Rhein-Erfahrungen / Tipps

Beschreibungen von Flüssen und Flussabschnitten.
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Martin
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Beitrag von Martin » Di 5. Jun 2007, 08:02

In Basel gibt es die bestimmt.
Gruss Martin

Es ist mir egal wie dein Vater heisst, solange ich hier angle geht niemand übers Wasser

Rheinfischer

Beitrag von Rheinfischer » Di 5. Jun 2007, 09:16

ja es gibt rapfen, aber erst unter dem Kraftwerk Rheinfelden in Richtung Basel.

Müssen ja sehr aggressiv sein......

FishHunter

Re: Rhein-Erfahrungen / Tipps

Beitrag von FishHunter » Mi 17. Jun 2009, 14:32

Meine Region auf dem Rhein ist von Kantonsgrenze ZH/AG bis Rietheim.
Geziehlt af Barben habe ich meist erfolg mit Grundmontage,Brot zusammen mit einem kl. Stück Babybel Käse.
(wenn er nich schon vorher von mir gefuttert wurde :lol: )
Fängige Sache, gerade vor 2 Wochen so eine 68er Barbe erbeutet beim Versuch ob Sie immer noch auf den Köder anbeissen
und ob sie noch an gleicher Stelle wie voriges Jahr sind.

Hecht funktioniert am besten mit Köderfisch am modifiziertem Drachkovitch-System.
Zander vertikal vom Boot aus, Steg oder Spundwand. Ansonsten mit Twister, doch in letzter Zeit häufig mit Drachkovitch System.
Zander hat auch schon auf Grundmontage gebissen mit Fischfetzen.

Wenn Du mit Würmern köderst, habe ich die Erfahrung gemacht, dass es mit Dendrobenas am besten geht,
die Würmer sind richtige kämpfer und machen nicht so schnell schlapp in der Strömung.

FishHunter

Re:

Beitrag von FishHunter » Mi 17. Jun 2009, 14:33

fishcatcha85 hat geschrieben:hey Rheinfischer

keine ahnung wie es in dieser region aussieht... ich fische im gebiet zurzach...
Wo bist Du denn meist anzutreffen?

Gruss FishHunter

Fischli-Frau

Re: Rhein-Erfahrungen / Tipps

Beitrag von Fischli-Frau » Di 30. Jun 2009, 23:30

schön das es hier nun weiter geht, nein Rapfen haben wir hier bei uns keine, hab zumindest noch keine geshen. Aber jetzt wo die Bäume im Wasser liegen ist wieder mehr Leben im Rhein, dennoch Beissen die Fische nach wie vor nicht wirklich mehr? Hab letzte Woche nun bei dem hinteren Galgen mehrere Graskarpfen entdeckt. Und Forellen gibt es nun am Galgen direkt bei dem runden Grill??

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Steigi
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Re: Rhein-Erfahrungen / Tipps

Beitrag von Steigi » Mi 1. Jul 2009, 13:09

@Fischlifrau: wenn ich das richtig interpretiere fischen wir am gleichen gewässer abschnitt....Laufenburg bis Koblenzer Rheinbrücke...?wenn das so ist darfst du auch im Fuller "Stausee" angeln...wenn du da mit Grundblei und Schwarzkopf Würmer angelst wirst du früher oder später definitiv Aale oder Welse fangen...ist vieleicht nicht die intressanteste art des Fischerns aber genau richtig um neben bei zu Grillen und die Wunderschöne Landschaft zu geniessen.... :wink:
Fängig blibe!

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Lartscho
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Re: Rhein-Erfahrungen / Tipps

Beitrag von Lartscho » Do 2. Aug 2018, 17:30

Hallo zusammen

Der Thread ist zwar schon ein wenig älter, aber vielleicht bringen wir hier ja wieder etwas Leben rein.

Ich fische, wie grösstenteils meine Vorschreiber, in der Region Sisseln bis Kaisten, wobei ich bis jetzt ab Sisseln noch nie bis ganz hoch zum Fischerhaus in Kaisten gelaufen bin.

Angefangen habe ich zumeist mit Ansitzangeln am Bachegge in Sisseln. Seit Mai bin ich sehr häufig da und habe nun mehr oder minder alle Spots auskundschaftet. Hauptsächlich bin ich an Egli, Forelle, Aal & Hecht interessiert aber so langsam verzweifle ich etwas.. ^^ Technisch gesehen fische ich mit allem was das Freiangelpatent zulassen sollte, also auf Grund, mit Pose & mit Drop-Shot Varianten. Zumeist auf Wurm, mit selbst gefangenen Heuschrecken oder Maden.

