Fliegenfischen vs. Spinnfischen

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Loup
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Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von Loup » Do 22. Mär 2018, 12:12

Gerade den "Senf" von zuma gelesen. Da erwähnt er Swordfish. Also die letzten Zeilen von Swordfish gelesen.
Swordfish, ich erlaube mir, dir zu empfehlen, dass du in der letzten Zeile noch was änderst. Nach meiner Meinung fehlt beim Wort Fisch die letzten 2 Buchstaben = er. Würdest du das noch ändern bitte. Es wäre hübscher.
Gruss vom Murtensee
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til
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Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von til » Do 22. Mär 2018, 12:26

Bin nicht mit alem Einverstadne, was du schreibst Swordfish:
Also bei der Hakengrösse geht es weniger um den Durchmesser des Lochs, als um gelegentliche hässliche Verletzungen mit grossen Einzelhaken. So ein kleiner Fliegenhaken sitzt doch meistens irgenwo in der "Lippe", aber ein grosser Einzelhaken durchsticht auch mal die Backe einer kleinen Forelle in gefährlicher Nähe zum Auge. OK, mit einem grossen Streamer kann das wohl auch passieren. Ich fische auf Forellen wenn's erlaubt ist am liebsten mit einem Drilling, dem ich ein Fluke amputiert habe. Das gibt weniger Verletzungen als ein grosser Einzelhaken und lässt sich leichter lösen als eine dumm geschnappter Drilling.
Und Fische im Wasser landen und freilassen kann man eigentlich mit beiden Methoden etwa gleich gut. Ebenso sehe ich nicht, wie der Kontakt zum Köder beim Fiegenfischen direkter sein soll als beim Spinnfischen (vom Fischen mit Naturködern reden wir hier ja nicht). Und das feinere Gerät macht den Drill vielleicht etwas "weicher", dafür geht es dann auch länger, was wiederum schlecht für den Fisch sein kann.

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Swordfish
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Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von Swordfish » Do 22. Mär 2018, 12:59

Loup hat geschrieben:
Do 22. Mär 2018, 12:12
Nach meiner Meinung fehlt beim Wort Fisch die letzten 2 Buchstaben = er. Würdest du das noch ändern bitte. Es wäre hübscher.
Haha, der Satz würde tatsächlich auch mit einem 'er' funktionieren - aber die Aussage war ja gerade, dass für den Fisch der Drill beinahe der angenehmste Teil ist, wenn er anschliessend mit einem Tuch auf den steinigen Boden gedrückt wird, der Haken irgendwie rausgewurstelt und anschliessend in hohem Bogen zurückgeworfen wird.
There's a fine line between fishing and just standing on the shore like an idiot.

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Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Do 22. Mär 2018, 13:08

Die Fliegenrolle ist fast wie eine BC-rolle..

Also vom Kontakt her ist die Rolle sicher direkter als eine Stationärrolle....
Da hat swordfish 100% recht behalten!!

Längere drillzeit kann auch sehr schonend sein für den Fisch!! Da er nicht einfach durchs Wasser geschränz wird, somit knallt er im drill nicht gegen Steine oder Äste..

Oder ist dir das nicht schonend genug??
Mfg
:lol: Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener..

Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!!

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Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von astacus » Do 22. Mär 2018, 13:46

Das eine längere Drillzeit für den Fisch schonender sein kann, halte ich für falsch. Weder entspricht dies der gängigen Lehre, noch habe ich jemals entsprechende Studien gefunden, wo die längere Drillzeit die Überlebensrate des Fisches verbesserte.
FISCHEN hat von Natur aus etwas mit ESSEN zu tun Bild

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Andreas
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Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von Andreas » Do 22. Mär 2018, 17:44

Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Do 22. Mär 2018, 13:08
Längere drillzeit kann auch sehr schonend sein für den Fisch!! Da er nicht einfach durchs Wasser geschränz wird, somit knallt er im drill nicht gegen Steine oder Äste..

