Eglisaison 2019

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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von SC-FLOO » Mo 1. Jul 2019, 13:44

Wir waren am Freitag Abend in Tiefenbrunnen unterwegs und haben dabei eine gute Frequenz erwischt und konnten zu zweit 15 Eglis überlisten und einer war über 30cm. Am Smastag Morgen (5Uhr-10Uhr) haben wir in der Limmat gefischt (Tagespatent) und haben zusammen nochmals 10 Eglis und einen Döbel überlisten können. Bei diesen heissen Temperaturen empfehle ich euch früh morgens oder abends beim Sonnenuntergang raus zu gehen. Mittags hat man nur an Schatten Spots die Möglichkeit den ein oder anderen Egli raus zu holen.

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til
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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von til » Mo 1. Jul 2019, 16:58

Ich habe das Gefühl, noch wichtiger als Sonnenlicht oder Wärme (da reagiert das Wasser ja eh nicht so schnell) ist der Wind. Wenn auf dem See eine Brise aufkommt, geht das Beissen oft so richtig los.

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Rainbowwarrier
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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von Rainbowwarrier » So 21. Jul 2019, 19:21

Im Winter bis März auf Zander, dann bis Juni auf Uferfelchen und dann bis in den Herbst hinein auf meinen Lieblings-Fisch, den Egli.
Jedes Jahr ist immer wieder anders...wo ich letztes Jahr Eglis auf Sicht beangelt und gefangen habe, habe ich heuer keinen einzigen Barsch gesehen.
Waren letztes Jahr die Masse der Eglis eher klein und Fische um 25 die Ausnahme, sind die Fische heuer in guten Größen gar nicht selten und 30er sind immer wieder dabei.
Erinnert mich heuer fast an gute alte Zeiten, nur sind damals riesige Egli-Schwärme in die Häfen gezogen um sich den Bauch zu füllen...das Wasser hat genauso gebrodelt wie das Blut der Fischer, die teilweise nur 5 Meter Abstand zum Nachbarn hatten.
Nur brodelt das Wasser leider nicht mehr...aber Fische sind trotzdem da.
5-6 Uhr wird angefangen und spätestens um 9 Uhr macht man besser die Fliege.
Zum einen hat man dann eh schon genug Fische (die man ja auch noch filetieren muss) und zum anderen kämpft man dann schon sehr mit uneinsichtigen Badegästen.
Ich fische mit Floatruten in 3.90 und Naturködern.
Mit diesen feinen Ruten mach das extrem viel Spass.
Der Moment, wenn fette Barsche fliegen lernen... :mrgreen:
Also ich bin zur Zeit super happy und wie schon vorher geschrieben wurde, bei Wind und Wellen oder auch bei Regenwetter geht die Post erst richtig ab....
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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von AndyG66 » Do 25. Jul 2019, 13:50

@Rainbowwarrior.Schön zu sehen dass ich nicht der Einzige bin welcher mit langen Ruten (vom Ufer) auf grosse Egli fischt .. ich selber nehm statt Naturköder grosse Nymphen auf 4er oder 6er gebunden...

An meinen Spots wimmelt es von 12 - 15 cm grossen Eglis welche sich in Massen auf jeden schnell geführten Köder bis 7cm stürzen... Und will man diese nicht fangen sondern die Grossen 25er bis 30er... dann ist möglichst langsame Köderführung ca 1 bis 2 Meter über Grund an Pfeilern und Wänden entlang, möglichst vertikal, wie mit Hegenen geführt (extrem langsame Auf- und Abwärtsbewegung) die beste Methode...

Und yub.. wenn die anderen Fischer kommen - gehe ich meist nach Hause. Die beste Bisszeit ist die Stunde vor Morgengrauen bis ca 6 uhr... In der Nähe von Kunstlicht geht das auch Nachts.

