Auf Äschen im Bündnerland......

Hier kommen die Fragen und Antworten zum Aeschenfischen rein.
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rehlig4ever

Auf Äschen im Bündnerland......

Beitrag von rehlig4ever » Do 30. Nov 2006, 08:29

Hoi zäme

Letzten Herbst habe ich in einem Bach im Bündnerland mehrere schöne Äschen gesichtet.....

......und wie das halt mal so ist, hatte ich mein Angelzeugs nicht dabei (hätte ihnen liebend gerne nachgestellt, obwohl ich noch nie auf Äsche gefischt habe)

Nächses Mal möchte ich es dann aber versuchen....

problem1 : Ich habe überhaupt keine aAhnung vom Fischen auf die Äsche !

problem2 :Es steht mir nur eine 2.1m lange Zapfenrute zur Verfügung!

Frage 1:welches Material ???

Frage 2:welche Methode ???

Frage 3:Welche Köder ???



Beschreibung der Stelle :

-auf etw. 1500m.ü.m

-etwa 3m breiter Bach

-ziemlich reissend.......

-mehrere Äschen an Ufernähe



FRAGE 4 : KÖNNT IHR MIR HELFEN

Gruss

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Salmotti
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Beitrag von Salmotti » Fr 1. Dez 2006, 00:16

Salutti

viele Fragen zum Thema Äschenfischen... wenn ich jetzt hier über die Technik, Material und Methode was schreibe, steht wohl das selbe, was auch in den anderen Forumbeiträgen zum Thema Äschenfischen (Fangberichte, Die Technik, Ruten, Rollen und Zubehör zum Äschenfischen) steht. Wenn Du diese Beiträge alle studiert hast, dann weisst Du wie man(n) auf Äsche fischt... :wink:

Eine 2.10 Meter-Rute zum Zapfenfischen würde in einem 3 Meter breiten Gebirgsbach alleweil reichen, im Unterland, in den grösseren Flüssen jedoch, bist Du mit einer Rute ab 3.70 M besser dran. In unserer Region, Kanton Bern, siehst Du um diese Jahreszeit eigentlich nur Äschfischer mit 4.20 - 4.70er-Ruten, ich meinereiner ziehe sogar mit 5 Metern durch die Gegend. "Standart"-Köder für Äsche sind Nympfen (Nass/Trocken), Mehlwürmer, Mais, Käse, Würmer, Bienemaden, alles was man(n) so an einem einfachen Haken den Bach runter lassen kann. Äsche sind sehr launisch: manchmal sehr wählerisch, nehmen nur den einen Köder und sonst nichts anderes, manchmal wird alles genommen, aber nur während einer kurzen Fresszeit. Sie sind auch sehr vorsichtig, die Vorfachdicke muss dem Wasserzustand angepasst werden, um so klarer, um so dünner. Da das Wasser in den Monaten Ende Jahr sehr klar ist, wird meistens mit 0.12 - 0.14er Vorfach gefischt.



Eine Frage hast Du nicht gestellt: Wie ist das mit Fischen im Bündnerland? Kennst Du dich aus betreffend den Vorschriften? Ich als Berner Oberländer habe mit der Bündner Fischerei zwar nichts zu tun, habe aber mal aus Neugier die kantonalen Fischereivorschriften studiert. Da steht (Auszug aus den Fischereibetriebsvorschriften Kanton Graubünden, Ausgabe 01.01.2006):



A. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN



I. Fischereisaison



1. Grundsatz: Die Hauptfischereisaison beginnt am 1. Mai und dauert bis

und mit 15. September.



2. Ausnahmen: In den nachfolgenden Gewässern wird die Fischerei wie folgt eröffnet:

1. Februar: Rhein unterhalb der Tardisbrücke bis zur Kantonsgrenze

1. Juni: Inn zwischen den Oberengadiner Talseen und

Inn vom Auslauf des St. Moritzersees und .....



3. Schonzeit der Äsche: Die Schonzeit der Äsche dauert im ganzen Kanton bis und mit 31. Mai.



B. SCHUTZBESTIMMUNGEN FÜR DIE ZUM FANG FREIGEGEBENEN

FISCHARTEN




I. Schontage



1. Grundsatz: Am Montag, Mittwoch und Freitag darf nicht gefischt werden.

Ausgenommen sind der Eröffnungs- und Schlusstag sowie der Oster- und Pfingstmontag.



Daraus entnehme ich: Äschenfischen geht nur vom 01. Juni - 15. September und im Bündnerland fischt man(n) am besten am Wochenende.



Gibt's ein Bündnerfischer im Forum? Ist das wirklich so, dass es dort keine Äschensaison im Okt/Nov/Dez gibt?



Alles klar?
Mit fischigen Händen

Salmotti
THC-Fischer.ch

rehlig4ever

merci,merci

Beitrag von rehlig4ever » Fr 1. Dez 2006, 19:22

hoi



Dein Bericht hat mir sehr geholfen.....

das mit den Vorschriften ist mir auch noch nicht ganz klar !!!!!!!

Werde wohl nächsten Frühling aufs Büro gehen .......



gruss

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