Oder ist dir das nicht schonend genug??
Mfg
Das bezweifle ich sehr, nur weil die Forelle länger gedrillt wird springt sie nicht weniger. Ich behaupte mal sogar das Gegenteil längerer Drill=mehr Sprünge=mehr Knaller.
Und wenn man sie immer wieder gehen lässt, wird es nicht besser. MMn lieber versuchen den Kopf über Wasser zu halten, dass sie scheller ermüdet durch den Sauerstoffmagel als dorch die Anstrengung.

Aber das hat eigentlich nichts mit der Technik zu tun sondern mit demjenigen hinter dem Gerät.
Und der ist meist das Problem.

Was mir wirklich einleuchtet was schonender ist wie von Kurt erwähnt ist das gefühlvolle aufnehmen einer stehenden Fliege von der Oberfläche.
Das relativiert sich aber sehr schnell sobald Streamer oder Nassfliegen in der Strömung ins Spiel kommen.


Lg

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Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Do 22. Mär 2018, 18:06

Ok..
Dann hald mal so formuliert...

Glaubt ihr echt wenn ich eine Forelle durchs Wasser schränze das ihr das besser bekommt als ein schonungsvoller drill???

Also schon nur wegen den Verletzungen die dabei entstehen glaube ich keine Sekunde daran das das dem Tier besser bekommt als wenn ich sie gezielt mit weniger druck duchs Wasser begleiten kann...

Nur mal abgesehen davon das das Tier eh schon gestresst ist vom Biss... Stress ist stress...
Egal ob vom Biss oder vom Drill...

Sauerstoffmangel wirkt sich ja auch nicht auf das Tier aus... Nein gar nicht... Und stressen wir es sie wohl kaum oder was???
Ich habe schon unzählige Forellen gefangen...
Und nicht jede Forelle spring!!
Bei mir ist bis jetz 1 Forelle drauf geganden im Drill...

Und die starb als sie gegen einen Stein knallte wegen der Strömung..

Klar ich halte die drillzeit so kurz wie möglich, wenn sie sich wehr an der Fliegencombo soll ich sie denn einfach raus prügel oder was...
Also ein gewissen feingefühl ist das a und o in meinen Augen!!

Und kein Drill ist wie der letzte oder der kommende.
Also kann man es auch nicht verallgemeinern.
Kommt auf Gewässer an wie man am besten mit dem Fisch umgeht.

Und nicht auf den Fisch...
Mfg
:lol: Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener..

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Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von Andreas » Do 22. Mär 2018, 19:26

Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Do 22. Mär 2018, 18:06
Ok..
Dann hald mal so formuliert...

Glaubt ihr echt wenn ich eine Forelle durchs Wasser schränze das ihr das besser bekommt als ein schonungsvoller drill???
Nein, das habe ich aber auch nicht gesagt. Du hast geschrieben eine längere Drillzeit kann schonender sein. "längere" habe ich so verstanden "länger als nötig" und nicht "länger als möglich".
Von durchs Wasser schränzen war nicht die Rede.
MMn so kurz wie möglich und so lang wie nötig.
Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Do 22. Mär 2018, 18:06
Also schon nur wegen den Verletzungen die dabei entstehen glaube ich keine Sekunde daran das das dem Tier besser bekommt als wenn ich sie gezielt mit weniger druck duchs Wasser begleiten kann...
Sehe ich auch so. Das entspricht meiner Ansicht nach so kuz wie möglich und so lang wie nötig.
Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Do 22. Mär 2018, 18:06
Nur mal abgesehen davon das das Tier eh schon gestresst ist vom Biss... Stress ist stress...
Egal ob vom Biss oder vom Drill...
Wenn der Drill wie oft zu sehen aber unnötig in die Läng gezogen wird, entspricht das mehr Stress. Die menge an Stress sollte man auch berücksichtigen. Sogesehen ist Stress nicht gleich Stress
Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Do 22. Mär 2018, 18:06
Sauerstoffmangel wirkt sich ja auch nicht auf das Tier aus... Nein gar nicht... Und stressen wir es sie wohl kaum oder was???
Ich habe schon unzählige Forellen gefangen...
Und nicht jede Forelle spring!!
Bei mir ist bis jetz 1 Forelle drauf geganden im Drill...

