Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

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Peakfish
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Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von Peakfish » Do 21. Sep 2017, 23:03

Liebe Fischer hier im Forum, ich bin nun seit 5 Jahren wieder regelmässig am fischen, vor allem in den Bergbächen des Kantons Bern.
Immer wieder musste ich Sachen sehen und hören bei denen ich am liebsten mein schönes Hobby an den Nagel gehängt hätte.
Oft sieht man Tippfischer, die von der Uferböschung herunter fischen und die kleinen Fische dann an Land reissen um sie abzuhaken oder zu vermessen.
Im Gespräch mit einem Fischer an einem kleinen Bergbach erzählt er mir er habe diese Saison schon 25 Forellen in diesem kleinen Gewässer gefangen.
Ich weiss von Fischern die in einem Bergbach über 50 Forellen fangen und abschlagen, sogar Fischer die gegen 200 Bachforellen fangen habe ich aus vertrauenswürdiger Quelle schon gehört.
Fischer die immer noch mit Vollpackungen prahlen in Fliessgewässern.
Man sieht Fischer die, die untermassigen Aeschen einfach im weiten Bogen zurück ins Wasser werfen, nachdem der Hacken an Land aus dem Mund gefummelt wurde.

Wenn ich an den statistischen Fangzahlenrückgang seit 1989 in unseren Bächen und Flüssen denke stösst es mir jedes mal sauer auf wenn ich solche Sachen sehe und höre.
Sollten nicht wir Fischer schon mal unseren Beitrag dazu leisten um diesen Rückgang nicht noch zu beschleunigen?

Wenn es so weiter geht muss ich meinen Kindern mal erzählen das ich in unseren Fliessgewässern mal noch Forellen gefangen habe und auch ab und zu sogar mal eine nach Hause nehmen konnte um sie zu essen, jetzt habe es aber leider keine mehr.

Für mich ist das Fischen ein Naturerlebnis mit allen Sinnen, bei dem man den Alltag hinter sich lassen kann und nicht in erster Linie mit dem Ziel möglichst viel Fisch nach Hause zu nehmen.
Ich wähle eine schonende Angelmethode, wate möglichst wenig (gar nicht bis Mai), fische nur wo ich die Fische schonend und allenfalls mit Schonkescher abhacken und zurücksetzen kann. Ich messe keine Fische vor allem Äschen nicht, im Zweifelsfall entscheide ich FÜR den Fisch.
Wähle die Fische, die ich allenfalls Verwerten will mit bedacht und nicht nur nach den Vorschriften.

Muss den immer alles mit Vorschriften und Regulierungen geregelt sein?
Damit appelliere ich an alle Fischer mit Verstand und Respekt vor der Natur und der Kreatur Fisch unser geliebtes Hobby zu betreiben, in einem Fischereiverein beizutreten und seinen Betrag an den Erhalt unserer Fische und deren Lebensraum zu leisten.

Ich hoffe mit diesem Beitrag den einen oder andern von euch zum nachdenken gebracht zu haben und wünsche euch in diesem Sinne viele schöne Stunden
in der Natur und am Wasser.

Peakfish

Bad Ass Fisherman
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Re: Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Fr 22. Sep 2017, 07:28

Hoi, leider ist es so und es zieh sich durch alle semester... Egal wie alt, Fauleeier hat es an jedem See div...

Ich mache das so... Ich gehe aufklähren auf die Persone zu und sage klar das das so, aus Respekt gegenüber dem Lebewesen, nicht geht!! Natürlich immer Sachlich und ruhig...

Bei uns am Greifensee hat es viele Kinder die ohne Eltern am Wasser sind, ohne sana und so...
Der umgang der meisten ist akzeptabel aber wenn einer von ihnen scheisse machte fanden es die anderen oft noch lustig und das auf kosten des Tieres...

Das sind Momente wo ich die Füsse nicht mehr stillhalten kann...
Also Rute zurseite und die Jungs mal zur Brust nemen, dass klapp oft super und im nach hinein angelten wir meistens zusammen.
Sie lernen dan wenigstens wie man es richtig macht und wenn sie das verstanden haben macht es ihnen immer noch spass.

