Was tun gegen Kormorane?

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fischerlouis
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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von fischerlouis » Mi 30. Jan 2019, 22:51

Dann sollte man den Fischadler aber nicht als natürlichen Feind aufzählen, denn das wäre der Braunbär auch.
Gegen den Kormoran können wir Fischer nicht viel unternehmen. Übermächtige Naturschutzverbände lassen unsere Vorschläge ins Leere laufen mit ständig neuen Forderungen des Nachweis über Schäden obwohl sie offensichtlich sind. Oftmals sind diese Verbände sehr gut vernetzt mit den Behörden (ehemalige Studienfreunde etc.) und so kommt es zu Blockadehaltungen (leider beiderseits), welche der Situation der Unterwasserbewohner nicht gut tut.
WIR FISCHER KÖNNEN JEDOCH ETWAS FÜR UNSERE FISCHE TUN! Kormoranwacht am Rhein ist ein tolles Beispiel. Das Beste ist jedoch der Bau von Unterständen, die jedoch nicht von allen Fischarten angenommen werden.
Wichtig ist dabei, dass z.B. in Seen nicht nur einelne Bäume als Reiser versenkt werden. An diesen sammeln sich zwar die Fische, diese werden von den schwarzen Vögeln dort regelrecht abgepflückt (Apfelbaumeffekt). Nützlich sind nur größere Ansammlungen von z.B. Apfelbaumkronen aufeinander. Dort finden die verfolgten Fische in den Hohlräumen den Schutz, den sie brauchen. Wir haben solche Konstruktionen mit Hilfe von Tauchern und grobmaschigen Netzen (Fussballtornetze aus Baumwolle) gegen das Eindringen abgesichert.
Genauso kann man mit Hilfe von langen Tonröhren (1 Meter lang u. Ausschussware) oder Dachziegeln Unterschüpfe in Fliessgewässern für Kleinfische einbringen.
Übrigens: Haubentaucher benötigen pro Tag auch 200 gr. Fisch. Bei einem Paar mit 3 Jungtieren kommt hierbei auch ein Schwarm Kleinfische zustande, welcher täglich entnommen wird.

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luke_sh
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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von luke_sh » Do 31. Jan 2019, 12:06

Eine der grossen Grundproblematiken mit dem Kormoran ist doch schlussendlich meiner Meinung nach, dass die meisten „Durchschnittsbürger“ keine Ahnung betreffend der Artenvielfalt in Gewässern haben und dadurch nicht wirklich das Interesse besteht, hier etwas zu unternehmen. Und wir Fischer erzählen diese ganzen „Geschichten“ von Schäden wegen dem Kormoran doch grundsätzlich sowieso nur, weil wir am liebsten alle Fische selber „meucheln“ wollen. Das ist kein Witz, solche Diskussionen hatte ich schon direkt am Wasser. Es fällt nicht vielen auf, wenn es in unseren Gewässern keine oder nur noch wenige Fische gibt, zumindest nicht dem Durchschnittsbürger.

Das heutzutage in vielen Fischereivereinen in der Schweiz der Schutz und der Erhalt im Vordergrund steht, sei es durch Zuchtbemühungen oder z.B. wie bei uns am Rhein auch durch die schon genannte Kormoranwache, sieht niemand. Und wir müssen hier auch nicht darüber diskutieren, ob dies jetzt Sinn macht oder nicht. Fakt ist, und da bin ich mir relativ sicher, dass es in vielen kleinen und grossen Gewässern sehr viel schlechter um die Fischbestände stehen würde ohne die Vereine und ohne den, wohlgemerkt unbezahlten, Einsatz von vielen Arbeitsstunden. Versteh mich nicht falsch Astacus, ich schätze deine Ausführungen allgemein immer sehr und bin mir sicher, dass diese alle sehr fundiert sind. Leider nützt es aber einer mittlerweile sehr angeschlagenen Äschen Population im Rhein nichts zu Wissen, dass es ein einheimisches Tier war, dass Sie gerade der Reihe nach verschlingt. Und ein grosser Einfall von bis zu 200 Vögeln auf einem kleinen Stück Wasser ist nun mal einfach verheerend. Auch das ist, denke ich, jedem klar und braucht keine weiteren Ausführungen. Und ja klar, ich verstehe auch deine Aussage, dass es in der Natur halt nun mal so läuft und das gewisse Arten (z.B. eben die genannte Äsche) verschwinden würde und sich dafür beispielsweise der Alet durchsetzt. Irgendwie bin ich aber der (vielleicht naiven) Meinung, dass wir durch unseren menschlichen Einfluss einen sehr grossen Teil dazu beitragen, dass es passiert und damit auch die Verantwortung tragen dem nach Möglichkeit wieder ein wenig entgegen zu wirken.

