Echolot für Bootsfischen notwendig?

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Hitsch
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Echolot für Bootsfischen notwendig?

Beitrag von Hitsch » So 9. Jun 2019, 21:52

Hoi Zämä

Ich habe mir für diesen Sommer vorgenommen, wieder vermehrt auf den drei grossen Zürcher Seen unterwegs zu sein. Dreiseenpatent ist vorhanden, ein (Ruder)boot auch bald und ebenso viele verschiedene Wobbler, Gummifische, etc.

Nun möchte ich Egli, Sonnenbarsche und vor allem einmal wieder einen Hecht fangen. War vor kurzen am Zürisee (vom Ufer aus) und obwohl ich die Egli sehen konnte, hatte ich keinen Biss (Twister, so um 10:00) Hafen Meilen.

Da ich bald mein Boot vorführen kann bin ich gerade noch die letzte Ausrüstung am zusammentragen, Rettungswesten, Schöpfer, Taue, Anker, etc. sind vorhanden, nun meine Frage: brauche ich ein Echolot? Oder anderst gesagt: hat man ohne Echolot überhaupt eine Chance? Und wenn ja, was für eines würdet ihr empfehlen (also mehr die Grösse/Preisklasse als ein konkretes Modell). Was ist so das sinnvolle Minimum?

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Re: Echolot für Bootsfischen notwendig?

Beitrag von brunner14 » Mo 10. Jun 2019, 13:18

schliesse mich der Frage gerne an :)

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mikesch
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Re: Echolot für Bootsfischen notwendig?

Beitrag von mikesch » Mo 10. Jun 2019, 14:30

Hallo,
notwendig ist ein Echolot nicht, aber es hilft Einem bei der Suche nach Fischschwärmen und Strukturen am Grund.
Ein Echolot gibt keine Fanggarantie. Es hilft schneller Erfahrung zu sammeln.
Fishing isn't a sport, it's a passion.

Gruß Michael

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Re: Echolot für Bootsfischen notwendig?

Beitrag von Züriseekalmar » Mo 10. Jun 2019, 14:58

Der grösste Gewinn eines Echolotes liegt meiner Meinung nach darin, zu wissen wie tief es unter dir ist. Gerade wenn du den See noch nicht kennst ist das enorm wichtig. In Extremfällen kannst du 20m vum Ufer entfernt sein und trotzdem 60-100m Wassertiefe unter dir haben. Zu wissen ob es unter dir 7 oder 70m tief macht viel aus. Alle anderen Echolotfunktionen sind dann einfach noch eine schöne Ergänzung aber nicht wirklich wichtig.
Eine Tiefenanzeige haben schon die günstigsten Echolote.

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Re: Echolot für Bootsfischen notwendig?

Beitrag von SC-FLOO » Mo 10. Jun 2019, 15:04

Hallo

Wenn du auf dem Zürichsee angelst, dann würde ich dir ein Echolot empfehlen, da der See schon eher gross ist, man kann aber auch mit Tiefenkarten Apps wie z.B. Navionics auf den See raus fahren. Mit dem Echolot kannst du die Fischschwärme orten und siehst auf welcher Tiefe sie stehen. Ich finde Humminbird macht gute Echolote z.b. Helix 5.

Mfg

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Re: Echolot für Bootsfischen notwendig?

Beitrag von FunFisCHer » Mi 12. Jun 2019, 21:52

Hallo . Echolot ist sehr praktisch, vor Allem auf einem grossen Gew'sser. Gut yu wissen wie viel Wasser du unterm Kiel hast....

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Eglizwicker
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Re: Echolot für Bootsfischen notwendig?

Beitrag von Eglizwicker » Do 13. Jun 2019, 07:28

Ein Echolot ist am Zürichsee praktisch, besonders, wenn man mit der Hegene fischen will. Ich stimme meinen Vorrednern in allen Punkten zu. Es hilft die Tiefe zu erfahren und schneller mehr über ein Gewässer zu lernen.
Ich würde aber sagen, dass Du, wenn Du nicht vertikal fischen willst, am Anfang dadurch keinen einzigen Fisch mehr fangen wirst als ohne Echolot.

