Outing...

Hier kommen die Fragen und Antworten zum Karpfenfischen und dem Gerät rein.
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Reverend

Outing...

Beitrag von Reverend » Mo 9. Okt 2006, 11:56

Ohne anderen ihre Angelvorlieben madig machen zu wollen oder in irgendeiner Weise herabzuwürdigen will ich mich hier einmal ehrlich outen.



Ich fische auf fast alles, was Schuppen hat - je nach Zeit und Gewässer.

Aber mit dem Karpfenangeln kann ich mich einfach nicht anfreunden.



Das liegt zum Einen daran, dass ich den karpfen als Speisefisch überhaupt nicht mag. Dieses schwabbelige, fette Fleisch, das ständige Risiko, dass er eben doch mooselt.

Nicht dass ich nicht schon verschiedentlich Beifangkarpfen in der Küche verwertet hätte. Ich habe sie schon im Backrohr gebacken, chinesisch mariniert, geräuchert - es war geschmacklich nie eine Offenbarung.



Nun könnte andererseits ja einer sagen, dass der Reiz des Karpfenangelns im Drillerlebnis liegt, das einem die Rüssler bereiten - je größer sie sind, umso schöner. Und das stimmt insoweit ja auch. Catch and Release ist ja darum gerade auch in der Carperszene weit verbreitet.

Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, habe ich keinerlei Einwände dagegen, auch maßige Fische schonend zurückzusetzen, und habe dies auch schon verschiedentlich unter fischhegerischen Aspekten selber praktiziert.

Aber ich habe grundsätzlich meine Skrupel gegen generelles Catch and Release, also gegen das Angeln auf Fische, bei denen ich im Vornherein eine Verwertung ausschließe.



Wegen mir müssten nirgendwo mehr Karpfen gesetzt werden. Sie vermehren sich nur in den seltendsten Fällen natürlich im Satzgewässer und verdrängen die schon immer heimischen und selbsterhaltenden Schleienbestände.



Versteht dieses Statement bitte nicht als persönlichen Angriff auf Karpfenangler, sondern einfach als ehrlichen Startbeitrag für eine gerne kontroverse Diskussion.

Helmut

Beitrag von Helmut » Mo 9. Okt 2006, 12:33

Ich angle selber nicht allzu oft auf Karpfen, aber dennoch macht mir die fischerei auf Karpfen immer wieder viel Spaß. In meinem Hausgewässer kommen Karpfen bis über 30 Pfund recht häufig vor und sie brauchen auch nicht nachgesetzt werden da sie sich selbst vermehren.

Zum Geschmack:

In erster Linie kommt es auf das Gewässer und die Größe der Karpfen an an ob sie moseln oder nicht. Sicherlich ist im Frühjahr und Herbst/Winter die Gefahr auch geringer. Und Ein Karpfen von bis zu 3 oder 4 Kilo lässt sich sehr gut filitieren und die Filets paniert schmecken auch nicht schlecht.

Aber mir fallen die Karpfen meißt wieder ins Wasser :wink:

Noch was zum Drill:

Ein Karpfendrill von einem über 20 Pfünder ist immer wieder ein Erlebnis :!:

Udo

Beitrag von Udo » Mo 9. Okt 2006, 12:42

Das könnte ein interessanter Thread werden. Bin selber auch kein Karpfenangler, wogegen ein Schuppi aus dem Fluß macht schon richtig Dampf und er schmeckt auch gut, richtig zubereitet. Bei uns im Verein werden auch Karpfen eingesetzt die haben dann 1,5 bis 3 Kilo. Denke nicht, dass die unsere Schleien, die sich natürlich selbsterhalten, verdrängen. Bei uns fischen alle auf die Karpfen und sonst auf nichts. Die Karpfen werden laut Fangbericht auch immer wieder im gleichen Jahr gefangen. Finde es richtig sie zu besetzen, die anderen Fische unterliegen somit keinen befischungsdruck. Leider wollen mir aber die Schleien nicht an den Haken gehen. :roll:

holzwurmkarl

Beitrag von holzwurmkarl » Mo 9. Okt 2006, 13:26

Das Thema Catch and Release lasse ich jetzt mal aussen vor.



