Wie seid ihr auf das Fischen gekommen?

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Hobbyfischer
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Wie seid ihr auf das Fischen gekommen?

Beitrag von Hobbyfischer »

Hallo zusammen!

Schreibt hier alle mal rein, wie ihr auf das Fischen gekommen seid und postet doch die Fotos von euren ersten Fängen (wenn vorhanden)!

Ich mache hier mal den Anfang:

Meine Grosseltern wohnen in Österreich in der Nähe von Linz.

Mein Grossvater fischt schon seit seiner Kindheit und hat dementsprechend viel Erfahrung.

Als ich zehn Jahre alt war, nahm er mich zum ersten Mal an die Enns zum Fischen mit.

Schon bald fing ich meinen ersten Fisch: eine 37cm lange Regenbogenforelle.

Es folgten noch viele weitere Fische (siehe Bilder).

Vielen Dank für die tollen Erfahrungen, Opa!!!

Gruäss
Hf
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Mein erster selbstgefangener Fisch
Mein erster selbstgefangener Fisch
Äsche (41cm)
Äsche (41cm)
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Bei dieser Regenbogenforelle (33cm) sieht man eindeutig, dass es sich um einen Besatzfisch handelt.
Bei dieser Regenbogenforelle (33cm) sieht man eindeutig, dass es sich um einen Besatzfisch handelt.
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Regenbogenforelle (34cm)
Regenbogenforelle (34cm)
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Äsche (44cm)
Äsche (44cm)
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Regenbogenforelle (42cm)
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Seht euch die Schwanzflosse dieser naturgewachsenen Regenbogenforelle (40cm) an!
Seht euch die Schwanzflosse dieser naturgewachsenen Regenbogenforelle (40cm) an!
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Regenbogenforelle (50cm)
Regenbogenforelle (50cm)
Gruäss und Petri Heil
Hobbyfischer
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Bartlipesche51
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Re: Wie seid ihr auf das Fischen gekommen?

Beitrag von Bartlipesche51 »

Nun ja, wie begann das mit der Fischerei? Nach fast 60 Jahren darf man das wohl auch schriftlich erwähnen. Die ersten Fischereierlebnisse waren zusammen mit älteren Schulkollegen im Dorfbach, von Hand unter dem mit Gras überwachsenen Bachverbau aus Holz. Es brauchte zwar etwas Mut, aber man wollte ja bei den älteren nicht zurück stehen, aber auch nicht erwischt werden. Der Erfolg blieb nicht aus, und an einer schönen Forelle in der Pfanne hatte auch der Vater seine Freude. Er war es auch, der mir zeigte wie ein Fisch ausgenommen und zubereitet wird. Um eine Anzeige und eine Busse beim eventuellen erwischt werden zu umgehen, löste mir der Vater das Patent und übergab mir seine schon lange nicht mehr benutzte alte Bambusrute mit einer ebenso alten Rolle von Kneubühler aus Burgdorf. Damit konnte ich meine ersten Fischereiversuche ganz legal in der Emme starten. Auch das wie und wo hat mir mein Vater beigebracht. Andere Fischer an der Emme waren in dieser Zeit noch nicht so Hilfsbereit. Der Erfolg war als Anfänger nicht so gross, und so wurde halt gleichwohl immer noch hie und da heimlich von Hand am Bach gefischt. Bis an jenem Tag, als ich unter die Holzschwelle griff, etwas spürte und zupackte , dann aber eine Ratte aus dem Wasser zog. Glücklich darüber, dass diese mich nicht beissen konnte, sie war wohl ebenso erschrocken wie ich, habe ich seit diesem Tag nie mehr unter eine Holzschwelle gegriffen und nur noch ganz legal mit der Rute in der Emme gefischt.
Viele Jahre später konnte ich einem Kollegen aus der Nachbarschaft das Boot am Bielersee abkaufen und bekam ein Hafenplatz in Erlach. Von diesem Kollegen, aufgewachsen in La Neuveville, erlernte ich nun das A und O der Seefischerei. Zusammen mit ihm erlebten ich dann viele schöne und oft auch vom Erolg gekrönte Tage auf See. Die Metermarke beim Hecht blieb zwar bis jetzt nur ein Traum. Und in letzter Zeit bin ich auch wieder hie und da mit wenig Erfolg an der Emme anzutreffen.
Aber ich möchte keine dieser schönen Stunden, ob mit oder ohne Fang, " am Bach", Fluss und See missen, und hoffe das es noch viele schöne Stunden am Wasser beim Fischen geben wird!!
MfG und Petri Heil Bartlipesche
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Jean-Pierre
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Re: Wie seid ihr auf das Fischen gekommen?