Bei älteren semester ist da meist Hopfen und Malz verlohren... Da hört man dan schnell mal...
Du Schnabelseicher was wotsch mer verzelle....
Da weis auch ich, dass ist verlorene Zeit.
Aber wir haben ein Kontrollorgan und da darf ich als Zeuge aussagen. Und wenn die kommen sieht es für die Respektlosen meist schlecht aus in meiner nähe.

Da gebe ich gerne tips wer siich wie nicht an die Regeln hält und die Ranger schauen dan aus entfernung zu was abgeht. So bald er einen Regelverletztung sieht kommt er zurück und wir nehmen in gemeinsam hops!!
Mit Zeugenaussage und dem Wort der Kontrolleure hat er keine Chance mehr!!

Man kann fast jeden noch um erziehen, kommt immer auf das gegenüber an. Aber sobald eine Höhere Instanz am Wasser steht lernen sie es dan schon, früher oder später.

Wegen dem das Hobby an den Nagel hängen wäre sehr schade. Ich meine beim Pilzesuchen ist es das selbe...
Gewisse rennen durch den Wald und machen jeden Pilz kaput der herum steht, warum das bitte...
Gönnt man anderen den keine Pilze??

Wie du sieht, Idioten gibt es wie Sand am Meer..
Egal in welchem Hobby meistens liegt es an der Aufklährung oder der selbst infomierung, die oft nicht statt findet.. Egoismus ist da auch sehr passend..

Die trotz allem viel spass am Gewässer!!

Neben bei habe ich letztes Jahr gut 850Barsche erlegt in 3i Seeen, sind aber bis Februar alle verputz worde.
Und es hatte keiner das gefühl das ich jetzt ganze spots ausgefischt hatte. Liegt eben immer im Auge des Betrachters.
Mfg
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Re: Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von Swordfish » Fr 22. Sep 2017, 12:13

Ein super Post, Peakfish! Bin 100% einig.
Peakfish hat geschrieben:
Do 21. Sep 2017, 23:03
Muss den immer alles mit Vorschriften und Regulierungen geregelt sein?
JA. Ganz einfach weils Leute gibt, die nicht so denken wie du und ich.
Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Fr 22. Sep 2017, 07:28
Ich mache das so... Ich gehe aufklähren auf die Persone zu und sage klar das das so, aus Respekt gegenüber dem Lebewesen, nicht geht!! Natürlich immer Sachlich und ruhig...
Super! Ich mache dies auch sehr konsequent - von ganz Jung bis ganz Alt, egal ob Einzelperson oder Gruppe. Solange dies konstruktiv passiert ('Schau mal, so kannst du den Haken viel einfacher loesen' oder 'wenn du dir die wichtigsten Laengen als kleines Massband an die Rute malst, brauchst du gar nicht immer dein Messband hervorkramen') fuehlen sich die Leute nicht auf den Schlips getreten und lernen oft auch gerne dazu.
Wer bei mir aber nicht lernen will, der wird konsequent belehrt. Da kenne ich nichts. Das geht von Verzeigen bis Steine vor ihnen ins Wasser werfen.
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Re: Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Fr 22. Sep 2017, 15:31

Swordfish!! Wehe du meldest dich nicht wenn du in der Schweiz bist... Du musst mit mir ans Wasser!!

Ich gehe mittlerweile so weit, dass ich dafür bin, dass das Freiangelrecht ohne Sana nicht mehr ausgeführt werden sollte..

Aus dem einfachen Grund, dann wissen die meisten was sie tun.
Und diese Prüfung würde endlich mal einen Sinn ergeben.

Was bringt der Sana, wenn jeder x-beliebige ohne wisch eine Tageskarte lösen kann und sich dann wie die letzte Sau benimmt...

