Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

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fabe
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Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von fabe » Mi 12. Nov 2014, 23:36

Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Zurück in den Yukon. Ein ausführlicher Reisebericht von meiner Yukon und Alaska Reise Anfang Juni bis Anfang August 2014

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Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung. 10 Wochen Fischen und Kanufahren im Yukon und in Alaska. Natürlich alles auf eigene Faust. Am 1. Juni ist es endlich soweit. Nach fast 10 Jahren stehe ich wieder auf kanadischem Boden.

Es ist noch sehr früh in der Saison. Die meisten Seen im Yukon Territory sind erst seit kurzer Zeit eisfrei. Die Flüsse führen alle noch Hochwasser von der Schneeschmelze.
Die Temperaturen sind diesen Frühling aber schon recht hoch. Tagsüber klettert das Quecksilber auf gut 20 Grad, die Morgenstunden hingegen, mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, noch recht frisch. Das Beste aber sind die endlosen Tage. Hier oben, knapp unterhalb des Polarkreises, scheint die Sonne gute 19 Stunden. Dunkel wird es eigentlich nie so richtig. Das heisst natürlich Fischen rund um die Uhr.
Auch die Tiere und Pflanzen profitieren von diesen Rahmenbedingungen. Die Natur explodiert in dieser Zeit förmlich!

In den Seen beginnen sich die Flachwasserbereiche markant aufzuwärmen. Hechte (Northern Pike) lauern in grosser Zahl den Weissfischschwärmen im warmen Wasser auf. Kanadische Seesaiblinge (Lake Trout) ziehen in Schulen von ca. 10, zum Teil kapitalen Fischen, in Tiefen bis 10 Meter umher und schlagen sich die noch leeren Mägen voll. Ein Anblick der mir heute noch Zittrige Hände beschert…
An Kanutouren auf den Flüssen ist noch nicht zu denken. Die Wasserpegel sind noch zu hoch. Deshalb ziehen wir zuerst mit dem Wohnmobil durchs Land und fischen hauptsächlich in den unzähligen Seen.

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Sonnenuntergang kurz vor Mitternacht

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Auf Lake Trout vom Kanu aus

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Schönheit aus der Tiefe. Ein ca. 65er Laker hat den Len Thomson genommen

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Mein erster Hecht auf den selbstgebundenen Streamer

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Übernachtungsplatz im Hechtparadies

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Kampfstarke Äschen findet man in jedem Bach - des Fliegenfischers Traum!

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In den Pools unterhalb der "Brücken" sind die Chancen auf Äschen besonders gross...

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Es gibt wohl kaum einen schöneren Fisch als die Lake Trout

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Sie sehen nicht nur schön aus, meiner Meinung nach der leckerste Fisch überhaubt. Smoked Lake Trout sandwich.... unbeschreiblich

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Ein Blacky kaut genüsslich das saftige Frühlingsgrün



Mittlerweile haben sich die Wasserpegel in den Flüssen beruhigt. Das wahre Abendteuer kann endlich beginnen. Wir geben das komfortable Wohnmobil ab und machen uns schwer beladen mit Kanu, Ausrüstung und Esswaren für 3 Wochen auf den Weg nach Mayo. Mit einem Cessna Wasserflugzeug lassen wir uns an den Clark Lake ausfliegen. Der halbstündige etwas ruppige Flug bringt uns an den Ort unserer Träume. Fern ab der Zivilisation und nur mit dem Wasserflugzeug zu erreichen. Die Pilotin meint, sie fliegen im Schnitt nur drei Mal pro Jahr hier her. Die Chancen stehen also gut, dass wir während des ganzen Trips keine anderen Leute sehen werden. Und so wird es dann auch sein.
Schon im Landeanflug stelle ich mit Freude fest, dass dieser See förmlich nach Hecht riecht. Die Landung glückt trotz starkem Wind butterweich und schon bald ist unsere gesamte Ausrüstung ans Ufer getragen.

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Ankunft am Clark Lake

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Auf wiedersehen...

Sie startet den Motor, hebt ab, zieht nochmals eine Schlaufe über unseren Köpfen und das Motorengeräusch verstummt. Noch nie habe ich eine solche Stille erlebt. Es ist ein unglaubliches Privileg an diesem Ort zu sein.
Schnell das Camp aufbauen und das Material verstauen. Ich kann es kaum erwarten, den Hechtbestand zu überprüfen.

