Mit Zapfen auf Äschenjagd

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Bachfischer

Mit Zapfen auf Äschenjagd

Beitrag von Bachfischer » Fr 5. Okt 2007, 22:55

Mich würde mal interessieren, wie weit vom Grund entfernt ihr beim Fischen mit dem Zapfen auf Äschen fischt. Völlig am Grund oder etwas höher? Ich bin mal auf eure Antworten gespannt.

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Salmotti
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Beitrag von Salmotti » Fr 5. Okt 2007, 23:10

Wenn ich mit einem Köder fische, welcher den Haken ganz überdeckt (bei Wurm, Bienenmade oder Raupe verstecke ich den Haken ganz), dann lasse ich den Köder über den Grund "schleifen". Das letzte Blei (Führungsblei) ist dann etwa 20-25 cm ob dem Köder, was ein natürliches Gleiten des Köders über dem Boden ermöglicht.

Fische ich mit Nymphe, sollte sich diese etwa 10 - 20 cm über dem Grund befinden, wegen der Hängergefahr...

Ich fische also durchwegs in Grundnähe auf Äschen.
Mit fischigen Händen

Salmotti
THC-Fischer.ch

Chrigel

Beitrag von Chrigel » Fr 5. Okt 2007, 23:14

Auch Grundnähe, meistens so 10cm über dem Grund.

Zuerst immer heraus tüfteln wie tief es ist und dann einstellen. Da die Äesche gerne faul an ihrem Plätzchen auf was leckeres wartet, sollte der Köder nicht weniger tief angeboten werden, ausser man endeckt solche die auf Anflugnahrung aus sind.

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äschfischer
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Beitrag von äschfischer » Fr 5. Okt 2007, 23:47

Salmotti hat geschrieben:Wenn ich mit einem Köder fische, welcher den Haken ganz überdeckt (bei Wurm, Bienenmade oder Raupe verstecke ich den Haken ganz), dann lasse ich den Köder über den Grund "schleifen". Das letzte Blei (Führungsblei) ist dann etwa 20-25 cm ob dem Köder, was ein natürliches Gleiten des Köders über dem Boden ermöglicht.

Fische ich mit Nymphe, sollte sich diese etwa 10 - 20 cm über dem Grund befinden, wegen der Hängergefahr...

Ich fische also durchwegs in Grundnähe auf Äschen.


da kann ich nur recht geben :wink: aber ich fange auch viele äschen im mittelwasser so 50-70cm über gewässergrund.kommt eben auch über die struktur des boden an.
Gruss Chrigu

"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann."

fishcatcha85

Beitrag von fishcatcha85 » Sa 6. Okt 2007, 00:24

gut zu wissen



will nächstens auch mal einen versuch starten...



da ich keine spezielle äschenausrüstung habe frage ich mich was ich verwenden soll



habe eine matchrute die 3.9m lang ist... denke die ist ok... rolle wäre bestimmt eine laufrolle toll aber im moment ist keine vorgesehen...



geht eine stationär rolle gut?



gruss

Chrigel

Beitrag von Chrigel » Sa 6. Okt 2007, 02:50

Laufrollen sind sehr angwöhn bedürftig, ich habe eine aber komme damit nicht sehr klar, deswegen leihe ich sie lieber dem Kollege. Eine einigermassen passende Stationär ist fast genau so gut.

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Gremlin
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Beitrag von Gremlin » Mi 8. Okt 2008, 09:29

Hallo Chrigel,

Meiner Meinung nach ist die Laufrolle an fliessenden Gewässern eindeutig zu bevorzugen. Wie willst du mit einer Stationärrolle am Fluss eine einigermassen vernünftige Köderführung (Kein dregen) hinkriegen und gleichzeitig einen sauberen Anhieb setzen?

Gruss
Wenn du dich entscheiden müsstest zwischen fischen und arbeiten, würdest du auf Egli, Hecht oder Zander fischen?

Chrigel

Beitrag von Chrigel » Mi 8. Okt 2008, 10:05

@ Gremlin

kommt auf das gewässer drauf an, in einem langsam fliessenden klar die laufrolle, aber dort wo es schon rauer zu und her geht, bleibe ich persönlich bei der stationär, aber eben dieser thread ist so alt wie ich nicht mehr auf äeschen geangelt habe :roll: und jetz gehts noch 2 jahre...

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