Zur Verdrängungstheorie möchte ich jedoch folgendes sagen. In meinem Gewässer ist das nicht der Fall. Wir haben zwar keine "Riesen" an Karpfen (oder ich bin zu dumm zum Fangen) aber er ist recht gut besetzt damit. Es besteht jedoch durchaus die Möglichkeit am selben Platz Karpfen und Schleien zu fangen. Und das schon seit Jahren. Es herrscht ein gutes Miteinander obwohl der See überall die gleichen Strukturen und Grundverhältnisse aufweist.



Der Geschmack des Karpfens ist auch nicht meine Sache jedoch eine gute Schleie lasse ich mir gerne schmecken :wink:

Christian M.

Beitrag von Christian M. » Mi 11. Okt 2006, 20:11

Vielleicht passt es jetzt nicht genau zum direkten Thema, aber ich will euch mal kurz meine Geschichte erzählen wie ich zum "Carphunting" gekommen bin. (als Kaprfenfischer braucht man englische Begriffe :lol: :lol: ) Man spricht ja auch vom Rod Pod und nicht von der Rutenauflage :D, aber zurück zum Ursprung, im Alter von 10 erhielt ich meinen Jugendfischereischein, davor habe ich immer mit anderen "mitgefischt" damals ging es doch noch nicht sooooo genau. Ich hatte ca. 800m zu meinem Hauswasser das ich heute noch befische!!!! In den ersten Jahr ging ich natürlich auf alles was Schuppen hat, erst die ganzen "Köfis" Rotaugen, Rotfedern, Lauben usw. dann kamen die Barsche dran und die erste Zeit des "Spinnens & Blinkerns"begann, danach rückte ich den Forellen auf die Schuppen und es ging immer so weiter bis hin zur Barbe und zur Aitel/Döbel, Beifänge waren immer Karpfen. Konnte mich aber nicht richtig dazudurchdringen Karpfen gezielt zu fangen, die schmeckten mir nicht, und von C&R hatte ich damals noch keine Ahnung. Die Jahre vergingen........ und ich hatte Internetanschluss, tja da regestriert man sich in diversen Foren und dort usw usw. Als ich dann durch Zufall einen kennengelernt habe im Netz der wo nur 28km von mir entfernt wohnt, habe ich diesen mal beim fischen getroffen, das war ein richtiger "Carphunter" der fischt auf nix anderes, ist auch Admin eines großen Karpfenboardes in Deutschland. Mir hat das schon gefallen das Rod Pod, die riesen Rollen, geile Ruten usw usw. als ich dann noch die runden selbstgemachten Kugeln gesehen habe, war ich hin und weg..... "Und auf diese Dinger fängt man was??????" Wirst schon sehen.........., ein Jahr ist derweilen vergangen und es fand ein "Fish In" statt, ich wusste nicht genau wie das abläuft wer da alles kommt usw. also nahm ich auch teil, da es von einem Karpfenboard ausging waren da nur 150% Carphunter dort, die ihre fischerei verstehen, es waren auch Testfischer verschiedenener Firmen da. Und ich mittendrin, in diesem Moment packte mich das Fieber, ich sah das ganze Tackle, wie sie die Tage am Wasser verbrachten, genau das ist das was ich suchte. Und so kam ich zum Karpfenfischen, als ich dann kurz darauf mit neuen Ruten, Rollen, Funkbissanzeigern und Rod Pod, meinen ersten 30 Pfd. Karpfen gefangen habe, war es ganz vorbei, seitdem beschäftige ich mich auch mit der Zusammensetzung von Boilies, Fische im Team "carpers" www.carpers.de (ich weiss Werbung) wir haben auch unseren eigenen "Mix", aber wie gesagt das Karpfenfischen ist eine Sache für sich, es geht nicht immer darum um Fische zu fangen, natürlich steht auch das ganze andere im Vordergrund, die Ruhe, die Freundschaft zu gleicjgesinnten, denn meistens ist man doch, ich so wie ich, mehrere Tage am Wasser, da trifft man doch den einen oder anderen, da wird dann doch mal ein Bierchen oder so getrunken, und bis jetzt hörte ich nur positives Feedback als ich bei uns beim Karpfenfischen ware.............. die geilste Antwort die ich jemals bekommen habe war, na wenigstens ihr fischt uns nicht die Fisch weg, ihr schaut auf unseren Bestand. Kann man jetzt sehen wie man will!. So genug geschrieben, wenn was unklar ist oder fragen sind, nur her damit!!!!!! :D