Doch zuerst läuft’s harzig. Nur vereinzelt beissen ein paar Jacks (kleine Hechte). Und nun auch noch das: ein halbstarker Hecht spuckt vor meinen Füssen den Köder aus, der schwere Len Tompson Blinker knallt in den Blank meiner Spinnrute und beim nächsten Fisch bricht sie. Frustriet kehre ich zurück ins Camp. Alle Reparaturarbeiten scheitern.
Doch es kommt noch besser: unser Kanu, ein Grabner Adventure Luftboot, muss ja noch aufgebaut werden. Die Doppelhubpumpe (Made in Italy…) verweigert ausgerechnet jetzt den Dienst. Nach etwas Basteln müssen wir das Boot mit einer undichten Einhubpumpe aufblasen. Das Ding ist jetzt so ineffizient, dass wir den ganzen Tag brauchen bis das Boot startklar ist.

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Perfekte Stille

Dafür habe ich mittlerweile die Hechte gefunden. Direkt vor unserem Camp scheinen sie an einer Kante zu stehen. So etwas habe ich noch nie erlebt. Alle 5-10 Würfe steigt ein Hecht ein. Die 1m Marke kann ich zwar nicht knacken, doch bei vielen Fischen fehlt nicht mehr viel.

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gefrässige Biester

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Die 5 Diamonds Blinker sind am fängigsten

Doch so schön es hier auch ist, ewig können wir nicht bleiben. Es warten noch über 500 Flusskilometer auf uns. Über ein System von Bächen und kleinen Seen gelangen wir schliesslich an den Beaver River. Ein kleiner, klarer Fluss mit guter Strömung. Hechte findet man hier nur noch in den alten Wasserläufen. Dafür gibt es einen hervorragenden Bestand an Arctic Grayling (Arktische Äsche). Wir haben für diese Tour absichtlich etwa doppelt so viel Zeit eingeplant wie nötig. So bleibt reichlich Zeit zum Fischen, Faulenzen, Kochen und Backen.

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Hinter vielen Kurven versperren umgestürzte Bäume den Weg. Knochenarbeit.

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Lake Whitefish, ein verwandter unserer Felche auf CDC Spent

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Knapp an der 50cm Marke vorbei. Wunderschöner Äschenbock auf Rehhaarsedge

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Äschen sind fixer Bestandteil unserer Diät

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Dinner

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Der Unterlauf des Beavers ist ein idealer Wanderfluss

Die Tage vergehen wie im Flug. Der Beaver mündet in den riesigen Stewart River. Leider führt dieser stark getrübtes Wasser. Fischen ist hier nur in den Mündungsbereichen der Zuflüsse möglich.
Nach gut 3 Wochen erreichen wir Steward Crossing, den Endpunkt unserer Flussreise. Obwohl technisch nicht der schwierigste, war dies sicher der eindrücklichste Fluss den ich im Yukon befahren konnte. Etwas wehmütig reisen wir zurück nach Whitehorse. Doch die Zivilisation hat auch ihre Vorzüge. Hier gibt’s kaltes Bier und Burger! Eine willkommene Abwechslung zu Fisch.

Mit einem Mietauto geht’s nun bequem in die etwas höher gelegenen Gebiete des Yukons. Die Fischerei hat sich etwas verändert. Die Hechte wollen nicht mehr so recht beissen. Dafür die Graylings und Rainbows umso mehr!

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Die schlanken, bis 50cm langen Rainbows geben richtig Gas! Ein 18er Vorfach reicht nur knapp. Gassi gehen an der Fliegenrute um den Fisch nicht zu verlieren... Die Rainbows sind hier übrigens geschützt und müssen zurückgesetzt werden.

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Sail Fish of the North werden sie hier genannt. Jetzt verstehe ich wieso.

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Perfektes Camp

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Lake Trout

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lecker

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Die Laker sind nun gut genährt und unglablich stark

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Feiste Lake Trout

Nach einer weiteren Kanutour auf dem gemütlichen Teslin River schliessen wir die Reise mit einem Trip nach Alaska ab.

