Welche Schnur für die Äschenfischerei?

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Skunk77

Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von Skunk77 » Fr 20. Nov 2009, 21:24

Schilfhocker hat geschrieben:Du brauchst echt keine dicke Schnur zum Aeschenfischen. Das Vorfach wähle ich so zwischen 0.12 und 0.18 - das genügt vollkommen
Schon mal erlebt wie eine grosse Aesche abgeht ? Diese hier hätte ich mit einem 12er garantiert nicht gelandet.. und ich fische auch nicht erst seit gestern. Ich finde es auch nicht wirklich cool ein Fisch 15 Minuten zu drillen nur wegen der Angst das Vorfach könnte reissen !!
Soviel zum Thema, alles relativ. Ich fange Aeschen mit 20er Mono..

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rasch
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Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von rasch » Fr 20. Nov 2009, 21:37

hallo Gin

zur Frage wegen den Nymphen ..... können Ja ....... aber fangen ..... ??????

So was musst Du selbst probieren.

Zur Frage wegen Mais und Hörnli ..... es ist nicht verboten, mach was Du willst.
Aber ich kann mir selber aussuchen mit wem ich angle ............ und ich möchte nicht mit jemandem angeln der auch mal Mais und Hörnli ausprobiert.
Sorry.
Gruss & Petri
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Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von Skunk77 » Fr 20. Nov 2009, 21:41

Muss auch nochmal meinen Senf dazu geben.

Hab's wie Rasch, mit Mais fängt man vieleicht Köderfische, Aeschen fängt man mit Nymphen !!!

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Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von Schilfhocker » Di 24. Nov 2009, 19:21

Eine 20er Schnur dünkt mich doch sehr stark. Ich fische vor llem mit dem Rollblei auf Aeschen mit natürlichen Ködern. Zwischendurch beisst auch mal eine 45er Forelle. Und eine Aesche mit 50cm, ja Du hörst richtig- 50 cm lang und 1.3 Kilo schwer ist mit einer guten 12er bis 16er Monofil kein Problem.
Aber wenn Du mit 20er fischst und eben nur eine Aesche beisst pro Tag, dann ist das Deine Sache. Aeschen sind relativ einfältig beim Drill, die schütteln sich am Anfang ein bisschen, dann schwimmen sie flussaufwärts und wenn man nicht reisst wie ein Idiot, so geht keine Schnur kaputt.

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Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von harro » Di 24. Nov 2009, 19:40

Mit der Trockenfliege geh ich sogar manchmal auf 0.10mm Vexter :shock: Aber eben,das ist die Ausnahme.Auf der Laufrolle ist eine 0.16 mono und eine 0.10 geflochtene auf der Zweiten.In der Spitze 0.12-0.14mono.Mit dem Abholder (eigentlich Rollblei) fische ich mit 0.16mono.Ich könnte natürlich auch 0.20 fischen,hätte aber dann nur einen Bruchteil der Bisse :wink: Fische bis 45cm sind mit ein wenig Erfahrung gut ausdrillbar auch mit feinen Schnüren.Was es aber braucht ist der bereitgelegte Feumer.
Noch etwas zu den Stroft Shnüren:Ich habe keine solchen Schnüre mehr.Sämtliche Durchmesser sind nicht richtig angegeben.So habe ich einmal beim Nachmessen mit dem Micrometer bei angegebenen 0.16mm Durchmesser von 0.20-0.24mm festgestellt.Eine,in meinen Augen fragwürdige Geschichte.Ich bevorzuge Tubertini Schnüre Z Bsp. Gorilla,Tatanka immer in klarer Farbe.
Aber eben,jedem das Seine.....

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Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von GsusFreaK » Di 24. Nov 2009, 20:33

harro hat geschrieben: Noch etwas zu den Stroft Shnüren:Ich habe keine solchen Schnüre mehr.Sämtliche Durchmesser sind nicht richtig angegeben.So habe ich einmal beim Nachmessen mit dem Micrometer bei angegebenen 0.16mm Durchmesser von 0.20-0.24mm festgestellt.Eine,in meinen Augen fragwürdige Geschichte.Ich bevorzuge Tubertini Schnüre Z Bsp. Gorilla,Tatanka immer in klarer Farbe.
Aber eben,jedem das Seine.....
Bei diesen Tests hat doch beinahe jede Schnur deutliche Abweichungen. Gibt dort nur ganz wenige Ausnahmen.
Gruss Flo