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Re: Outing...

Beitrag von mikesch » Do 12. Okt 2006, 10:48

Reverend hat geschrieben:
Ich fische auf fast alles, was Schuppen hat - je nach Zeit und Gewässer.

...
So mache ich das auch :D .



Aber gezielt auf Karpfen sitze ich nicht an, die fange ich nur zufällig.

Früher, als die Karpfenruten noch durchgehende Griffe hatten, habe ich das schon gemacht und auch Boilies verwendet.
Fishing isn't a sport, it's a passion.

Gruß Michael

Christian K.

Beitrag von Christian K. » Mo 23. Okt 2006, 18:16

Karpfen sind wunderbare Fische!!!

Solange ich sie nicht essen muß ;)



Das Karpfen Schleien verdrängen, halte ich für unsinn.(Sorry Gerhard)

Die einzigen die Schleien "verdrängen", sind der Kormoran und der Waller.



Ich erfreue mich jedes Jahr wieder an den Satzkarpfen in unseren Vereinsgewässern. Sie sind meist beißwillig, geben an der Feeder oder an einer feinen Floatrute einen wunderbaren drill ab.



Es macht spaß sie zu überlisten und besser zu fangen als die anderen vereinsmeier ;)

Ein paar Karpfen gehen an Freunde oder Kollegen, alle anderen werden wieder ihrem angestammten element zugeführt.

Dabei muß man wieder aufpassen das man nicht in sichtweite eines vereinsmeiers ist, denn sonst kann es sehr schnell zu "buuh" rufen kommen. "Wenn man keinen Karpfen isst darf man auch nicht darauf angeln"!

Es tut mir leid das ich nicht jeden Fisch abknüppel den ich fange! Wenn ich nunmal Schleien fangen will und diese bösen Karpfen beissen?! :lol:



In einem punkt muß ich Gerhard aber absolut recht geben. Der massive besatz mit Karpfen in Vereinsgewässern ist sowas von unsinnig.

Andererseits kann es dem "nicht-Carphunter" nur recht sein das alle auf den Karpfen angeln, während für einem selber die anderen Fische über bleiben ;)

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Beitrag von Rolf » Mo 23. Okt 2006, 19:55

bin leider ein blutiger Anfänger was das Karpfenfischen anbelagnt :roll:





vielen dank für so viele Infos :!:
Gruss Rolf

Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!

Schwarzfischer

Beitrag von Schwarzfischer » Fr 27. Okt 2006, 18:19

Ich kann eigentlich kaum verstehen, warum sich so viele "Kollegen" gegen das Karpfenfischen aussprechen!

Es ist halt mal eine andere Art zu Fischen. Länger, Intensiver, meist Organisierter.

Ich für meinen Teil hab Spaß dran! Nicht immer und nicht dauernd, aber zu seiner Zeit. Ich hab auch keinen Spaß an dauerndem Spinnfischen und irgendwann reicht auch Feedern.

Lustig find ich, das sich jede Menge Sachen aus dem Karpfenbereich auf andere Zielfische umlegen lassen. So fange ich gute Barben mit Pellets und Festblei. Genauso Brachsen mit Method-Feeder und Mini-Boilies.

"Karpfen-Tackle" ist auch aus vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Oder wie erklärt ihr euch, das man so viele E-Bissanzeiger beim Zanderfischen sieht?



