen von juvenilen regenbögelern nicht erklärt werden, obwohl ein kleiner bestand an laichreifen fischen vorhanden wäre.

wie raubfisch234 dargelegt hat und ich schon schrieb, benötigt die regenbogenforelle nun mal andere temperaturparameter als die bachforelle zur erfolgreichen reproduktion und diese findet sie in der schweiz weitgehend nicht. ich saug mir solche argumente nicht einfach aus den fingern...

zum thema fangdruck: natürlich würde dieser bei der bachforelle zurückgehen, wenn die regenbogenforelle besetzt würde. dafür würde aber die direkte konkurrenz zwischen den arten zunehmen. gewonnen wäre für die bachforelle also rein gar nichts.

JJwizard hat geschrieben:Ich jedenfalls wäre für moderne Wege in der Gewässerbewirtschaftung, die Natur macht es uns ja vor mit der Zuwanderung von Wels, Groppe, Rapfen etc. und trotz keinem Besatz von Regenbogenforellen verschwindet diese Forellenart auch nach Jahren der gewässerpolitischen Besatzignoration nicht aus unserern Gewässern.
die zuwanderung bzw. ausbreitung von wels, rapfen und co. ist für mich beweis dafür, dass die natur selbst angemessen auf sich verändernde umweltbedingungen reagieren kann und wir da nicht gross nachhelfen müssen... und wo sich die regenbogenforelle von alleine hält, plädiere ich auch nicht unbedingt für eine bekämpfung. ich habe selbst die möglichkeit als pächter zwei bäche zu befischen, wo sie sich ohne besatz hält. die ist nun mal da, eine bekämpfung würde nicht viel bringen. allerdings steht sie da auch in direkter konkurrenz zur bachforelle. in spots, wo sich grosse regenbögeler eingenistet haben, kommt so schnell keine grosse bachforelle auf... und das trotz ebenfalls vorhandener naturverlaichung der bachforelle. es findet in diesem gewässer seit vielen jahren gar kein besatz mehr statt. es hat sich dort ein verändertes gleichgewicht eingespielt, dies aber zu ungunsten der bachforelle.

tom66 hat geschrieben:Was bringt es, in den grossen Mittelllandflüssen auf Teufel komm raus eine Fischart zu stützen, welche extremste Mühe hat sich zu halten?
Unsere Gewässer werden immer wärmer daher wird es für die Bafo immer schwieriger sich zu halten. Warum wohl explodiert der Bestand von Welsen in Teilen der Aare? Weil sie das für sich richtige Habitat gefunden haben inkl. Futter in Form von Weissfischen und zunehmender Wassertemperaturen.
weil man also zurzeit die bachforelle auf teufel komm raus stützt (was eigentlich vielerorts nicht nötig wäre, ist aber eine andere geschichte), willst du auf teufel komm raus den besatz mit der regenbogenforelle??? denn wie dargelegt, hält sich diese ohne besatz weitgehend nicht, nur lokal etabliert sie sich. man muss sich einfach bewusst sein, dass bis in die 1980er der besatz von regenbögelern grundsätzlich in allen gewässern legal war und auch vielerorts praktiziert wurde. was hats gebracht? weitgehend nichts.

und zu den temperaturen wurde das wesentliche auch schon gesagt: die regenbogenforelle erträgt nicht höhere maximaltemperaturen als die bachforelle! jedoch braucht sie zur laichreifung durchaus höhere, was sie aber längst nicht überall findet.

kurz: es ist eine absolute illusion zu meinen, mit der regenbogenforelle eine fischart gefunden zu haben, die besser als die bachforelle an unsere gewässer angepasst ist.

Salmonhunter hat geschrieben:Ich könnte mir sogar gut Vorstellen, das sich die Bögeler auch in kälteren Gewässer plötzlich anpassen können.
heisst also abwarten und teetrinken, ja? damit könnte ich mich durchaus anfreunden, denn die natur wirds schon richten.