Die einen die ich schon gemassregelt habe hatten Tageskarten aber kein Plan was sie machten.
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Re: Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von Swordfish » Fr 22. Sep 2017, 15:51

Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Fr 22. Sep 2017, 15:31
Swordfish!! Wehe du meldest dich nicht wenn du in der Schweiz bist... Du musst mit mir ans Wasser!!
Haha :lol: Sehr gerne!
Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Fr 22. Sep 2017, 15:31
Ich gehe mittlerweile so weit, dass ich dafür bin, dass das Freiangelrecht ohne Sana nicht mehr ausgeführt werden sollte..
Richtig! Ist mir sowieso schleierhaft wo der Unterschied zwischen Freiangelrecht und Patentfischerei sein soll wenns um Tierschutz geht. Man mag argumentieren, dass der Patentfischer vermutlich oefters am Wasser ist, aber ist es nicht jeder einzelne Fisch wert richtig gehandhabt zu werden? Zudem ist es dem Fisch voellig egal, ob er von einem 6 jaehrigen Jungen auf den Betonboden fallengelassen wird oder ein 60jaehriger Amateur an seinen Kiemen herumdoktert.

Genau derselbe Schwachsinn bei der SANA-Ausnahme bei Tageskarten oder gar Wochenkarten. Ist ja nicht so, als waere das Misshandeln von Tieren nur bei Wiederholungstaetern oder ab einem laengeren Zeitraum strafbar... Paradebeispiele sind dafuer Forellenpuffs mit online Tageskarte :censored:
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Re: Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von zerolimits » So 24. Sep 2017, 10:46

Ich bin auch für "SANA" für alle, die angeln. Aber sind wir ehrlich - auch das SANA ist eigentlich ein Witz, der Fragenkatalog ist ja wirklich nicht schwierig bzw. jeder der halbweg einmal das Buch gelesen hat besteht den Test.
++ Gruss Zerolimits ++

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Re: Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Mo 25. Sep 2017, 07:14

Mit dem Sana hat wenigstens jeder ein Grundwissen mit am Wasser. Was Heute einfach dazu gehöhrt in meinen Augen.

Jeder Fisch gilt Heute als Wertfoll...
Da ja fast alle Bestände kaputt sein sollen.
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Re: Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von Spoli » Mo 25. Sep 2017, 09:21

Ich fische auch im Kanton Bern, vor allem in Bergbächen, aus berufliche Grunden leider nur ca 20-25 mal. Bis jetzt habe ich in der ganzen Saison nur 1 mal mit einem Aufseher getroffen, das passierte auch mitte in der Stadt Interlaken. Sonst hat mir noch keine Sau gefragt, was ich mache. Klar, vielleicht hat jemand schon mir beobachtet ohne ich das gemerkt habe, nur nicht die Papiere sehen wollte. Aber das glaube ich kaum. Ich finde einfach, es ist zu wenig kontrolle am Wasser. Es sind traumhafte Gewässer, wo ich am Ufer nur minutenlang nur stehe und den Naturerlebniss geniesse. Nachdem ist schon völlig Egal, ob ich Fische fangen kann oder nicht.

Aber wenn jemand mir erzählt, dass Leute ohne allem Respekt fischen gehen, nur dass die ihre Vollpackung haben können, macht mir traurig. Ich kann vorstellen, was sie mit Untermassigen Fischen tun. :censored:

Ich frage nur dann, wie kann das bitte in der Schweiz passieren??? Im Land der Weltweit von Naturschutz bekannt ist. Wo alles geregelt ist.

Wenn ich hier erstemal Fischen war, hatte fast Angst ob ich alles richtig mache. Ob ich alles dabei habe, was vorgeschrieben ist. Von Käscher bis Kugelschreiber.

Aber wenn niemand kontrolliert, wofür sind die viele Regeln? Ich verstehe dass hier jede Arbeit gut bezahlt werden muss, und der Budget ist eng, deswegen kann der Kanton nicht an jedes Gewässer einen Aufseher leisten.

Und wir sind nun bei der Frage, ob Patentsystem noch kontrollierbar ist. Wäre nicht besser wenigstens die kleinere Flüsse und Bergbäche/seen verpachten? In anderen Länder funktioniert der Vereinsystem ganz gut. Jeder könnte dann sich selber entscheiden, für wen sein Geld geben will, oder anders gesagt, wen will ich mit meinem Geld unterschtützen, welche Wasser werde ich am meistens befischen? Und die Vereine können entscheiden, wen wollen sie an Ufer lassen.

Die ganze Geschichte ist einfach traurig. :(

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Re: Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Mo 25. Sep 2017, 09:51

Ein Land das für seinem Naturschtz bekannt ist...

Bitte hör auf mit dem Mist!!!