Schlussendlich wird es nur funktionieren, auch meine Meinung, wenn auch wir als (Hobby) Fischer versuchen mehr Lobbyarbeit zu betreiben und aufzuzeigen, dass es eben um mehr geht als nur um den Schutz von ein paar Fischen, welche dann sowieso in unseren Kochtöpfen enden. Ich weiss aber ehrlich gesagt nicht, wie wir das angehen sollen. Denn trotz das ja anscheinend die (Hobby) Fischerei immer mehr Anhänger findet, scheinen sich die Mitgliederzahlen der Vereine eher in eine andere Richtung zu entwickeln. Zumindest in den Vereinen in welchen ich aktiv bin.

Solche Diskussionen wie diese hier sind aber sicher gut und bringen uns (hoffentlich) doch irgendwie weiter, auch wenn momentan scheinbar nur durch den Austausch von Meinungen und Fachwissen.

Eine schöne Restwoche allerseits und Petri Heil allen, welche am Samstag in die Forellensaison starten dürfen!

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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von Beat » Do 31. Jan 2019, 12:25

Wie viele Seeadler reisen dann durch das Seeland?

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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von Weiher » Do 31. Jan 2019, 17:27

Hmmmm Seeadler........

Im Seeland gibt es ungefähr gleich viele Seeadler wie Eisbären oder Löwen. Aber nur weiterso mit Aufzählungen von Kormoran-Feinden. Wahrscheinlich sterben die meisten Kormorane an Fischvergiftung durch Pestizide. :roll:

Hier noch ein Beitrag von Watson:

https://www.watson.ch/schweiz/aargau/15 ... ie-schweiz

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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von gryzzli » Do 31. Jan 2019, 19:20

toll, seit langem wieder einmal ein interessante, lehrreiche Diskussion

Die Sichtung eines Fischadlers im Seeland ist um ein vielfaches wahrscheinlicher, als die eines Eisbären, da offenbar ein Wiederansiedelungsprojekt in der Nähe des Murtensees läuft. Auf die Schnelle habe ich nur diesen Artikel gefunden:

https://www.blick.ch/news/schweiz/ornit ... 57479.html

Soviel ich einmal verstanden habe, wird aus Angst vor dem Raubtier Mensch, der genaue Standort verschwiegen.

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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von Weiher » Do 31. Jan 2019, 19:33

gryzzli hat geschrieben:
Do 31. Jan 2019, 19:20
toll, seit langem wieder einmal ein interessante, lehrreiche Diskussion

Die Sichtung eines Fischadlers im Seeland ist um ein vielfaches wahrscheinlicher, als die eines Eisbären, da offenbar ein Wiederansiedelungsprojekt in der Nähe des Murtensees läuft. Auf die Schnelle habe ich nur diesen Artikel gefunden:

https://www.blick.ch/news/schweiz/ornit ... 57479.html

Soviel ich einmal verstanden habe, wird aus Angst vor dem Raubtier Mensch, der genaue Standort verschwiegen.


