Hilfe beim Karpfenangeln

Hier kommen die Fragen und Antworten zum Karpfenfischen und dem Gerät rein.
Antworten
Schweizer Angler

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von Schweizer Angler » Mi 16. Feb 2011, 17:23

ich finds gegenüber den karpfen auch fairer, die grosskarpfen verzehrt ja kaum einer, also wenn schon release dann "pro-carp".

gruss

sa

Benutzeravatar
Tinu-G
Beiträge: 48
Registriert: Di 15. Feb 2011, 19:37
Meine Gewässer: Aare, Bielersee, Broyenkanal, Nidau-Büren Kanal
Switzerland

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von Tinu-G » Mi 16. Feb 2011, 17:26

Ja das schtimmt da hast du schon recht. Wobei ich habe so heil sprays gekauft abhackmatte und alles also Ich entscheide immer für das Wohl der fische. Naja jedem das seine, für das Wohl der Fische verwende ich natürlich jetzt auch keine widerhacken mehr seit das Gesetzt es so will.

Gruss Tinu
8) Gruss Tinu 8)

Schweizer Angler

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von Schweizer Angler » Mi 16. Feb 2011, 17:50

also die heil-sprays kannst du vergessen, wirksamkeit ist nicht erwiesen. zudem sind sie in der ch gar nicht erlaubt (heilmittelgesetz/tierarzneimittel;ich weiss aber dass man sie trotzdem kaufen kann). abhakmatte ist auch umstritten, aber sicher besser als gras oder steine, holzböden von steinen, aber noch besser ist im wasser abhaken. meine rein persönliche ansicht; wer heilsprays fürs fischen braucht hat vielleicht das falsche hobby, und eigentlich gibt er damit zu dass er fische (mutwillig?) verletzt. der jäger, würde er c&r schiessen, hätte vermutlich auch keine rehpflaster im rucksack, möchte sehen wie die bevölkerung darauf reagieren würde.....

aber trotzdem viel petri bei der carp-hunt

gruss

sa

Benutzeravatar
astacus
Fischerforum Moderator
Beiträge: 2024
Registriert: Mo 18. Feb 2008, 22:17
Meine Gewässer: Aare und Emme im Kt. SO, div. Pachtgewässer
Wohnort: Region Solothurn
Danksagung erhalten: 22 Mal
Kontaktdaten:
Switzerland

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von astacus » Mi 16. Feb 2011, 18:01

Schweizer Angler hat geschrieben:der jäger, würde er c&r machen, hätte vermtllich auch keine rehpflaster im rucksack, möchte sehen wie die bevölkerung darauf reagieren würde.....
WAS??? :shock:

und ich dachte, da ist immer ein tierarzt dabei, der die kugel(n) sofort rausoperiert und das tier wieder zusammenflickt. und die jäger dann ebenso ein gutes gewissen haben, etwas für die natur getan zu haben, wie unsere C&R-typen... :roll:


@Arts:

danke für den auszug, ich wusste nicht, dass die berner unsere regeln für die grenzgewässer fast ganz übernommen haben. da haben wir unseren grossen nachbarn ja schön beeinflusst :lol:

ich kenne einige fischer, die mit ihrem boot auch ins bernische fahren (z.b. büren a.a.) und sich sorgen machen, dass sie bei der rückfahrt ein problem bekommen, wenn sie 100 egli haben, wo bei uns doch nur 50 erlaubt sind. ich dachte deshalb eigentlich, dass diese berner regeln für den ganzen kanton gelten, also inkl. grenzgewässer, und nicht dass sie unterhalb von büren a.a. aufhören.
FISCHEN hat von Natur aus etwas mit ESSEN zu tun Bild

T-Rig

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von T-Rig » Mi 16. Feb 2011, 18:08

Ich finds lustig wie ihr immer Fischen mit Jagen vergleicht, so ein Schwachsinn! :?
Oder schiessen eure Ruten 9mm Geschosse? :lol:

Benutzeravatar
Würmlibader
Beiträge: 803
Registriert: Fr 2. Jan 2009, 22:11
Meine Gewässer: Bielersee, Thunersee, Emme, Zihlkanal
Wohnort: Ittigen/BE
Switzerland

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von Würmlibader » Mi 16. Feb 2011, 18:18

ne, die geschosse sind meist länger, haben mindestens einen haken und treffen oftmal weniger genau :mrgreen:
Regel 1: nicht fischen zu gehen, ist immer die FALSCHE Entscheidung...!