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Irgendwo auf dem Alaska Hwy

Ein starker Kontrast zum einsamen Yukon. Alles was von der Strasse aus erreichbar ist, ist stark überlaufen. Dafür ist Landschaft überwältigend - die Fischerei ebenso. Wenn nur nicht so viele Leute da wären… Tiefschlag war der Kenai/Russian River. Ich habe es zwar gehört, wollte es aber nicht glauben. Combat Fishing nennt sich das hier. Schulter an Schulter stehen die Angler. Alle 2 Meter steht einer und holt sich sein Fanglimit von 3 Sockeys. Da will ich nicht fischen. Etwas frustriert fahren wir weiter. An den Flüssen die fürs Lachsfischen nicht freigegeben sind, geht’s ruhiger zu. Zwar wird es noch nichts mit dem Lachs, dafür gibt’s Dolly Varden. Diese Saiblinge stehen hinter den laichenden Lachsen und sind mit einem Lachseiimitat an der Fliegenrute sehr gut zu Fangen. An der 5er Rute in der starken Strömung, machen diese schönen Fische ordentlich Dampf!
Will man den Massen etwas ausweichen muss man Wandern. Die meisten Amis sind doch eher geh faul und so finde ich schlussendlich doch noch einen Flussabschnitt nur für mich allein.

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Die Rotlachse sind da und mit ihnen auch die vielen Leute und Bären

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Ein echtes Schauspiel. Besser als TV

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Endlich habe ich ein einsames Pool gefunden

Die Lachse stehen hier zwar nicht so dicht, doch ich muss den Pool nur mit einem vorbeistreifenden Schwarzbären teilen. Mit gut sichtbaren Fliegen an der fast sinking Schnur versuche ich es auf die Rotlachse. Da besonders diese Lachse im Süsswasser kaum mehr zum Beissen zu bringen sind, muss ihnen die Fliege regelrecht ins Maul driften. Als Schnur, Vorfach und Fliege endlich stimmen geht’s Schlag auf Schlag. Glücklich kann ich meinen ersten Rotlachs an der Fliegenrute landen. Leider hatte ich bei der Fliegenrute etwas gespart. Die Greys GS 8er Rute bricht kurz darauf. Doch was soll’s. Es ist der letzte Tag am Wasser. Morgen geht’s zurück in die Schweiz und ich konnte mir den Traum vom Lachs an der Fliegenrute erfüllen.

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Die meisten Lachse sind schon im Laichkleid

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Eindrückliche Küstenwanderung in Seward

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Riesen Jigs für Ling Cod und Hailbut. Hochsee-Charter Tour. Spannend, aber nicht ganz meine Fischerei.

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Die Heilbutte liesen nicht lange auf sich warten

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Mit der Fliegenrute im Fijord vor Valdez auf Pink Salmon

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Die frischen Pinks aus dem Salzwasser sind ganz akzeptabel auf dem Teller


Rückblickend muss ich sagen, dass mir der Yukon mehr zusagt als Alaska. Klar, wer Lachse fangen will, wird hier gut bedient. Doch das Gesamtergebnis im Yukon ist unerreicht. Es ist ein echtes Privileg, 10 Wochen in einer der letzten wirklich wilden Regionen der Welt verbringen zu dürfen. Von den Erinnerungen werde ich noch lange zehren.
Yukon ich komme wieder!

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Rolf
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Re: Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von Rolf » Do 13. Nov 2014, 07:34

Hallo Fabe,

vielen Dank für den Bericht und die wunderschönen Fotos - von Fischer für Fischer!
Gruss Rolf

Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!

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Re: Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von luke_sh » Do 13. Nov 2014, 08:21

Absolute Traumreise und coole Fotos, danke für den Bericht.

LG und einen schönen Tag.

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Re: Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von tom66 » Do 13. Nov 2014, 08:23

Hi Fabe

Besten Dank für den ausführlichen Bericht den ich regelrecht verschlungen habe. Tolle Bilder und noch schönere Fische, Herz was willst Du mehr.