Salmonhunter hat geschrieben:Antwort zu Astacus...das Problem liegt ja wirklich nicht nur bei den Fischern. Klar, jeder Fisch der gefangen wird ist einer weniger. Doch es ist meiner Meinung nach eine vielzahl von Faktoren jetzt bezogen auf die Emme. Die Nahrungsquelle ist kleiner geworden...aus hygienischen Gründen werden die Schlachtabfälle nicht mehr in die Gewässer geleitet. Laut älteren Emmefischern war nach dieser Aufhebung rasant einen Rückgang von Forellen bemerkbar.
die selbe geschichte hört man von überall her. die entsorgung von schlachtabfällen mag teilweise tatsächlich positiv auf den fischbestand gewirkt haben. dennoch wünsche ich mir diese zeit nicht wirklich zurück, denn es war auch die zeit, als viele gewässer kurz vor dem kollaps standen, stichwort eutrophierung. die positive folge der schlachtabfälle war, dass zahlreiche fischnährtiere diese als nahrung angenommen haben und davon wiederum forellen profitierten.

Salmonhunter hat geschrieben:Der Besitzer vom Fischerlädeli in Burgdorf hat viele, sehr viele Bachforellen aufgezogen und in die Emme ausgesetzt. Leider wurden Ihm vom hörensagen so extrem reingeredet von gewissen Fachstellen, das dieser die Aufzucht beendet hat. Somit fehlen tausende bereits grosse Forellen die jedes Jahr ausgesetzt wurden.
grundsätzlich wurden vor jahrzehnten viel mehr fische, v.a. forellen, in die gewässer eingesetzt als heute. ich sehs in unserem kanton: früher wurde flächendeckend überall besetzt, heute nur noch vereinzelt und in sehr kleinen stückzahlen. es herrscht eher das motto vor "weniger ist mehr" und "qualität vor quantität". finde das an sich nicht schlecht.

die früheren massenfänge gerade der forellen sind aber wohl schon eine folge des grösseren besatzes. man muss immer daran denken, dass noch vor jahrzehnten das schonmass auch in grösseren fliessgewässern teilweise nur bei 16 oder 18 cm lag (war wohl recht unterschiedlich) und teilweise schon starke widerstände bei den fischern auftauchten, als dieses auf 22 cm angehoben wurde (wo heute teilweise 28 oder 30 cm ist).

sprich: damals wurden einfach viel mehr sömmerlinge besetzt und teilweise wurden bereits 2-sömmerige wieder entnommen. das wäre heute auch noch möglich. wenn man einfach viel mehr besetzen würde und diese bereits viel früher wieder abschöpfen würde, könnte man die fänge problemlos wieder steigern, wohl annähernd auf früheres niveau. aber ob es das wert ist... ich glaube nicht. früher war nicht alles besser.

Salmonhunter hat geschrieben:Der fehlende Lebensraum von tiefen Stellen, nicht nur hinter Schwellen. Beispiel Campania in Bern bei Münsingen. Früher wurden hunderte Tonnen Kies aus der Aare ausgehoben. An besagter Stelle war es ca 4 Meter tief, heute kann man Kniehoch die Aare überqueren. Wo bleibt da der Schutz vor Vögel.
der schutz vor vögeln mag in diesem beispiel wohl etwas gelitten haben, aber bei der einstellung der kiesentnahme werden insgesamt die vorteile bei weitem überwiegen! das geschiebedefizit von praktisch allen grossen flüssen ist ein ganz entscheidender faktor bei der habitatdegradation, übrigens teilweise sogar in flüssen wie der emme, wo der geschiebetrieb noch spielt. geschiebe ist das a und o eines jeden fliessgewässers und ohne mobile, lockere kiessohle leidet das ganze ökosystem. der rückgang der äsche in den grossen mittellandflüssen ist nicht zuletzt des unterbrochenen geschiebetriebes zu verdanken. wir fischer sollten daher die aller letzten sein, die aufhebung der kiesentnahme kritisieren.

