Der Klimawandel und unsere Fische

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Hechtfan1
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Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von Hechtfan1 »

Hallo
Soviel ich weiss leiden vor allem die Äschen unter dem Klimawandel. Und die Fische, die keinen Lebensraum mehr haben, weil das Gewässer aufgrund der hohen Temperaturen im Sommer kein Wasser mehr führt. Und dann gibt es noch die Fische die diesen Sommer über das Ufer geschwommen sind (z.B am Neuenburgersee), weil es extrem geregnet hat, und nicht rechtzeitig zurück im Gewässer sind und an der Luft ersticken. Der extreme Regen ist ja auch auf den Klimawandel zurückzuführen.

Gibt es sonst noch Fischarten ausser der Äsche, die unter dem Klimawandel leiden oder deswegen sogar am aussterben sind? Welche Arten profitieren vom Klimawandel?

Würde mich über eine Antwort freuen
Liebe Grüsse
Hechtfan
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Flümi
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Re: Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von Flümi »

Forellen leiden in Fliessgewässern ebenfalls im Hochsommer, da für sie auch Temperaturen bis 26° kritisch/tödlich sind, wie es im Rhein vom Bodensee bis Basel vorkommt.

Profitieren tun die Welse und Alet, die dadurch in höhere Lagen vordringen.
Gruss, Stefan
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Trucha89
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Re: Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von Trucha89 »

Im Moment einfach scheiss Sommer Wetter und Extrem viel Wasser :roll: Hat aber gar nix mit der Künstlichen Klimaerwährmung zutun wie so viele Experten und Profeten immer sagen :lol:

Bleibt dran probiert aus nur die Schnur im Wasser und Erfahrung bringt Fisch :D
El Rio
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garimpeiro
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Re: Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von garimpeiro »

Künstliche Klimaerwährmung? Was meinst du damit?
“Das interessanteste Geschöpf der Zoologie ist der Fisch. Er wächst noch, wenn er längst verspeist ist. Wenigstens in den Augen des Anglers.” Ernest Hemingway :D

Gruss vom Bielersee
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Trucha89
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Re: Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von Trucha89 »

@garimpeiro es gibt keine Klimmmmmmmaerwährmung :wink:

Alles erfunden um den Menschen zu verunsichern/angstmacherei mehr nicht.

Die Verschmutzung durch die Meere Seeen Allgemein ist das schlimmste. Wir können vieles besser machen,jeder Mensch nimmt seinen Abfall wider mit und schmeisst in richtig weg. 10000000000000 Probleme behoben :lol:

Alles andere ist Blödsinn und geht in keine gute Richtung.
El Rio
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Hechtfan1
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Re: Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von Hechtfan1 »

@Trucha89: Ä, ok. Aber du weisst schon dass es Fakten gibt zur Klimaerwärmung? Merkst du denn nicht wie es immer wärmer wird? In Italien werden - zu 50° Celsius erwartet. Was ist denn das für eine Temperatur? :shock:
Leute sterben wegen dem Klimawandel. (wie vor kurzem in Deutschland fast 200 Menschen wegen der Flutkatastrophe)

In der Schweiz starb ein Kind aus Steffisburg aufgrund der Wassermassen weil es einen Ball aus dem Fluss holen wollte und ertrank. :(

Ich würde mal sagen dass es höchste Zeit ist weniger co2 zu verbrauchen damit es uns und den Tieren wieder besser geht. Ich fliege nur noch extrem selten und nur in Europa und fahre nur noch ÖV, kein Auto. Ich möchte mich nicht verantwortlich fühlen wenn die Äschen und Forellen in ein paar Jahren ausgestorben sind weil ich zu viel co2 verbraucht habe.

Ich hoffe dass nun mehr Leute weniger co2 verbrauchen.
Liebe Grüsse
Hechtfan
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Trucha89
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Re: Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von Trucha89 »

Fakten die nicht belegt sind :wink:

Jeder hatt seine eigene Meinung zur Klimmaerwährmung. Ist auch in Ordnung so finde ich.
Werde jetzt nicht weiter darüber schreiben,weil jeder denkt anders über die Situation.
El Rio
Bad Ass Fisherman
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Re: Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von Bad Ass Fisherman »

Es gibt schon Daten aus Bohrkernen aus dem ewigen Eis...

Das lustige daran...

Die belegen eher das es schon immer ein auf und ab gab.
Und das wir uns zur Zeit etwa in der selben Ära befinden wie dazumals das Römischereich.

Klimawandel hin oder her..
Es ist was im gange, ob wir dass beeinflussen oder nicht sei mal dahin gestellt.

Mfg BAF
:lol: Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener...

