Schleppfischen auf Hecht und co.

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Antennenwels1
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Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von Antennenwels1 » Fr 2. Nov 2018, 12:59

Hallo zusammen
Bin Bootsfischer auf dem schönen Vierwaldstättersee. Mein Boot habe ich in Stansstad. Fische vor allem auf Felchen und auf Hecht (werfen).
Habe eine komplette Schleppausrüstung mit Unterwasserhund. Irgendwie fehlt mir aber etwas, der Erfolg damit ist nicht grade gross. Ist da jemand gewillt, mich mal mitzunehmen um mir die Finessen beim Schleppfischen ein bisschen zu zeigen :wink: ? Würde gerne mal jemandem über die Schultern schauen. :shock:
Gruss und Petri Markus

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primus
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Re: Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von primus » So 4. Nov 2018, 18:39

Kann dir auch nur beim werfen helfen und ssefo schleppen ein bisschen...
Gruß und Petri

Manu

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Beat
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Re: Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von Beat » Mo 5. Nov 2018, 11:15

Was heisst für dich eine ganze Schleppausrüstung? UW-Hund und Seehund, Rutenhunde, Tiefsee etc. Wie bist du bis jetzt gefahren? Und mit was, willst du auf was schleppen? Hast du ein Echo mit GPS? Schleppen ist relativ einfach wenn du mal aufgestellt bist, wichtig ist, dort zu fischen wo es fische hat.

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Züriseekalmar
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Re: Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von Züriseekalmar » Di 6. Nov 2018, 10:49

Hi
Ich schleike ebenfalls seit neuem mit Unterwasserhund am Zürisee und bin an einem Erfahrungsaustausch interessiert. Bin aber selber noch zu unsicher, als das ich dir etwas zeigen zu können. Ziel bei mir damit ist die Seefofischerei. Da die Trutten aber gerade Schonzeit haben, übe ich das Handling derzeit mit Hechten. Grund für die doch relativ teure Investition bei mir war, dass ich mehrmals Segler hatte, die mir übers Geschirr gefahren sind.

Ich Schleike mit Pfuris Unterwasserhunden und 2 Stuckirollen. Meist nutzi ich Köfis als Köder für die Hechte. Selten mal ein Gufi. Auf die Seefos werde ich mich im Winter wohl mit Spangen versuchen.
Das Wichtigste neben der korrekten Schlepp-Tiefe ist meiner Meinung nach die Bissanzeige mittels Glöckchen. Wenn die nicht gut eingestellt ist, schwingt viel Unsicherheit während der Schlepptour mit. Was nutzt du für eine Ausrüstung?

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Beat
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Re: Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von Beat » Di 6. Nov 2018, 11:13

Wichtig ist sicher eine grosse Rolle, die zeigt bisse viel sensibler an. Hatte zuvor ebenfalls Stucki und habe nun gewechselt. Mit der neuen/grösseren Rolle sehe ich Bisse von Saiblinge in 45m tiefe. Von Vorteil ist, wenn du die Rollen wenden kannst. Hund fische ich auch den von Pfuri. Als Hauptschnur eine geflochtene aus der Meerfischerei und als Gewicht 5kg Blei. Zügellänge hat sich bei mir 18-20m bewährt. Ich wechsle jeweils System und Spange ab, da die Systeme noch ein Eigentiefe haben und ich so ein wenig mehr variiere. Der UW-Hund hat ein paar schöne Vorteile, selbst bei viel Schwemmholz ermöglicht der UW-Hund ein stressfreies fischen, Teppiche können perfekt unterfischt werden. Da der UW-Hund nicht so sehr nachgibt und mit viel Blei bestückt ist, rate ich zu einer starken Schnur für die Zügel. Unter 0,40, besser 0,45 würde ich jetzt nicht gehen.