Salmonhunter hat geschrieben:Hormone im Wasser, ich war in der ARA Bern, nachwievor werden dort die Schwermetalle und Hormone z.b. Antibabipille direckt ungefiltert in die Aare entlassen. Eine bestrahlung mit Ozon wäre zu teuer. Man sucht zurzeit eine andere Lösung. Man weiss das dadurch eine natürliche Verleichung auch bei Bachforellen bald unmöglich wird, diese weisen schon jetzt verkümmerte Eierstöcke und Hoden auf!!!!!!
dieses problem ist seit langem erkannt und wird mit dem neuen gewässerschutzgesetz angegangen. der bund stellt geld zur verfügung, um in den grossen kläranlagen eine vierte reinigungsstufe einzubauen. diese wird nicht überall gleich aussehen, aber eine ozonierung in verbindung mit dem einsatz von aktivkohlefiltern ist sehr effizient. da das geld aber wie immer der limitierende faktor darstellt, werden in den nächsten jahren vorderhand nur die grossen anlagen umgerüstet werden können. immerhin werden aber viele kleinere anlagen ohnehin fortlaufend aufgehoben und an die grossen angeschlossen.

Salmonhunter hat geschrieben:Schaade, bitte gibt nicht nur den Fischern schuld, unser Beitrag zur schlechten Situation ist weniger als 1 Protzent!!!!!!
wie gesagt, wir fischer sind sicher nicht die hauptverantwortlichen, was aber nichts daran ändert, dass auch wir auf die situation reagieren müssen.

edit: typo
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troutstalker

Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von troutstalker » So 24. Mär 2013, 22:22

.aus

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Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von daenu » So 24. Mär 2013, 23:54

Nur kurz:
Bin auch ein befürworter der rainies in gewissen abschnitten einiger gewässer..
Was mich aber wundert ist, warum die regenbogner in der emme nicht erfolgreich laichen können?
Zu kalt? Z.b im kenai (alaska) herschen zur zeit wassertemperaturen zwischen 0.5 und 1.5 grad C. Und die bows vermehren sich da prächtig! Also nichts von winterwarm.. Gibts da irgend eine plausible erklärung?

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Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von astacus » Mo 25. Mär 2013, 08:06

den vielerorts fehlenden reproduktionerfolg führe ich auf zwei faktoren zurück. einerseits die bereits vielfach erwähnte temperatur, wobei es hier unterschiede zwischen den regenbogen-stämmen geben mag. laichstämme aus alaska mögen allenfalls kühlere temperaturen ertragen und die laichreifung dauert vielleicht länger.

der andere faktor, den wir hier noch nicht besprochen haben, ist die hohe erschütterungsanfälligkeit. diese ist beim befruchteten ei der regenbogenforelle nachgewiesen deutlich höher als bei der bachforelle. in flüssen mit geschiebetrieb geht daher regenbogenlaich deutlich früher ein. um beim beispiel emme zu bleiben: der geschiebetrieb der emme kommt ab einem abfluss von 50 m3/s in gang - ein wert, der mehrfach im jahr erreicht und deutlich überschritten wird, gerade im frühling zur schneeschmelze. in diesem zeitraum haben aber die regenbögeler oft gerade abgelaicht.

die faktoren dürften den unterschied erklären, weshalb sie sich aber beispielsweise vereinzelt in bächen im umland der emme hält. diese weisen teilweise grundwasseraufstösse auf und sind auch im winter und frühling entsprechend wärmer (das grundwasser der emme hat konstant ca. 10°C), ein geschiebetrieb existiert kaum und der abfluss ist viel ausgeglichener.
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Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von Salmonhunter » Mo 25. Mär 2013, 08:27

An Astacus:

Es ist intressant Deine Berichte zu lesen. Hast viel Erfahrung und Infos.
Vermute das Du ein Biologiestudium absolviert hast.

Danke für Deinen ausführlichen Bericht, man lernt immer was dazu.