C&R alleine den "Carp-Huntern" in die Schuhe zu schieben ist m.M.n. auch nicht richtig, den viele Fliegenfischer praktizierten das schon, als noch keine S** von Boilies gehört hatte.



Lustig find ich auch, das eigentlich JEDER Fischer einen Kapitalen fangen möchte. Aber gerde dieser Kapitale verliert ja seinen "Küchenwert" weil das Fleisch meist Grobfasrig und Trocken (je nach Fischart) wird.

Ist also ein ganz schönes Dilemma, in dem wir da stecken.



Mein persönlicher Standpunkt:

Nicht andere nach den eigenen Maßstäben beurteilen, sonst machen die das auch....

Jeder soll sein Hobby so betreiben wie´s für ihn richtig ist.

aleks

Beitrag von aleks » Sa 15. Dez 2007, 23:41

hab diesen sommer an einem teich gezielt geangelt... interessanterweise waren die karpfen ab 1300 gramm bis 2700 die ich gefangen habe ziemlich gute kämpfer,die stöndig fluchten unternommen haben, wobei das fleisch danach zubereitet wurde in keinem fall mir besonders gut geschmeckt hat.... joa er hat n komischen geruch. bei mir zumindest.

die schleien die ich im limmat gefangen habe waren super vom genuss:)

Áber nix ist besser als n schöner Aal hrhrhrhr :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :D :D

Wolfgang

Beitrag von Wolfgang » So 16. Dez 2007, 01:58

Will auch mal outen....... :D



Ich ess die Dinger sogar!!!



Und das recht gerne!







Zum Geschmack von Großkarpfen eine kurze Geschichte.



Wie gesagt esse ich recht gern Karpfen, meine Frau im übrigen auch.



Also Sylvester ist so ein armes Tier drann, seit Jahren.





Nun ist um Sylvester nicht gerade die allerbeste Karpfenzeit, so verzichte ich auf langwierige Fangversuche, sondern suche den örtlichen Fischhandel auf............



Ich also das eine Jahr hier zu unserem Fischer am Schweriner See und mich treu und brav in die lange Schlange der Fischkauflustigen gestellt.



Ich hatte mein küchenfertig gemachtes Kärpflein schon im Beutel und auch schon gelöhnt, da sprach mich einer, der mit dem Schlachten beschäftigten Fischersleute an, ob ich nicht ein Stück von einem hier im See gefangenen Karpfen haben wolle.

Es wäre wirklich schade darum, da es so ein prächtiges Tier sei.



Dann zeigte er auf den schon teilweise zerlegten Karpfen, ich schätzte den Fisch auf mindestens 20kg, wenn nicht sogar mehr.



Nun ist der Schweriner See, der vom Typ ein Maränen-Hechtsee ist, nicht gerade ein gutes Karpfengewässer, der Bestand an Karpfen ist sehr dünn, aber die Fische können gewaltige Größen erreichen.



Aus Interesse nahm ich eine Tranche aus dem Mittelteil des Fisches mit.



Ich habe die Tranche gebacken.



Kurz und gut, da war nichts fad, nichts faserig oder minderwertig, ganz im Gegenteil !!!

Der Fisch war vorzüglich!

Bei anderen Fischarten habe ich bei kapitalen Fischen übrigends die gleiche Feststellung gemacht.



Ich stelle mal eine ganz böse Hypothese in den Raum.........................,

kann es nicht zum Teil sein, daß hier bestimmte Dinge ohne tatsächliche Kenntnis des Sachverhalts immer weiter überliefert werden?

Unrichtige Bezüge zu Säugetierfleisch gemacht werden?



.....o..ooooder sind es gar Schutzbehauptungen um bestimmte Lieblinge zu schonen?





so nu haut mich........... :D :D :D



mfg

Wolfgang

Andal

Beitrag von Andal » So 16. Dez 2007, 08:28

Ich stelle mal eine ganz böse Hypothese in den Raum.........................,

kann es nicht zum Teil sein, daß hier bestimmte Dinge ohne tatsächliche Kenntnis des Sachverhalts immer weiter überliefert werden?

