Fariopirsch im Februar

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davidoff
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Re: Fariopirsch im Februar

Beitrag von davidoff » Fr 2. Feb 2018, 15:44

Der Stucki Brauen wäre auch noch was :)
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Andreas
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Re: Fariopirsch im Februar

Beitrag von Andreas » Fr 2. Feb 2018, 18:49

Hier noch mein Senf

Ich fische meist mit Spinner auf Bafos, immer mit Einerhaken und kann die Gefahr des Auschlitzens nicht bisher nicht teilen. Hingegen den Drilling im Mund gab es anfangs schon, zum Glück bei einer Massigen. Mit einerhaken kann ich noch im Wasser ohne die Forelle zu berühren abhaken.
Muss dazu aber sagen, dass ich eigentlich ausschliesslich mit dem Strom fische und somit nicht gegen die Strömung drillen muss.

Spinner verwende ich Brauen gr2, Mepps Comet gr.3 und Bluefox Vibrax gr. 2 od. 3, einfach weil diese 3 beim stromab einkurbeln zuverlässig zu drehen beginnen.

Im Frühjahr sind die Forellen noch sehr träge und machen keine weiten Wege um einen Köder zu attakieren mMn, also wenn man eine will muss der Köder zu ihr sie wird kaum aus dem Versteck geschossen kommen.
Das heisst Bodennah anbieten, der Köder muss zum Standplatz.

Standpläze der Grossen: Mir half es zu überlegen was eine Forelle braucht. Essen, Schutz und ein Platz der möglichst wenig Kraft braucht um in der Strömung zu stehen.

Also in Gumpen unter den Einläufen, in den Ausläufen und an Strömungskanten zB, direkt oberhalb den Gumpeneinläufen, hinter Steinen und Hinternissen
unter unterspühlten Ufern, tiefere Ausspühlungen u.v.m.

Ich denke das wichtigste für Erfolg beim Bachfischen ist das beobachten des Gewässers.

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Re: Fariopirsch im Februar

Beitrag von dominic.gnaegi.15 » Fr 2. Feb 2018, 19:28

Vielen Dank für all eure Antworten bezüglich den Forellen 8) .

Da bei uns seit diesem Jahr die Forellenschonzeit erst am 1. März (statt 1. Februar) aufgeht, muss ich mir die Zeit anders überbrücken. Würde es deshalb gerne auf Barben probieren. Mit welcher Methode, an welcher Stelle und mit welchen Ködern würdet ihr es jetzt anfangs der Saison probieren. (Auf Barben fische ich auch an der Sitter)

gruss dominic

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Re: Fariopirsch im Februar

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Mo 5. Feb 2018, 09:25

Andreas hat geschrieben:
Fr 2. Feb 2018, 18:49
Ich fische meist mit Spinner auf Bafos, immer mit Einerhaken und kann die Gefahr des Auschlitzens nicht bisher nicht teilen. Hingegen den Drilling im Mund gab es anfangs schon, zum Glück bei einer Massigen. Mit einerhaken kann ich noch im Wasser ohne die Forelle zu berühren abhaken.
Muss dazu aber sagen, dass ich eigentlich ausschliesslich mit dem Strom fische und somit nicht gegen die Strömung drillen.
Hei Andreas
Ich fische gerne gegen den Strom.
Schau, ich habe auch nie bis sehr selten probleme mit dem Drilling... Mit dem Einzelhaken hatte ich viel mehr Probleme. Aber evt haben wir eifach die stärkere Strömung bei uns.
Ich habe schon div grosse Forellen in der Hauptströmung verlohren genau wegen dem Einzelhaken... Und ein paar Tage später hatte ich das selben Tier an der selben stelle erlegt, mit einem Tiefen riss in der Backe. Das war zu 100% von meinem Haken...

Neben bei ist es fast nur Logisch das ein Fisch auf einem drilling mehr Halt hat als auf einem Einzelhaken.

P.S. Habe auch trotz drilling viele fische direkt im Wasser abhängen können.
Je nach Biss gebe ich dir aber recht. Mit der Fliege bin ich auch viel schneller beim abhaken, da stehe ich aber im Wasser und gehe der Hauptströmung etwas aus dem weg.
Mfg
:lol: Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener..

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Re: Fariopirsch im Februar

Beitrag von Swordfish » Mo 5. Feb 2018, 09:49

dominic.gnaegi.15 hat geschrieben:
Fr 2. Feb 2018, 19:28
Würde es deshalb gerne auf Barben probieren. Mit welcher Methode, an welcher Stelle und mit welchen Ködern würdet ihr es jetzt anfangs der Saison probieren. (Auf Barben fische ich auch an der Sitter)
Hallo Dominic

Mach doch hierfür ein neues Thema auf, bitte. Dann können wir dir hier weiter Tipps zur Fariopirsch geben und die Barbenangler unter uns können direkt auf deinen neuen Thread klicken.

P.S. Gibt wohl kaum einen derart effizienten Köder auf Farios wie den Löffel/Spinner. Aber wenn sich viele hungrige Jungfische im Fluss tümmeln, werden sich diese den Köder zuerst schnappen. Da empfiehlt es sich eine Nummer grösser zu fischen. Du könntest z.B. mal dem Ryuki Spearhead ne Chance geben, der speziell für die CHer Bergbäche/Flüsse entwickelt worden ist. Der flache Wobbler sinkt auf den Gewässergrund und kann so fast in jeder Wassertiefe gefischt werden. Übrigens brauchst du keine Angst vor grösseren Ködern zu haben - ich würde dir die Versionen in 70 oder 80mm empfehlen.
There's a fine line between fishing and just standing on the shore like an idiot.

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dominic.gnaegi.15
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Re: Fariopirsch im Februar

Beitrag von dominic.gnaegi.15 » Mo 5. Feb 2018, 17:33

Vielen Dank für den Ködertipp, Swordfish.
Ich werde also einen neuen Tread eröffnen für die Barben :D

Tipps zur Forellenfischerei im März und speziell für 30+ Forellen sind weiterhin gefragt :D

Gruss und petri
Dominic

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