Lange Karpfen-Präsentation

Hier ist der Platz, um Eure Fänge zu präsentieren.
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catch-and-release

Beitrag von catch-and-release » So 9. Dez 2007, 11:54

Ist zwar schon ein älteres Thema aber ich besitze auch einen Karfensack, wieso?keinbe Ahnung..habe ihn noch nie benutzt :lol: ist auch gut so. Diese Säcke sind eigentlich dazu gemacht um einen Karpfen zu hältern, ähnlich wie in einem Setzkescher, wenn man den Fisch zbsp. in der Nacht um halb 3 uhr gefangen hat aber ein schönes Bild machen möchte so wird der Fisch dort reingesteckt ins Wasser gelegt und am Nächsten morgen herausgeholt zum Phototermin. Soweit ich gehört habe ist das nicht schädlich für den Fisch aber auch nicht sehr Artgerecht. Von den anständigen Karpfenfischern wird er heutzutage kaum mehr benutzt, da auch in der Nacht sehr schöne aufnahmen möglich sind mit einem guten Blitz/ Kamera. Und wenn da noch ein Freund dabei ist der einen mit dem Fisch Knippsen kann ist das ganze kein Problem.

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koi
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Beitrag von koi » Fr 7. Mär 2008, 23:45

Karpfen werden in speziellen "Karpfensäcken" gehältert. Selbstverständlich im Wasser und nicht in feuchten Säcken. Das Material dieser Säcke verhindert eine Verletzung des Schleimes. Werden die Karpfen fotographiert oder gefilmt, werden sie bei Sonnenschein immer wieder mit Wasser übergossen, damit die Haut nicht austrocknet. Bei einer korrekten Behandlung, kann ein Karpfen ruhig 5 - 10 Minuten an Land auskommen. Ich habe schon hunderte Karpfen gehältert und fotographiert und nie ist einer gestorben. Wie ich bereits in diesem Forum geschrieben habe, wurde ein 15 kg. Spiegelkarpfen von mir in der Schweiz im Zeitraum von 5 Jahren 11 x gefangen, etliche Male gehältert und fotographiert und war auch nach dem 11ten Fang in tadelloser Kondition.

Schweizer Angler

Beitrag von Schweizer Angler » Sa 8. Mär 2008, 08:29

@koi



wie konntest du erkennen dass es 11x immer derselbe karpfen war?



hast du ihn markiert (tag oder blauer punkt unter den brustflossen sind z.B. üblich)



und wie weisst du ob nie ein karpfen gestorben ist? bist du ihnen nachgetaucht und hast sie tagelang unter wasser begleitet (gefilmt etc.)?



sorry, aber ich frage einfach nur



gruss



schweizer angler

Quaifischer

Beitrag von Quaifischer » Sa 8. Mär 2008, 11:11

Schweizer Angler hat geschrieben:@koi



wie konntest du erkennen dass es 11x immer derselbe karpfen war?



hast du ihn markiert (tag oder blauer punkt unter den brustflossen sind z.B. üblich)



und wie weisst du ob nie ein karpfen gestorben ist? bist du ihnen nachgetaucht und hast sie tagelang unter wasser begleitet (gefilmt etc.)?



sorry, aber ich frage einfach nur



gruss



schweizer angler


Ich denke koi hat das schon richtig gemacht :!:

Man sieht ja wenn man den Karpfen schwimmen lässt ob er noch in gutem Zustand ist oder nicht...

Schweizer Angler

Beitrag von Schweizer Angler » Sa 8. Mär 2008, 11:35

ich behaupte auch nicht dass er es falch gemacht hat, nur habe ich eben fragen wie man immer alles felsenfest zu weissen scheint.



den fischen geht es nach c&r physisch gesehen nicht immer so gut wie wir meinen, guckst du hier;

http://www.absc.usgs.gov/research/Fishe ... elease.htm



gruss



schweizer angler

fariofreak

Beitrag von fariofreak » Sa 8. Mär 2008, 13:16

@quaifischer: Wenn du einen kleinen Egli auf Wurm fängst, und der Haken ziemlich weit hinten sitzt, und du ihn nacher releast, kannst du ja nicht wissen, ob er in den nächsten Stunden eingeht oder nicht, oder?

Er kann ja auch wegen dem Stress so schnell und energisch wieder wegschwimmen...

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koi
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Beitrag von koi » So 9. Mär 2008, 02:01

Antwort an "Schweizer Angler"



Anhand von Fotovergleichen ist es sehr einfach festzustellen, ob es sich um einen Wiederfang handelt. Bei Schuppenkarpfen ist es nicht immer ganz so einfach.

Betreffend der Seite aus Alaska. Beim Karpfenangeln mit der Festbleimethode ist ein Schlucken des Hackens praktisch nicht möglich. Desweitern kann ich mir ein verlieren eines Auges (wie auf der Internetseite gezeigt) beim Karpfenangeln bei sorgfältiger Behandlung nicht vorstellen. Zu einer sorgfältigen Behandlung gehört unter anderem: Abhackmatte, nasse Hände, Fisch beim fotographieren nicht fallen lassen etc. Wegen der Bestandserhaltung ist "catch und release" bei Steelheads praktisch in allen Gewässern in Kanada vorgeschrieben (auch in Alaska strenge Restriktionen betreffend Entnahme).

Boilie

Re: Lange Karpfen-Präsentation

Beitrag von Boilie » Mi 13. Okt 2010, 20:41

ich bin selbst Karpfenfishcer und der Karpfen hat kein Problem mehrere Stundenlang in einem Karpfensack zu verbringen..er hat platzdarin und ist ja im Wasser..und bei der Präsentation hat er den Fisch immer wieder ien Wenig ins Wasser Gelegt..

Blatti

Re: Lange Karpfen-Präsentation

Beitrag von Blatti » Mi 13. Okt 2010, 23:30

@schweizer Angler:

Gibts diesen Bericht noch auf dieser Seite...finde eben nix mehr :(

Schweizer Angler

Re: Lange Karpfen-Präsentation

Beitrag von Schweizer Angler » Do 14. Okt 2010, 04:43

den gibts bei dem gov auf anfrage, musst denen mailen

sa

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