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Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von Schilfhocker » Di 24. Nov 2009, 20:48

Hallo Skunk 77

Deine Aesche ist natürlich ein Prachtsexemplar, das geb ich ja zu. Denke aber dass Du wohl mehr von diesen Kalibern fangen kannst, wenn Du dünnere Schnüre benützen würdest... So sieht es wenigstens bei uns im Rhein aus (Koblenz, Zurzach)
Und nochmals zum Köder Mais: Ich hab auch schon Aeschen gefangen, die den Bauch und Darm voll mit Mais hatten, die schienen nicht beeinträchtigt zu sein. Hab auch schon Aeschen gefangen, die hatten sogar Kieselsteine in Bauch. Und noch was: die ganz grossen die haben immer bei uns immer kleine Muscheln im Bauch. Ich denke, dass die Muschelschalen auch nicht verdaut werden können- und sie sterben dennoch nicht. Das mit dem Mais und Darmverschluss und so ist miner Ansicht nach nur üble Nachrede von denen die halt Puristen sind und alles verdammen was nicht nach Kunstfleige und Nymphe aussieht. Aber mit natürlichen Ködern fängt man bestimmt mehr Aeschen.

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Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von rasch » Mi 25. Nov 2009, 07:34

Schilfhocker hat geschrieben:Aber mit natürlichen Ködern fängt man bestimmt mehr Aeschen.
Dies mag Deine Meinung sein, die Erfahrung der letzten 10 Jahre sagt mir etwas anderes. Aber es kommt sicher darauf an, wie gut man mit seinem Geschirr, dem Gewässer und dem Köder umgehen kann.
Über die gesamte Saison betrachtet, glaube ich ..... fängt die Nymphe besser, wenn man damit umgehen kann ..... dies ist meine Meinung.
Schilfhocker hat geschrieben:Denke aber dass Du wohl mehr von diesen Kalibern fangen kannst, wenn Du dünnere Schnüre benützen würdest... So sieht es wenigstens bei uns im Rhein aus (Koblenz, Zurzach)
Schau mal das Wasser im Hintergrund an, .... sehr starke Strömung. Da darf man schon eine etwas dickere Schnur nehmen. Macht doch auch keinen Sinn wenn jeder X-te Fisch abreisst und mit einem Haken im Mund rumschwimmt.
Wir haben im Rhein bei Diessenhofen auch schon verschiedene Schnurstärken ausprobiert, aber ob mit 0.12, 0.14 oder 0.16 wir konnten keine markannten Unterschiede feststellen, mit jeder Schnur konnten wir die Fische fangen.
Wir benutzen Heute eigentlich immer ein 0.16er Mono Vorfach.
Und wenn Skunk77 ein 20er verwendet ....... denke ich er weiss schon warum. Er hat uns ja bereits einige schöne Fangberichte präsentiert.
Gruss & Petri
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Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von fisherking » Mi 25. Nov 2009, 08:44

harro hat geschrieben:Noch etwas zu den Stroft Shnüren:Ich habe keine solchen Schnüre mehr.Sämtliche Durchmesser sind nicht richtig angegeben.
Sorry Thomas aber dein Micrometer muss futsch sein :lol:
Ich messe meine Schnüre auch sehr oft nach aber bei Stroft hatte ich diese RIESEN Abweichung noch nie!
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Psy

Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von Psy » Mi 25. Nov 2009, 14:13

harro hat geschrieben: Noch etwas zu den Stroft Shnüren:Ich habe keine solchen Schnüre mehr.Sämtliche Durchmesser sind nicht richtig angegeben.So habe ich einmal beim Nachmessen mit dem Micrometer bei angegebenen 0.16mm Durchmesser von 0.20-0.24mm festgestellt.Eine,in meinen Augen fragwürdige Geschichte.Ich bevorzuge Tubertini Schnüre Z Bsp. Gorilla,Tatanka immer in klarer Farbe.
Aber eben,jedem das Seine.....
dann kauf dir n vernünftigen micrometer und messe deine gorilla schnur. stroft ist was die durchmesserangaben angeht eine der wenigen (fast) ehrlichen schnüre.

fly

Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von fly » Mi 25. Nov 2009, 15:23

Ich fische eigentlich immer als Hauptschnur ein 16er und als Spitze 12-14er, damit hab ich gute erfahrungen gemacht, da ich eine sehr weiche Rute fische, hatte ich auch nie probleme mit Schnurbruch oder so.....