Und die starb als sie gegen einen Stein knallte wegen der Strömung..
Klar wirkt sich das auch auf den Fisch aus, es vehindert aber meiner Erfahrung nach die mechanischen Verletzungen durch Hindernisse im Wasser wenn sie ruhiger wird und kürzt den Drill Stress.
Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Do 22. Mär 2018, 18:06
Klar ich halte die drillzeit so kurz wie möglich, wenn sie sich wehr an der Fliegencombo soll ich sie denn einfach raus prügel oder was...
Also ein gewissen feingefühl ist das a und o in meinen Augen!!
Wie gesagt so war das nicht gemeint.
Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Do 22. Mär 2018, 18:06
Und kein Drill ist wie der letzte oder der kommende.
Also kann man es auch nicht verallgemeinern.
Kommt auf Gewässer an wie man am besten mit dem Fisch umgeht.
Und nicht auf den Fisch...
Mfg
Ja, und auf Gerät und Fischer. So gesehen ist bezogen auf das Treadthema mit einer FlYFiausrüstung nicht ein schonenderer Drill möglich weil er meist länger dauert. Wobei ein erfahrener schonender FlyFischer mit entsprechend passendem Gerät (genügend stark) auch sehr schnell den Fisch landet und umgehrt.
Es steht und fällt mit dem Fischer.

Bad Ass Fisherman
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Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Fr 23. Mär 2018, 07:19

Schluss endlich ist es ja so das wir Harmonieren mit dem Fisch und dem Gewässer.

Ich denke ich habe etwas an dir vorbei geschrieben.
Sorry.

Eigentlich sehe ich es ja nicht viel anders als du.

Und ja Stresshormone sind sogar messbar. Zu dem Punkt muss ich dir absolut recht geben. Da habe ich mich etwas vertan.

Der mit dem Sauerstoffmangel finde ich aber gleich etwas hart, danach muss du sie ja wider auf päppele bevor du sie wider gehen lässt??? Oder sehe ich das falsch?

Zum Thema:

Ich Fische beides, Fliege wie Spinning.
Was schlussendlich schonender ist liegt in der Hand die die Rute führt.
Auch Flyfischer können gravierende fehler machen wie Spinnfischer.
Am schonendsden ist es doch eh wenn man am Fluss durch spatziert und statt Rute ein Bierchen bei hat.

Man kann sich vom Kopf her zwar nicht so schön aus der Gesellschaft lösen aber manchmal reicht es mir die Forellen nur zu sehen und meine Welt ist in Ordnung.
Mfg
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Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von Gufi » Fr 23. Mär 2018, 07:42

der Meinung bin ich auch!
Es steht und fällt immer mit demjenigen hinter der Rute.
Schonend fischen fängt im Kopf an und nicht mit welcher Technik.
Was nutzt mir die Trockenfliege wenn ich den untermassigen Fisch verächtlich in hohem Bogen zurückwerfe...ebenso ein voll genommener Meps gr. 3 mit original Haken in einem Maul von einer
12cm bafo wo alle 3 haken das Maul regelrecht zugetackert haben?
Den einen störts und will was ändern und dann gibts noch die leidigen schwarzen schafe...
Es gibt Spinnfischer und Fliegenfischer ohne Gewissen.
Ach und da sind noch die möchtegern humanen Fliegenfischer die am Eröffnungstag von Kopf bis Fuss in Watbekleidung vor mir stehen und meine angelart kritisieren...
Damit sie anschliessend fröhlich mitten durch den Bach stampfend ihre streamer auswerfen können...

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Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von Schilfhocker » Fr 23. Mär 2018, 14:01

Trockenfliegenfischen ist nicht so schonend wie ihr denkt!!!! Die Trockenfliege ist zwar leicht- aber die Forelle inhaliert sie richtiggehend! Die liegt oft im Schlund.
Nur das Nymphenfischen ist sehr schonend- weil die Forelle sofort merkt, dass da was faul dran ist- sie spuckt die Nymphe sofort wieder aus, deshalb fasst der Haken meist im Mundwinkel- wenn man genügend schnell anhaut. Die trockene Fliege schlürft die Forelle genüsslich ein... warten... warten... dann anhauen.