LG

Tom66

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gonefishing
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Re: Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von gonefishing » Do 13. Nov 2014, 09:34

Hammerbericht und tolle Fotos, da bekomme ich gleich Fernweh und es kribbelt in den Fingern.
So ein Flusstrip mit dem Kanu durch die Wildnis reizt mich auch sehr. Wobei, mit fischigen Fingern alleine im Zelt im Bärenland, da hätte ich ein etwas mulmiges Gefühl. Vielleicht doch besser wieder nach Patagonien... ;-)

Vielen herzlichen Dank für den aufwendigen und tollen Bericht!
Gruss, Mattu

Anstatt zu jammern dass wir nicht all das haben was wir wollen sollten wir dankbar sein dass wir nicht all das bekommen was wir verdient hätten. (Dieter Hildebrand)

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Re: Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von Raubfisch234 » Do 13. Nov 2014, 10:07

Hallo fabe

Danke für den super Bericht und die schönen Fotos. Die "Lake Trouts" (bei uns auch Namaycush, Kanadische Seeforelle, Kanadischer Seesaibling und in Amerika teilweise Mackinaw genannt) sind wirklich auch meine Favoriten vom Geschmack her. Auch bei uns in der Schweiz wachsen sie in teils kargen, hochgelegenen Bergseen zu sehr respektablen Grössen heran. Zu meiner Freude werden sie auch wieder in Graubünden besetzt :wink:


Hier noch ein Bild von meinem Abschlusstag dieses Jahr mit einer dicken 44er und mageren 45er:
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Honorus

Re: Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von Honorus » Do 13. Nov 2014, 10:35

Wahnsinn ich erblasse vor Neid. Tolle Bilder. 8)

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Re: Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von JJwizard » Do 13. Nov 2014, 12:08

Traumreise! Danke für Deine herrlichen Einblicke! :up: :up: :up:

Tight-lines
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Re: Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von Basler-Felchen-Pimper » Do 13. Nov 2014, 12:21

Hammerberich und Bilder!!
Vielen Dank fürs Teilen :D
Gruss Marco

GTHunter

Re: Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von GTHunter » Do 13. Nov 2014, 12:37

Toller Bericht- vielen Dank! Hast's geschafft, dass ich hier am Arbeitsplatz für einen kurzen Moment die Nachwehen von den Bierchen gestern Abend vergessen konnte :P

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Re: Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von zerolimits » Do 13. Nov 2014, 20:42

Just wow - hab mir die Bilder und den Bericht schon zum 3. Mal angesehen
++ Gruss Zerolimits ++

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Re: Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von Köfi24 » Do 13. Nov 2014, 21:07

WOW Wunderschöne Bilder!
Die Färbung der Grayling sind unglaublich schön!
Einmal im Leben muss ich einfach auch mal in Alaska gewesen sein.
„Ist mir doch egal, wer dein Vater ist! Solange ich hier angle, läuft keiner übers Wasser!“

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Re: Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von Klapsi » Do 13. Nov 2014, 21:16

Vielen Dank fürs Teilen!
Animiert zum Täumen dieser Bericht ;-)
:v: :D
Gruss
Tom
---> http://expeditom.com/ <--- :D

Das Wichtigste beim Angeln sind lange Arme, damit man zeigen kann, wie groß der Fisch war!

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Re: Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von Züriseekalmar » Do 13. Nov 2014, 21:47

Hallo Fabe, von sowas träume ich, seit ich aus Finnland zurückbin. Darf ich fragen, ob du das alleine durchgezogen hasst, oder ob das einer kostspieligen Führung unterlag?

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fabe
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Re: Reisebericht Yukon-Alaska Reise Sommer 2014

Beitrag von fabe » Do 13. Nov 2014, 22:53

Vielen Dank für die positiven Rückmeldungen.
Züriseekalmar hat geschrieben:Hallo Fabe, von sowas träume ich, seit ich aus Finnland zurückbin. Darf ich fragen, ob du das alleine durchgezogen hasst, oder ob das einer kostspieligen Führung unterlag?
Wir waren zu zweit ohne Guide oder sonstiges. Einzig der eine Tag Heilbuttfischen in Alaska war geführt. Transporte sind recht teuer. Obwohl es sich bei unserem kurzen Buschflug bei rund 600 Franken in Grenzen hielt.
Einmal im Busch kannst Du keinen Rappen mehr ausgeben :D

Campermieten sind schon happig. Ein normaler PW hingegen kriegst Du wirklich günstig. Campingplätze und Lebensmittel sind einiges billiger als in der Schweiz.

Ich habe mein eigenes Kanu aus der Schweiz mitgenommen. Normale Tourenkanadier können aber auch da oben gemietet werden (glaube ca. 35$ pro Tag)

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