Rekord Eglis 35er bis ü 40 und grösser, fange ich hingegen meist mit Buldo an Orten wo weit und breit nichts läuft (keine Anzeichen von Jagen) .. abends zwischen 8 und 9 Uhr.... meist ca 30 bis 40 Meter vom Ufer (desshalb der Buldo und nicht Topwater Wobbler wie vom Boot aus)... Da ist geduldiges Werfen angesagt... der Buldo lockt irgendwann ein grosser Barsch an - welche (ausserhalb der Schwärme) abends EINZELN im Top Wasser jagen... Das klappt nicht immer aber hin und wieder (Bei mir so 1 bis 2x im Jahr ü40cm)

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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von Rainbowwarrier » Do 25. Jul 2019, 17:22

Salü Andy, schön deinen Bericht zu lesen...ich nehme aus mehreren Gründen diese langen Ruten, welche ich auch für das Felchenfischen nehme.
Bei uns gibt es einen Vorhang von dichten Algen bis in 25 Meter vom Ufer...deshalb lange Ruten mit Crystal-Schwimmer und langem Fluovorfach.
Gesenkt wird auf 2,5 bis 3 Meter. Manchmal verschwindet der Schwimmer kurz nach dem auswerfen und manchmal treibt er minutenlang herum, wir haben eine wechselnde Drift. Beim Drill verheddern sich die Fische manchmal in den Algen, dann muss man sie gefühlvoll heraus-pumpen...letztes WE habe ich so einen Monsterbarsch verloren!!! :cry:
Zudem kann man bei uns nicht direkt am Wasser fischen, weil das Ufer verbaut ist, deshalb drille ich die Fische ans Ufer und lupfe sie dynamisch ans Ufer...so manch unaufmerksamer Radfahrer hat schon einen fliegenden Fisch geküsst :mrgreen:
35er-Barsche sind bisher kein Problem gewesen....schauen wir mal, was es braucht, bis die Rute bricht.

Nymphen habe ich auch probiert, genauso wie kleine Wobbler von Illex und anderen namhaften Herstellern, Blinker, Spinner und Gummies sowieso.
Alles bringt nur geringen Erfolg, einige unverbesserliche fischen nach wie vor mit dem lebenden Köderfisch, weil sie meinen, damit besser zu fangen.
Diese tun mir aufrichtig leid weil sie so DUMM sind und meinen, Kleinfische quälen zu müssen.
Die gnaissen es nicht, daß ich regelmässig mit 5 cm Wurm 30er-Barsche fange und vor ein paar Jahren hat sogar ein riesiger Karpfen diesen Köder genommen.

So schaut es eigentlich immer aus...
Bild
...letztes WE habe ich sogar 8 Kilo barsch gefangen, macht gut 2 Kilo feinstes Filets...da freut man sich auch im Winter noch darüber.

Kommendes WE geht es wieder los...ich freue mich schon darauf! :v:
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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von Tinca » Fr 26. Jul 2019, 08:02

Schöne Fänge :)
An Naturködern -und vor allem Würmern- bin ich nun doch sehr interessiert, da ich fast ausschliesslich so fische.
Wie und wo präsentierst du deine Würmer im Wasser? @Rainbowwarrior
Grund: mit frei schwebenden Würmern habe ich keine Erfolge. Da können hunderte Egli stehen, es beisst keiner. Sie kommen manchmal und schauen sich den Köder an, das war es aber auch.
Erst wenn ich den Köder auf den Boden lege wenn sie ankommen besteht die gute Chance auf einen Biss. Das kann ich aber nur richtig machen, wenn ich die Fische sehe und das Wasser nicht zu tief ist. Einfach den Köder auf den Boden legen reicht allerdings ebenfalls nicth in den meisten Fällen - denn dann bemerken sie ihn zu wenig. Es ist die Kombination mit aufmerksam machen im Freiwasser und dann auf den Boden legen, die mir ERfolg bringt.