Ig wünsche e schöne Tag.
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aspidelaps

Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von aspidelaps » Mo 25. Mär 2013, 19:26

ich persöndlich erfreue mich ja an den regenbogenforellen bei uns im rhein, und unterstütze die auch absolut.
und es ist ja nicht so, dass die rebos bei uns gar nicht besetzt werden.
gibt diversen besatz in den binnenkanäle am alpenrhein, im st.gallischen.
ein ganz interessanter artikel zur rebo, ihren stämmen wie auch die einzelnen vorlieben,laichverhalten usw usw ist auch http://www.g-feuerstein.com/de/Regenbogenforellen.html .
das problem sind nicht mal die temp, die ertragen sie schon, sonder das an vielen gewässer die benötigten laichhabiate einfach fehlen.
die rebo ist in diesem punkt einiges heikler als die bafo!
dies sieht man ja auch sehr gut am alpenrhein, wo sie sich eine nische von 400m zum laichen ausgesucht hat, und praktisch auch nur da erfolgreich laicht.

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Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von astacus » Mo 25. Mär 2013, 21:57

danke für den link, alex. die synthese von günther feuerstein zur fortpflanzungsbiologie der regenbogenforelle ist absolut richtig, und trotzdem ziehe ich diametral andere schlüsse daraus als der autor.

feuerstein legt ausgezeichnet dar, dass die fortpflanzung eben in den allermeisten gewässern bei uns nicht klappt, nicht klappen kann. er zieht daraus den schluss, dass man sie deswegen getrost besetzen kann, weil ja weitgehend keine ausbreitungsgefahr herrscht. ich komme dagegen zur einsicht, dass sich genau deswegen ein besatz nicht lohnt, weil sich die regenbogenforelle oft nicht mal dort hält, wo es die bachforelle noch schafft.

das beispiel alpenrhein ist für mich einer der guten beweise dafür, wie viel das stimmen muss, dass sich die regenbogenforelle überhaupt halten kann. der ganze bestand basiert im wesentlichen auf einem einzigen laichplätz. dieser uns beiden bekannte platz im alpenrhein liegt am ausfluss einer warmen quelle - so warm, dass ich mir dort diesen winter auf der wolfspirsch wunderschön die füsse wärmen konnte :lol:
die temperatur ist sehr wohl mitentscheidend, da sich bei tieferen temperaturen die entwicklungszeit des laiches rasch verlängert und ein schlupf daher unwahrscheinlicher wird.
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aspidelaps

Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von aspidelaps » Di 26. Mär 2013, 14:06

ja der feuerstein hat dies eigentlich recht gut erklährt, daher dachte ich auch der link passt gut hier hin. ;)
vorallem spricht er auch diverse sachen an, die vielfach anderst verbreitet werden.

dein argument unterstüzte ich sogar voll und ganz!
wen sie nicht laichen kann, bringt es auch nichts die zu besetzten.
das ist reine gewässer ausnützung zu gunsten der fischer, was ich als unnötig betrachte.
wir haben genung andere fische, wo man drauf fischen kann.

das ganze hat aber auch noch ein grosses "aber".
wo ich voll hinter der aussage vom feuerstein stehe.
würde man nicht kreuz und quer rebos einfach mal auf gut glück besetzten, sonder genau schauen welcher stamm passt, hätten die rebos auch bessere chancen bei uns.
es gibt ja bei weitem mehr als nur die "oncorhynchus mykiss", nur schon die mykiss führt noch weiter 7 unterarten, die jeweils an spezifische habiate angepasst sind. siehe diesen link http://www.nativetroutflyfishing.com/troutandsalmon.htm .
unter den stämmen gibts ja auch spätlaicher, die wie ich denke auch eher chancen hätten sich selbstreproduzierd bei uns fortzupflanzen.
da ist aber natürlich das problem der beschaffung des geeigneten materials,wo dies sicherlich vielfach wen nicht sogar meistens scheitert. da müsste man unter umständen sogar auf wildfänge zurückgreifen, erklährt ja der feuerstein auch in seinem bericht.
daher auch die ausage von mir, die temp ist nicht so entscheiden,wen die verschiedenen habiate stimmen würde.