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Re: Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von Züriseekalmar » Di 6. Nov 2018, 12:13

Beat hat geschrieben:
Di 6. Nov 2018, 11:13
Mit der neuen/grösseren Rolle sehe ich Bisse von Saiblinge in 45m tiefe. Von Vorteil ist, wenn du die Rollen wenden kannst. Hund fische ich auch den von Pfuri.
Interessant, warum siehst du die Bisse bei grossen Rollen besser? Meine Bissanzeige mit den Glöckchen funktioniert bis anhin nicht schlecht. Jedoch hatte ich noch nie einen Biss in 45m Tiefe. Auf 25m hatte ich schon einen ca. 65er Hecht auf dem äussersten Zügel, der hat das Glöckchen schön Klingeln lassen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich nur mit der Hälfte deiner Zügellänge schleike..

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Re: Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von Beat » Di 6. Nov 2018, 14:26

Ich kann dir leider keine Erklärung abgeben. Pfuri hat mir dazumal schon gesagt, dass ich mit der Stucki Rolle mühe haben werde bisse sauber zu erkennen, weil sie zu klein sei. Mein erster Fisch am UW-Hund war ein Hecht von gut 120cm auf 30m im Winter beim Forellen schleppen - ich war mir nicht sicher ob dies ein Biss war und habe unter Zweifel die Montage hochgekurbelt. Danach gab es eine neue Rolle und der Unterschied ist massiv. Bei beiden Rollen war/ist die selbe Glocke im Einsatz. Die Zügellänge wird nicht so entscheiden sein, denke ich. Ich fische 0,5 FC, die wird nicht so rasch gedehnt. Ich fische erst seid 3 Jahren mit dem UW-Hund, früher reichte mir die Tiefsee - habe aber in der kurzen Zeit sehr gute Erfahrungen damit gemacht und mag das Teil mittlerweile sehr.

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Re: Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von thoma49 » Di 6. Nov 2018, 21:03

Ich schleppe schon 7 Jahre mit Unterwasserhund. Das mit der grösse der Rolle stimmt mal nicht ( ist nur Werbung ) Fahre mit Stuckirollen.
Das wichtigste beim UW schleppen ist ein guter, starker Zug ( gut eingestellter Hund ) gute Bremse und ein Glöcklein mit entsprechender
Feder.Habe bis jetzt jeden Biss gehört, ob hoch oder tief gefahren.
Auf Seefo empfehle ich Zügellängen um 15 Meter Durchmesser 0 40 - 45.

Wünsche viel Spass beim ausprobieren!
Mfg Thoma 49

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Re: Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von FAX » Di 6. Nov 2018, 21:14

Am Zürichsee, wegen den Ruderer, den Segler und auch den Teppichen von Seegras--
wie auch die Vorschreiber geschrieben haben, ist der Unterw. Hund im Vorteil.
Am Zürichsee zählt der U-Hund als Tiefsee Schleicke. Und da gibt es klare gesetzliche Vorschriften.
So geht es ab 1.5. est ab 9 Uhr, bis 16 Uhr samstags von 9 Uhr bis Sonnenuntergang, sonntags vom
vom Sonnenaufgang bis 16 Uhr. Und im Moment 300 Meter vom Ufer weg und unterhalb der Stadtgrenze überhaupt nicht.
Aus diesen Gründen schleicke ich mit Oberwasser Hund mein Pfuri Hund ist unter dem Spitz.
Der Unterw. H. läuft etwa 2-3 Meter höher als in der Tiefe wo das Blei ist.
Die ganze Vorschriften über den Zürisee kann man in den Fischereivorschriften gültig ab 1.1. 2015
auf Seite 12 nachlesen.
Lassen wir uns unser schönes Hobby nicht vermiesen :D

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Re: Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von Antennenwels1 » Di 6. Nov 2018, 21:59

Hallo zusammen

Vielen Dank euch allen für eure bisherigen Antworten und Diskusionsansätze. Bin am Sonntag eingeladen zum Schleppfischen.
Freue mich, wird sicher interessant :thanks:

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Re: Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von Beat » Mi 7. Nov 2018, 10:06

