Aesche mit Tirolerhölzel

Hier ist der Platz um Eure Fänge zu präsentieren.
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Börni

Beitrag von Börni » Mo 17. Sep 2007, 13:51

Jänu hat geschrieben:
Noggi hat geschrieben:@jänu...

meinst du nicht börni :lol:
Ääh ah doch :oops: :lol:

ease! :wink:

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habakuk
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Beitrag von habakuk » Mo 17. Sep 2007, 16:00

5 nymphen in der aare? ich dachte "wir" dürfen bloss zwei gleichzeitig verwenden...?

Börni

Beitrag von Börni » Mo 17. Sep 2007, 16:18

Ich weiss jetzt nicht genau, wie das in Bern ist; bei uns jedoch darfste mit 5. (aber ich dachte in Bern wären es auch soviel)

Jänu

Beitrag von Jänu » Mo 17. Sep 2007, 16:20

Weiss nicht genau, aber der Kollege meinte auch mit 5. Wobei mir 3 ausreichen würden. Habe mir die Nymphen-Hegenen jetzt mit 2 Stk. gebunden, dann hat man(n) auch weniger Verlust wenn die Montage abreisst.

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Rolf
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Beitrag von Rolf » Mo 17. Sep 2007, 16:43

habakuk hat geschrieben:5 nymphen in der aare? ich dachte "wir" dürfen bloss zwei gleichzeitig verwenden...?

Aufgepasst Freunde, dass ist von Kanton zu Kanton verschieden und zur Zeit gibt es Pachtgewässer, wo diese Fischereiart gänzlich verboten ist :!:



Nichtwissenheit schützt vor Strafe nicht :wink:


wer nicht mit Sicherheit weiss was erlaubt ist, der Informiere sich bei seinen Verein oder dem Amt für Jagd und Fischerei im jeweiligen Kanton wo das Gewässer liegt :!:
Gruss Rolf

Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!

Jänu

Beitrag von Jänu » Mo 17. Sep 2007, 16:47

Felchenfischer hat geschrieben:Aufgepasst Freunde, dass ist von Kanton zu Kanton verschieden und zur Zeit gibt es Pachtgewässer, wo diese Fischereiart gänzlich verboten ist :!:

Sali Rolf,

Meinst du nicht Patentgewässer?

Gruss Jänu

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Rolf
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Beitrag von Rolf » Mo 17. Sep 2007, 16:54

Jänu hat geschrieben:Meinst du nicht Patentgewässer?


@Jänu,

Pachtgewässer sind Gewässer aus einem Kanton, die von Vereinen oder Privatpersonen gepachtet werden und dann von diesen mit zusäzlichen Gesetzen/Regeln "garniert" werden :wink:


Patentgewässer sind alle Gewässer, wo du zum Fischen ein Patent brauchst 8)

allso sind Pachtgewässer auch meistens Patentgewässer :lol:
Gruss Rolf

Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!

Jänu

Beitrag von Jänu » Mo 17. Sep 2007, 17:00

Okay :roll:

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Fliege
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Re: Aesche mit Tirolerhölzel

Beitrag von Fliege » Sa 17. Okt 2009, 08:52

Hallo Kollegen

Möchte auf den Bericht von Rolf und die Knotenanleitung im felchenfischer.ch etwas eingehen.
"Arbeite" auch nach dem Prinzip der Hauptschnur 18er, Vorfach 16er und den drei Springern 14er. Nun geht es mir um die Knoten zum Springer. Wie beschrieben wurde, verwendete ich auch die Form, den Springerstrang nach oben (Rutenspitze) einzubinden, mit dem doppelten Chirurgenknoten (Mund Knoten). Als ich dieses System früher mit insgesamt grösseren Schnurdurchmessern verwendete, funktionierte das recht gut. Nun sind wie oben beschrieben, die Durchmesser geringer geworden und manchmal hat man eben doch einen etwas grösseren Fisch am Haken.Leider in letzter Zeit einige Knotenbrüche genau an der Stelle Springerschnur zum Vorfach, wo die Schnur eben um 180° nach unten im Knoten belastet wird. Zudem halten die meisten Fische ja nicht still und belasten durch ihre ruckartigen Bewegungen den Knoten noch mehr.
Wenn ich das System umdrehe und den Springer nach unten einbinde, ist dieses Probelm praktisch weg (Zugbelastung in die Richtung des gebundenen Knotens). Die Gefahr der Verwicklung Springerschnur mit Vorfach aber grösser und die Fliege "spielt" vermutlich auch nicht so schön. Weiterer Nachteil sicher auch die unterschiedlichen Schnurstärken die verbunden werden und zuletzt verwendete ich auch als Springerschnur Fluor Carbon, die für ihre "Knotenkillereigenschaften" bekannt ist.
Frage: Macht es Sinn (vermutlich schon) auch das Vorfach in Fluor Carbon zu nehmen, damit wenigstens gleiche Materialien, wenn auch nicht gleiche Durchmesser aufeinander treffen? Gibt es noch einen anderen Knoten, der bessere Bruchfestigkeit besitzt und gleich einfach zu binden ist, wie der doppelte Chirugenknoten? Nicht der Dropper Loop, der bildet eine Schlaufe, die ich nicht brauchen kann.

Würde mal eure Meinungen dazu gerne hören

Gruss von Werner

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Rolf
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Re: Aesche mit Tirolerhölzel

Beitrag von Rolf » Sa 17. Okt 2009, 09:59

Hallo Werner,

- für mich "muss" der Springer nach Oben stehend eingebunden werden

- 2 verschieden dicke Schnüre sind immer ein Problem

- 2 unterschiedliche Materialien (Fluorcarbon und "normales" Nylon) mit Sicherheit auch

- ich habe "alle" mir bekannten Knoten getestet, der doppelte Chirurgenknoten (Mund Knoten) ist und bleibt für mich der Favorit


zum Thema Nylonstärke: ich verwende seit vielen Jahren Stroft GTM 22iger - für den Hauptstamm und die Springer - egal wo - ich fange damit nicht mehr und nicht weniger und das Material hält bombenfest - man kann es auch mit einem 20iger Nylon binden, geht auch super - teste es doch einfach mal selber aus :wink:

wenn du auf Fluorcarbon "stehst", dann nimm von diesem Material (dem Selben) zwei verschiedene Schnurstärken, dann kommt es "besser" zu passen :)
Gruss Rolf

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Fliege
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Re: Aesche mit Tirolerhölzel

Beitrag von Fliege » Sa 17. Okt 2009, 19:00

Hoi Rolf

Liege ich mit meinen Vermutungen bezüglich Schnur- und Kontenwahl doch richtig.
Wir haben hier in den Bergen nicht so grosse Fische zu erwarten und desshalb auch die geringeren Durchmesser. Und wenn man mal hängt, ist die Chance nicht die ganze Montage gleich abzureissen, bei den dünneren Springerschnüren doch grösser. Verwende auch die Marke Stroft und werde die Vorfachschnur nun auch so wie die Springerschnur in Fluor probieren, dann sind wenigstens die Fabrikate gleich, wenn die Schurstärke schon unterschiedlich ist.
Mal warten, ob es noch andere Meinungen zu dem Thema gibt.

Bis demnächst

Gruss von Werner

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