es ist und bleibt aber ein neozoen, was wiederum rechtsmässig das nächste problem mit dem besatz von oncorhynchus spez. ist.

obwohl ja auch beim besatz der feuerstein bewissen hat, dass es möglich ist in der schweiz, mit dem korekten material.
http://www.petri-heil.ch/magazin/diskus ... g-179.html

ps: "du bisch aber en harte cheib wen dini füess im ca 5-6 grad warmem wasser wärmsch". he he :lol: ;)

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Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von astacus » Di 26. Mär 2013, 14:48

zum thema der verschiedenen stämme:

wenn man immer damit kommt, warum nennt man denn eigentlich nie die verschiedenen bachforellen-stämme? da gibts auch verschiedene, mitunter auch solche, die deutlich höhere sommertemperaturen ertragen als unsere. warum ziehen die, die unbedingt eine forellenfischerei wollen, nie andere bachforellen-stämme in betracht?


und zum thema spätlaicher:

wie chrauser vorhin in seinem bericht erwähnte und wie auch ich absolut bestätigen kann, steht den refos in unserer region das laichgeschäft erst noch bevor. sprich, wir haben einen spätlaichenden stamm. fische, wie wir in der emme und in den bächen nach der eröffnung bis in den april hinein fangen, haben noch nicht abgelaicht, stehen aber kurz davor. dennoch klappt es in der emme selbst mit der reproduktion dennoch nicht. mit spätlaichern wird man also auch nicht zwingend erfolgreich sein.


und zum thema rheintaler binnenkanal:

auf dieses beispiel wird vonseiten der regenbogen-freunde gerne verwiesen. nur fällt da die bilanz ja auch ziemlich durchzogen aus, sprich der besatzversuch war nicht ganz so erfolgreich wie erhofft.

wobei sich mir da die frage stellt, wie es da eigentlich weiter geht? diese bewilligung war ja eigentlich befristet und sollte irgendwann dieses oder letztes jahr auslaufen... habe aber nie etwas gehört, ob die besatzbewilligung verlängert wurde oder was sonst geplant ist. schon vor dem versuch und gleich zu beginn wurde massenhaft material dazu publiziert, inzwischen hört man fast nichts mehr.
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aspidelaps

Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von aspidelaps » Di 26. Mär 2013, 15:53

gut hier in diesem thread ist ja jetzt nur die rede von den rebos, daher bin ich nicht auf die bafo eingegangen.
ich bin da aber ansich auch offen für bafos, wen diese auch erfolgreich besetzt werden können.
warum auch nicht?? sind doch beides extrem schöne schöne fische, die beide gleichermassen freude machen beim fischen.
die rebo hat sich einfach bei uns im alpenrhein als erfolgreiche lössung für das fischproblem gezeigt, daher bin ich natürlich auch in diesem gewässer fan von ihr.
wäre es die bafo,rotlachse oder was weis ich, wär ich aber genau so fan.
mir geht es da ja mehr ums fischen ansich, ich kann die rute ins wasser halten, und schöne fische fangen.
die frage ansich ist aber sicherlich nicht unberechtigt! doch denke ich,dass die meisten fischer dir da die gleiche antwort geben werden, wir wollen halt einfach fisch fangen.
dazu kommt halt auch noch, dass eben wie schon paar mal erwähnt wurde, die rebo von vielen als einfach zu halten/reproduzieren angesehen wird. was aber nicht stimmt, da sind wir uns ja einig.
aber in den köpfen ist dies drin.

ups, mein fehler!
die im herbst laichenden sind ja die frühlaicher, die im frühjahr laichenden sind die spätlaicher...
da mache ich gern mal ein durcheinander! ;)
aber egal, ich denke mit den richtigen stämmen könnte man in teil gewässern die fischerei schon atraktiver gestallten.
und es wäre ein selbstverlaichung möglich!
muss ja jetzt nicht zwingend die emme sein, vielleicht geht da einfach nicht. also bringt es nichts!
vielleicht wäre in diesem fall die spätlaicher/frühlaicher(wie auch immer) bafo eine variante.
obwohl ich davon kein fan bin, bafo stämme kreuz und quer einfach reinzuwerfen.
da haben wir dann wieder die nächsten kreuzungen, halt einfach bafos,und das gleiche problem wie bei den rebos.

