Steckerlfisch

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Loup
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Steckerlfisch

Beitrag von Loup » Mi 17. Jun 2009, 16:57

Ich möchte Steckerlfisch machen. Dazu meine Frage. Wer hat schon Steckerlfisch gemacht mit Felchen (Renken) und was für Erfahrungen habt ihr gemacht. Gut eignet sich ja die Makrele, wegen des Fettes und der festen Haut, möchte aber einen Versuch machen mit Süsswasserfischen.

Denke die Frage kann mir am besten die deutsche Fraktion vom FF beantworten.

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Rolf
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Re: Steckerlfisch

Beitrag von Rolf » Mi 17. Jun 2009, 17:02

Hallo Loup,

Steckerlfisch mit Felchen schmeckt hervorragend :!:

hier ein feines Rezept :wink:

http://felchenforum.ch/viewtopic.php?f=21&t=514
Gruss Rolf

Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!

Reverend

Re: Steckerlfisch

Beitrag von Reverend » Mi 17. Jun 2009, 17:13

Hervorragend geeignet sind auch Forellen und Saiblinge.
Ich lege sie vor dem Grillen immer in die gleiche Würzbeize ein wie fürs Räuchern.
Das ergibt dann gut durchgewürzte Fische, ohne dass durch Gewürze auf der Fischhaut zuviele Bitterstoffe beim Grillen entstehen.
Gegrillt werden die Steckerlfische über einer nicht zu scharfen Holzkohleglut. (Bier zum Löschen bereithalten!) Sie müssen gemächlich garen - damit die Haut nicht verbrennt.
Beim Grillen werden sie immer wieder mit zerlassener, mit Paprika und etwas Salz und Pfeffer gewürzter Knoblauchbutter bepinselt. Das ergibt eine schöne, knusprige Fischhaut.

Helmut

Re: Steckerlfisch

Beitrag von Helmut » Mi 17. Jun 2009, 18:43

Eigentlich ist ja schon fast alles gesagt :wink:
Felchen, Forellen, Saiblinge, Egli usw. eignen sich gleichermaßen gut zum Steckerlfisch machen. Beim Gewürz, gibt es ein spezielles das extra für Steckerlfisch gemischt wurde.
Weiß aber leider nicht mehr was das für eines war. Es geht aber genauso gut mit Salz und Pfeffer :wink:

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tom66
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Re: Steckerlfisch

Beitrag von tom66 » Mi 17. Jun 2009, 20:05

Als Steckerlfisch ist sicher auch so eine richtig schleimige, stinkende Brasse aus dem Bielersee geeignet die müsste man nicht mal mehr würzen :mrgreen:

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Loup
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Re: Steckerlfisch

Beitrag von Loup » Mi 17. Jun 2009, 20:17

tom66 hat geschrieben:Als Steckerlfisch ist sicher auch so eine richtig schleimige, stinkende Brasse aus dem Bielersee geeignet die müsste man nicht mal mehr würzen :mrgreen:
Steckerlfisch ist eigentlich etwas ganz feines, was man von deiner Antwort und Idee nicht gerade sagen kann.
Aber ich habe ja schon in der Frage eher die deutsche Fraktion angesprochen.
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Re: Steckerlfisch

Beitrag von tom66 » Mi 17. Jun 2009, 20:54

@loup

war ja nur als spass gedacht :D

Reverend

Re: Steckerlfisch

Beitrag von Reverend » Mi 17. Jun 2009, 21:42

Übrigens, Helmut,
auf dem Rosenheimer Herbstfest beim Loferer hatte ich auch schon mal einen Zander als Steckerlfisch gegessen.
War nicht schlecht, wenngleich ein bisschen trocken. Zanderfilets in Butterschmalz rausgebraten sind freilich besser.

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Re: Steckerlfisch

Beitrag von Loup » Mi 17. Jun 2009, 23:12

Gibt es eine Idealgrösse für die Fische. In welcher Grösse werden die denn auf den Festen in Deutschland angeboten?
Ich denke mir so ca. 200 bis 250 g, wäre wohl ein gutes Gewicht, was glaubt ihr?

Loup
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Reverend

Re: Steckerlfisch

Beitrag von Reverend » Do 18. Jun 2009, 00:19

Genau: Portionsfische von 30-40cm sind am Besten.

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Re: Steckerlfisch

Beitrag von habakuk » Do 18. Jun 2009, 08:43

yummy - ich freu mich schon loup!
Darf ein Vegetarier Schmetterlinge im Bauch haben?

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Salzachfischer

Re: Steckerlfisch

Beitrag von Salzachfischer » Mi 10. Dez 2014, 14:49

Wer kennt sie nicht, von keinem Kirtag oder Herbstfest sind sie wegzudenken, diese herrlich, schon von weitem duftenden Steckerlfische. Auf diesen Festen werden meist, Makrelen, Saiblinge, oder Forellen dazu verwendet. Wobei bei mir immer die Wahl auf eine Makrele fällt. Dieser etwas fettigere Meeresbewohner läßt sich durch seinen höheren Fettgehalt besonders gut zum grillen über dem Holzkohlenfeuer verwenden. Aber auch die Forellen und Saiblinge haben Ihre Freunde. Wenn man in Ostösterreich entlang der Donau fährt werden auch Donaufische wie Nasen und Barben als Steckerlfische angeboten. Diese aber sehr grätenreichen Fische müssen vor dem grillen im 2 mm Abstand geschöpft ( eingeschnitten ) werden. So verbraten sich die kleinen Muskelgräten.

Zubereitung:Die frischen Fische zuerst säuberlichst auswaschen und dann schröpfen. Weißfische im Abstand von 2 mm, Makrelen alle 2 cm. Bei Forellen und Saiblingen kann man auf das Schröpfen verzichten.Die Fische hernach aus einer Gewürzmischung aus Pfeffer, Salz, etwas Paprika und der Gewürzmischung VEGETA gut innen und außen einreiben. Die Fische nun eng aneinandergelegt 12 Stunden an einem kühlen Ort durchziehen lassen. Dann sind die Fische grillbereit und können auf die schon vorbereiteten Steckerl aufgespießt werden. Dazu reicht man frisches Schwarzbrot und eine Maß Bier.

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