Beitrag von Jean-Pierre »

Ich bin jetzt 44 Jahre alt, 37 Jahre davon schon am fischen....
Bei mir war es tatsächlich so wie bei vielen denke ich, ich habe das Fischen von meinem Vater gelernt und dies war dann auch viele Jahre unser gemeinsames Hobby, gleichzeitig, da wir sehr unterschiedlich waren, aber auch mehr oder weniger der einzige Berührungspunkt.
Viele schöne Stunden verbachten wir gemeinsam am Wasser und er organisierte auch tolle Ausflüge , wie zBsp. einen 2 Wöchigen Fliegenfischen-Trip mit dem Wohnmobil.... Neben der Fischerei mit meinem Vater verbrachte ich als Jugendlicher viele Stunden mit Freunden am Wasser, eher weniger zum Fischen sondern mehr zum baden, grillieren, ein paar Bierchen trinken und natürlich mit den Mädels flirten...all dies geschah am Greifensee, der eigentlich schon immer ein bedeutender Teil meines Lebens war , halt mein Happy-Place!
Mein Vater verstarb leider viel zu früh (als ich 21 war) und ich vermisste ihn schon sehr, dass ich alleine dann oft zum Fischen war hatte auch den Grund dass es sich irgendwie anfühlte als wäre er noch da, hatte ich doch alles von ihm gelernt....
Mein Hausgewässer ist und bleibt aber immer der Greifensee auch wenn er doch recht mühsam zu befischen ist und man oft sehr lange auf Erfolge warten muss, ehrlich gesagt habe ich immer bei Arbeitsstellen-Wechsel oder Wohnungswechsel darauf geachtet dass ich mich von dem See nie zuweit entferne, ich glaube auch aus sentimentalen Gründen weil ich die geilste Zeit in meiner Jugend einfach dort verbacht habe.

Aus dem zum Teil auch recht ehrgeizigen Fischen mit und gegen meinen Vater ist über die Jahre ein Lifestyle entstanden und mit dem älter werden wurde das fangen von kapitalen Fischen irgendwie immer unwichtiger, auch wenn ich heute noch ehrgeizig fische und mich über Fänge freue ist es doch immer mehr zu einem Ausgleich für das oft stressige Leben geworden, die Aktivität bei welcher ich die Natur geniesse, mir Termine oder Verpflichtungen Lichtjahre am Allerwertesten vorbeigehen, wenn auch nur für ein paar Stunden, halt das kleine Stückchen Freiheit dass ich mir gönne und auch entschieden verteidige, der Ausflug zu meinem Naherholungsort.

Klar kann es manchmal etwas ärgerlich sein wenn man beim Fischen von 50 Leuten das selbe gefragt wird "Na heute schon was gefangen?" da ich aber sehr gesellig bin und mich gerne unterhalte lerne ich auch immer wieder neue Leute kennen am Wasser , manchmal Leute die schon selber fischen, aber auch Leute die ich fürs Fischen begeistern konnte, da entstanden schon tolle Freundschaften , so kommen immer wieder neue Freunde hinzu, oft gehen sie aber auch wieder, man gründet ne Familie, hat einen neuen Job anderswo..... wir alle kennen das und das ist natürlich auch ok und ja bei allen Freunden die man nicht durch das Fischen kennt das Selbe....