War es schlecht, dann erst Recht!!
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adi72
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Re: Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von adi72 »

Ach Jungs, manch einer sollte mal etwas mehr nachdenken bevor er schreibt....
Klar hat es schon immer Temperaturschwankungen gegeben, es gibt Treds zur Eiszeit oder Warmzeit und auch in diesen langfristigen Veränderungen kurzfristige schwankungen.
Abgesehen davon ist es unbestreitbar das die Menschheit masslos zuviele Ressourcen verbrauchen.
Wir brauchen zuviel, wir werfen zuviel weg, wir verschmutzen zuviel, wir sind die einzigen Lebewesen die ihren Lebensraum nachhaltig schädigen und glauben noch wir seien die Spitze der Evolution.
Zu behaupten es gibt keine Klimaerwärmung ist einfach nur dumm...
Man redet seit 40 Jahren davon das man etwas ändern sollte und jetzt wo es 5 vor 12 steht wird endlich mal reagiert.
Die Politik reagiert aber nicht wegen ein paar Linken oder Umweltaktivisten, die Politik reagiert nur weil sie unterdessen gemerkt hat das wir ganz übel auf die Schnauze fallen wenn wir unser verhalten nicht bald ändern.

Mfg Adrian
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MichiP
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Re: Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von MichiP »

ich bin mir zwar nicht zu 100% sicher, aber ich meine vor einiger Jahren gelesen zu haben, dass sich der magneteische Pol der Welt verschiebt (Nord/Süd), vielleicht hat auch das was mit dem Wetter zu tun und der Klimaänderung, aber nur so eine Idee.
Was ich auf jeden Fall sagen kann, dass wir allgemein doch einiges besser auf die Welt schauen sollten, Klimaerwärmung hin oder her. Mir ist bewusst, dass der einzelne nicht die Masse ausmacht, aber doch etwas tun kann.
Ich versuche so gut es geht zu achten, woher meine gekauften Artikel stammen (also keine Spargeln aus China, Tomaten aus Übersee, etc). Das was geht regional (natürlich auch nicht immer).
Ausserdem versuche ich beim Fischen immer noch Abfall mitzunehmen, welcher nicht mir ist. Wenn ich schon draussen bin. Das gleiche gilt beim Gassigehen. Ich fahre aber trotzdem Auto.

Für meinen Teil versuche ich so gut es geht auf die Umwelt zu achten (z.Bsp bei Putzmittel geht das ziemlich gut), möchte aber auch nicht auf alles verzichten. Denn wenn es jeder so angehen würde, hätten wir sicher eine schönere, bzw. natürlichere Welt :)

Wir sollten auch weniger in die Natur eingreifen und sie machen lassen, die kann auch sich schauen.
Und die Politik könnte da sicher auch mal die Hebel ansetzten (Gerade was Stromprpoduktion / - Verbrauch angeht). Immer dieser: "Heimatschutz" keine PVC Anlage - aber in der gleichen Ortschaft Blöcke für über 1000 Leute errichten.

Naja, es gäbe noch seeehr vieles, dass man anders machen könnte, sollte, müsste. Ich für meinen Teil schaue, was ich selber ändern kann und versuche das und überlege mir, was ich noch mehr tun kann.
Prinzipiell mache ich einfach vieles bewusster und versuche auch über den Tellerrand zu sehen. Aber ist ab und zu schwer und gelingt nicht.

PS: Meine Uhrgrossmutter hat schon früher Buch geführt über Wetter bzw. Ernte. Es gab da schon Zeiten, in welchen Sie auf über 900 m.ü.M. im Dezember noch Erdbeeren pflückten ;)
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Magellan
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Re: Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von Magellan »

Klar, es gab es auch früher Hochwasser und andere extreme Wetterereignisse.
Auch das Klima war nicht immer gleich (z. Bsp. "kleine Eiszeit" ab der frühen Neuzeit etc).
Dass der aktuelle Klimawandel aber dramatisch ist und durch den Mensch verursacht wird, ist eindeutig wissenschaftlicher Konsens.
Gerade als Fischer sollten wir nicht den Kopf in den Sand stecken und den menschgemachten Klimawandel leugnen...
Zuletzt geändert von Magellan am Mi 4. Aug 2021, 21:08, insgesamt 2-mal geändert.
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Andreas
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Re: Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von Andreas »

Ich denke unser Umgang mit unserer Umwelt lässt stark zu wünschen übrig.
Ich denke, dass wir jeder einzelne etwas tun müssen.
Ich bezweifle, dass die gerforderten Stossrichtungen von unseren Obrigkeiten und der Weltwitschaft irgendwas bewirken werden.
Wir haben uns ein System aufgebaut, dass vom Wachstum lebt und nur damit überlebt.
Was es mMn braucht ist genau das Gegenteil von Wachstum.
Aktuell versucht man mit der Hoffnungslosigkeit und der Angst der Leute neues Wachstum zu generieren.
Die Wege die begangen werden sind grösstenteils nur scheinbar nachhaltig, sie dienen eher der Bereicherung von denjenigen die uns erst hierhin manövriert haben.
Erwärmung hin oder her die nächste Eiszeit kommt bestimmt. 😉