Schweizer Angler

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von Schweizer Angler » Mi 16. Feb 2011, 18:27

@-t-rig

der vergleich hinkt schon nicht, und kommt ünbrigens von hundsnormalen bürgern. im grunde stellt es nichts anderes als c&r in frage, denn die jäger schiessen ja nicht mit 9mm gummischrot auf die rehe, nur um des jagens (knallen wäre dann analog drill) willen weils geil ist wieder mal eines "geshootet" zu haben, und es dann zugunsten des bestands wieder freizulassen (das gummischrot macht den viechlein ja nichts). erzähl solch ein vorhaben mal einem jäger (und einem hundskommunenbürger), die antwort ist wohl "die spinnen die fischer"....

ich will hier nicht wieder die c&r diskussion loslassen, aber das verbot für "absichtliches c&r "ist schon nicht aus heiterem himmel gekommen, sondern weil andere als wir eben anders darüber denken. und weil es die mehrheit war, hat sie halt das sagen. vielleicht ändert sich das mal wieder, aber ich denke eher nicht. die meisten bürger sagen auch wenn du den fisch nicht verzehren willst, wieso gehst du dann auf ihn angeln und ihn nicht beim berufsfischer kaufen (ich sag jetzt extra nicht migros).

gruss

sa

Benutzeravatar
Tinu-G
Beiträge: 48
Registriert: Di 15. Feb 2011, 19:37
Meine Gewässer: Aare, Bielersee, Broyenkanal, Nidau-Büren Kanal
Switzerland

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von Tinu-G » Mi 16. Feb 2011, 18:28

Ja in dem Falle hast du mich jetzt gelehrt. Werde diese sprays nicht mehr einsetzen. Und was di abhackmatte betrifft, ich geh ja mit der immer ins wasser und hack den fisch auf der matte im wasser ab. Also so schlimm ist das auch wider nicht. Jedem das seine. Danke für di lehrreiche info.

Gruss Tinu
8) Gruss Tinu 8)

Ricci

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von Ricci » Mi 16. Feb 2011, 18:31

He Leute, wisst ihr den das nicht? C&R Jäger schiessen mit Betäubungspfeilen.
Nach einem kurzen Fototermin und einem erholsamen Schläflein, darf das Rehlein dann wieder fröhlich in den Wald zurück jucken. :wink:

T-Rig

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von T-Rig » Mi 16. Feb 2011, 18:36

SA, der Vergleich hinkt gewaltig....

Wer auf Tiere schiesst hat die Absicht die Viecher zu töten, beim fischen kann man nach dem Fang immer noch entscheiden ob der Fisch released wird (sofern im gutem Zustand) oder nicht.
Das Asti alles totschlägt glaube ich sofort, aber du SA als Fliegenfischer wirst wohl kaum jeden Fisch entnehmen.... :wink:

Und jetzt BOT.

Arts

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von Arts » Mi 16. Feb 2011, 18:47

Hallo,

Ja aber deshalb hinkt ja SA's vergleich nicht, man muss sich im vorein bewusst sein das man einen Fisch eben fängt des verspeisens willens. Und nicht des releasens willens...

Also ich gehe ans Wasser mit der Hoffnung ein schönes Mahl selbst gefangen, getötet, verarbeitet zu haben und eine ehrlichen Mahlzeit auf dem Teller zu geniessen!

Wenn es nur C&R Fischen gäbe, ich jeden Fisch releasen MÜSSTE, würde mir auch die freude vergehen...