Mein lieber Braunbär,

Ich rede von Seeadler und nicht Fischadler. Aber was den Fischadler betrifft, gebe ich Dir vollkommen recht.

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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von Andreas » Do 31. Jan 2019, 20:10

Letzte mir bekannte Seeadler Sichtung in der Schweiz (Aargau) ist ca. 10 Monate her. Beim Eisbär ist es ein wenig länger her. 😁
So funktioniert die Natur der eine kommt und evt. Der andere hinter her.
Wer weiss vielleicht kommt der Seeadler in den nächsten Jahren dem Kormoran hinter her. Der mag es in der Nähe des Kormis.

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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von Schilfhocker » Fr 1. Feb 2019, 19:19

Liebe Kollegen, lieber Astacus...... Es ist - oder wäre ok- falls der Kormoran natürliche Feinde hat.....
Aber das Hauptproblem sind nicht die natürlichen Feinde- sondern die Menschen.... Die Vogelschützer und Naturschützer..... Wir Menschen haben die Natur so stark verändert- dass sie nicht mehr " natürlich " ist..... Jetzt kann man sagen: also überlassen wir die Natur halt der Natur.... ???? Das funktioniert natürlich perfekt... Weil es dann kommt so wie es kommen muss- natürlich... Aber da wir Menschen- und auch Astacus die Natur so stark verändert und wir so stark eingegriffen haben- liegt es nun bei uns... Wir Menschen müssen weiter in die Natur eingreifen!!!!!!! Nicht wollen- sondern müssen!!!! Weil wir alles verändert haben!!! Wir könnten nun nicht mehr sagen: die Natur richtet es schon!!!!! Obwohl sie das über mehrere Jahrhunderte tun würde... Wir Menschen sterben mal aus- wegen einem ganz bösen Virus. Aber zur jetzigen Zeit haben wir immer noch das Sagen! Wir bestimmen ob ein Bach renaturiert wird, wir bestimmen - ob Lachse im Rhein eingesetzt werden- wir bestimmen ob die Schwarzmeergrundel hier ein Bleiberecht hat.... Wir bestimmen- wer der Feind der Kormorane ist.... Echt, das sind wir und nicht die Natur!!!!!!! Aktuell müssten wir sagen_ der Kormoran muss ausgerottet werden- weil er die Asche ausrottet.... Lieber Astacus... Bitte antworten... und nicht nur- "ich weiss alles besser als die anderen.... "

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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von Tinca » Sa 2. Feb 2019, 12:17

Schilfhocker hat geschrieben:
Fr 1. Feb 2019, 19:19
Aktuell müssten wir sagen_ der Kormoran muss ausgerottet werden- weil er die Asche ausrottet.... Lieber Astacus... Bitte antworten... und nicht nur- "ich weiss alles besser als die anderen.... "
aus welchem Grund müssten die Kormorane wieder ausgerottet werden? Nachdem er seit langer Zeit ausgerottet war und endlich wieder da ist? Das Hauptproblem der Äschen ist die Klimaerwärmung, nicht der Kormoran. Diese können punktuell bei schlechten Gewässern einen grossen Einfluss haben, das war es dann.

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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von Mukki » Sa 2. Feb 2019, 18:40

Der Kormoran Bestand muss von den Jägern reguliert werden ,so wie es ja mit dem Wild auch gehandhabt wird .
Bei den dicht besiedelten Gebieten ist es anderst nicht mehr möglich die Natur es regeln zu lassen .
Wir sind unterdessen zu viele Menschen auf diesem Planeten und haben der Natur bereits Zuviel reingepfuscht darum kann sie sich auch nicht mehr so richtig selbst regulieren .
Der Mensch denkt doch immer er könne alles besser als die Natur ,was ein fataler Fehler ist .Er müsste lernen mit der Natur zu leben . Es werden ja schon unsere Nachbar Planeten erforscht und am liebsten auch schon besiedelt und dann natürlich auch manipuliert . Dabei gibt es auf unserem wunderbaren Planeten noch so viele Probleme die gelöst werden müssten !