Ps: Um noch zu den Fischen zu kommen um die es ja eigentlich ging.
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir Forelle Äsche und Co. wesentlich mehr zusätzliche Jahre schenken wenn wir die Gewässer renaturieren als wenn wir von heute auf morgen keinen zusätzlichen CO2 Ausstoss mehr hätten.
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track
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Re: Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von track »

Trucha89 hat geschrieben:
Mi 4. Aug 2021, 14:17
Werde jetzt nicht weiter darüber schreiben
Merci.
Weltformel nicht in Sicht. Vermutlich alles sinnlos.
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Flümi
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Re: Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von Flümi »

Trucha89 hat geschrieben:
Mi 4. Aug 2021, 14:17
Fakten die nicht belegt sind :wink:

Jeder hatt seine eigene Meinung zur Klimmaerwährmung.
Die Klimaerwärmung ist Wissenschaftlicher Konsens.
Weisst du überhaupt, was diese 2 Worte bedeuten?

Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Mi 4. Aug 2021, 15:49
Es gibt schon Daten aus Bohrkernen aus dem ewigen Eis...

Das lustige daran...

Die belegen eher das es schon immer ein auf und ab gab.
Ja klar gab es schon immer ein Auf und Ab. Früher war Grönland mal grün und es hatte dort Gras und Bäume. Aber beim Klimawandel geht es nicht um natürliche Schwankungen, sondern, dass der Mensch durch den CO2-Ausstoss die Erwärmung extrem beschleunigt. Dass die Erde überbevölkert ist und seit der industriellen Revolution mehr CO2 produziert als gut ist, sollte doch einleuchten?

Es ist einfach himmeltraurig, dass nicht mal so ein Trampel, der 4 Jahre im weissen Häusschen war, solche Zusammenhänge sieht und einfach aus dem Pariser Abkommen austritt, Entscheidungen Pro Öl, Pro Kohle und Anti Klima trifft, ohne zu sehen, dass wenn es durch den Klimawandel in Zukunft 5x häufiger Überschwemmungen, 5x häufiger Hitzewellen, 5x häufiger Wirbelstürme und 5x häufiger Hagel/Blizzard usw gibt, unsere Infrastrukturen und unsere Nahrungsgrundlagen alle vor die Hunde gehen. Ok, die 5x Multiplikatoren sind aus der Luft gegriffen, aber weit weg von der Realität wird es nicht sein.

Durch das Abschmelzen des ewigen Eises kommt der Salzgehalt in den Ozeanen aus dem Gleichgewicht und der Golfstrom wird immer schwächer. Er ist in den letzten 70 Jahren bereits 15% schwächer geworden. Wenn der Golfstrom kollabiert und aufhört, Wärme aus den Tropen in unseren Norden zu bringen, dann haben wir den Salat:
  • Die Wärme, die nicht zu uns kommt, bleibt im Süden, Wüsten breiten sich immer mehr aus
  • Skandinavien bekommt eine neue Eiszeit
  • Der Süden wird unbewohnbar und alle Menschen aus Nordafrika und im nahen Osten wollen nicht nur zu uns kommen, sie müssen es sogar :P
Da müsste bei solchen drohenden Konsequenzen doch auch der umweltfeindlichste und nationalistischste SVP-Wähler hellhörig werden und bissl klimafreundlicher abstimmen? :lol:

Ausserdem muss man sich mal überlegen, dass es hier immer mehr Hitzerekorde und Extremwettersituationen in innert kürzeren zeitlichen Abständen gibt, OBWOHL der Golfstrom 15% schwächer wurde und weniger Wärme in den Norden gebracht hat als früher. Geht einem da nicht ein Licht auf? Wenn der Golfstrom schwächer wird, müsste es doch eigentlich hier kühler werden? :P
Gruss, Stefan
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Mukki
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Re: Der Klimawandel und unsere Fische

Beitrag von Mukki »

Ja für die Menschheit wird es noch ein böses erwachen geben.Stellt euch vor was das für Schäden verursacht,Milliarden über Milliarden weltweit.Mit keinem Geld auf dieser Welt werden die Schäden mehr ausgebügelt werden.Wer das immer noch nicht kapiert hat der wird es in naher Zukunft zu spüren bekommen.Da will der Mensch auf den Mars ,dabei sollte er vor der Haustüre zuerst mal wischen.
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