Ist ja klar, wenn man schon Fast alles verbaut und zerstört hat muss man ja irgend wann mal anfangen zu Schützen...

Was denkst du wie unsere Schweiz vor ca. 60-80Jahren ausgesehen hat... Da hätte sich einiges mehr gelohnt zu schützen aber, erst wenn was am Ar... Ist weis man was man hatte... Und das will man jetzt zurück..

Geh mal in andere Länder... Irland, Schottland, Kroatien.... Da sieht man wie es aussehen könnte...
Bei uns ist das seit Jahren gelaufen, darum wird auch überall revitalisiert und renaturiert...

Und wer bezahlt das ganze, wohl nicht die die es Jahrzehnte vorher verbockt haben!!! Das sind wir und die kommenden Generatione...
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Re: Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von Spoli » Mo 25. Sep 2017, 11:06

Ausser die Schweizer Leute wissen nur wenige, was hier gelaufen ist. Was am Boden des Vierwaldstättersees liegt, wie alles verbaut ist, und es ist eher Revitalisierung und nicht Vorsorge.

Ich war noch nie in Schottland oder sonst in Grossbritannien, aber war schon in Kroatien, Slovenien, Transylvanien, und muss sagen, dass diese Länder wirklich etwas gut machen. (Vom Naturschutz her, ausser an der Drau)

Aber sie haben alles in kurzer Zeit vom Null aufgebaut. Vor 20 Jahren war in Kroatien noch Krieg. Ich wohne paar km von der Grenze, und als Kinder haben wir Abends die Waffen und Flugzeuge gehört. Sie haben alles zerstört, aber wieder aufgebaut.

Und in diesen Länder gibts Angelturismus. C&R Gewässer und Co. Jede Strecke hat seine Bewirtschafter, der Interesse hat, dass am Ufer alles so geht wie das gehen soll. Nicht die Büroleute sorgen für die Ordnung, und schicken ab und zu mal jemanden ans Wasser zum herumgucken, sondern die Einheimische die dort leben. Die von den Turisten leben.

Aber diese Länder haben auch Schwierigkeiten und ausgenutzte Gewässer, nur diese zeigen sie nicht in der erster Linie. Das sieht man auch nur wenn man dort lebt.

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Re: Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Mo 25. Sep 2017, 12:02

Ja und ich Lebe in der Schweiz..

Habe viel Karten gesehen wie es mal war, dank Hochwasserheucheleien sieht es heute einfach zum heulen aus bei uns...

Warum der Natur ihren Platz nicht einfach lassen...
Wenn die Natur ihren platz braucht nimmt sie ihn sich einfach wieder, egal ob der Mensch da ist oder nicht..

Und ja, schön... Wir Schweizer habe es mal wieder geschafft uns im Ausland bei den nicht wissern schön zureden... Kann es das sein???
Ist doch reine Heuchelei!!

Vorbilder sind ganz klar Deutschland, Österreich und vieles im Balkan... Dafür sprechen schon nur die Fischbestände.. Was bei uns fast alles auf der Rotenliste steht.
Mfg
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Re: Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von Chnuschti » Mo 25. Sep 2017, 14:06

Danke

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Re: Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von Swordfish » Mo 25. Sep 2017, 19:47

Chnuschti hat geschrieben:
Mo 25. Sep 2017, 14:06
Danke
?
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Re: Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von Raubfisch234 » Di 26. Sep 2017, 17:07

Bitteschön :lol: für was auch immer

Aber ja finde auch, in der Schweiz könnte und müsste man mehr für die Natur machen. Am effektivsten wäre immernoch wenn man sich völlig raushaltet aus der Natur, nicht immer mehr verbauen und immer mehr Menschen. Viele Bäche die heute aufs übelste verbaut sind oder turbiniert werden, müssten renaturiert werden. Schadstoffe im Boden sind ebenfalls ein grosses Problem denke ich als völliger Laie. Und was sicher auch helfen würde bei uns Fischern: Bleiverbot. Aber wie gesagt, bin kein Chemiker/Biologe.

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Re: Fischen mit Verstand und Respekt vor der Natur

Beitrag von danica » Di 26. Sep 2017, 17:39

@Peakfish

Danke, du sprichst mir aus der Seele...........

Gruss Philipp

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