ich habe vom binnenkanal auch nichts mehr gehört, meines wissen ist die bewilligung letzes jahr ausgelaufen.
kann ja mal den günter anhauen, weiss aber nicht ob er mir da genauere infos gibt wie es weiter geht.
was ich aber weiss, dass alle binnenkanäle voll von rebos und äschen sind! würde da jetzt nicht wirklich von einem durchzogenen ergebnis sprechen, eher im gegenteil.
da hat es jetzt alles mögliche drin, von spät bis frühlaicher,wie auch standort treuem über den wanderer.
sind nebst dem alpenrhein laichgebiet, inwzischen die wichtigsten laichplätze für bodensee/alpenrhein rebos.

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Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von Raubfisch234 » Di 26. Mär 2013, 18:18

Was ich mich halt schon gefragt habe ist, ob nicht auch die weitgehend fehlenden/langsam aussterbenden anderen Fischarten (wie Nase, Groppe und Strömer) am Alpenrhein für den Fischrückgang bei Forellen entscheidend mitverantwortlich sind. Ich meine früher waren diese Arten noch zu tausenden im Rhein, etwas grössere Forellen konnten sich gut davon ernähren. Heute züchten Fischer soweit ich das weiss nur noch Fische, auf die sie es direkt abgesehen haben.

Ich jedenfalls habe das Gefühl, dass gerade bei uns in Graubünden, die Groppe und der Strömer am Rhein kurz vor dem Aussterben stehen. Ich kann das aber logischerweise nicht mit Zahlen belegen. (Bei uns werden diese Arten auch nicht erfasst, da sie geschützt sind).

Das wäre doch mal ein positives Zeichen, wenn man vom Aussterben bedrohte Fischarten vom Aussterben bewahren könnte, in dem man sie wie die Forellen auch züchtet und aussetzt, und dabei gerade auch noch etwas Gutes tun könnte für den Bestand der Forellen, auf die man es letztlich abgesehen hat. Mir persönlich wäre das jedenfalls selbst eine Preiserhöhung beim Patent wert.

Zu den anderen Fischstämmen der Regenbogenforelle ist meine Meinung eigentlich so, dass man die best-angepassten Rebos aussetzten sollte (einheimisch sind sie ja sowieso nicht), vielleicht auch immer ein bisschen verschiedene, genetische Vielfalt hat noch nie geschadet. Wo aber spezielle Fischarten oder Unterarten vorkommen, die es anderswo nicht mehr gibt, sollte man diese auch nicht durch den Besatz von Rebos gefährden.

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Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von astacus » Di 26. Mär 2013, 19:01

ich fische ja auch gerne auf regenbogenforellen. die frage ist bloss, ob dies als argument für einen besatz ausreicht...

aspidelaps hat geschrieben:mir geht es da ja mehr ums fischen ansich, ich kann die rute ins wasser halten, und schöne fische fangen.
die frage ansich ist aber sicherlich nicht unberechtigt! doch denke ich,dass die meisten fischer dir da die gleiche antwort geben werden, wir wollen halt einfach fisch fangen.
dank dieser aussage wird mir wieder mal bewusst, dass man sich eigentlich erst mal einig werden sollte, was man mit dem besatz überhaupt erreichen will. hier stehen sich zwei lager gegenüber:

- die einen sehen fischbesatz bestenfalls als notwendiges übel, um einigen arten eine stütze zum überleben zu bieten
- die anderen wollen fischbesatz um was zum fischen zu haben

ich gehöre zum ersten gruppe. für mich sollte besatz nicht aus einem fischereilichen interesse heraus gemacht werden, sondern einzig bei einer ökologischen notwendigkeit, also zum erhalt von arten bzw. populationen.