Viele Leute ohne Echolot überschätzen den Einfluss des Echolots massiv! Eine gute Seekarte auf dem Handy(die findest Du hier: http://webapp.navionics.com/#boating@6&key=wlm_Hggns%40) ist in den allermeisten Fällen am Anfang genau so hilfreich und wesentlich einfacher in der Anwendung.

Beim Hegene-Fischen ist es manchmal anders, aber auch da kommst Du schon gut weg, wenn Du Dich einfach zu der Gruppe der anderen Felchen-Boote gesellst.
Allgemein glaube ich aber, dass Dir am Anfang ein Echolot mehr schadet als nützt. Du wirst viel auf's Echolot schauen und Dich fragen, was das jetzt bedeutet und schauen ob du Fischsymbole siehst und vielleicht weiterziehen wenn nicht.

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Re: Echolot für Bootsfischen notwendig?

Beitrag von til » Do 13. Jun 2019, 08:29

Also mein sehr einfaches downscan echolot emnpfinde ich schon als grosse Hilfe beim Fische Orten, auch wenn ich nicht vertikal fische.
Generell würde ich sagen, je flacher das Wasser, um so sinnloser wird das Echolot. Im flachen Wasser hilft ein Wobbler mehr beim Fische Orten als ein Echolot.
Edit: es ist downscan, nicht sidescan. Sorry
Zuletzt geändert von til am Do 13. Jun 2019, 21:11, insgesamt 1-mal geändert.

Bad Ass Fisherman
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Re: Echolot für Bootsfischen notwendig?

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Do 13. Jun 2019, 12:04

Ich habe früher eigentlich immer ohne Echo geangelt..
Das braucht aber sehr viel Erfahrung was das Wasserlesen betrifft!!
Felchen findest du in gewissen Jahreszeiten auch ohne Echo, Barsche sowieso...

Als ich mir aber das erste anschaffte merkte ich wie praktisch so ein Teil sein kann..
Man muss sich dan nicht mehr auf sein vermutete Wissen verlassen.. Auch wenn es geklappt hat ohne Echo vorher, ist die Gewissheit grösser mit am rechten Spot zu stehen.. Und man kann auch gleich abschätzen ob es die richtigen Fische sind.

Wenn man die Gewässer nicht kennt in denen man fischt ist das Echo gold Wert!! Man sieht Strukturen am Boden, Pflanzen... Ect.. Jeh nach echo natürlich..
Ganz wichtig finde ich Tiefenangaben, kann man ausloten braucht aber viel Zeit und Geduld..
Ein weiterer Punkt für das Echo.

Ich habe seit letztem Jahr ein neues Lowrance. Bin eigentlich zufrieden da es fast Idioten sicher ist... Aber nur fast :roll:

Ich empfehle am Anfang nicht gerade die highend Echos... Kosten sehr viel und wenn das Wissen über das Gerät fehlt ist es wertlos... Einstellungen ohne ende und so... Da kann man sehr viel falsch machen!! Mit 250-600.- bist du bestens bedient für den Anfang.
Mfg

P. S. Auch im Flachwasser von nur gerade 4m kann ein Echo sehr wertvoll sein.. Wenn man Köderfische im trüben Wasser sucht... So als Beispiel am Sihlsee...
Wo die Köfis stehen sind auch die Zander nicht weit :D
:lol: Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener..

Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!!

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Re: Echolot für Bootsfischen notwendig?

Beitrag von til » Do 13. Jun 2019, 15:27

Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Do 13. Jun 2019, 12:04
P. S. Auch im Flachwasser von nur gerade 4m kann ein Echo sehr wertvoll sein.. Wenn man Köderfische im trüben Wasser sucht... So als Beispiel am Sihlsee...
Wo die Köfis stehen sind auch die Zander nicht weit :D
Ja das stimmt natürlich: je trüber das Wasser umso sinnvoller kann das Echolot im Flachen sein. Im Zürisee sehe ich in 4m Tiefe die Köderfische mit blossem Auge und auf dem Echo nur Pflanzen. Wenn das Wasser trübe ist, wachsen auf 4m meist schon keine Pflanzen mehr. Und wenn man dann noch sidescan hat, ist's natürlich nochmal eine andere Geschichte.

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