Äschenfischen mit Mais und Hörnli (Information)

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Loup
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Re: Äschenfischen mit Mais und Hörnli (Information)

Beitrag von Loup » Fr 27. Nov 2009, 13:32

Hörnli sind ein Superäschenköder. Zudem sind sie Kiloweise zu haben für wenig Geld, verderben kaum und fangen Fische. Jedenfalls dort wo angefüttert wird.
Das habe ich vor 40 Jahren auch gemacht. Nun bin ich aber doch froh, dass ich mich weiter entwickelt habe und die Aeschenfischerei meist nur noch mit der Nyphe ausübe. Ich finde diesen Köder Naturnaher.

Glaubt mir, eine Aesche die auf Nyphen steht ist auch besser zum essen als eine Teigwarenaesche. :wink: :!: :?:
Gruss vom Murtensee
Loup

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Käpten Adi
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Re: Äschenfischen mit Mais und Hörnli (Information)

Beitrag von Käpten Adi » Fr 27. Nov 2009, 16:24

so ich heize auch noch ein bisschen ein, der beste köder auf äschen ist chäääs :lol:
Gruss Adi


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aleks

Re: Äschenfischen mit Mais und Hörnli (Information)

Beitrag von aleks » Fr 27. Nov 2009, 16:49

echt??? geil wussste nicht das auf äschen geht. danke für den tipp.
gruss aleks

Skunk77

Re: Äschenfischen mit Mais und Hörnli (Information)

Beitrag von Skunk77 » Fr 27. Nov 2009, 17:12

genau, chäääs...

...oder salami geht auch nicht schlecht, am besten fängt die von Rapelli
... oder Essiggurken gehn auch, jaja

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Rolf
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Re: Äschenfischen mit Mais und Hörnli (Information)

Beitrag von Rolf » Fr 27. Nov 2009, 17:24

aleks hat geschrieben:geil wussste nicht das auf äschen geht. danke für den tipp.

das funktioniert aber nur bei den "Highlanderaeschen" - vom Mitteland abwärts sind sie anders gepolt :lol:


zu den Hörnli:

auch ich und sicher noch einige vor mir haben in der Vergangeheit mit "Bissfesten" Hörni erfolgreich im Rhein auf Aeschen gefischt - ich habe in den "Guten alten Zeiten" X Mal am Aeschenwettfischen in Diessenhofen teilgenommen. Wir haben das angewendet, was uns die einheimischen Fischerkameraden empfohlen haben. Unter anderem auch dazumal schon den "Roten Haken" und div. Muster von Nymphen. Aber es wurde auch mit Wurm, Fleisch- und Bienenmaden gefischt. Von anfüttern ist mir aus meiner Errinerung heraus nichts bekannt - es war sogar verpöhnt - wer füttert denn schon beim Aeschefischen an :!: :?: :?:

Ich muss gestehen, dass ich mir dazumal keine weiteren Gedanken zum Hörnifischen gemacht habe, schon gar nicht war mir bewusst, dass ich ihnen schaden könnte - aber - als ich dann mal einen Fischer am Wasser traf, der mehr darüber zu berichten hatte und mich über das aufquellen der halb gekochten Hörnli aufklärte und mir einleuchtend und plausibel Erklären konnte was das für Auswirkungen auf die Aeschen haben kann, musste ich für mich nicht lange darüber nachdenken. Seit dieser Zeit gebrauche ich diesen "Top Köder" nicht mehr - und - fange meine Aeschen auch heute noch :)

Es ist nicht verboten, aber, dass heisst ja auch nicht, dass man es machen muss. Wenn wir Fischer überhaupt etwas für die Natur machen können, ohne grossen Aufwand ihr etwas zurückzugeben, dann sind es solche "kleinen" Gesten! Respekt und Nachhaltigkeit - Pro Fisch und Natur :!:
Gruss Rolf

Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!

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Re: Äschenfischen mit Mais und Hörnli (Information)

Beitrag von alpfish » Fr 27. Nov 2009, 18:01

Vorab eine Einschränkung: Ich schreibe hier vom Köder - nicht vom Anfüttern...