Fischen nur des spasses willens, reines C&R wäre ja wie mit Paintballs auf Hirsche schiessen..
,
Gruss
Tom

Schweizer Angler

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von Schweizer Angler » Mi 16. Feb 2011, 18:51

ja t-rig, ich stehe voll dazu dass ich nicht jeden fisch entnehme (ich angle übrigens nicht nur mit der fliege, aber zu 87,89 %, sondern auch mit wobbler und felchenzapfen, hegenenrute vom boot, winkelpicker auf brassen, drop-shot auf egli). z.b. in dem bach in welchem ich vorzugsweise angle wird jedes bafo-männchen releast, weil die in der unterzahl sind. wird übrigens von einem fischereibiologen begleitet der damit eine feldstudie macht. und bekanntlich gehöre ich hie und da (nicht immer) auch zu den teasern, wenn meine bafo fürs znacht im chrättli ist (ich nehmen prinzipiell nie mehr als für meine partnerin und mich verzehrt wird, das sind 2, oder mal ein schönber fisch als präparat an die wand) kommt danach der teaser-palmer zum einsatz (ja, die spinnen eben doch die angler.. :) ..)

ich wollte aber eigentlich nur darauf aus, was für ein bild wir am wasser abgeben, und unser image ist nicht soo sauber wie auch schon, sonst wären wir gar nie in der tierschutzverordnung erschienen. an meinem vereinsgewässer wirst du immer mehr von spaziergängern (und die hat es dort zuhauf) mehr als oft angeschnautzt wenn du mit abhakmatten, "notfallapotheke für fische" und föteler hantiertst, hat wohl auch seinen grund.

gruss
sa

Benutzeravatar
Marc 85
Beiträge: 239
Registriert: Mo 5. Mai 2008, 22:28
Wohnort: Bern

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von Marc 85 » Mi 16. Feb 2011, 19:04

Es kommt noch so weit das gar keine Lebendköder mehr benuzt werden dürfen, dann ist Angeln mit wurm und Made vorbei.
Wäre meiner Meinung nach auch nicht schlimm.
und alles also Ich entscheide immer für das Wohl der fische
...und dann fischst du mit lebenden Köderfischen?

Das mit der Abhakmatte ist eine gute Sache von den Heilsprays halte ich allerdings auch nichts.Deshalb besser ohne Wiederhaken fischen.

Noch zum Anfüttern.Es gibt leider inzwischen Gewässer die völlig "überfüttert" sind.Dort ist inzwischen jeder befischbare Platz ein "Hot Spot", da der Boden voll mit Boilies ist.
Gruß Marc

Benutzeravatar
habakuk
Beiträge: 2353
Registriert: Mo 17. Sep 2007, 11:29
Wohnort: Bern
Kontaktdaten:

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von habakuk » Mi 16. Feb 2011, 19:09

Marc 85 hat geschrieben:Noch zum Anfüttern.Es gibt leider inzwischen Gewässer die völlig "überfüttert" sind.Dort ist inzwischen jeder befischbare Platz ein "Hot Spot", da der Boden voll mit Boilies ist.
und die karpfen sind fett wie mastschweine...
Darf ein Vegetarier Schmetterlinge im Bauch haben?

HABAKUKS TAGEBUCH

Schweizer Angler

Re: Hilfe beim Karpfenangeln

Beitrag von Schweizer Angler » Mi 16. Feb 2011, 19:10

wie arts sehe ich in den gewässern mit regelmässiger frischwasserzufuhr und die nicht zu sommerwarm werden das anfütterverbot auch als kritisch an. überdüngte (egal wieso überdüngt) und warme teiche können algen bilden, algen entnehmen sauerstoff und unterstützden cyanobakterien (die gibts aber teils sogar auch in bergseen), also dem fischtod mehr als förderlich.

nur, wann ist anfüttern für welches gewässer zuviel? und man kann dies ja kaum regeln, 200 gramm frohlic für den kleinen teich wo nur einer pro woche angelt, oder 4 x ein 15 kg sack? am teichen 200 gramm, am thunersee 4x15 kg pro angler? so gesehen sehe ich das verbot wieder (mehr oder weniger) "realistisch". in le landeron beobachtete ich diesen sommer ein angler-paar welches eimerweise futter auf brassen anfütterte, und wer die stelle kennt weiss wieviele algen es eh dort hat. da fragte ich mich auch ob das nun nötig, resp. gesund für den bielerteich sei (verboten wars ja eh).

@ haba- yep, mir gefällt das jedenfall nicht;
http://www.yougodo.com/en/Cross-Channel ... 77b7f.aspx

genau so dies auch nicht;
http://www.funnypunch.com/pictures/fat-men.JPG


gruss

sa

Antworten

Zurück zu „ Karpfenfischen und das Gerät“