die zweite gruppe ist hier auch vertreten. die argumente etwa von JJ und auch anderen, die sagen, man solle regenbögeler aussetzen, um die forellenfischerei aufrecht zu erhalten, sprechen eine klare sprache. arten- oder naturschutz spielen keine rolle - es geht beim besatz darum fische zu fangen, nicht mehr und nicht weniger.

dass es bei diesen positionen auf grautöne gibt, ist mir bewusst. im kern gibt es aber im wesentlichen tatsächlich diese beiden klar definierbaren positionen.

und dass ich wohl hierbei nicht die mehrheit der fischer vertrete, ist mir übrigens bewusst.

aspidelaps hat geschrieben:muss ja jetzt nicht zwingend die emme sein, vielleicht geht da einfach nicht. also bringt es nichts!
vielleicht wäre in diesem fall die spätlaicher/frühlaicher(wie auch immer) bafo eine variante.
mit der emme komme ich immer wieder, weil ein beispiel von dort die diskussion ausgelöst hat. ich kann aber die flughöhe auch etwas vergrössern, etwa in dem ich das ganze gewässersystem der westlichen deutschweiz von den alpen bis in den jura betrachte. also im wesentlichen die kantone bern, solothurn und aargau, deren gewässer ich ganz gut kenne. im prinzip sehe ich in diesem ganzen gebiet nirgends das potential für und den bedarf nach einem regenbogenforellen-besatz.

wenn wir uns die gewässer anschauen, können wir diese ja grob einteilen und daraus schlüsse ziehen:

bergbäche:
in den alpen und voralpen, teilweise auch im jura. weisen meist recht gute bachforellenbestände auf, für regenbogenforellen aufgrund von temperatur und geschiebe kaum geeignet. vergleichbare habitate in nordamerika werden denn folglich auch nicht von der regenbogenforelle besiedelt, sondern vom bachsaibling.

voralpenflüsse:
neben der emme wären dies z.b. auch die oberländer aare oder schwarzwasser und sense. in diesen hätte die regenbogenforelle keine guten chancen, dargelegt schon zuvor am beispiel der emme.

kleine und mittlere mittellandfliessgewässer:
einzig in diesen sähe ich überhaupt ein potential dafür, dass sich die regenbogenforelle halten könnte. aber auch dies nur punktuell, nicht flächendeckend. dieser gewässertyp ist wohl derjenige, der am meisten durch den wasserbau, die erwärmung, etc. gelitten hat und entsprechend mit einem rückgang u.a. der bachforelle zu kämpfen hat. in vielen solchen gewässer in meiner region sehe ich aber nur beschränkt überhaupt ein potential für die regenbogenforelle. sie würde oft vom besatz abhängig bleiben, ebenso wie heute die bachforelle. da stellt sich die frage, weshalb man überhaupt auf die regenbogenforelle umschwenken sollte.

grosse mittellandflüsse:
primär die aare. diese war auch vor den ganzen wasserbauprojekten nie ein forellengewässer, die bachforelle war immer nur eine begleitart, die dort auch heute noch vorkommt. ihre tiefen bestände müssen also nicht durch irgend eine andere art kompensiert werden. angebracht ist dort vielmehr die sicherung der äschen- und barbenbestände sowie der weiteren flussfische. ohnehin fehlen dort die laichplätze für regenbogenforellen weitgehend.

aspidelaps hat geschrieben:obwohl ich davon kein fan bin, bafo stämme kreuz und quer einfach reinzuwerfen.
da haben wir dann wieder die nächsten kreuzungen, halt einfach bafos,und das gleiche problem wie bei den rebos.
da hast du absolut recht. ich habe das thema nur als gedankenanstoss aufgeworfen. denn an sich wurde früher schon oft genug gesündigt mit dem besatz von fremden, unangepassten beständen. die zukunft liegt meines erachtens denn auch nicht darin, nach anderen stämmen zu suchen, sondern mit den aktuell heimischen beständen zu arbeiten. diese mögen zwar auch nicht mehr "rein" sein, aber sie sind wohl noch immer das heimischste, was wir haben.