Grundlegend kommts ja auch auf die Technik an, welche du anwendest, falls du mit dem Hölzli fischst, ha ich keine Ahnung, da mir dies gar nicht zusagt, jedoch beim Zapfenfischen bist du mit den oben genannten Dimensionen sicher nicht schlecht dran


Gruss Stefu

harro

Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von harro » Mi 25. Nov 2009, 17:13

@Psy und Fischerking

ich habe ein Top Micrometer,keine Angst meine Freunde,kann es auch richtig ablesen :wink: .Kann sein das es heute besser ist,weiss ich nicht.Die Schnurr kaufte ich bei Bernhard vor 4 oder 5 Jahren,eine 500m Spule.Wie gesagt,vom "Strübschte".
Ich weiss das viele die Stroft fischen und zufrieden sind,find ich toll.Ich war es nicht.
Ich messe alle Schnüre(mono) nach,Toleranzen sind normal.Aber das damals war einfach "Beschiss" :!: nichts anderes.Und wer einmal lügt dem.......

forellenfreak

Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von forellenfreak » Mi 25. Nov 2009, 17:23

harro hat geschrieben:Und wer einmal lügt dem.......

Ist doch klar das jeder eine eigene Meinung hat. Der eine findet diese Schnur super, der andere nicht. Aber das sich ein paar Fischer sogar die Zeit nehmen die Schnur mit dem Mikrometer zu messen ist doch völlig idiotisch. Ist nicht böse gemeint wer das will soll es auch tun :D . Die Tragkräfte die auf der Verpackung stehen stimmen sowiso nicht. Aber eben die meisten glauben es wenn drauf steht 0.16 4.2 Kilo. Oder sogenante Spezi-Schnüre wie Tubertini die mit 0.14 angeblich schon 3.8 kg aushalten. Das ist nie und nimmer möglich vor allem dann nicht wenn man einen Knoten machen muss.

Test: Man nehme zb eine Spezi Schnur wie Tubertini macht einen normalen Knoten rein und zieht gleichmässig. Siehe da schwupps ist die Schnur zerissen. Da sieht man dass die Tragkräfte nicht stimmen.

Grundsätzlich gilt je weicher ein Monofil umso höhere Knotenfestigkeit und dementsprechend auch die Tragkraft.


Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Sufix Schnüren gemacht. Wirklich super Knotenfestigkeit. Da kann man ziehen bis die Hand blutet.

Also glaubt besser nicht alles was auf den Verpackungen angegeben ist. Probiert einfach mal ein paar Schnüre aus und irgendwann findet ihr die Richtige

Gruss
Zuletzt geändert von forellenfreak am Mi 30. Dez 2009, 12:35, insgesamt 3-mal geändert.

fly

Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von fly » Mi 25. Nov 2009, 18:01

Harro, auch wenn der Durchmesser stimmt, ist stroft eh sch.....

Ich hatte bei keiner Schnur mehr verschleis als bei der Stroft.....

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fisherking
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Re: Welche Schnur für die Äschenfischerei?

Beitrag von fisherking » Mo 14. Dez 2009, 12:05

harro hat geschrieben:@Psy und Fischerking

ich habe ein Top Micrometer,keine Angst meine Freunde,kann es auch richtig ablesen :wink: .Kann sein das es heute besser ist,weiss ich nicht.Die Schnurr kaufte ich bei Bernhard vor 4 oder 5 Jahren,eine 500m Spule.Wie gesagt,vom "Strübschte".
Ich weiss das viele die Stroft fischen und zufrieden sind,find ich toll.Ich war es nicht.
Ich messe alle Schnüre(mono) nach,Toleranzen sind normal.Aber das damals war einfach "Beschiss" :!: nichts anderes.Und wer einmal lügt dem.......
@Harro: Das mit dem Durchmesser bei der Stroft habe ich noch einmal nachgeprüft!
Was habe ich wohl beim 1ten Mal gemessen??? Alles Quatsch was auf den Stroft-Spulen steht :!:
Unglaublich aber da stimmt nix... die 0.22er hat .025mm und die 0.25er knapp unter 0.28mm
Echt schade... und sorry Thomas, dein Micrometer ist völlig i.O.

Wirklich schade... :(

Habe das noch gefunden:
Zulässige Nennmaßabweichung + 0.038 mm (wird offensichtlich voll genutzt der Spielraum?)
http://www.waku-angelsport.de/stroft_daten.pdf
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