FAX hat geschrieben:
Di 6. Nov 2018, 21:14
Am Zürichsee, wegen den Ruderer, den Segler und auch den Teppichen von Seegras--
wie auch die Vorschreiber geschrieben haben, ist der Unterw. Hund im Vorteil.
Am Zürichsee zählt der U-Hund als Tiefsee Schleicke. Und da gibt es klare gesetzliche Vorschriften.
So geht es ab 1.5. est ab 9 Uhr, bis 16 Uhr samstags von 9 Uhr bis Sonnenuntergang, sonntags vom
vom Sonnenaufgang bis 16 Uhr. Und im Moment 300 Meter vom Ufer weg und unterhalb der Stadtgrenze überhaupt nicht.
Aus diesen Gründen schleicke ich mit Oberwasser Hund mein Pfuri Hund ist unter dem Spitz.
Der Unterw. H. läuft etwa 2-3 Meter höher als in der Tiefe wo das Blei ist.
Die ganze Vorschriften über den Zürisee kann man in den Fischereivorschriften gültig ab 1.1. 2015
auf Seite 12 nachlesen.
Lassen wir uns unser schönes Hobby nicht vermiesen :D
Tönt ja ganz schlimm. Was ist der Sinn darin? Sehe ich das richtig, dass nirgends etwas mit Tiefenangabe steht?

Das mit der Lauftiefe vom UW-Hund zum Blei kann ich bestätigen - bei mir sogar eher 5m.

Ich habe schlechte Erfahrungen mit Stucki-Rollen gemacht. Nicht nur beim UW-Hund. Verzichte daher gerne auf Stucki und lasse mir meine Sachen am liebsten gem. meinen Vorstellungen und Wünschen herstellen.

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Re: Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von Züriseekalmar » Mi 7. Nov 2018, 18:20

thoma49 hat geschrieben:
Di 6. Nov 2018, 21:03
Das mit der grösse der Rolle stimmt mal nicht ( ist nur Werbung ) Fahre mit Stuckirollen.
Da bin ich grad echt froh, dass du das sagt, und ich nicht 2 grössere Rollen kaufen muss :lol:
thoma49 hat geschrieben:
Di 6. Nov 2018, 21:03
Das wichtigste beim UW schleppen ist ein guter, starker Zug ( gut eingestellter Hund )
Kannst du mir zufällig ein paar Tipps zum Einstellen geben? Ich habe bis jetzt die Voreinstellungen welche ich beim Kauf des Hundes hatte einfach beibehalten. Habe aber schon paarmal bemerkt, dass der Zug des Hundes auf der linken Seite deutlich schwächer ist. Ich nehme an, ich kann das mit dem Befestigungswinkel von der Hundsschnur stärker einstellen, aber wie? Bedeutet weiter nach vorne stärkerer Zug?

Grüsse

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Re: Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von Züriseekalmar » Mi 7. Nov 2018, 18:22

Beat hat geschrieben:
Mi 7. Nov 2018, 10:06

Tönt ja ganz schlimm. Was ist der Sinn darin?
Ich vermute, es geht um die Netze der Berufsfischer, ist aber wirklich nur eine Vermutung.

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Re: Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von thoma49 » Mi 7. Nov 2018, 20:59

Guten Abend Züriseekalmar.
Das Geld für neue Rollen kannst du sparen! Welche Generation Hunde hast du ?
Sind es die neusten Hunde, musst du den Knoten auf der Schnur nach hinten verstellen, damit erreichst du mehr Zug.
Ich habe im Fachgeschäft etwas längere, stärkere Federn gekauft, um die Bisseinstellung zu optimieren.
Mfg Thoma 49

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Re: Schleppfischen auf Hecht und co.

Beitrag von thoma49 » Mi 7. Nov 2018, 21:05

Guten Abend Beat

Was hast du für schlechte Erfahrungen gemacht mit den Stuckirollen ? Würde mich sehr Interessieren ( mann hat ja nie ausgelernt )
Mfg Thoma 49

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