Im September an der Talsperre

Hier ist der Platz, um Eure Fänge zu präsentieren.
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Erzgebirgler

Im September an der Talsperre

Beitrag von Erzgebirgler »

Endlich war es soweit, Freitag, gutes Wetter, was will man mehr?

Gegen halb 10 mich mit meinem Kumpel getroffen, sein ganzes Gepäck

dann umgeladen und los ging es, auf die ca. 60 km lange Fahrt.

Dort angekommen, galt es noch einen Weg, von ca 80 m zurückzulegen! Doch auch dafür waren wir bestens gerüstet, da mein Kumpel so ziemlich alles in seinem Besitz wägt, was das Anglerherz begehrt.

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Das Wetter war toll, leichte Prise aus Nord-West und schnell war das Equipment aufgebaut und der Platz, welcher jetzt für ca.18 Stunden unser sein sollte, eingerichtet.

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Die ersten drei Stunden passierte gar nichts, die Bissanzeigen schwiegen.

Da wir uns für das Grundangeln mit Futterkorb entschieden haben, wurde dann doch, das eine oder andere Mal die Angel rausgeholt, um wieder den Futterkorb zu füllen.

Nach 3 Stunden dann, riss es mich aus dem "Schlaf"! Mein Bissanzeiger gab Töne von sich, welche jedes Anglerherz höher schlagen lassen. Der Freilauf war offen und in binnen von wenigen Sekunden, waren ca. 30 m von der Rolle, ehe ich den Anschlag setzen konnte. Es war ein mächtiger Brocken auf der anderen Seite. Nach drei Minuten dann die Enttäuschung, der Fisch war weg. Die Enttäuschung war noch größer, als ich den gebrochenen Angelhaken sah.

Mein Ärger war noch nicht richtig verflogen, da ging die andere Angel los. Es war eine Bleie, 43 cm. Da ich mich ja auch im Räuchern versuchen will, wanderte sie also ins Fischnetz.

Dann hatte Lutz seinen ersten Fisch an der Angel, ein 54ger Karpfen und ein toller Drill. Bei mir begannen nun weitere Bleie zu beissen, worüber ich nicht böse gewesen bin.

Gegen 21:30 Uhr hatte auch ich dann meinen Karpfen von 51 cm.



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In der nächsten Beisflaute, waren wir damit beschäftigt, Kaffee zu kochen, dann die Temperaturen gingen gegen Null Grad.

Mit den gekochten Kaffee, hätten wir ein Fussballstadion versorgen können. Früh gegen 6:00 Uhr, zeigte das Termometer - 0,5 C°. Kaum zu glauben.



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Gegen 6:30 Uhr haben wir dann beschlossen, die Sachen einzupacken, da es wirklich ungemütlich gewesen ist.



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Die Ausbeute waren 2 Karpfen und 21 Bleie, wovon ich 9 Stück mitgenommen habe.

Alles in allem, war es ein herrlicher Angeltag!

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Uwe
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Beitrag von Uwe »

Ein dickes Petri zu Eurer Strecke.



und wie schon gesagt ihr seid wirklich Hardcore Fischer :D :D
Gruss Uwe
Eine Seeforelle zu fangen ist wie ein wunderschöner Sonnenuntergang. Man kann es nicht beschreiben, man muss es erlebt haben.
Udo

Beitrag von Udo »

Super Bericht rico und schöne Strecke, jetzt fehlt nur noch die Story von der Räucherparty. Unsere Schweizer Freunde wissen gar nicht wie delikat so Brachsen/Bleie sind. :)
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Bassmaster
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Beitrag von Bassmaster »

Udo hat geschrieben:Super Bericht rico und schöne Strecke, jetzt fehlt nur noch die Story von der Räucherparty. Unsere Schweizer Freunde wissen gar nicht wie delikat so Brachsen/Bleie sind. :)


Das mit dem schmecken kann ja sein, aber ich will trotzdem keinen an der Angel den Schleim wirst du fast nicht mehr los.



Gruss



Pädu
Gruss Pädu

Merke: Der schlechteste Angeltag ist immer noch besser als der beste Arbeitstag!
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miKe
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Beitrag von miKe »

Udo hat geschrieben:Unsere Schweizer Freunde wissen gar nicht wie delikat so Brachsen/Bleie sind. :)


Das mag stimmen. Wir sind verwöhnt, aber solange die Möglichkeit besteht Felchen, Zander und Eglis zu fangen und prima zuzubereiten verzichte ich aus freien Stücken auf "Klodeckel" - egal in welchen Variationen! :lol: (sogar die "Änteschnäbu" oder "Schärischliefer" - Hechte - dürfen in 99 von 100 Fällen wieder schwimmen. Erinnern mich mit ihrem Geruch und ihrem Schleim auch immer ein bisschen an die Brachsen 8) )
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