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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von Rainbowwarrier » Fr 26. Jul 2019, 18:28

Kannst du bitte genau beschreiben wie du anköderst, wie im Detail deine Montage ausschaut, welches Material du verwendest?
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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von Tinca » Fr 26. Jul 2019, 19:52

ganz simpel:
1-2 Mistwürmer als Köder auf einem kleinen Wurmhaken. Meistens ist der Haken nicht mehr sichtbar.
das ganze direkt an der Hauptschnur - 20er fluo.
Als Gewicht 1-2 Gramm an verschiebbaren Klemmbleien mit 10cm bis 1m Abstand zum Köder, je nach Bedarf.
Um es klarzustellen: ich fange gut. Nur schwebend im Wasser habe ich noch fast keinen Egli gefangen mit Wurm. Schwebend wird der Köder meistebs sogar komplett ignoriert ( ein runterfallender Wurm ohne Haken wird genauso ignoriert)

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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Fr 26. Jul 2019, 23:28

Tinca hat geschrieben:
Fr 26. Jul 2019, 19:52
ganz simpel:
1-2 Mistwürmer als Köder auf einem kleinen Wurmhaken. Meistens ist der Haken nicht mehr sichtbar.
das ganze direkt an der Hauptschnur - 20er fluo.
Als Gewicht 1-2 Gramm an verschiebbaren Klemmbleien mit 10cm bis 1m Abstand zum Köder, je nach Bedarf.
Um es klarzustellen: ich fange gut. Nur schwebend im Wasser habe ich noch fast keinen Egli gefangen mit Wurm. Schwebend wird der Köder meistebs sogar komplett ignoriert ( ein runterfallender Wurm ohne Haken wird genauso ignoriert)
Hast du schon Wurm am Dropshot probiert :)??
Mfg
:lol: Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener..

Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!!

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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von Tinca » Sa 27. Jul 2019, 11:51

Ja. Dropshot ist praktisch für tiefere Gebiete. Allerdings ist das nicht mein Ding. Nach Gesamt sicher 20h dropshot, meistens mit Wurm, bin ich bei 0 bissen.

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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von Rainbowwarrier » Sa 27. Jul 2019, 12:46

Tinca, ich fische komplett anders.
Das ist jahrelange Selektion und hat sich bis jetzt bestens bewährt!

Ich fische sehr lange Ruten bis 4 Meter, da ich teils über 3 Meter senken muss.
Ich fische NUR noch Ghost Durchlaufschwimmer.
https://www.amazon.co.uk/Balzer-Clear-F ... B00502UN2I
...und zwar die Pike in 12 - 20 gr je nach Wurfweite. Zur Zeit so 40 bis 50 Meter mit dem 20 gr.

Hauptschnur eine gute 0,25er Mono. Vorfach die beste Fluo die du bekommst in 0,16, 0,18 und ab Hochsommer wenn die großen Barsche jagen auch 0,20. Bisher hatte ich wegen einem Barsch noch nie Schnurbruch!

Als Haken verwende ich auch fast ausschliesslich diesen hier:
https://www.ebay.de/itm/Gamakatsu-G-Cod ... 0862853333
Natürlich selbst gebunden und das Ende angeschmolzen.
20 cm. vor dem Köder kommt noch ein Klemmblei.
Die Würmer sind das um und auf!!!
Warte, ich geh mal schnell zum Kühlschrank und mache ein Foto....
Bild
Die Würmer werden am Vorabend im Komposthaufen gesucht und haben einen leichten Orangengeschmack, da hier hunderte Orangenschalen liegen.
Der Wurm wird am Kopf eingestochen und auf den ganzen Haken gezogen..jetzt zieht man den Wurm soweit über das Hakenöhr, daß die Hakenspitze wieder frei ist.
Die hälfte des Wurmes soll verführerisch spielen können, an heiklen Tagen kann man als Topping noch ein bis zwei Maden an die Spitze hängen....

Das wäre es eigentlich gewesen.

Seit mein Angelkollege es auch so macht, fängt er ebenso schöne Barsche...was früher nicht der Fall war.
Es ist nicht schön, wenn man selber fängt und der andere nichts...
Heute hat er sich u.a. über diesen 30er gefreut:
Bild
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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von Tinca » Sa 27. Jul 2019, 14:55

Sehr interessant, vielen Dank!
In Sichtweite bin ich sehr erfahren mit Wurm und mit den Fängen bin ich sehr zufrieden.
Nur im Hochsommer stehen die Fische gerne weiter draussen, wo ich sie nicht oder kaum erreichen kann.
Für tiefere Regionen oder weiter entfern fehlt mir im Moment noch eine für mich funktionierende Methode. Mit deinen Erläuterungen werde ich mich auch wieder aufmachen und neues austesten.