wenn man laichfische zum streifen sucht, sollte man diese von mir aus gesehen eindeutig aus dem gewässer entnehmen, wo der besatz geplant ist. wird beispielsweise eine 50er forelle aus der aare genommen, kann davon ausgegangen werden, dass diese 4-5 jahre in diesem gewässer überlebt hat und damit auch die verschiedenen extremereignisse (hochwasser, temperaturextreme, etc.). damit hat sie ihre anpassung erwiesen.
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Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von Alet » Di 26. Mär 2013, 20:24

Wenn ich mir die PKD-Karte auf http://map.bafu.admin.ch/ ansehe, dann werden die Forellenträume mit Bach- oder Regenforellen nur noch Träume bleiben.

Da ist jedes infizierte Gewässer kein Forellengewässer mehr. Diese Krankheit ist für mich einiges wichtiger für das Verschwinden der BF als alles andere.


Was mich erstaunt wie man einerseits Regenbogenbesatzt fordert und gleichzeitig die Forellenpuffs kritisiert. Das ist doch in etwa das gleiche. Die früheren guten Forellenfänge machen mich immer misstrauisch. Da wurden oft Massfische ausgetzt! Die Fänge an den Puffseen sind auch heute immer noch gut...

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Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von Garrick » So 31. Mär 2013, 12:43

Raubfisch234 hat geschrieben:Was ich mich halt schon gefragt habe ist, ob nicht auch die weitgehend fehlenden/langsam aussterbenden anderen Fischarten (wie Nase, Groppe und Strömer) am Alpenrhein für den Fischrückgang bei Forellen entscheidend mitverantwortlich sind. Ich meine früher waren diese Arten noch zu tausenden im Rhein, etwas grössere Forellen konnten sich gut davon ernähren. Heute züchten Fischer soweit ich das weiss nur noch Fische, auf die sie es direkt abgesehen haben.

Ich jedenfalls habe das Gefühl, dass gerade bei uns in Graubünden, die Groppe und der Strömer am Rhein kurz vor dem Aussterben stehen. Ich kann das aber logischerweise nicht mit Zahlen belegen. (Bei uns werden diese Arten auch nicht erfasst, da sie geschützt sind).

Das wäre doch mal ein positives Zeichen, wenn man vom Aussterben bedrohte Fischarten vom Aussterben bewahren könnte, in dem man sie wie die Forellen auch züchtet und aussetzt, und dabei gerade auch noch etwas Gutes tun könnte für den Bestand der Forellen, auf die man es letztlich abgesehen hat. Mir persönlich wäre das jedenfalls selbst eine Preiserhöhung beim Patent wert.

Zu den anderen Fischstämmen der Regenbogenforelle ist meine Meinung eigentlich so, dass man die best-angepassten Rebos aussetzten sollte (einheimisch sind sie ja sowieso nicht), vielleicht auch immer ein bisschen verschiedene, genetische Vielfalt hat noch nie geschadet. Wo aber spezielle Fischarten oder Unterarten vorkommen, die es anderswo nicht mehr gibt, sollte man diese auch nicht durch den Besatz von Rebos gefährden.
Hallo Raubfisch

Der Bündner Alpenrhein 5 Jahre ohne Sunk und Schwall würde zum Paradies für Fische!

Weder die Regenbogen noch die Fischer habe da ein Einfluss über den Bestand an einheimischen und bedrohten Fischarten.
Die sich langsam verabschiedenden und bedrohten Kleinfische auf die Forellen auch nicht. Es hat einfach fast keine Nahrung im Rhein

Nach meiner Schätzung stabilisiert sich der Bestand an Strömern in den letzten Jahren. Auf sehr tiefen Niveau.
Hier ein Link dazu. Studiere mal den Schwarm. Gab es schon viele Jahre nicht mehr.
Ich behaupte dass beim Besatz mit Nasen sich dort auch diese zurzeit halten könnten. Aber sicher nur sehr beschränkt auf diesen Rheinabschnitt begrenzt.
http://www.fv-chur.ch/index.php?page=174

Gruss Garrick

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