Seit der Wasserstand nun, geschätzte 2 Monate, extrem niedrig ist, tut sich innerhalb der Bucht des Sisslezulaufs kaum was. Hatte es im Mai noch vereinzelt kleinere Egli, sieht und fängt man dort nur noch Alet in allen Grössen. Diese lassen sich zwar auf alle möglichen Arten überlisten aber sind für mich persönlich weder Zielfisch noch besonders interessant in der Verwertung oder der Angelei. Von anderen Fischern höre ich immer wieder dass in der Senke am unteren Ende der Bucht grosse Karpfen gefangen werden aber auch dies lässt mich relativ kalt da mir diese Fischerei zu grob ist und ich nicht der C&R-Typ bin.

Nun, vorletzte Woche fischte ich vom Bunker mit den zwei Bänken Mitte Ort abends mit Wurm auf Grund sowie mit Pose und hatte eine Viertelstunde Action mit einer 60er Barbe die die Rute fast übers Geländer riss. Während meiner 3 stündigen Anwesenheit fing ich dort überdies zwei ü35 Alet aber sonst nichts.

Zwischenzeitlich besorgte ich mir ein Tagespatent um mit Kunstködern fischen zu dürfen. Vom Bachegge bis zum letzten Sissler Galgen stets Fehlanzeige. Einige Alet die Wobblern, Gummifischen und anderen Ködern folgten aber sonst nichts, vorallem keine der favorisierten Egli. Habe diverse Varianten der Köderführung und -färbung getestet.
Selbst an den Bunkerkanten & den drei Stegen (Schiffahrt, Privatboote & Pontonierdepot) keine nennenswerten Attacken.

Die Wassertemperatur liegt derweil bei fast 26 Grad und ich frage mich in wie weit dies Einfluss hat. Ich fände es sehr interessant, einige Tipps zu erhalten oder aufgeklärt zu werden, in wie weit sich die Fischerei seit 2007 in meinem Gewässerabschnitt verändert hat, da ich seit dem pausiert habe. Insbesondere wüsste ich gerne ob und allenfalls auch in welchen Bereichen sich Egli über 20, 25cm fangen lassen.

Wenn Ihr Fragen, Anmerkungen oder Anregungen habt, ich freue mich über jeden vernünftigen Austausch.

Bad Ass Fisherman
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Re: Rhein-Erfahrungen / Tipps

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Fr 3. Aug 2018, 07:16

Hallo, dir ist hoffentlich auch bewust das sehr viele Insektearten in der Schweiz unter Schutz stehen.
Zb. Heuschrecken..
Ich finde es ja toll das du dich mit anderen Köder auseinander setzt, bei den Insekten würde ich aufpassen... Wenn du evt an den Falschen geratest könnte es teuer werden.. Leuten die sich auskennen..


Ich kann dir nur sagen das wir alle leiden zur Zeit..
Die Fische stehen tief oder fressen Tags über fast nichts.. Wir fischen zur Zeit am Abend und am Morgen oder gleich die ganze Nacht durch... Viele Fische sind jetzt ganz Nacht aktiv, auch Barsche und Hecht.
Evt mal einen Nachtansitz wagen???

Ich würde jetz sehr auf Naturköder setzen, vor allem Würmer.. Die laufen immer und man kann alles fangen damit, auch gute Hechte... Ist eher zufall aber es geht auch.. Ist mir schon viel passiert. Oder wenn du jetz ja auch Patente beziehst würde ich köderfische auch nicht ausschlagen!!
Weiter probieren, der Erfolg wird sich sicher bald mal sehen lassen. Petri!!
Mfg
:lol: Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener

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Re: Rhein-Erfahrungen / Tipps

Beitrag von Alet » Sa 4. Aug 2018, 23:12

Vorweg, ich kenne den Rhein dort nicht. Nur ein allgemeiner Hinweis, das Egli und Hecht in allen Fliessgewässern eher selten sind. Wirklich nennenswerte Bestände gibt es nur in Seenähe. Beide Arten brauchen zur Fortpflanzung Stillgewässer wie Altarme. Die gibt es in der Regel aber nicht mehr. In den Bereichen der Stauhaltungen mit wenig Strömung funktioniert die Fortpflanzung nur bedingt. In allen von mir befischten Rheinabschnitten war und ist die Chance auf Hecht wesentlich grösser. Die beste Stelle ist oft bei der Wasserrückgabe der Kraftwerke. Die Räuber warten dort auf die verletzten und toten Fische aus der Turbine.

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Re: Rhein-Erfahrungen / Tipps

Beitrag von Lartscho » Mo 6. Aug 2018, 18:29

Danke für eure Inputs, insbesondere in punkto Artenschutz bei Heuschrecken. Ich werde mir mal welche im Qualipet holen, die eigentlich zur Fütterung für Echsen lebend verkauft werden. - Nach meinen Recherchen bezüglich Schutz habe ich bis dato aber wohl keine Verstösse begangen.

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