Unrichtige Bezüge zu Säugetierfleisch gemacht werden?



.....o..ooooder sind es gar Schutzbehauptungen um bestimmte Lieblinge zu schonen?


Und ich unterschreibe diese Hypothese, weil sie sich absolut mit den Erfahrungen deckt, die ich auch gemacht habe.



Ich habe eine Zeit lang in einer Seefischerei (1 Fischer auf 900 ha Wasserfläche) gearbeitet und dort gingen auch immer wieder mal sehr kapitale Hechte, Karpfen und gelegentlich mal ein strammer Waller ins Netz. Diese Fische wurden dann selbstredend verwertet, so wie das bei Erwerbsfischern eben zum Alltag gehört. Nie kam ein negatives Feedback bezüglich mangelhafter Qualität dieser Großfische!



Im Gegenteil. Für die Zubereitung als Karpfen- oder Wallerschinken können die Fische gar nicht groß genug sein, vorausgesetzt, die Wasserqualität ist in Ordnung.

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Beitrag von bienne0 » So 16. Dez 2007, 09:44

Nun ja, ein eigentlicher Karpfenspezi bin ich nicht. Die Karpfen die ich bisher fing waren alles Beifänge, welche ich natürlich wieder beim Abhaken verlor. Kann also daher nichts zu Karpfen sagen ausser, das es sehr sehr kämpferische Fische sind und schon deshalb der Verlust des Fisches beim Abhaken eine Art Dankeschön für den heftigen Drill ist.

Salmoniformes

Beitrag von Salmoniformes » So 16. Dez 2007, 12:31

ich werde mich wohl im nächsten jahr relativ intensiv mit diesen fischen beschäftigen. oder zumindest wie man das hier tun kann.

ich finde das diese fische alle anderen hinter sich lassen was charakter und authentizität betrifft. mein onkel ist koi-narr und was diese fische für gefühle auslösen können....wenn man nur ein klein wenig etwas mit wasser und fischen anfangen kann sind das richdige pädagogische schätze.

ehrlich gesagt weiss ich nicht ob ich jemals einen karpfen mit nachhause nehmen werde, denn wie gesagt sehen diese fische so "menschlich" aus (menschlich im sinne von...ihr wisst schon, wegen töten und so, sind ja komplet anders((besser?)))

naja jedenfalls

ich finde es auch interessant das man sich so intensiv damit beschäftigen kann, köder köchelchen, rezepte dafür aus düftelen,.......nur fliegenfischen geht da von mir ausgesehen tiefer



naja........ :) ich hoffe ich steh niemandem auf die zehen wenn ich sagen ich habe keine ahnung vom FANGEN der karpfen. aber in diesem thread dürfte das wohl noch durchgehen



wüsche allen karpfenfischern und nichtkarpfenfischern einen schönen sonntag

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Beitrag von gonefishing » So 16. Dez 2007, 13:12

Ich habe bis vor 15 Jahren regelmässig auf Karpfen gefischt. Vor allem im März und April habe ich nicht zu grosse Exemplare auch mitgenommen und verwertet. Zu dieser Zeit sind die Fische nicht zu fett und 'mooseln' überhaupt nicht. In der Form finde ich den Karpfen einen ausgezeichneten Speisefisch mit wenig Gräten der sich für jedwege Zubereitungsart eignet.

Je weniger Algen und pflanzliches Plankton in einem Gewässer wachsen, desto länger behalten die Karpfen ihre gute Qualität. Ich konnte damals einen sehr nährstoffreichen moorigen Weiher, sowie mehrere nährstoffärmere Baggerseen befischen. In den Baggerseen waren die Karpfen bis in den Sommer okee, während in dem Moorsee es je nach Temperatur schon Ende April kritisch wurde.



Gruss, Mattu



P.S.: Ich nehme allerdings an, dass es wenn es keinen richtigen Winter gibt und es zu warm bleibt, auch der Geschmack der Karpfen über den Winter nicht gewinnt.

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