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Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Fr 23. Mär 2018, 16:49

Schilfhocker hat geschrieben:
Fr 23. Mär 2018, 14:01
Trockenfliegenfischen ist nicht so schonend wie ihr denkt!!!! Die Trockenfliege ist zwar leicht- aber die Forelle inhaliert sie richtiggehend! Die liegt oft im Schlund.
Nur das Nymphenfischen ist sehr schonend- weil die Forelle sofort merkt, dass da was faul dran ist- sie spuckt die Nymphe sofort wieder aus, deshalb fasst der Haken meist im Mundwinkel- wenn man genügend schnell anhaut. Die trockene Fliege schlürft die Forelle genüsslich ein... warten... warten... dann anhauen.
Dem darf ich zustimmen.
Hast du gut erklährt, mercy!
Das deckt sich auf jedefall mit meinen Erfahrungen.
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Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von Andreas » Fr 23. Mär 2018, 17:15

Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Fr 23. Mär 2018, 07:19

Der mit dem Sauerstoffmangel finde ich aber gleich etwas hart, danach muss du sie ja wider auf päppele bevor du sie wider gehen lässt??? Oder sehe ich das falsch?
Ich weiss letzendlich nicht ob es der Sauerstoffmangel ist. Es funktIoniert jedenfalls.
Und nein, nach 1-2 Sekunden ziehen die friedlich davon.
Wir sprechen auch nicht von Minuten mit Kopf über dem Wasser, eher von ein paar Sekunden, da das auch nur im Nahbereich möglich ist.

Weiss gar nicht mehr woher ich das habe? Entweder vom Sana oder aus einem Fliegenfischerbuch.

Das "aufpäppelen" scheint mir eher bei überdrillten Fischen nötig. Drill bis der Fisch sich auf die Seite legt z.B.

Ah danke Schilfhocker, wieder was gelernt.

Schlammbarbe

Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von Schlammbarbe » Fr 23. Mär 2018, 18:06

Andreas hat geschrieben:
Fr 23. Mär 2018, 17:15
Weiss gar nicht mehr woher ich das habe? Entweder vom Sana oder aus einem Fliegenfischerbuch.
[/quote]

Hallo@Andreas, :shock: Wenn das von deinem SANA-Instruktor oder einem Fliegenfischerbuch kommt, das man Fische so Drillt, würde ich beide "verbrennen".
Für mich tönt das eher nach schlechten YouTube-Videos oder Mickey Maus (USA).
Bitte ahme das nicht nach, denn sie wissen nicht was sie tun.
MFG, Schlammbarbe.

PS: Das man mit einer Vollparabolischen Rute länger Drillt kann ich nicht unterschreiben. Das man mit einem "Stecken" den Fisch eher durch Ausschlitzen oder Materialbruch verliert hingegen schon. B.S.P. Ich Erinnere mich gut das mich vor 30 Jahren oder noch weniger lange, Wallerangler belächelten, mit meinen "Schwabelstöckchen". Heute schwören sie auf das Federn der Stösse und das schnellere ermüden des Fisches, mit weniger Kraftaufwand des Anglers. Fertig Output, soll kein Welsthema werden

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Re: Fliegenfischen vs. Spinnfischen

Beitrag von Andreas » Fr 23. Mär 2018, 22:15

Schlammbarbe hat geschrieben:
Fr 23. Mär 2018, 18:06
Andreas hat geschrieben:
Fr 23. Mär 2018, 17:15
Weiss gar nicht mehr woher ich das habe? Entweder vom Sana oder aus einem Fliegenfischerbuch.
Hallo@Andreas, :shock: Wenn das von deinem SANA-Instruktor oder einem Fliegenfischerbuch kommt, das man Fische so Drillt, würde ich beide "verbrennen".
Für mich tönt das eher nach schlechten YouTube-Videos oder Mickey Maus (USA).
Bitte ahme das nicht nach, denn sie wissen nicht was sie tun.
MFG, Schlammbarbe.
[/quote]
Wie bereits gesagt,ist nicht für den gesamten Drill gedacht. Eher für die letzten Meter/Sekunden zum in den Kescher führen. Und auch nicht so, dass der Fisch an der Schnur hängt. Nur ein sanftes Anheben.
Kommt übrigens aus dem Buch "Das ist Fliegenfischen" vom Hans Eiber.
Lg

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