Ich mag das Ansitz Fischen , ganz besonders das Karpfenangeln mag ich sehr, sind die Drills doch besonders intensiv und spannend.
Auch die Spinnfischerei mag ich immer mehr, leichte Ausrüstung und weite Strecken laufen am Wasser ist einfach toll , ebenso das Fischen in und rund um Zürich (wo es erlaubt ist) macht riesig Freude , generell hat Street Fishing eine grosse Anziehungskraft auf mich.
Meinen Traum vom eigenen Boot liess sich noch nicht wirklich realisieren, einerseits ist das schon recht teuer und für einen einfachen Handwerker auch nicht so leicht zu stemmen, dazu sind leider auch die Wartelisten und Wartezeiten auf einen Nassplatz elend lang......aber ausgeträumt ist der Traum natürlich noch lange nicht!
Ebenso ein Traum der noch unerfüllt ist.....Mal Fischer Ferien machen mit Schwerpunkt auf die Kajak Angelei.

Also wenn ihr mal am Greifensee unterwegs seid , dort einen 1.8 Meter grossen Mann seht der ü 100Kg auf die Waage bringt könnte das ich sein....Leute die gerne etwas quatschen wollen, sich dazu setzen oder gar mitfischen sind jederzeit wilkommen...

Euch straffe Leinen und gute Fänge
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Aare Fischer
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Re: Wie seid ihr auf das Fischen gekommen?

Beitrag von Aare Fischer »

Ich habe mit dem Corona angefangen zu Fischen mir wurde immer langweilig dann kam mir die Idee mit dem Sana Ausweis in den Sinn seit ich angle wird mir nie wieder langweilig 🎣
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34cm Egli von gestern
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Re: Wie seid ihr auf das Fischen gekommen?

Beitrag von AK186 »

Hmmm angefangen mit der Anglerei, habe ich mit 12 Jahren in Deutschland. Also sind es jetzt ca 23 Jahre. Mein Vater ist oft angeln gegangen, was mich sehr neuierig gemacht hat. Ich fand es damals faszinierend, wie er Fische gefangen hatte. Dann habe ich mit 12 Jahren den Angelschein gemacht und bin viel mit meinem Vater angeln gegangen. Mein erster Fisch war ein Karpfen, ca 30-35cm. All die Jahre habe ich auf Friedfische geangelt, bis ich das Spinnfischen für mich entdeckt habe. Seitdem bin ich ein Allrounder. :D

Petri zämme
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mickyjohn1947
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Re: Wie seid ihr auf das Fischen gekommen?

Beitrag von mickyjohn1947 »

I started fishing when I was 19 years old. Fishing is my passion, so I would like to find out more about fishing canoes for kids. It would be fun to take my children fishing too.
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Kangooroo
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Re: Wie seid ihr auf das Fischen gekommen?

Beitrag von Kangooroo »

Tja, wie ich auf das Fischen gekommen bin, kann man ausführlich in meiner Vorstellung vor ziemlich genau zwei Jahren lesen. Hier der Link dazu: Gelegenheitsfischer - Gelegenheitsschreiber - Fischerforum.ch Warum ich aber schreibe, ist folgender Grund. Gestern war ich auf Kellertour und mistete mal wieder aus, da ist mir doch dieses Foto in die Finger gekommen, welches ich euch nicht vorenthalten möchte.
Mein erster Fisch
Mein erster Fisch
IMG-20211019-WA0007.jpg (112.21 KiB) 141 mal betrachtet
Bitte nicht schimpfen! Damals waren mir und meinem Vater der SANA, resp. damals das Sportfischerbrevet noch ein Fremdwort :D Eben der erste Fisch halt. "Jetzt zappelt der, und was macht man dann mit diesem Ding ... üähh, glitschig!" :lol: :lol: :lol: Aber an meinem Blick kann man erkennen, dass da die Liebe fürs Fischen entfacht ist :lol: Übrigens, das Foto wurde in den 80'er Jahren geschossen. Der Fisch war eine Schwale :D
«Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, 'Wo kämen wir hin?' Und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.»
Kurt Marti, Schweizer Schriftsteller und Pfarrer, 1921 - 2017
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