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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von thoma49 » So 3. Feb 2019, 12:30

Hallo Tinca
1985 haben die Kormorane den Linthkanal in kurzer Zeit leergefressen, und du schreibst ,dass du froh bist dass der liebe Vogel endlich wieder
da ist!!
Der Vogel wird uns noch lange beschäftigen,solange er genügend Futter findet bleibt er da.
Sind die Gewässer mal dezimiert mit Fischen, wird er weiterziehen. Wir könnten ja mit unseren Steuergeldern in diesem Moment wieder
Besatzfische einsetzen !!!

Mfg thoma 49

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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von fischerlouis » So 3. Feb 2019, 23:20

Als der erste Kormoran durch den Konstanzer Trichter Mitte der 80er Jahre schwebte und sich auf einem Pfahl nieder liess, verliess ich (damals als Jungfischer) den Pulk der Felchenfischer um mir den Vogel aus der Nähe anzusehen. Damals hielt mich ein alter Fischer an und sprach: Fahr nicht zu nahe an den Kormoran ran, sonst haut er ab!
Nicht alle Fischer sind für die Ausrottung der Kormorane, aber es wäre angenehm, wenn man sich wieder über den Anblick erfreuen könnte, ähnlich wie beim Fischotter, Eisvogel oder Seeadler.
Wie läuft es eigentlich in der Schweiz ab, wenn man Unterstände in ein Gewässer einbringen will? Muss man dort auch Genehmigungen bei Behörden einholen?

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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von Dural » Mo 4. Feb 2019, 11:36

Ihr würdet eure Energie lieber in die Gewässer Renaturierung investieren, den Fischen und Fischer würde das mehr bringen.

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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von astacus » Mo 4. Feb 2019, 15:53

@Schilfhocker:

Was soll ich dir noch antworten? Was ich zu deiner Argumentation zu entgegnen hatte, ist gesagt und irgendwelche neuen Argumente sehe ich nicht.

Mukki hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 18:40
Der Kormoran Bestand muss von den Jägern reguliert werden ,so wie es ja mit dem Wild auch gehandhabt wird .
Bei den dicht besiedelten Gebieten ist es anderst nicht mehr möglich die Natur es regeln zu lassen .
Mukki hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 18:40
Der Mensch denkt doch immer er könne alles besser als die Natur ,was ein fataler Fehler ist .
Finde den Widerspruch :lol: :lol: :lol:
FISCHEN hat von Natur aus etwas mit ESSEN zu tun Bild

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Re: Was tun gegen Kormorane?

Beitrag von Mukki » Mo 4. Feb 2019, 19:47

Wie ich in meinem Beitrag bereits geschrieben habe meine ich das die Natur sich im Menschenleeren Urwald noch selber regelt .
Bei uns in den dicht besiedelten Gebieten ist das leider nicht mehr der Fall ,da muss es eben der Mensch regeln .
Noch etwas anderes , sind wir Fischer nicht blöd ? Wir bezahlen alle immer noch den vollen Kartenpreis für Fliessgewässer und Seen obwohl im Kanton Zürich nicht mehr auf Äsche gefischt werden darf und der ganze Fischbestand stark eingebrochen ist !
In der Privat Wirtschaft unvollstellbar , wenn ich meinen Mietern Einschränkungen in den Wohnungen machen würde und die Miete gleich beibehalten würde gingen alle vor die Schlichtungsbehörde und würden auf Mietreduktion pochen !
Wieso fordert niemand eine Preisreduktion für die Patente an ?
Bei uns an der Limmat wurde auch renaturiert und in diesen Gbieten darf jetzt neu nicht mehr gefischt werden ! Die Angelstrecke wird viel kürzer und die Angelkarte kostet immer noch gleich viel.
Der Kanton kann sich alles erlauben .

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