Sind ja viele hier im Forum die gerne mit Gummi fischen. Habe mal eine Namaycush gefangen, bei der fand ich im Magen einen viel früher abgerissenen Berkley Gummifisch (die mit Aroma) inklusive Haken mit Blei. Habe meinen Köder wiedererkannt. Die Namaycush hat also diesen Köder am Grund gefunden und gefressen. Der Haken war schon ziemlich verrostet, Blei und Gummi fast wie zuvor. Keine Ahnung wie lange das Zeugs schon im Magen weilte, es sah Übel aus. Der Übergang von Kunstköder zu Naturköder wird immer fliessender. Ich glaube die Namaycush hätte mit einem Haken mit Hörnli weniger Probleme gehabt. Der Gummi gilt als Künstköder, das Hörnli nicht. Aus meiner Sicht darf ein Fischer der das Hörnli nicht fischt, weil es einem Fisch in der Verdauung schaden könnte, erst recht nicht mit aromatisierten Gummis fischen. Für mich selbst stellt sich beim Hörnli am Haken die Frage, ist es eine grosse Verschluckungsgefahr? Im Fliessgewässer auf Äsche zweifle ich daran. Anders würde ich das in einem Bergbach beurteilen. Hat schon jemand eine Äsche gesehen die Mais oder Hörnli geschluckt hat? (natürlich bei den Kollegen :mrgreen: )
Ich kann mir übrigens nicht Vorstellen, dass ein par einzelne Hörnli, die ein Fisch frisst weil diese vom Haken abgefallen sind, diesem Verdauungsprobleme machen. Sollen die Kohlenhydrate unverdaut durchgehen.. Fische fressen Köcherfliegenlarven inklusive der Röhre ohne Probleme. Übrigens finde ich beim googeln Forellenfutter mit bis zu 25% Kohlenhydratanteil. Und die trockenen Forellenfutterpellets quellen doch auch?

Hier noch ein intressanter Link zum Thema: http://www.fischerzeugerring-niederbaye ... hber07.htm
mit Gruss alpfish

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Re: Äschenfischen mit Mais und Hörnli (Information)

Beitrag von rasch » Fr 27. Nov 2009, 22:02

Hallo Alpfish

ich habe schon des öfteren Äschen gefangen, mit der Nymphe, jedoch etliche Hörnli im Magen ........... Äschen schlucken Mais und Hörnli definitiv !!!

zum Käse ....... ich empfehle da Fondue oder Raclette da lässt sich der Käse so toll um den Haken wickeln 8)
Gruss & Petri
wäre Fischen einfach ... es würde Fussball heissen
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fishersam

Re: Äschenfischen mit Mais und Hörnli (Information)

Beitrag von fishersam » Fr 27. Nov 2009, 23:23

Danke für deinen Beitrag, Alpfisch. Ganz klar, damit fischen und anfüttern sind zwei paar Schuhe. Solange nur damit gefischt wird, habe ich am Zapfen eigentlich auch kein Problem. Leider kommt häufig danach auch das Anfüttern, wenn mal nichts läuft... Dass die Äschen den Mais am Zapfen verschlucken kommt vor - zum Glück aber nur selten.
Das Anfüttern ist das grosse Problem, von ein einzelnen Maiskörnern im Magen wird jedoch keine Äsche zugrunde gehen.

Im übrigens hat das Fischen mit andern Ködern oft auch den Vorteil, dass beim Anschlag der Haken deutlich besser sitzt. Nicht selten sind die Bisse beim Mais deutlich spitzer und es wird nur der Mais geklaut! ;)

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Re: Äschenfischen mit Mais und Hörnli (Information)

Beitrag von grosserböserfish » Sa 28. Nov 2009, 00:31

@alpfish: die kanadier lesen zweifellos unbewegte spinnköder vom grund auf und schlucken sie teils sogar. einerseits habe ich mal eine rute mit ausgeworfenem mozzi zur seite gelegt. etwa 10min später rupfte es ordentlich und ein kanadier hatte das blech vom grund gepackt :shock: . im gleichen sommer fand ich eine kaum 28cm kanadier tot am ufer mit 3 twistern und 2 anderen haken im maul und schlund. nun wird ja kaum jemand ein 28er rieme abreissen, oder? die trottel scheinen das zeug tatsächlich aufzulesen :shock: :lol: . eine neue methode bei schlafmangel? welcher fischbiologe kann da eine erklärung liefern?
sorry offtopic
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