Mit meiner Schnur werde ich jedoch wohl kaum unter 20er gehen - sonst könnte es zu schwach sein für meinen zweiten Hauptfisch, die Schleien.

Bestes Sommerbeispiel heute morgen:
Einige Eglis sind auf Patrouille, reagieren aber kein bischen auf Gummi, Hartköder oder Wurm. Sie jagen die 3cm-Jungfischchen. Deshalb gab es nur 3 Eglis. 1 guter, 1 brauchbarer und einen sehr kleinen der leider den Köder zu tief geschluckt hatte.
...als Ausgleich waren die Schleien zur Stelle und ich konnte zwei kleinere (für den Zürisee, um die 48cm) fangen.

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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von AndyG66 » So 28. Jul 2019, 15:17

@Tinca ..Auch bei meinen Spots geht auf schwebenden Wurm rein gar nichts... Du fischt ja glaub ich, auch, wie ich auf Eglis.. meist in Hafenanlagen ? .. Ich denk mir da dort eigentlich immer jemand mit Wurm fischt, dass die Eglis einfach gelernt haben Würmer im Freiwasser meist zu ignorieren....

Während Rainbowwarrior ja hinter einer Algenwand fischt - Wo die meisten ungeübten Fischer wahrscheinlich nicht lange fischen (Abriss).. Ein Wurm dort wahrscheinlich seltener angeboten und auch eher als natürliche, interessante Beute erkannt wird...

Gemäss meiner Erfahrung lohnt es sich immer an extrem befischten Spots (Hafenanlagen) - Köder und Techniken zu fischen, die sonst niemand anders macht.

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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von Tinca » Mo 29. Jul 2019, 13:48

direkt mit Wurm fischen nicht viele. Aber beim Dropshotfischen werden oft wurmähnliche Köder verwendet. Da diese Angelart extrem beliebt ist könnte dies einen Einfluss haben. Allerdings war der frei schwebende Wurm vor 20 Jahren auch nicht sehr erfolgreich.
Auf alle Fälle spornt es einen an es wieder mal weit draussen mit Wurm zu versuchen.

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Re: Eglisaison 2019

Beitrag von Rainbowwarrier » Di 30. Jul 2019, 18:44

Am Samstag war es seit langem auch bei mir wie verhext...kein Biss und kein Fisch!
Allerdings hat mein Kollege einen guten Barsch gefangen...in so einem Fall würde ich normalerweise Meter machen und sporadisch das ganze Ufer abfischen...so laufe ich meist ein paar Kilometer, bis ich die Fische gefunden habe.
Ich war aber zu faul und habe statt dessen lieber mit meinem Kumpel geplaudert.
Fische habe ich eh schon genug heuer.
Ich denke, den Fischen ist bei einer Wassertemperatur von 25 Grad einfach der Appetit vergangen!

Am nächsten Tag, stark bewölkt(in der Nacht starke Regenfälle) mit Nieselregen habe ich wieder gut gefangen..wir beide eigentlich,
mein Kollege macht mir zunehmend Konkurrenz :lol:
Ja, dann habe ich noch gehört, daß einige Angler auch unter der Woche an unserem Stammplatz über 100 gute Barsche gefangen haben...da wundert es mich nicht, daß auch dem ansonsten sehr guten Platz die Luft mal ausgeht.
Zu allem Überfluss habe ich auch noch meinen Schwimmer mit etwa 30 Meter Schnur verloren..welchen ich dann erst wieder einfangen musste :oops:
Diese Woche wird ja eher durchwachsen und so rechne ich am Wochenende wieder mit einigen guten Fischen....

@Tinca: Wenn du es mal live sehen möchtest kannst du ja mal an den Bodensee kommen....
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