Köderfrage - Kunst- oder Naturköder auf Äschen ???

Hier kommen die Fragen und Antworten zum Aeschenfischen rein.
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Reverend

Beitrag von Reverend » Fr 30. Nov 2007, 00:44

Nunja, für mich ist Äschenfischen = Fliegenfischen. :wink:

Andal

Beitrag von Andal » Fr 30. Nov 2007, 01:16

Wo es die Bestände und die Bestimmungen zulassen, habe ich auch keine Bedenken, ganz nach dem klassischem englischen Vorbild mit der Trottingrute und Maden auf Äschen zu fischen.



Allerdings stellt sich mir diese Situation nicht. Wo ich noch wohne sind die Äschen verschollen und wo ich hinziehe, da sind entsprechende Strecken eh Fly Only.



Meine ersten Äschen habe ich übrigens Anfang der 70er beim Aalfischen auf entsprechend derbe Montagen in der Dämmerung gefangen. So zimperlich sind sie nun auch wieder nicht, wie sie machen Trockenfliegenfans gerne hinstellen. :wink:

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petrijünger79
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Beitrag von petrijünger79 » Fr 30. Nov 2007, 07:00

Ich steh total auf Nymphen. Hab dieses Jahr erst angefangen mit dem Aeschlen. Sämtliche Aeschen welche ich gefangen habe habe ich mit der Nymphe überlistet.

Habs auch immer wieder mit Naturköder versucht, hat aber nicht geklappt.



Naturköder kommt bei mir eigentlich nur auf Egli zum Einsatz. Da finde ich ein grosser Tauwurm am Hacken immer noch fast unschlagbar.

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Fischers Fritz
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Beitrag von Fischers Fritz » Mo 3. Dez 2007, 23:56

Gegen Natürköder ist Grundsätzlich nichts einzuwenden aber dass Anfüttern müsste nun wirklich nicht sein.

henne1

Barben en mass-

Beitrag von henne1 » Mi 9. Jul 2008, 19:53

Habe eine frage habe letzmal mit dem Hölzel gefischt...Habe in etwa 3h 6 Barben gefangen und nur eine untermässige Äsche dazu noch Barben in Drill verloren was könnte ich anderen um noch gezielter auf Äschen zu fischen...sollte ich die Strecke oder die Nymphen wechseln? wäre um ein paar Tips dankbar..

Schweizer Angler

Beitrag von Schweizer Angler » Do 10. Jul 2008, 08:47

tatsache ist vermutlich, dass naturköder, egal ob äsche oder forelle, eher vom fisch geschluckt und verschlungen werden. ein kunstköder wird eher als "nepp" erkannt und sehr rasch wieder ausgespien. die gefahr des verangelns ist also kleiner.

allerdings habe ich durchaus schon posenfischer erlebt, die mit wurm und made angeln, aber dank raschem reagieren und erfahrenheit beim bissanzeigen den fisch immer sauber haketen, heisst ohne verschlucken des hakens.

beim grundangeln ist die gefahr des herunterschluckens von naturködern sicher noch grösser, ausseer man angelt mit einer feederspitze und reagiert auch da sofort auf den biss. wer 20 meter neben der rute steht und lieber ein bierchen nippelt, der hat regelmässig verangelte fische.

persönlich bin ich für den einsatz von kunstködern, aber wenns erlaubt ist anderes zu benutzen, dann ist es halt so. allerings dürfte man vielleicht einigenorts die hakengrösse vorschreiben, damit gar keine kleinstmaden oder würmer auf kleinsthaken gesteckt werden, respektive fische so wieder verangeln.

gruss

sa

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